Das kommunale Weiterbildungszentrum.

Presseberichte
2012 2011

 

 

 

 
Jahr 2011

 
Dezember 2011  
27.12.2011 Miteinander voneinander lernen (WN)
22.12.2011 Neues Kulturforum (MZ)
19.12.2011 Szenen einer Ehe (MZ)
19.12.2011 Folgenschwere Schnapsidee (WN)
17.12.2011 Plauderstunde statt Plädoyer (WN)
12.12.2011 Bezaubernder Geschichtenspaß mit Hexe und Filu (WN)
10.12.2011 Usch Hollmann ganz persönlich (WN)
10.12.2011 „Hallo Änne, hier Lisbeth!“ (MZ)
01.12.2011 Menschen kommen sich näher (WN)
   
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November 2011  
30.11.2011 Wissen, wer und was die Region bewegt (MZ)
30.11.2011 Hühner unterm Hammer (WN)
24.11.2011 Schüler als Lehrer (MZ)
24.11.2011 Schüler schlüpfen in die Lehrerrolle (WN)
24.11.2011 Großes Interesse an „Luftnot“ (WN)
23.11.2011 Diabetes und seine Folgen (WN)
22.11.2011 Ein echter Schalker – zum Ersten .... (MZ)
21.11.2011 Liebe zur geschichtlichen Tradition (WN)
19.11.2011 In vielen Köpfen ist Steinfurt noch immer geteilt (MZ)
19.11.2011 25 Jahre Steinfurter Stadtgeschichte (WN)
04.11.2011 Mit der VHS die Pharaonen besuchen (WN)
01.11.2011 Schüler begleiten Senioren in die Computer-Welt (MZ)
   
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Oktober 2011  
29.10.2011 „Genjal“: Schüler helfen Senioren (WN)
26.10.2011 Vom Leben und Arbeiten auf dem Land (MZ)
22.10.2011 Wissenswertes aus der Landwirtschaft (WN)
18.10.2011 Camping, Kultur und Westtangente (WN)
12.10.2011 Strategien gegen Fettnäpfchen (MZ)
12.10.2011 Fettnäpfchen und Vokabeln (WN)
05.10.2011 Die Kultur liegt Daniel Loewe sehr am Herzen (MZ)
05.10.2011 Daniel Loewe soll die Lücke schließen (WN)
   
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September 2011  
30.09.2011 Das Altern beginnt schon mit der Geburt (MZ)
30.09.2011 Vom Bagno zum Mond (WN)
28.09.2011 Otmar Alt und "sein" Tecklenborg Huhn (Der Steinfurter)
27.09.2011 Das Ende der Steinfurter "Lehrjahre" (MZ)
27.09.2011 Der Vize wird Chef (WN)
17.09.2011 "... nur der Ferdinand" (MZ)
17.09.2011 Der Erbprinz einmal ganz persönlich (WN)
14.09.2011 Ziel: Aufklärung und Vorsorge (MZ)
13.09.2011 Gesundheit im Vordergrund (WN)
12.09.2011 Otmar Alt und seine Liebe zu "Schackeline" (MZ)
10.09.2011 "Immer wieder streicheln" (WN)
07.09.2011 Schackeline gar nicht flügellahm (MZ)
07.09.2011 Freche Hühner und stattliche Pferdestärken (WN)
   
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August 2011  
15.08.2011 Schackeline ist auf dem Weg in die Arktis (WN)
08.08.2011 Spalier der bunten Hühner (MZ)
08.08.2011 Das große Gackern bleibt aus (WN)
03.08.2011 Schackeline kommt in die Stadt (MZ)
01.08.2011 Umarmung für Schackeline (WN)
01.08.2011 Vereinsamter Lockvogel (MZ)
   
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Juli 2011  
23.07.2011 Jetzt sind die Poahlbürger dran (WN)
23.07.2011 Aus zwei mach eins (WN)
23.07.2011 Prinzliche Eröffnung (MZ)
23.07.2011 Fusion von VHS und Musikschule (MZ)
22.07.2011 Hühner im Grünen (WN)
22.07.2011 Kinder-Uni-Gewinner sind wieder dabei (WN)
22.07.2011 "Europäisches Zertifikat" als Lohn (MZ)
22.07.2011 EU-Zertifikate für Bagno Schüler (WN)
18.07.2011 Zwischen Hamsterrad und Triumph (WN)
08.07.2011 Umgang mit neuen Medien will gelernt sein (WN)
07.07.2011 VHS spiegelt Lebenswelt wider (MZ)
07.07.2011 Hart aber fair ins neue VHS-Semester (WN)
04.07.2011 Bunte Hühner im Bagno (MZ)
04.07.2011 Hühner haben im Bagno Auslauf (WN)
   
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Juni 2011  
30.06.2011 Wie die Hühner auf der Stange - Sonderseite (WN)
30.06.2011 Schackeline liest WN (WN)
30.06.2011 Wege zum Innehalten (Der Steinfurter)
29.06.2011 Schackeline lädt zur Hühnerhof-Party ein (WN)
29.06.2011 Verrückte Sommer-Aktion (MZ)
28.06.2011 Kraftakt mit ruhiger Hand (MZ)
28.06.2011 Wegweiser zur Stille (WN)
28.06.2011 Bühne frei für die Sprayer (MZ)
28.06.2011 Eine Seite nur für Schackeline (WN)
27.06.2011 Ansturm bleibt aus (WN)
25.06.2011 „Schackeline“ macht die Zeitung bunt (WN)
25.06.2011 Im Hühnerstall wird’s langsam trubelig (WN)
22.06.2011 Live-Graffiti und Nacht der Rapper (MZ)
22.06.2011 Sprayer-Anschlag auf Hühner (WN)
18.06.2011 Lebhafter Austausch (WN)
06.06.2011 Die Hühner sind los (WN)
06.06.2011 Farbe für Schackeline (MZ)
   
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Mai 2011  
26.05.2011 Was geht, und was geht nicht im Internet? (WN)
20.05.2011 24-mal Glück und einmal Pech (WN)
19.05.2011 Sozial und kompetent (WN)
19.05.2011 Als weise Frauen Salbe auf den Besen schmierten (MZ)
17.05.2011 Ob Alraunen wirklich schreien? (WN)
16.05.2011 Das Huhn als Kommunikator (WN)
10.05.2011 „Schackeline“ aus Holland (MZ)
10.05.2011 Im Hühnerhof wird's eng (WN)
02.05.2011 Geschichte auf Schritt und Tritt (WN)
   
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April 2011  
26.04.2011 „Deutsche essen wie ein Löwe“ (MZ)
26.04.2011 Zinken von Gabeln sind wie Krallen von Löwen (WN)
09.04.2011 Ohne Licht gibt's keine Farben (WN)
   
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März 2011  
26.03.2011 „Schackeline“ hat Frühlingsgefühle (WN)
18.03.2011 Die Aktien stehen recht gut (MZ)
18.03.2011 Kunst ist ihre große Leidenschaft (MZ)
18.03.2011 "Kunst ist meine Leidenschaft" (WN)
16.03.2011 Hühner an die Börse (WN)
15.03.2011 Ein Euro die Woche für Fünfjährige (WN)
10.03.2011 Unter fremden Fahnen (WN)
10.03.2011 Tanzen – für Senioren ein Dauerbrenner VHS-Kursus besteht 20 Jahre (MZ)
10.03.2011 20 Jahre Fitness und Lebensfreude (WN)
10.03.2011 Mulitkulti wird in Steinfurt gelebt (MZ)
03.03.2011 Wie verklage ich meine Eltern auf Taschengeld? (WN)
02.03.2011 Keiner muss alles können (MZ)
02.03.2011 Schackeline auf Schalke (WN)
02.03.2011 Die Rainer-Schmidt-Welcome-Party (WN)
01.03.2011 Frauen-Kulturfrühstück: Appell an gemeinsame Stärken (MZ)
01.03.2011 "Gebt uns das Brot und auch die Rosen" (WN)
   
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Februar 2011  
28.02.2011 "Du bist, was du isst" (WN)
25.02.2011 Aus Schackeline hätte auch ein Horst werden können . . . (WN)
25.02.2011 Das Steinfurter Huhn hat jetzt einen Namen: Die neue Frontfrau: Schackeline (MZ)
25.02.2011 „Genjal“ soll erst der Anfang sein (WN)
24.02.2011 Pläne für einen "neuen" Leinenmarkt (MZ)
21.02.2011 Eltern sind der beste "Filter" (MZ)
19.02.2011 Eine Röhre, zwei Instrumente (WN)
18.02.2011 Die Kleinen und die große, weite Web-Welt (WN)
18.02.2011 Steinfurter Huhn: Namenssuche geht in die letzte Runde (MZ)
17.02.2011 Ein Huhn erobert die Stadt (MZ)
17.02.2011 Sieg für „Lady Gackgack“? (WN)
14.02.2011 Das Huhn braucht einen Namen (MZ)
11.02.2011 Auf das Huhn gekommen (MZ)
11.02.2011 Marktsperrung in Burgsteinfurt: Poller und Schafe (MZ)
11.02.2011 „Ich wollt´, ich wär´ ein Huhn“ (WN)
10.02.2011 Poller-Test und blaue Schafe (WN)
   
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Januar 2011  
26.01.2011 Unternehmensplattform BNI-Chapter: Die Millionengrenze überschritten (MZ)
26.01.2011 Dienstags um Sieben (WN)
22.01.2011 Wie Töne auf der Feuerorgel Ballett tanzen (WN)
21.01.2011 Depression als Volkskrankheit (WN)
20.01.2011 „Genjal“: E-Mail von Oma und Opa (WN)
08.01.2011 Kinder-Uni der Volkshochschule: Vom Zaubertrank zur Arznei (MZ)
08.01.2011 Auf ins dritte Semester! (WN)
   
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Miteinander voneinander lernen

Die Kooperation funktioniert: Im „Schlaumacher“ helfen Schüler der Kardinal-von-Galen-Schule älteren Menschen beim Arbeiten am PC auf die Sprünge.

Nordwalde - Gemeinsam lernen, gemeinsam gestalten und von der Erfahrungswelt einer jeweils anderen Generation profitieren. So lässt sich das Projekt „Jung und Alt am PC“ beschreiben, das unlängst im „Schlaumacher“ gestartet ist und das jetzt Besuch von Landrat Thomas Kubendorff bekommen hat. Er habe die Idee „Schüler schulen Senioren“ in Recke kennengelernt und das habe ihn so überzeugt, dass er sie in weiteren Kreiskommunen habe etablieren wollen, sagte Kubendorff, der den Schülern Zertifikate überreichte.

Mit der VHS Steinfurt sei schnell der entsprechende Partner zur Umsetzung gefunden worden. Der Landrat freute sich, dass neben Burgsteinfurt, wo das Projekt in Kooperation mit dem Arnoldinum, dem Kreis Steinfurt und der VHS als Pilotprojekt gestartet ist, diese Idee jetzt auch im Rahmen der „Generationen-Universität“ des „Schlaumacher“ Fuß gefasst habe. In Nordwalde heißt das Projekt „Jung und Alt am PC“. Mit im Boot sind neben dem „Schlaumacher“, der VHS und dem Kreis auch die Kardinal-von-Galen-Gesamtschule. Und so funktionierts: Jugendliche werden angeleitet, mit Geduld und Fachkompetenz Senioren auf dem Weg in die Computerwelt zu begleiten. Dabei können sich die Senioren die Beispiele und Aufgaben selbst aussuchen.

Das Projekt nimmt aber nicht nur Senioren in den Blick, sondern hilft den teilnehmenden Schülern, ihre Kompetenzen auch mit Blick auf den demografischen Wandel zu erweitern. Die Schüler lernen zudem, außerhalb des Unterrichts ihr Fachwissen weiterzugeben sowie die Sichtweisen unterschiedlicher Generationen kennenzulernen.

Noch vor dem eigentlichen Start hatten die Schüler durch die VHS eine Schulung bekommen, bei der ihnen Grundlagen der Kommunikation und des altersspezifischen Lernens vermittelt wurden. Und das sollte sich auszahlen: Die beteiligten Senioren waren von dem Angebot begeistert, schreibt die VHS in einer Pressemitteilung. Die Schüler hätten mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen die Ängste weggeräumt, die mit den neuen Medien verbunden seien.

Die engagierten Jugendlichen freuten sich über das Zertifikat aus den Händen des Landrates, das sie nun bei Bewerbungen gut einsetzen können. Überreicht vom Vorsitzenden Jan Soller gab es vom Verein „Schlaumacher“ zusätzlich einen Buchgutschein. Kubendorff hatte für die Organisatoren am Ende auch noch eine Überraschung parat. Für die gelungene Arbeit und deren Fortsetzung erhalten der „Schlaumacher“ und die VHS je 1000 Euro.

Quelle: WN vom 27.12.2011

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Neues "Kulturforum"
Ende der Debatte

STEINFURT Der Zweckverband Volkshochschule und Musikschule Steinfurt heißt ab nächstes Jahr "Kulturforum Steinfurt". Dieser Namensänderung stimmten die Vertreter der vier Kommunen Horstmar, Laer, Nordwalde und Steinfurt am Mittwoch in der Versammlung im Rathaus von Laer zu.


Josef Schwermann (l.) scheidet 2012 als Leiter der Musikschule aus. Dr. Barbara Herrmann wird Leiterin des fusionierten Zweckverbandes "Kulturforum Steinfurt". Horstmars Bürgermeister Robert Wenking (r.) wird Vorsitzender des neuen Zweckverbandes .

Der neue Name wurde in erster Linie nötig, weil die Volkshochschule und die Musikschule zum 1. Januar fusionieren und weil die Gemeinde Altenberge Ende des Jahres aus dem Zweckverband ausscheidet (wir berichteten). "Für unsere Musikschüler ändert sich nichts", versicherte der im nächsten Jahr aus Altersgründen scheidende Musikschulleiter Josef Schwermann.

Gesamtleiterin des Kulturforums Steinfurt wird Dr. Barbara Herrmann. "Durch den Austritt Altenberges ist ein stellvertretender Musikschulleiter nicht mehr bezahlbar", so Josef Schwermann weiter. Deshalb wird die Führungsebene in der Musikschule auf die im Haus schon lange beschäftigten Michael Gantke, Manfred Greving und Peter-Christopher Nagy verteilt.
Enthielten sich die noch bis zum 31. Dezember als Zweckverbandsvertreter der Gemeinde Altenberge fungierenden Ulrike Reifig, Klaus Wollschläger und Bürgermeister Jochen Paus bei vielen Tagesordnungspunkten in der Versammlung, wehrten sie sich, als über den Wirtschaftsplan 2012 des neuen Zweckverbandes entschieden wurde.
Streit um Folgekosten
Denn alle drei waren überhaupt nicht mit der Übernahme der Folgekosten des Austrittes einverstanden. 101 000 Euro - es handelt sich dabei um den Anteil an den Personalkosten der festangestellten unkündbaren Mitarbeiter der Volkshochschule und Musikschule - müsste Altenberge laut Satzung trotz des Austritts zahlen.
"Unser juristischer Gutachter zweifelt die Rechtmäßigkeit der Satzung an", sagte Klaus Wollschläger. "Das meinen Sie. Sie kennen das doch. Zwei Juristen, drei Meinungen", erwiderte Verbandsvorsteher und Steinfurts Bürgermeister Andreas Hoge.
Damit muss das Kulturforum Steinfurt gleich nach dem Neustart wohl nach dem endgültigen Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster vom November mit einem neuen Rechtsstreit rechnen.
Altenberges Bürgermeister Jochen Paus versuchte die Wogen zu glätten und bedankte sich für die 27-jährige Zusammenarbeit. "Auch wenn wir am Ende getrennte Wege gehen, hoffe ich, dass wir trotzdem noch Freunde bleiben", bemühte er sich um Schlichtung. Doch nach dieser Debatte darf man das bezweifeln.

Quelle: MZ vom 22.12.2011 von Matthias Lehmkuhl

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Usch Hollmann (r.) las die Geschichte „Eine glückselige WEINnacht“ – und das Publikum amüsieren sich prächtig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Szenen einer Ehe
„Eine glückselige WEINnacht“: Lesung mit Usch Hollmann

Steinfurt. Erst Usch Hollmann hören und sehen – und dann die Krippenausstellung im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse Steinfurt anschauen. Das signalisieren die rund 60 Besucher der Lesung in der Ausstellung.

Frühzeitig sitzen sie, während die Erwartung auf eine vergnügliche Lesung sich bereits in den Gesichtern widerspiegelt. Nadine Rath (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Steinfurt), Monika Frieling (Leiterin Stadtbücherei Steinfurt), Anni Lütke Brinkhaus (Gleichstellungsbeauftragte Kreis Steinfurt) und Dr. Barbara Herrmann (Leiterin VHS Steinfurt) hatten Hollmann eingeladen, die vielen Hörern längst keine Unbekannte mehr ist. Ihre Geschichte „Eine glückselige WEINnacht“ ist dennoch kein reines Frauenthema.
„Ich habe mich auf dem Computer vertippt. Statt h habe ich n getippt“, begründet sie die Entstehung der „WEINnacht“ vor knapp vier Jahren, die beziehungsreich in den ersten vier Buchstaben groß geschrieben werden muss, denn es geht um ein Weinfest am Heiligabend, das gründlich daneben geht.

Drei Ehepaare

Akteure sind drei Ehepaare, die sich seit der Schulzeit kennen und mittlerweile auf die Rente zusteuern. Gerda und Karl-Heinz erhalten vier Wochen vor dem Fest die Einladung von „Sülings“ per Post. Die „Sülings“, ein Kontrakt aus „Süßer“ und „Liebling“, heißen eigentlich Reinhold und Reinhilde Kemper, die seit mehr als dreißig Jahren ihren Freunden die total verliebte Zweisamkeit vorspielen. Karin und Jochen Hartmann sind ebenfalls eingeladen.
In plastischer Sprache breitet Hollmann in ihrer Geschichte das aus, was nach dem lesen der Einladung folgt. Vieles ist davon das Kennzeichen einer „ganz normalen“ Ehe mit dem üblichen Auf und Ab von Streit, Nickeleien und versöhnlicher Einheit.


In der Pause wurde die Krippenausstellung besucht.

Karl-Heinz wehrt sich gegen den Geschenketerror, den Karin und Gerda unter sich ausmachen. Die Engelsammlung der „Sülings“ wird mit Engeln als Eierwärmer und einem „Nutten-Engel“ vergrößert.
Spätestens hier artet das Lachen mancher Besucher in Lachsalven aus, denn nur allzu königlich heißt Hollmann mit Worten aus ihrer Geschichte die Vorstellungskraft der seltsamen Szenerie an. Reinhold profiliert sich als absoluter Weinkenner, der das Wort „lecker“ für seine teuren ausgewählten Weine als persönliche Beleidigung auffasst. Mit vorgerückter Stunde und erschwertem Zungenschlag, den Hollmann herrlich nachahmt, eskaliert das Fest. Reinhilde sagt Reinhold die Meinung, während die anderen sich staunend zurückziehen. Auch „Sülings“ führen also eine ganz normale Ehe.
Hollmann schafft es einmal mehr, mit ihrer Geschichte ironisch zugespitzt und pointiert die Wahrheiten des Alltags aufzutischen, in denen sich wohl jeder irgendwie wiederfand. Begeisterter Beifall belohnte Hollann und die Veranstalter.

Quelle: MZ vom 19.12.2011 von Elvira Meisel-Kemper

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Folgenschwere Schnapsidee
„Lisbeth“ Usch Hollmann erzählt von einer etwas anderen glückseligen Wein-Nacht

Burgsteinfurt. Ende des grauen Novembers flattert eine etwas andere Einladung ins Haus: Wein-Nacht statt Weihnacht. Gerda und Karl-Heinz sind nicht gerade begeistert. Die ach so perfekten Sülings laden Hartmanns und sie zu einer Weinprobe an Heiligabend ein, die Kinder sind ja eh schon alle aus dem Haus. Nach den klassischen „Also-wir-gehen-auch-nur-wenn-ihr-geht“-Diskussionen und „Ihr-kaft-auch-ja-nicht-ein-Geschenk-über-30-Euro“-Schwüren  landen Gerda und Karl-Heinz zusammen mit Karin und Jochen bei Sülings im Engelland. Das haben sich viele Hörlustige am Freitagabend nicht entgehen lassen.
Mitten in der Krippenausstellung im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse las Usch Hollmann aus ihrem buch „Aber das wär doch nicht nötig gewesen“.


Mit schrägem Humor erzähle Usch Hollmann von einer besonderen Wein-Nacht.

Während Reinhold und Reinhilde Süling – das perfekte Bilderbuchpärchen aus der Schulzeit – ihre Gäste Hand in Hand unterm Mistelzweig begrüßen, schauen sich die Gäste im Engelland um. Denn deren große Leidenschaft ist das Engelsammeln; und Gerda fragt sich insgeheim ob ihre zwei Eierwärmer-Engel und der „Nutten-Engel“ als Geschenk vielleicht zu viel des Guten sind. Anscheinend nicht: Reinhold will sich das „sexy Luder als Schutzengel ins Auto hängen“.
Die erste Wienflasche wird geköpft, die Stimmung lockerer, das leidige Krankheiten-Thema unter dem Motto „Wer bietet mehr“ abgehandelt. Beim Nachtisch und nach der achten Flasche A-Wein fängt der Himmel auf Erden langsam an zu bröckeln; der Wein passt nicht mehr zum Essen, Karl-Heinz und Jochen fragen höflich, ob es auch Bier gäbe, Reinhilde fängt andächtig an zu singen, Karin findet alle Weine einfach nur „lecker“ und Reinhold ist sauer über Schnee von vorgestern. Die Wein-Nacht bekommt eine völlig neue Bedeutung.
Reinhold bezeichnet seine Frau schlicht als „Partykiller“ und das Flitter-Flirt-Trampaar entpuppt sich als Sensation mit getrennten Schlafzimmern. Gerda und Karl-Heinz stellen fest, dass Reinhold und Reinhilde für eine Ehekracht acht Flaschen A-Wein benötigen, während sie selbst nur eine Kanne schlaffen Kaffe brauchen.
Am nächsten Morgen einigen sich alle darauf, dass die Wein-Nacht eine Schnapsidee gewesen ist, und sie Weihnachten nachfeiern wollen.
„Glückselige Wein-Nacht“ war eine Lesung voller Glucksen, Kichern und Lachanfällen, gekonnt hervorgerufen durch Hollmanns kuriose Mimik, schrägen umgedichteten Weihnachtsliedchen und passenden Betonungen.
Und in der zweiten Hälfte hat sie sogar noch eins draufgelegt. Bleibt nur noch zu sagen: Fröhliche Weihnachten!

Quelle: WN vom 19.12.2011 von Theresa Gerks

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Plauderstunde statt Plädoyer


Kurzweilig und interessant plauderte Paohlbüörger Hans-Ernst Prümers über das Leben in Stemmert.

Burgsteinfurt - In gemütlicher Atmosphäre konnten die Besucher des Ortstermins Burgsteinfurt, der von der VHS, der Werbegemeinschaft Burgsteinfurt, der Steinfurt Touristik und Prof. Hoeren ausgerichtet wird, den letzten Termin dieses Jahres erleben. Bis zum letzten Platz waren die Geschäftsräume von Brillen Becker besetzt, wo Oberstaatsanwalt a. D. Hans-Ernst Prümers gleich zu Beginn erklärte, dass es heute kein Plädoyer geben werde, sondern vielmehr eine „Plauderstunde“ zu seinem Leben als „Paohlbüörger“.

Kurzweilig und interessant berichtete er darüber, dass ihm die Lehrer in der Schule schon früh Dickköpfigkeit bescheinigt hätten. Zum Glück hätte er gleichzeitig aber auch die bergische Frohnatur seiner Mutter geerbt.

Als „Paohlbüörger“, als der er sich gerne bekenne, müsse man in Stemmert geboren und aufgewachsen sein und den Mittelpunkt seines Lebens in der Stadt gehabt haben. Zugereiste könnten das vielleicht nach 30 Jahren intensiven Bemühens um Aktivitäten in der Stadt erreichen.
Zur Freude des Publikum berichtete er über verschiedene Ereignisse seines Lebens. Über seine Geburt etwa seien sein Vater und dessen Mitstreiter eines Dämmerschoppens damals so begeistert gewesen, dass sie lange gefeiert und am frühen Morgen der Mutter unter dem Krankenzimmer ein Ständchen gebracht hätten.
Seine Leidenschaften für die Niederdeutsche Bühne, die Schützengilde und den Männerchor Frohsinn seien ihm wohl auf diese Weise in die Wiege gelegt worden. Seine Ausbildung und weitere juristische Arbeitsbereiche führten ihn über Bochum, Essen und Hamm nach Münster.

Hier lernte er 1989 auch Professor Hoeren kennen, den er als jungen begabten Referenten mit fundierten Kenntnissen kennengelernt und gern mit ihm zusammengearbeitet hätte. Aus seiner Zeit als Oberstaatsanwalt, in der er unter anderem auch den „Hormonskandal“ in Borken zu bearbeiten hatte, wusste er aber auch viel Heiteres zu berichten.

Als Maxime für seinen Beruf hätten ihn immer folgende Grundsätze geleitet: Man sollte sich mit der Macht des Amtes vor den stellen, der zu Unrecht einer Straftat bezichtigt wird, man sollte den „Gestrauchelten“ mit sozialem Verständnis begegnen und den Kriminellen mit der ganzen Härte des Gesetzes verfolgen. Heinz-Ernst Prümers beendete die gelungene Veranstaltung in der vorweihnachtlichen Zeit mit einem Gedicht „Was Weihnacht ist“.

Quelle: WN vom 17.12.2011

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Bezaubernder Geschichtenspaß mit Hexe und Filu

Kinderbuchkino in der Weihnachtsakademie am Freitag / Förderverein sorgt für Überraschung

Steinfurt. Zum Bilderbuchkino im Rahmen der Weihnachtsakademie lädt der Förderverein der Stadtbücherei am Freitag (16. Dezember) Mädchen und Jungen ab fünf Jahren ein. Ab 15.30 Uhr können die Kinder im Fachgeschoss des Weinhauses, Markt 19, sich an der bezaubernden Geschichte „Die kleine Hexe feiert Weihnachten“ erfreuen.
Die leider bereits verstorbene belgische Künstlerin Lieve Baeten hat die beliebte Figur der kleinen Hexe Lisbet erfunden. Sie wohnt mit Miez in ihrem windschiefen Haus im Wald und schwingt sich zu Abenteuern auf ihren Besen. Am 24. Dezember hat Lisbet alle Hände voll zu tun – erst den Baum schmücken, dann die Lichterketten dann Plätzchen backen – oder vielleicht doch umgekehrt? Alles muss fertig sein, bevor die Weihnachtshexe kommt. Natürlich wird Lisbet immer wieder in ihren Vorbereitungen für Heiligabend unterbrochen. Was die Weihnachtshexe in diesem Jahr wohl für Lisbet mitbringt?
Und wer dann noch mehr Geschichten hören möchte, kann sich das nagelneue Bilderbuch von Marcus Pfister vorlesen lassen. In „Filu im Schnee“ flitzt der kleine Hund voller Neugier nach draußen als es zu schneien beginnt. Leider bleibt Filu, der den Schnee noch gar nicht kennt, nicht im Garten, sondern schlüpft durch den Zaun. Als ihm kalt und nass wird, hat er sich gründlich verlaufen. Wie gut, dass er den Holzfäller trifft, der ihn im Pferdeschlitten mitnimmt in die Stadt. Eine große Überraschung bereitet der Förderverein dann noch allen Lesern am Nachmittag dieses Freitags (16. Dezember).
Und wer sich noch mit gut erhaltenen preiswerten Kinderbüchern und Romanen vor den Feiertagen eindecken oder zum Verschenken aussuchen will, kann dies auf dem Flohmarkt des Fördervereins im Erdgeschoss tun. Aus Spenden stehen wieder attraktive Taschenbücher und gebundene Bücher zur Auswahl.

Quelle: WN vom 12.12.2011

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Usch Hollmann ganz persönlich
Auf Anhieb ein Erfolg: Premiere der neuen „Bildungsfrühstück“-Reihe im Kötterhaus


Nadine Rath und Anni Lütke-Brinkhaus begrüßten Usch Hollmann zum Bildungsfrühstück im voll besetzten Kötterhaus im Kreislehrgarten.

Burgsteinfurt. In einem voll besetzen Kötterhaus des Kreislehrgartens ist die Reihe „Bildungsfrühstück“ gestartet. Rund 60 Frauen waren der Einladung von VHS Steinfurt, der Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Kreis sowie der Stadtbücherei gefolgt.
Premierengast bei dieser Veranstaltung war die Kabarettistin Usch Hollmann. Diesmal nicht, um die unterschiedlichem Rollenverhalten von Mann und Frau zu karikieren, sondern um im Gespräch mit Anni Lütke-Brinkhaus und Nadine Rath etwas über ihren Werdegang zu erzählen. Als Schweizerin wuchs sie mit vier Geschwistern auf, schon früh entdeckte sie ihr Talent zum Schreiben.
Geschichten habe sie sich aber immer schon ausgedacht, später kamen dann Kasperlegeschichten dazu, die sie im Kindergarten aufführte. Testperson sei ihr kleiner Sohn gewesen.
1993 suchte der neu gegründete Sender Radio RST Talente für sein Programm. Über ihre Auftritte an der Literarischen Bühne in Rheine sei der Sender auf sie aufmerksam geworden und habe ihr angeboten, ein Mal pro Woche eine Kolumne zu schreiben. Danach seien auch Angebote seitens eines Verlages gekommen.
Das Buch „Hallo Änne, hier Lisbeth“ ist bereits in 11. Auflage erschienen. Mit dem Frauenkabarett „Die fünf frechen Frauen“ war sie zwölf Jahre unterwegs. Die Entstehung der Gruppe sei einem Traum und der Tatsache zu verdanken gewesen, dass sie sich bei der Arbeit an der Literarischen Bühne nie gleichberechtigt gefühlt habe.
Auf die Frage, warum sie nach so erfolgreiche Zeit aufgehört habe, antwortete Hollmann mit einem Schmunzeln. Es habe sich viel verändert in der Frauenwelt, Frauen hätten dazugelernt, ihre Lebensform verändert, Aussagen wie „Wer sich nicht wehrt, kommt an den Herd“ passten nicht mehr in die Gegenwart. Daher sei die Entscheidung richtig gewesen, auf dem Höhepunkt auszusteigen. Die Kulturpreisträgerin des Kreises denkt aber noch lange nicht an den Ruhestand.

Quelle: WN vom 10.12.2011

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„Hallo Änne, hier Lisbeth!“
Kulturpreisträgerin Usch Hollmann war erster Gast der Reihe „Bildungsfrühstück“

Burgsteinfurt. Mit einem voll besetzten Kötterhaus startete die Reihe „Bildungsfrühstück“. Rund 60 interessierte Frauen waren der Einladung von VHS Steinfurt, der Gleichstellungsbeauftragen von Stadt und Kreis, sowie der Stadtbücherei gefolgt.
Erster Gast in dieser Reihe war die bekannte und beliebte Kabarettistin Usch Hollmann. Diesmal nicht mit einem ihrer Auftritte zu unterschiedlichem Rollenverhalten von Mann und Frau. Im Gespräch mit Anni Lütke-Brinkhaus und Nadine Rath erfuhren die Zuhörerinnen diesmal eher etwas zur Person Usch Hollmann.
Als Schweizerin wuchs sie mit vier Geschwistern auf, schon früh entdeckte sie ihr Talent zum Schreiben. Sie wäre gern Schneiderin geworden, erzählt sie, aber es gab nur eine Lehre als Schaufenstergestalterin für sie. Geschichten habe sie sich aber immer schon ausgedacht, später kamen dann Kasperlegeschichten dazu, die sie im Kindergarten aufführte. Testperson für ein gelungenes Stück sei ihr kleiner Sohn gewesen. Erst sehr spät, nach langer Hausfrauenzeit sei die Zeit für „Lisbeth“ reif gewesen. Auf die Frage wie man Kabarettistin werde, antwortete sie bescheiden: Dass sie eine Kabarettistin sei, habe sie zum ersten Mal in der Zeitung gelesen.
1993 suchte der neu gegründete Sender Radio RST Talente für sein neues Programm. Über ihre Auftritte an der literarischen Bühne in Rheine sei der Sender auf sie aufmerksam geworden und habe ihr angeboten, einmal pro Woche eine Kolumne zu schreiben, danach seien auch Angebote eines Verkages gekommen. Das bekannte Buch „Hallo Änne, hier Lisbeth“ ist bereits in der elften Auflage erschienen.

Mit dem Frauenkabarett „Die fünf frechen Frauen“ war sie zwölf Jahre unterwegs, 350 Auftritte hat es gegeben, von denen 346 ausverkauft waren. Die Entstehung der „Fünf frechen Frauen“ sei einem Traum zu verdanken und der Tatsache, dass sie sich bei der Arbeit an der literarischen Bühne nie gleichberechtigt gefühlt habe.
Frauen bekamen dort, anders als die männlichen Kollegen, eher die Stichwortpartie. Das sollte sich mit den „Fünf frechen Frauen“ schlagartig ändern. Durch die Altersunterschiede der fünf Frauen von jeweils sieben Jahren und die immer aktuellen Themen aus allen Lebensbereichen von Frauen hätten sich immer Identifikationsmöglichkeiten für das Publikum ergeben.
Auf die Frage, warum sie nach so erfolgreicher Zeit aufgehört habe, antwortete sie mit einem Schmunzeln. Es habe sich viel verändert in der Frauenwelt, Frauen hätten viel dazugelernt, ihre Lebensform verändert, Aussagen wie „Wer sich nicht wehrt, kommt an den Herd“ passten nicht mehr ins Zeitgeschehen. Daher sei die Entscheidung richtig gewesen, auf dem Höhepunkt auszusteigen.
Die Kulturpreisträgerin des Kreises Steinfurt denkt aber noch lange nicht an den Ruhestand. Es gibt neue Pläne wie zum Beispiel eine Geschichte zum Thema „Weihnachten im Mai“ oder ein Hörbuch zum Thema Lisbeth. Befragt nach ihrem Wunsch für 2012 antwortete sie humorvoll wie erwartet: „Ich wüsste gern, wie beim Sockenstricken Mallorcaferse gearbeitet wird.“

Quelle: MZ vom 10.12.2011

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Menschen kommen sich näher

Burgsteinfurt - Menschen unter den Weihnachtsbäumen, auf den Märkten und Plätzen, in öffentlichen Einrichtungen, Häusern und Kirchen dies- und jenseits des Buchenbergs zusammenbringen, das Wir-Gefühl stärken und Werbung für die Stadt auf über die Grenzen hinaus machen, das ist das Ziel der Steinfurter Weihnachtsakademie 2011, deren dritte Runde am Samstag (3. Dezember) mit Jubiläumsvorstellungen im 100-jährigen Steinfurter Kino eingeläutet wird. Ein Dutzend Veranstalter sind mit ins Boot gestiegen, eine ganze Reihe unterschiedlichster Angeboten zu machen, um „Wissenswertes und Praktisches zu einer alten Tradition“ in der Vorweihnachtszeit in den Fokus zu rücken.

„Es wird eigentlich immer einfacher, weil sich viele Akteure schon kennen“, erklärte VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann gestern zu den Vorbereitungen in ihrem Haus. Daniel Loewe hat dort die organisatorischen Fäden in die Hand genommen, um die Akademie so zu organisieren, dass ein breites Publikum angesprochen und eingeladen werden kann.


Veranstalter und Mitwirkende stellten gestern in der Stadtbücherei das Programm der Weihnachtsakademie vor. Foto: Drunkenmölle

Neben der VHS macht die Familienbildungsstätte Steinfurt mit, die ihre Weihnachtsbäckerei öffnet und „Knusper, Knusper, Knäuschen“ Lebkuchenhäuser backt und darüber hinaus ein großes Adventskonzert mit dem Westfälischen Kammerchor Münster organisiert. Die Steinfurt-Touristik bietet eine Stadtführung ins mittelalterlich Stemmert (inklusive eines Gesindemahls „von der Stelze der zahmen Sau“) an. Die Werbegemeinschaft Borghorst lässt ihren Weihnachtsmarkt mit einer Feuershow, der Lichtfigur Auraya, Engeln und Avataren Teil der Weihnachtsakademie werden. Die Heimatvereine Borghorst und Burgsteinfurt spannen die Pferde für eine Planwagenfahrt vom Alten Rathaus in Burgsteinfurt zum Heimathaus nach Borghorst an. Im Bilderbuchkino von Stadtbücherei und ihrem Förderverein feiert „Die kleine Hexe“ Weihnachten. Die Goldschmiede Geilsdorf und die Werbegemeinschaft Burgsteinfurt veranstalten ein Gewinnspiel beziehungsweise eine Weihnachtsverlosung. Und schließlich ist da noch „Eine glückselige WEINnacht“, zu der VHS und die Gleichstellungsbeauftragten von Kreis und Stadt Usch Hollmann eingeladen haben, um eine satirische Weihnachtsgeschichte umrahmt von der Krippenausstellung in der Kreissparkasse zu erzählen.

„Es ist ein ganz rundes Programm“, war Dr. Herrmann bei der Vorstellung am Vormittag in der Stadtbücherei überzeugt, wo die Fenster bereits von St.-Elisabeth-Schülern festlich gestaltet worden sind. Natürlich wünschen sich die Veranstalter, dass sie noch weitere Kooperationspartner gewinnen können. „Das ist wie ein Karussell, jeder kann aufspringen“, warb Steinfurt-Touristik-Geschäftsführer Heinz Balster dafür, sich an der Akademie zu beteiligen. Sie sei ein gutes Plateau, um sich und die Stadt in der Öffentlichkeit dazustellen und zu präsentieren.

» Zu den einzelnen Veranstaltungen folgen noch detaillierte Terminankündigungen. Programmhefte liegen in den öffentlichen Einrichtungen auf. Mehr Infos gibt es auch im Internet.

Quelle: WN vom 01.12.2011 von Dirk Drunkenmölle

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Wissen, wer und was die Region bewegt
Einladung zum „Bildungsfrühstück“


Die Gastgeberinnen (v.l.): Anni Lütke-Brinkhaus (Gleichstellungsbeauftragte Kreis Steinfurt), Nadine Rath (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Steinfurt), Monikas Frieling (Stadtbücherei), Dr. Barbara Herrmann (VHS).

Steinfurt. „Steinfurter Treff, das Bildungsfrühstück in Steinfurt“ heiß ein neues Angebot der VHS, den Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, der Stadt Steinfurt sowie der Stadtbücherei. Start ist Mittwoch, 7. Dezember, um 10 Uhr im Kötterhaus der Kreislehrgartens. Die Kabarettistin und Buchautorin Ursula Hollmann wird zu Gast sein mit dem Thema „Lisbeth, freche Frauen und Co!. Sie wird aus ihrem Leben berichten, wie sie Kabarettistin wurde, woher ihr Humor und ihre Geschichten kommen.
Das Bildungsfrühstück ist mehr als eine Tasse Kaffee, Brötchen und Zeitung. Vorgestellt werden interessante Personen der Region, die spannende Themenfelder aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vertreten. In angenehmer Atmosphäre erfahren die Besucher vieles über die geladenen Gäste – aus ihrem Leben, über ihren Beruf und oft auch über ihre Berufung. Mit dem Bildungsfrühstück möchten die Veranstalterinnen Wissen genauso vermitteln wie Verständnis von politischen und gesellschaftlichen Ereignissen, von Engagement und Ehrenamt.
Häppchen für Häppchen erfahren die Zuhörer morgens um 10 Uhr, was und wer die Region bewegt. Weitere Termine: Am 1. Februar wird der vereidigte Sachverständige und passionierte Jäger Dirk Kreyenborg zum Thema „Hegen oder morden – Frauen im Wald“ diskutieren, am 28. März ist Kreisdechant Markus Dördelmann zu Hast zu den Thema „Zölibatäres Leben – Beruf oder Berufung“ sowie „Die Rolle der Frau in der katholischen Kirche“.
Kostenbeitrag inklusive Kaffee und Häppchen: sieben Euro. Anmeldungen bei der VHS-Geschäftsstelle, Tel. (02551) 14820.

Quelle: MZ vom 30.11.2011

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Hühner unterm Hammer


Gerd Rehberg, Dr. Barbara Herrmann, Horst Held,
Dr. Peter Krevert bei der Übergabe der Schalke-Schackeline. Foto: (VHS Steinfurt)

Steinfurt - Ob es an der Katerstimmung nach der Derby-Pleite im Revierduell mit Dortmund gelegen hat, dass königsblau im Moment abgetaucht und schwarz-gelb bei den Fans ganz hoch im Kurs liegt? VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann kann sich so recht keinen Reim machen. Fakt ist, dass die Steinfurter Schackeline im Schalke-Dress (mit allen Unterschriften des aktuellen Fußball-Pokalsiegers) nach zehn Angebotstagen bei Ebay keinen Käufer aus der Reserve gelockt hat. Immerhin bietet die Internetplattform den größten Internet-Marktplatz auf der Welt. Da sollte sich doch schon ein Knappen-Fan finden.

Das hatte sich auch Schalke-Fan Dr. Peter Krevert gedacht, der den Kontakt zum Manager des Bundesligisten, Horst Heldt, und zum Ehrenpräsidenten des Vereins, Gerd Rehberg, hergestellt hatte, die Dr. Herrmann die Schackeline aus Gelsenkirchen überreicht haben - nicht zuletzt, um damit auch ein gutes Werk zu tun. Denn das Schalke-Huhn wurde mit weiterem großen und kleinem gespendetes Federvieh bei Ebay eingestellt, um damit soziale Arbeit in Steinfurt zu unterstützen.

Wie dem auch sei, ab heute wird ein zweiter Versuch gestartet, die Schackelines bei Ebay (Stichwort: Steinfurter Hühner) meistbietend an den Fan beziehungsweise Mann zu bringen. Fünf große und insgesamt 14 kleine Exemplare werden angeboten. Sie alle sind bei Toyota Willbrand in Borghorst ausgestellt und können dort auch sofort für mindestens 999 oder 99 Euro (das war der Anschaffungspreis für die nackte und unbemalte Schackeline) gekauft werden. In diesem Fall wird das Ebay-Angebot aus dem Netz genommen.

Da sollte also kurz vor Weihnachten noch was „eins, zwei, drei, meins“ gehen - insbesondere für königsblauen Anhänger . . .

Quelle: WN vom 30.11.2011 von Dirk Drunkenmölle

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Schüler als Lehrer
Projekt „Genjal“: Senioren erhalten Zugang zu Neuen Medien

Burgsteinfurt. 20 Schülerinnen und Schüler, sowie 20 Senioren tragen im Gymnasium Arnoldinum aufeinander. Erfolgreich!


Dörte Wahli-Mockewitz, Lehrerin im Fach Sozialwissenschaften (l.) und Wilfried Bußmeyer, Fachbereichsleiter bei der Volkshochschule Steinfurt (hinten) verfolgen interessiert die Aktivitäten in den Lerngruppen.

„Genjal–Generationenlernen in jedem Alter“ ist das Projekt des Kreises Steinfurt, der Volkshochschule Steinfurt und des Gymnasiums Arnoldinum überschrieben, in dem Schüler in die Rolle von Lehrern schlüpfen, um jung gebliebene Senioren den Zugang zu neuen Medien zu verschaffen. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Lerngruppen jeweils aus einem Schüler und einem Senioren bestehen, wobei der Schüler in die Rolle des Lehrenden schlüpft.
Somit kann auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer eingegangen werden. Wissbegierig waren alle Senioren, die am Nachmittag gekommen waren, um von den jungen Gymnasiasten zu erfahren, wie sie sich auch im fortgeschrittenen Alter im Datennetz bewegen können. Nach einer Begrüßung durch Dörte Wahli-Mockewitz, Lehrerin im Fach Sozialwissenschaften, und Wilfried Bußmeyer, Fachbereichsleiter bei der Volkshochschule Steinfurt, wure in den einzelnen Kleingruppen schnell deutlich, dass nicht nur Fragen zum Internet, sondern auch zu vielen anderen Bereichen der EDV im Blickpunkt standen.
Mit jeder Menge Gedult und Einfühlungsvermögen beantworteten die Schüler auch Fragen wie zum Beispiel „Wie kann ich rote Augen oder Farbe im Foto verändern?“ oder „Wie bekomme ich einen Rahmen um meine Einladungskarte?“
Zwischendurch wurde je nach Bedarf eine kurze Kaffeepause eingelegt, in der dann allerdings meistens weitere Fachgespräche zur EDV geführt wurden.
Nach 90 Minuten trennten sich die Wege der Schüler und Senioren, allerdings nur für 14 Tage, dann geht’s weiter.

Quelle: MZ vom 24.11.2011

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Schüler schlüpfen in die Lehrerrolle
Startschuss für „Genjal“-Projekt von VHS, Kreis und Arnoldinum


Dörte Wahli-Mockewitz (l.) und Wilfried Bußmeyer verfolgen interessiert die Aktivitäten in den Lerngruppen.

Burgsteinfurt. Im Arnoldinum ist der Startschuss für das Projekt des Kreises Steinfurt, der VHS und des Burgsteinfurter Gymnasiums „Genjal – Generationenlernen in jedem Alter“ gefallen. 20 Schüler und 20 Senioren haben im Arnoldinum getroffen, wo Schüler in die Rolle von Lehrern schlüpfen, um jung gebliebenen Senioren den Zugang zu den Neuen Medien zu verschaffen.
Wissbegierig waren alle Senioren, um von den jungen Gymnasiasten zu erfahren, wie sie sich auch im fortgeschrittenen Alter im Datennetz bewegen können. Nach einer Begrüßung durch Dörte Wahli-Mockewitz, Lehrerin im Fach Sozialwissenschaften, und Wilfried Bußmeyer, Fachbereichsleiter bei der Volkshochschule Steinfurt, wurde in den einzelnen Kleingruppen schnell deutlich, dass nicht nur Fragen zum Internet, sondern auch zu vielen anderen Bereichen der EDV im Blickpunkt standen. Mit jeder Menge Geduld und Einfühlungsvermögen beantworteten die Schüler auch Fragen: „Wie kann ich rite Augen oder Farben im Foto verändern?“ oder „Wie bekomme ich einen Rahmen um meine Einladungskarte?“
Zwischendurch wurde je nach Bedarf eine kurze Kaffeepause eingelegt, in der dann allerdings meistens weitere Fachgespräche zur EDV geführt wurden. Nach 90 Minuten trennten sich die Wege der Schüler und Senioren, allerdings nur für 14 Tage, dann geht’s weiter.

Quelle: WN vom 24.11.2011

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Großes Interesse an „Luftnot“

Zur „Abendvisite“ kamen am Dienstagabend viele interessierte Zuhörer ins Borghorster Krankenhaus. Sie hörten dem Vortrag von Dr. Ulrich Tegtbauer zum Thema „Luftnot“ zu. Bei der Kooperationsveranstaltung von Marienhospital, Familien Bildungsstätte und Volkshochschule Steinfurt stellten die Besucher im Anschluss noch zahlreiche Fragen zu Symptomen und Behandlung der Erkrankung.

Quelle: WN vom 24.11.2011

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Dr. Winfried Keuthage, Facharzt für Diabetologie und FH-Dozent.

Diabetes und seine Folgen
Neue Reihe „Steinfurt gesund“ morgen mit Dr. Winfried Keuthage

Burgsteinfurt. Eine unzureichende Blutzuckereinstellung, die über jahre andauert, führt zu Schäden von Gefäßen und Nerven. Ob jeder Diabetiker Folgeschäden erleidet, oder was man tun kann, um sie zu vermeiden, ist ein Thema der neuen Reihe „Steinfurt gesund“. Die VHS und die Apotheke am Bauhaus haben dazu am morgigen Donnerstag (24. November) Dr. Winfried Keuthage aus Münster nach Burgsteinfurt eingeladen. Dr. Keuthage ist Facharzt für Diabetologie, betreut die diabetologische Schwerpunktpraxis im MedicalCenter am Clemenshospital Münster und ist ernährungsbeauftragter Arzt der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin. Er wird auch darüber sprechen, wie man bei dem Krankheitsbild Diabetes die Nieren schützen kann, ob Durchblutungsstörungen der Beine unausweichlich sind, und was zu tun ist, wenn die Füße kribbeln.
Beginn ist um 19.30 Uhr in der DocMorris-Apotheke im „Burgforum“, Tecklenburger Straße 30. Einlass: 19.05 Uhr. Nach dem Vortrag stehen Referent und Apotheker für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Für die Planung bitten die Organisatoren um Anmeldung unter Telefon 0 25 51/1 48 18 oder Telefon 08 00/7 83 20 20.

Quelle: WN vom 23.11.2011

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Ein echter Schalker – zum Ersten ....
Schackeline-Projekt klingt durch Internet-Versteigerung aus


Übergabe des Schalke-Huhns: Gerd Rehberg, Dr. Barbara Hermmann, Horst Held und Dr. Peter Krevert (v.l.)

Steinfurt. Die Sommeraktion „Summertime in Steinfurt – Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn“, die die Volkshochschule Steinfurt in Kooperation mit den drei Werbegemeinschaften, der Steinfurt-Touristik, der Musikschule und der Stadt Steinfurt durchgeführt hat, geht zu Ende. Die Versteigerung einiger Hühner, die zu diesem Zweck gespendet wurden, bildet sozusagen den Ausklang. Für die verschiedenen Hühner, ob große oder kleine, kann ab sofort bei ebay geboten werden. Der Erlös wird einem sozialen Zweck in Steinfurt zugeführt.

Übergabe
Mit dabei ist auch ein Huhn mit Unterschriften der aktuellen Schalker Mannschaft. Der Manager des aktuellen Deutschen Pokalsiegers, Horst Held, übergab zu diesem Zweck VHS-Direktorin Dr. Barbara Hermann das mit königsblauen Unterschriften versehene Huhn. Unterstützt wurde diese Aktion durch den Steinfurter Schalke-Sammler Dr. Peter Krevert und Schalkes Ehrenpräsident Gerd Rehberg. Alle Hühner können im Autohaus Toyota Willbrand in Borghorst besichtigt werden.
Das Vernetzungsprojekt rund um das Huhn Schakeline war in Steinfurt ein großer Erfolg. Viele unterschiedliche Organisationen und Einzelpersonen haben sich beteiligt und auf diese Weise andere Menschen kennen gelernt. Neue Projekte sind daraus entstanden und viele Hühner sind immer noch an verschiedenen Orten der Stadt zu sehen.

Quelle: MZ vom 22.11.2011

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Liebe zur geschichtlichen Tradition

Dr. Klötzer verstand es, den trockenen Stoff in seiner unnachahmlichen Art interessant rüberzubringen. Foto: (hig)

Burgsteinfurt - „Ich teile ihre Liebe zur geschichtlichen Tradition und zum historischen Baubestand ihrer Heimatstadt“. Damit begrüßte der ehemalige Stadtarchivar Dr. Ralf Klötzer die zahlreich erschienenen Gäste in der Niedermühle, die sich seinen vom Heimatverein und der VHS veranstalteten Vortrag „Das alte Steinfurter Archiv von 1550 - 1800“ anhören wollten.

Einige Zuhörer waren enttäuscht, als sie erfuhren, dass der Referent nicht die stadtgeschichtlichen Themen dieses Zeitraumes behandelt, sondern die archivalischen Möglichkeiten, die sich aus der Nutzung des historischen Archivs ergeben, aufgezeigt werden sollten. Aber auch diesen „trockenen“ Stoff verstand Dr. Klötzer in seiner unnachahmlichen Art interessant rüberzubringen.

Er erzählte von Freibriefen, von der ältesten Stadtrechnung (1542), von Amtspersonen, die die Steuern monatlich aufholen mussten, von den Aufgaben eines Stadtdieners und Stadtschreibers, von Huldigungen an den Landesherr, von städtischen Schulden aber auch vom Armenwesen oder von der Urfehde (Verpflichtungsübernahme, keine Rache ausüben zu wollen).

„Ich möchte bei Ihnen die Schwellenängste überwinden und gleichzeitig Mut machen, nicht vor dem Archiv zurückzuschrecken, sondern es zu besuchen, Anfangserfolge bringen dann die Erfolgserlebnisse, die man braucht, um weiter zu machen. Nur dann kann Druck auf Verwaltung und Politik ausgeübt werden, zu mehr Personal und besserer Räumlichkeit zu kommen“. Seine Hinweise an die Volkshochschule Lesekurse für alte Schriften einzurichten, an die heimatgeschichtlichen Institutionen für den „Archivbestand A“ eine konzeptionelle, themenbezogene Auswertung vorzunehmen und an die Stadtverwaltung die Steinfurter Schriften, dann aber in verbesserter Qualität, neu aufzuleben, konnten nicht überhört werden.

Quelle: WN vom 21.11.2011

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In vielen Köpfen ist Steinfurt noch immer geteilt
„Ortstermin“: Umstrittene Gebietsreform

Burgsteinfurt. Verläuft die Zwangsehe zwischen Burgsteinfurt und Borghorst harmonisch? Hat sich die Stadt Steinfurt positiv entwickelt?
Josef Schirmer sen. „Steuerberater und jahrzehntelang kommunalpolitisch aktiv sowie Ernst-Werner Wortmann, ehemaliger Stadtdirektor, erinnerten sich. Beide waren in ihrer aktiven Zeit nicht immer einer Meinung. „Es gab verschiedene Ansichten, aber wir haben uns nie gezankt“, betonte Schirmer. Fazit: Die Stadtentwicklung verlief und verläuft positiv, doch eine Einheit bilden die beiden Ortsteile immer noch nicht. Die VHS hatte am Donnerstagabend zu einem weiteren „Ortstermin“ eingeladen. Veranstaltungsort war der „alte Apothekenspeicher“ der Familie Rose im Wippert.

Hintergründe

Schirmer stellte politische Hintergründe der großen Gebietsreform dar. 1974 verabschiedete der Landtag in NRW das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise. Am 1. Januar 1975 entstand so der neue Kreis Steinfurt. Eine bittere Pille für den Kreis Tecklenburg, der aufgelöst wurde. Dieser protestierte erfolglos mit einer Verfassungsbeschwerde. Die katholische Textilstadt Borghorst und die evangelische Beamtenstadt Burgsteinfurt wollten sich eigentlich nicht vereinen. Es gab Proteste auf beiden Seiten.


Josef Schirmer(links) und Ernst-Werner Wortmann erinnerten an die Anfänge des Kreises Steinfurt.

Kreisstadt Steinfurt

Doch dann begann der Kamp um den Kreissitz. Er musste mindestens 30 000 Einwohner aufweisen. Das war nur bei einer Fusion realisierbar. „Als der Konsens hergestellt wurde, war es fünf vor 12,“, sagte Schirmer. „Die Rheinenser waren geknickt“, so der Lokalpolitiker.
Der Beschluss der Räte der ehemals selbstständigen Städte, sah vor eine gleichberechtigte Stellung beider Ortsteile zu gewährleisten“. Schirmers Bilanz ist ernüchternd: „Wenn jemand glaubt, wir würden zusammenwachsen, irrt er.“ Verwaltungstechnisch funktioniert es.
„Aus dem Personal beider Städte entstand eine organisatorische Einheit“, referierte Wortmann. Es entstanden neue Verkehrswege um die Innenstädte herum, die zu Fußgängerzonen werden konnten. Man schuf gute Rahmenbedingungen für die Ansiedelung von Unternehmen. Doch es gibt noch viel zu tun, wie die anschließende Diskussion zeigte. Problemstellung u.a. die Bäder, ein Hotel oder auch Versammlungssäle. Man muss Kompromisse finden.

Quelle: MZ vom 19.11.2011

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25 Jahre Steinfurter Stadtgeschichte
Ortstermin: Josef Schirmer und Ernst-Werner Wortmann erzählen

Burgsteinfurt. „Der Regierungspräsident sagte einmal, dass die Arbeit der Steinfurter im ersten Jahrzehnt nach dem Zusammenschluss der Leistung von zwei Generationen entsprach“, erinnerte sich Ernst-Werner Wortmann an die Zeit der Zusammenführung der zuvor unabhängigen Städte Burgsteinfurt und Borghorst zur Kreisstadt Steinfurt.


Im Kellergewölbe der Gemeinschaftspraxis Dr. Susanne Finke und Dolf Hage blätterten Josef Schirmer und Ernst-Werner Wortmann 25 Jahre Stadtgeschichte

Die Zuhörer erfuhren beim Ortstermin im Kellergewölbe der Gemeinschaftspraxis Dr. Susanne Finke und Dolf Hage mit dem ehemaligen
CDU-Fraktionsvorsitzenden Josef Schirmer und dem Stadtdirektor a.D. Wortmann viel Hintergrundwissen und spannende Details über die kommunale Gebietsreform der 70er Jahre und die Gründung der neuen Stadt Steinfurt.
In jeweils rund halbstündigen Vorträgen berichteten Schirmer und Wortmann von der Notwendigkeit zum Zusammenschluss und den damit verbundenen Kompromissen, damit Steinfurt Kreissitz bleiben konnte. „Die Kreisstadt musste mindestens 30 000 Einwohner haben und auch Rheine hatte sich beworben. Daher war die Zusammenführung nötig“, berichtete Schirmer. Und Wortmann erinnerte sich an die „große Enttäuschung“ in Rheine bei der Entscheidung pro Steinfurt als Kreisstadt.
Der Zusammenschluss war immer als kommunale Zusammenführung geplant, eine Aufgabe der Identifikation mit dem jeweiligen Heimatort war und konnte niemals Ziel sein. Viele weitere Gründe wurden angesprochen, warum eine zweipolige Stadt mit deutlich mehr Herausforderungen zu kämpfen hat als eine einpolige, und das bis in die heutige Zeit.

Quelle: WN vom 19.11.2011

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Mit der VHS die Pharaonen besuchen

Steinfurt. Eine Nil-Kreuzfahrt ist das Ziel einer VHS-Studienreise nach Ägypten. Vom 5. bis 12. April besucht die Volkshochschule Steinfurt unter der Leitung von Günther Gromotka Oberägypten.

Von Luxor aus geht es mit der neu gebauten und komfortabel eingerichteten MS Royal La Terasse zunächst nach Dendera, wo der bedeutende Hathor-Tempel besucht wird. Zurück in Luxor folgt gleich am folgenden Tag ein Höhepunkt der Reise, der Besuch im Tal der Könige mit seinen Pharaonengräbern. Besonders beeindruckend ist immer wieder der Aufstieg zum Tempel der Hatschepsut.
Nachmittags stehen dann die Tempel von Luxor auf dem Programm. Mit dem Schiff geht es dann weiter nach Edfu mit seinem Horus-Tempel aus ptolemäischer Zeit.
Assuan ist für alle Besucher immer wieder von besonderem Reiz. Mit dem Boot geht es morgens zum Philae-Tempel, nachmittags auch zu der malerischen Kitschener Insel mit ihrem Botanischen Garten. In Assuan darf auch ein Bummel über den bunten Basar nicht fehlen.
Assuan ist auch Ausgangspunkt für einen Ausflug zu Felsentempeln von Abu Simpel, dem südlichsten Punkt der Reise. Hier kann neben der antiken auch die moderne Ingenieurkunst bewundert werden, musste doch die Tempelanlage während des Baus des Staudamms abgebaut und an erhöhter Stelle neu errichtet werden.
Mit der MS Royal La Terasse geht es dann wieder zurück zu Luxor. Unterwegs werden Stopps eingelegt in Kom Ombo und in Esna, um die dortigen Tempelanlagen zu besuchen.
Anmeldungen sind ab sofort bei der VHS Steinfurt möglich, wo auch ausführliches Informationsmaterial für diese Reise erhältlich ist.
Telefon 0 25 51 / 1 48 20

Quelle: WN vom 04.11.2011

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Schüler begleiten Senioren in die Computer-Welt
Projekt „Genjal“ geht weiter

Burgsteinfurt. „Genjal“ ist eine Abkürzung für „Generationenlernen in jedem Alter“. In Zusammenarbeit mit dem Kreis und der VHS Steinfurt ist dieses Projekt entstanden, das sich speziell an Interessierte wendet, die ohne Stress einen Zugang zu den Neuen Medien suchen. Schüler ges Gymnasium Arnoldinum bieten für jung gebliebene Senioren einen Kurs zum Einstieg in die PC Welt an.


Senioren entdecken die Möglichkeiten des Computers.

Praktisches Lernen

„Learning by doing“ ist das Stichwort für selbständiges lernen an selbst gewählten Aufgaben. Dabei steht der Spaß und die Freude im Mittelpunkt der Begegnungen.
„Genjal“ nimmt aber nicht nur die Senioren in den Blick, sondern soll auch den Schülern helfen, ihre Kompetenzen zu erweitern. Sie können so außerhalb des Unterrichts ihr Fachwissen weitergeben, sie lernen ihre sozialen Kompetenzen zu erproben und üben sich außerdem in Rhetorik und geduldigem Umgang der Generationen miteinander. In entspannter Atmosphäre sollen beim ersten Treffen am Mittwoch, 9. November. ab 16 Uhr im Gymnasium Arnoldinum erste Kontakte untereinander und zu den jungen „Lehrerinnen und Lehrern“ geknüpft und Wünsche hinsichtlich des „Lernstoffes“ abgesprochen werden.
Interessierte können sich bis zum 7. November bei der VHS Steinfurt, Tel. (0 25 51) 1 48 20 anmelden. Der „Genjal“-Kurs ist kostenlos.

Quelle: MZ vom 01.11.2011

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„Genjal“: Schüler helfen Senioren
Nächste Runde am 9. November im Gymnasium Arnoldinum


Ein Sonderprospekt über das Projekt ist bei der VHS Steinfurt erhältlich.

Steinfurt. „Genjal“ ist eine Abkürzung für „Generationenlernen in jedem Alter“. In Zusammenarbeit mit dem Kreis und der Volkshochschule Steinfurt ist dieses Projekt entstanden, das sich speziell an Interessierte wendet, die ohne Stress einen Zugang zu den Neuen Medien suchen.
Schüler des Gymnasiums Arnoldinum bieten für jung gebliebene Senioren einen Kurs zum Einstieg in die Computerwelt an. Mit Geduld und Fachkompetenz begleiten die Jugendlichen die Senioren. „Learning by doing“ ist das Stichwort für selbstständiges Lernen an selbst gewählten Beispielen und Aufgaben. Nicht die Arbeit, sondern Spaß und Freude an der Welt der Neuen Medien stehen im Mittelpunkt der Begegnungen.
„Genjal“ nimmt nicht nur die Senioren in den Blick, sondern soll auch den Schülerinnen und Schülern helfen, ihre Kompetenzen zu erweitern. Sie können außerhalb des Unterrichts ihr Fachwissen weitergebnen, sie lernen ihre sozialen Kompetenzen zu erproben und üben sich in Rhetorik und geduldigem Umgang der Generationen miteinander. Ihre Erfahrungen möchten die Schülerinnen und Schüler in ein Schulprojekt des Unterrichtsfaches Pädagogik mit Unterstützung der Kursteilnehmer erbringen. Dabei hoffen sie, dass sie in den gemeinsamen Gesprächen Zugang zu den Erfahrungen und zu der Lebensweisheit der Senioren finden können.
In entspannter Atmosphäre sollen während des ersten Treffens am 9. November (Mittwoch) um 16 Uhr im Arnoldinum bei einer Tasse Kaffee oder Tee Kontakte untereinander und zu den jungen Lehrern geknüpft und Wünsche hinsichtlich des Lehrstoffes abgesprochen werden.
Interessierte Senioren können sich ab sofort bis einschließlich zum 7. November (Montag) bei der VHS unter Telefon 02551 / 14820 anmelden. Der Kursus ist kostenlos.

Quelle: WN vom 29.10.2011

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Vom Leben und Arbeiten auf dem Land
„Ortstermin“ im Camphill-Café

Steinfurt. „Wussten Sie eigentlich, dass es im Kreis Steinfurt rund dreimal so viele Schweine wie Einwohner gibt?“ Solche und ähnliche Fakten erfuhren die zahlreich erschienenen Zuhörer am Montagabend im Werkstattladencafe Camphill beim Ortstermin mit Johannes Prümer, dem Vorsitzenden des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Steinfurt.


Mit zahlreichen Anekdoten spickte Johannes Prümers seinen Vortrag zum Zeitenwandel in der Landwirtschaft.

Rund um das Thema Landwirtschaft in all seinen Facetten ging es also diesmal bei der Gemeinschaftsveranstaltung von Volkshochschule, Werbegemeinschaft, Steinfurt Touristik und Prof. Thomas Hoeren. Während mit Spekulatius und Apfelsaft für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt wurde, berichtete Prümers in einem spannenden und auch anekdotenreichen Vortrag vom Leben der Landwirte unter Aspekten wie Existenzsicherung, Zier- und Naturschutz und Energiewandel.
Dabei erzählte er viele Geschichten aus der Vergangenheit, gab aber auch einen Ausblick auf die Zukunft des immer schon schweren Berufs des Landwirtes. Dabei machte er klar, dass die Steinfurter Landwirte für gesunde Lebensmittelohne Gentechnik stehen. „Gentechnik spielt bei uns im Anbau keine Rolle“, so Prümers. Er wi9es auch darauf hin, welche Bedeutung Landwirte bei der Natur- und Landschaftspflege haben. Eine intakte Natur und gesunde Tiere seien dabei ein natürliches Interesse der Landwirte selbst, da beides Garanten für einen langfristigen Ertrag seien.

Hürden
Er ging aber auch auf gesetzliche Übertreibungen und Erschwernisse, beispielsweise bei Ausgleichsflächen, ein. Beim Thema Westtangente machte Prümers deutlich, dass Planungsfehler der Stadt nicht zu Lasten der Landwirte gehen dürften. „Dieses Thema kann nicht auf dem Rücken der Landwirte ausgetragen werden“, sagte Prümers.
Als nach über einer Stunde Vortrag und schließender angeregter Diskussion der Portstermin zu Ende war, gingen die Besucher mit zahlreichen neuen Einblicken nach Hause.

Quelle: MZ vom 26.10.2011

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Wissenswertes aus der Landwirtschaft


Erzählte Wissenswertes rund um die Landwirtschaft und sparte auch nicht mit Anekdoten: Johann Prümers.

Burgsteinfurt - „Wussten Sie, dass es im Kreis Steinfurt rund dreimal so viele Schweine wie Einwohner gibt?“ Solche und ähnliche Fakten erfuhren die zahlreich erschienenen Zuhörer im Werkstattladencafé Camp­hill beim Ortstermin mit Johann Prümers, dem Vorsitzenden des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Steinfurt. Rund um das Thema Landwirtschaft in all seinen Facetten ging es also diesmal bei der Gemeinschaftsveranstaltung von Volkshochschule, Werbegemeinschaft, Stein­furt Touristik und Prof. Hoeren.

Während mit Spekulatius und Apfelsaft für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt wurde, berichtete Prümers in einem spannenden und auch anekdotenreichen Vortrag vom Leben der Landwirte unter Aspekten wie Existenzsicherung, Tier- und Naturschutz und Energiewandel. Dabei erzählte er viele Geschichten aus der Vergangenheit, gab aber auch einen Ausblick auf die Zukunft des immer schon schweren Berufs des Landwirtes. Dabei machte er klar, dass die Steinfurter Landwirte für gesunde Lebensmittel ohne Gentechnik stehen. „Gentechnik spielt bei uns im Anbau keine Rolle“, so Prümers.

Er wies auch darauf hin, welche Bedeutung Landwirte bei Natur- und Landschaftspflege haben. Eine intakte Natur und gesunde Tiere seien dabei ein natürliches Interesse der Landwirte selbst, da beides Garanten für einen langfristigen Ertrag seien. Er ging aber auch auf gesetzliche Übertreibungen und Erschwernisse, beispielsweise bei Ausgleichsflächen, ein. Beim Thema Westtangente machte Prümers deutlich, dass Planungsfehler der Stadt nicht zu Lasten der Landwirte gehen könnten. „Dieses Thema kann nicht auf dem Rücken der Landwirte ausgetragen werden“, sagte Prümers.

Als nach über einer Stunde Vortrag und anschließender angeregter Diskussion der Ortstermin zu Ende war, gingen die Besucher mit zahlreichen neuen Einblicken nach Hause.

Quelle: WN vom 22.10.2011

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Camping, Kultur und Westtangente


Johann Prümers ist Gast des Ortstermins am nächsten Donnerstag im Camphill-Lädchen.

Burgsteinfurt - Johann Prümers, Sprecher des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes und LOV-Vorsitzender in Steinfurt, wird am Donnerstag (20. Oktober) um 19 Uhr im Rahmen der Reihe „Ortstermin Burgsteinfurt“ mit einem Vortrag im Werkstattladencafé Camp­hill in der Wasserstraße zu Gast sein.

Die Bauerschaften stehen für vielfältige Traditionen und lebendiges Brauchtum. Johann Prümer ist als streitbarer Vertreter des Landwirtschaft bekannt. Er wird über die Bedeutung der Landwirtschaft als Wirtschaftsfaktor sprechen und auch die Rahmenbedingungen beschreiben, die Landwirtschaft heute benötigt. Entwicklungen in der Landwirtschaft betreffen immer auch den Verbraucher, daher stehen Verbraucher- und Tierschutzfragen ebenso im Mittelpunkt. Strukturentwicklung, Flächenverbrauch, Campingplatz und Westtangente sind Herausforderungen für die Landwirtschaft an der Schnittstelle von städtischer und landwirtschaftlicher Kultur. Der Eintritt ist frei, um bessere planen zu können, bitte die VHS aber um Anmeldung unter Telefon 0 25 51/14 820.

Quelle: WN vom 18.10.2011

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Strategien gegen Fettnäpfchen
Sprachentag der VHS im Arnoldinum mit reichem Informationsangebot

Burgsteinfurt. Für den Einen ist „Small talk“ eher überflüssig, andere jedoch schätzen ihn, wenn es um die Eröffnung eines Gespräches geht. So etwa in Großbritannien. Dieses Beispiel hat viel mit dem Thema „Sprachen“ zu tun. Mehr darüber ist am kommenden Samstag, 15. Oktober, von 10 bis 17 Uhr in den Räumen des Gymnasium Arnoldinum zu erfahren. Dort steht der „Sprachentag“ der Volkshochschule Steinfurt auf dem Programm.
„Jeder hat hier die Möglichkeit, sich umfangreich über Fremdsprachen und das Fremdsprachenlernen zu informieren“, sagt Petra Oskamp, M.A., Fachbereichsleiterin bei der VHS. „Zielgruppe sind alle, die sich für Sprachen interessieren und sich in andere Kulturen hineinversetzen wollen“, erläutert sie.

Besonders Geschäftskontakte erweisen sich oft als sensibler Bereich. Wer weiß schon, dass man in Asien Visitenkarten mit beiden Händen entgegennehmen und sie unbedingt erst lesen muss, bevor die in die Tasche wandern? Andernfalls fühlt sich der Geschäftspartner missachtet. Auf diese Weise sind schon finanzstarke Abschlüsse geplatzt.


Petra Oskamp, VHS Fachbereichsleiterin Sprachen, ist am Samstag auch mit dabei.

Diashow und Workshops
Die Möglichkeiten, sich zu informieren sind vielfältig. In einer Ausstellung mit Diashow und kleinem Quiz zum Thema „Schweden“ können die Liebhaber des Hohen Nordens ihre Kenntnisse vertiefen. Einen Workshop gibt`s zum Thema „Lernstrategien – viel mehr als Lerntipps am Rande“.
Auch über „Cambridge-Zertifikate“ und die Europäischen Sprachenzertifikate werden Details weiter gegeben. „Der Beratungsbedarf wächst“, sagt VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann. Welche Voraussetzungen muss ich eigentlich mitbringen? „Welche Abschlüsse gibt es im Bereich von Sprachen und was kann ich damit anfangen?“ Diese fragen stellen sich mittlerweile Viele.

Rundum-Angebote
Auch Teilnehmer von VHS-Integrationskursen bringen sich gerne in den Sprachentag ein. Sie zeigen spielerisch anhand von Szenen, wie sich Fettnäpfchen vermeiden lassen. Der Repräsentant einer international Maschinenbaufirma erläutert die Bedeutung von Fremdsprachen in der Berufswelt heute. Besonders Englisch ist mittlerweile fast schon unverzichtbar.
Nicht zuletzt ist auch die Möglichkeit ungezwungener Gespräche mit Personen unterschiedlicher Nationalitäten gegeben.
Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke sind in der Cafeteria zu bekommen. Die Teilnahme am Sprachtag ist kostenlos.

Quelle: MZ vom 12.10.2011

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Fettnäpfchen und Vokabeln


Petra Oskamp, VHS-Fachbereichsleiterin Sprachen, lädt Sprachinteressierte zu einem informativen und unterhaltsamen Programm ins Arnoldinum ein.
Foto: Hans Lüttmann

Steinfurt - Gut gemeint, aber nicht gut gemacht: Wer in anderen Kulturkreisen unterwegs ist, kann schnell mitten hinein tapsen: Ein Mann, der einer Frau ein Kompliment macht und dabei ihre Ehre verletzt. Sich entspannt hinsetzen, die beine übereinander schlagen und dem Gegenüber die Schuhsohlen zeigen? Und noch schlimmer: die linke Hand zum Essen oder Trinken benutzen oder das Angebot etwas zu essen oder zu trinken ganz abgelehnen. Je nach Land kann eine oder mehrere dieser Kleinigkeiten eine schwere Beleidigung anderer sein. Wer nicht in solche Fettnäpfchen treten will, der kann am nächsten Samstag (15. Oktober) viel dazu lernen.

Aber auch, wer sich für Fremdsprachen interessiert, für entsprechende VHS-Angebote, Abschlüsse und Zertifikate, ist Samstag von 10 bis 17 Uhr im Arnoldinum gut aufgehoben. Und wer sich ganz besonders für Schweden interessiert, sollte sich das kostenlose Angebot des VHS-Sprachentags nicht entgehen lassen. Wen Fettnäpfchen und Vokabeln kalt lassen, kommt einfach auf eine Tasse Kaffee zum Small Talk mit Gästen aus aller Herren Länder. 
 
Der Sprachentag, versicherte Fachbereichsleiterin Petra Oskamp bei der Vorstellung des Programms, soll nun keine Werbeveranstaltung für VHS-Kurse sein, sondern Möglichkeiten eröffnen, in andere Kulturen zu schauen, zu hören und zu lernen, wie man anderswo miteinander umgeht.

Angesprochen sind aber auch Mitarbeiter international operierender Firmen, die Fremdsprachen und entsprechende Umgangsformen brauchen; und Schüler, die sich langsam auf ein Studium vorbereiten, das ohne fremde Sprachen nicht auskommt.

Und damit die Veranstaltung informativ, bunt und unterhaltsam wird (und nicht so dröge wie die meisten Lateinstunden) werden Menschen dort sein, die aus ihrer alltäglichen Praxis berichten, ein Quiz veranstalten oder erzählen, wo die einladendsten Fettnäpfchen stehen. Der Eintritt (nicht ins Fettnäpfchen, sondern zum Sprachentag) ist kostenlos.

Quelle: WN vom 12.10.2011 von Hans Lüttmann

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Die Kultur liegt Daniel Loewe sehr am Herzen


Daniel Loewe ist am Dienstag offiziell als Nachfolger von Dr. Christoph Hantel von VHS-Chefin Dr. Barbara Herrmann in sein Amt als Fachbereichsleiter Gesundheit, Kultur und Medien eingeführt worden.

VHS: Nachfolger von Dr. Hantel eingeführt

Steinfurt. Acht Jahre lang hat Daniel Loewe als junger Mensch Klavierunterricht „genossen“. Allerdings habe er beim Spiel an den schwarz-weißen Tasten nicht gerade außergewöhnliches Talent bewiesen.
„Die Kultur liegt mir sehr am Herzen“, betont der 32-jährige gebürtige Dattelner, der in Seppenrade – einem Ortsteil von Lüdinghausen – aufgewachsen ist. Daniel Loewe hat am Dienstag seinen ersten Arbeitstag als Fachbereichsleiter für Gesundheit, Kultur und Medien in der Volkshochschule Steinfurt absolviert. Der Diplom-Kaufmann ist Nachfolger von Dr. Christoph Hantel, der ebenfalls seit gestern Leiter der Volkshochschule in der Heimatstadt Loewes Lüdinghausen ist.

Kein Unbekannter
„Daniel Loewe ist uns nicht unbekannt. Schließlich hat er schon ein Jahr als Wirtschaftsförderer und Kulturbeauftragter in der Stadt Steinfurt gearbeitet und in diesem Zusammenhang natürlich viel mit der Volkshochschule und Musikschule zu tun gehabt“, erklärt Dr. Barbara Herrmann. Die VHS-Leiterin unterstreicht gleichzeitig, dass seine Vorkenntnisse im Bereich der Wirtschaft auch der Bildungseinrichtung zugute kommen werden.
Daniel Loewe hat vor seiner erfolgreichen Ausbildung als Bankkaufmann in Münster das Abitur am St.-Antonius-Gymnasium in Lüdinghausen „gebaut“. Anschließend schrieb er sich für das Studium der Betriebswirtschaft an der Wilhelms-Universität der Domstadt ein. Mit dem akademischen Grad „Diplom-Kaufmann“ schloss er sein Studium ab.
Privat legt Daniel Loewe Wert darauf, viel Zeit mit seiner Lebensgefährtin im gemeinsamen Wohnort Nottuln verbringen zu können. Tennis und Joggen sind seine bevorzugten Sportarten. Besuche von Kunstausstellungen und Musikkonzerten von Klassik bis Rock gehören ebenso zu seinen Freizeitbeschäftigungen wie das Reisen. „Allerdings ist das mit dem Reisen seit dem wir einen Hund haben schwieriger geworden.“. Das Paar hat einen sehr anspruchsvollen Jack Russel.
Daniel Loewe: „Durch meine Zeit im Steinfurter Amt für Wirtschaftsförderung und als Kulturbeauftragter sind mit die Probleme der zweipoligen Kreisstadt mit ihren beiden Ortsteilen wohl bekannt.“
Dr. Barbara Herrmann macht deutlich, dass Daniel Loewe erst in die bisher von Dr. Christoph Hantel betreuten Projekte wie beispielsweise die VHS-Ortstermine, die Kinder-Uni oder die Weihnachtsakademie hineinwachsen müsse. „VHS bedeutet Teamarbeit“, legt die VHS-Leiterin wert auf das Kollektiv.

Quelle: MZ vom 05.10.2011

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Daniel Loewe soll die Lücke schließen


Dr. Barbara Herrmann zeigte dem Hantel-Nachfolger Daniel Loewe gestern seinen neuen Schreibtisch in der Hohen Schule.Foto: Hans Lüttmann

Steinfurt - Der Schreibtisch in der Hohen Schule blieb nicht lange unbesetzt. Seit gestern sitzt dort Daniel Loewe, der die Lücke schließen soll, die Dr. Christoph Hantel mit seinem Umzug auf den VHS-Chefsessel in Lüdinghausen hinterlassen hat. Aber Daniel Loewe und seien Chefin, Dr. Barbara Herrmann, geben sich zuversichtlich.

Der Neue und zugleich Jüngste (32) im Steinfurter VHS-Team bringt zudem frischen Wind die Hohe Schule, denn der Diplom-Kaufmann kann sich auch auf Erfahrungen aus seiner Banklehre stützen, ein sicher nicht uninteressanter Aspekt für die immer komplexer werdende Aufgaben der VHS-Verwaltung. Und wenn Daniel Loewe nun in die Fußstapfen seines Vorgängers tritt, wird er nicht nur die frei gewordenen Ressorts Gesundheit, Kultur und Medien übernehmen, sondern auch dessen Credo vom Service-Unternehmen VHS.

Geboren ist Daniel Loewe in Datteln, aufgewachsen aber in Lüdinghausen. Heute wohnt er mit seiner Lebensgefährtin und Jack-Russel-Dame „Snoopy“ in Nottuln. Dass der Neue im VHS-Team sportlich ist, Bücher, Konzerte („Gerne auch mal gewagte Rockmusik“) liebt, kommt seinen Aufgaben nicht gerade ungelegen.

Und ein bisschen kennt er sich in Steinfurt ja schon dadurch aus, dass er für Wirtschafts- und Kulturförderin Karin Grave eingesprungen ist, als die ihre Schwangerschaftsauszeit nahm. „Inzwischen kenne ich hier die wichtigsten Akteure“, sagt der Mann, der auf Anhieb den Eindruck erweckt, sich mit viel Schwung und Elan in seine neuen Aufgaben zu stürzen; und ein paar neue Ideen bringt er bestimmt auch noch mit.

Quelle: WN vom 05.10.2011 von Hans Lüttmann

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"Steinfurt Gesund"

Das Altern beginnt schon mit der Geburt

STEINFURT Wenn ein einzelner Mann vor etwa 50 Frauen einen Vortrag hält und die Zuhörerinnen gespannt an seinen Lippen hängen, dann kann es sich dabei um nicht all zu viele Vortragsthemen handeln. So geschehen am Mittwochabend im Gartensaal der Stadtvilla in Borghorst.


Dr. Michael Görz referiert vor hauptsächlich weiblichen Klientel. Foto: Maas

Das Thema von Dr. Michael Görz war eines davon: Der in Borghorst ansässiger Dermatologe und Allergologe referierte im Rahmen der Vortragsreihe "Steinfurt Gesund" der Volkshochschule über Hautalterung und Faltenbildung.
Er stellte Möglichkeiten der Faltenbehandlung mit modernsten Verfahren vor und erklärte Wirkung und Nebenwirkungen von chemischen Hilfsmitteln wie Botox- und Hyaluronsäure.

Tatsachen aufgezeigt
"Schönheit weckt Sympathien", eröffnet Görz zu Beginn unter der Rubrik "Einfache Tatsachen". Er untermauert diese Aussage mit einem Beispiel: "Wenn ich als Arbeitgeber zwei völlig identische Bewerbungen vor mir habe, wer wird dann wohl eingeladen?". Eine rhetorische Frage die zeigt, dass es manchmal eben nicht nur nach den inneren Werten geht.

Doch Michael Görz hielt sich nicht lange mit dem Sinnieren über Attraktivität auf, sondern nutzte dies als Einleitung, um zu unterstreichen, warum so viele Menschen sich mit ihrem Aussehen, insbesondere mit dem ihres Gesichts, beschäftigen. "Schönheit und Alter hängen ein bisschen zusammen", stellte der Referent den Zusammenhang zum Begriff "Anti-Aging" her und fügte beinahe entschuldigend hinzu: "Das Altern beginnt leider schon mit der Geburt".

Hautalterung
Darauf folgte der wissenschaftliche Teil der Veranstaltung. Der Referent, der seine Ausbildung in renommierten Kliniken in Oberhausen, Bad Bentheim und Münster absolvierte, begann bei den Ursachen der Hautalterung (genetische Faktoren, Stress, Ernährung, Drogenkonsum, Wetter- und Sonnenexposition) und wie man sich schützt, etwa durch Sonnencreme. "Das ist mir als Hautarzt immer ein wichtiges Anliegen", und bekräftigt die Maxime: Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Doch auch danach ist man nicht schutzlos den Falten ausgesetzt. Görz beschrieb die gängigen Behandlungen, etwa durch ein Lifting oder eine Botox-Injektion.

Unterschiedliche Methoden
Die Vielzahl der Möglichkeiten sei komfortabel: "Alle Methoden haben einen unterschiedlichen Stellenwert und sind für verschiedene Anwendungen verschieden gut geeignet". Er hob aber auch hervor, dass keines der Mittel bisher "ein endloser Jungbrunnen" sei.

Quelle: MZ vom 30.09.2011 von Steffen Maas

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Vom Bagno zum Mond


Hans-Georg Pellengahr wird am Donnerstag (6. Oktober) sein Teleskop-Fernrohr für die VHS im Bagno aufbauen, um Jung und Alt mit auf einen Spaziergang über die Mondoberfläche zu nehmen.Foto: Peter Bohot, Pixelio

Steinfurt - Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Hans-Georg Pellengahr gerät dann und wann schon mal ins Philosophieren, wenn er den Blick in den Sternenhimmel richtet, um danach zu forschen, wie alles begann und wie es weitergehen wird. Die Entstehungsgeschichte des Universums, die Galaxien, Planeten und Sterne lassen den Laerer seit seiner Jugend nicht los. „Faszinierend“, sagt der 62-Jährige, der seit seiner Pensionierung vor vier Jahren jetzt noch mehr Zeit hat, sich mit den unendlichen Weiten des Weltalls zu beschäftigen und etwas von seinem Wissen auch an interessierte Sternengucker weitergeben möchte.
Wie am Donnerstag (6. Oktober), wenn Pellengahr (wie schon im Jahr 2009) sein Linsenfernrohr mit 150 Millimeter Öffnung und 1,20 Meter Brennweite für einen Vortrag der Steinfurter Volkshochschule im Bagno aufbaut, um Jung und Alt mit auf einen Spaziergang über die Oberfläche des (zunehmenden) Mondes zu nehmen.

Vorausgesetzt der Himmel spielt mit und schafft gute Bedingungen, werden dann drei Viertel der Vorderseite des Erdtrabanten zu sehen sein. Pellengahr: „Die Grenze zwischen Tag und Nacht, der Terminator, verschiebt sich stündlich um etwa 15 Kilometer, wobei die Sonne zunächst die Bergspitzen beleuchtet, die wie Diamanten in der Dunkelheit erstrahlen.“ In der Nähe des Terminators würden sich infolge des Schattenwurfs besonders gut Details der Mondlandschaft betrachten lassen mit ihren kleinen und großen Kratern, riesigen Wallebenen, mit terrassenförmigen bis zu 5000 Meter hohen Abhängen, Gebirgen und Tälern, mit großen und dunklen Lavaflächen, die man früher einmal für Meere hielt.

Unabhängig davon, wie gut das Wetter an diesem Abend ist, hat Pellengahr weitere Trümpfe im Ärmel. Im Foyer der Konzertgalerie wird das Mitglied der Sternenfreunde Münster sein Publikum mitnehmen auf einen Flug über den Mond, den weißrussische Amateurastronomen produziert haben. „Vergessen Sie die schemenhaften Fernsehbilder von der Mondlandung 1969“, hat Pellengahr zusätzlich Bilder und Videos der amerikanischen Weltraumbehörde NASA im Köcher. Und wer immer noch glaubt, die Mondlandungen hätten lediglich in Hollywood-Filmstudios stattgefunden, dem will Pellengahr das Gegenteil beweisen. Mit aktuellen Bildern von Orbiter-Missionen lassen sich sogar die Fuß- und Fahrzeugspuren der Astronauten auf der Mondoberfläche erkennen.

Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr und endet gegen 22 Uhr. Die Gebühr beträgt acht Euro. Es wird um Anmeldung in der VHS unter Telefon 0 25 51/1 48 20 gebeten.

Quelle: WN vom 30.09.2011 von Dirk Drunkenmölle

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Otmar Alt und „sein“ Tecklenborg Huhn

(yub) Steinfurt. Kurz vor dem offiziellen Abschluss der Summertime-Aktion mit Schackeline besuchte der bekannte Künstler Otmar Alt „sein“ Huhn in dessen Zuhause, dem Druckhaus und Verlag Tecklenborg.
Der vielbeschäftigte 71-Jährige aus Hamm hat trotz immensen Zeitdrucks einen 2.20 Meter hohen Polyester-Rohling in der bekannten Alt-Manier bemalt. Herausgekommen ist eine Schackeline, die durchaus auch ein Hahn sein könnte und somit beim vorbeigehen großen Respekt einflößt: „Also immer schön stramm stehen“, empfahl Alt seinen Gästen aus dem Organisationsteam. Andererseits solle man das Federvieh immer mal wieder streicheln. Der Künstler zeigte sich von der Schackeline-Aktion beeindruckt und ist überzeugt, dass sie nachhaltig zur positiven Entwicklung im Zusammenleben beider Stadtteile beiträgt.

Quelle: Der Steinfurter vom 28.09.2011

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Dr. Hantel geht nach Lüdinghausen:

Das Ende der Steinfurter "Lehrjahre"


Sie wünschen sich für Dr. Christoph Hantel (2.v.l.), dass das Apfelbäumchen wachsen möge: Petra Oskamp, Dr. Barbara Herrmann, Jörg Dingbaum, Gerlind Dauwe und Wilfried Bußmeyer.

STEINFURT. Drei Geschenke gaben Dr. Christoph Hantel die ehemaligen Kollegen mit auf den Weg - für Herz, Kopf und Hand. Sie sollen dem Stellvertretenden VHS-Leiter den Abschied von Steinfurt erleichtern und positive Impulse für den Neuanfang in Lüdinghausen geben: ein Foto mit dem VHS-Team, ein Buch "Der Philosoph und der Wolf" und ein Apfelbäumchen.

Für Hantel ist der Wechsel als VHS-Leiter in Lüdinghausen ein Glücksfall. Besonders, weil die Familie - Ehefrau Kathrin ist dort bereits seit einigen Jahren als Lehrerin im Amt - und die drei Kinder endlich einen gemeinsamen Lebensmittelpunkt findet. Für die VHS Steinfurt ist er neben der Anerkennung für "ein neues, tolles Amt", wie es VHS-Chefin Dr. Barbara Herrmann sagte, auch ein Grund, um ein wenig traurig zu sein.
Auch deswegen, weil er als VHS-Fachbereichsleiter Gesundheit Impulse gegeben hat und zahlreiche neue Projekte auf verschiedenen Feldern angestoßen hat. Einige Stichworte aus dem Steinfurter "Hantel-Konto" nannte Dr. Herrmann bei seiner Verabschiedung am Montag: "Abendvisite", Ortstermin", "Weiterbildung im Verbund" , "Kinder-Uni".
Dass er neue Akzente setzen würde, habe schon seine Bewerbung erwarten lassen. Dr. Herrmann: "Wir haben uns damals ganz bewusst für den Kandidaten Hantel entschieden, weil er eine ganz andere Biografie mitbrachte." Hantel ist Journalist, hat für verschiedene Pressestellen und Medien gearbeitet und war in Mosambik in der Journalistenausbildung tätig. Hermann lobte aber nicht nur die fachlichen Kompetenzen Hantels, sondern auch die persönlichen - seine Zuverlässigkeit, die tolle Zusammenarbeit mit ihm als Partner.
Basis-Arbeit
Hantel selbst gab sich bescheiden: "Als ich nach Steinfurt kam, habe ich eigentlich gar nichts gewusst." Vielmehr habe man ihn an die Hand genommen und selbst Patzer in der Anfangszeit nicht an die große Glocke gehängt.
Hantel: Insofern waren es eigentlich fünf bis sechs Lehrjahre im Bereich Erwachsenenbildung, die mir helfen, den neuen Job gut zu machen."
Für das Apfelbäumchen, das bereits Früchte trägt, hat Dr. Hantel einen Platz schon im Auge: "Wir fahren heute Nachmittag nach Lüdinghausen, um den Vertrag für unser neues Haus zu unterschreiben."

Quelle: MZ vom 27.09.2011 von Christiane Hildebrand-Stubbe

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Der Vize wird Chef


Ein Apfelbaum, ein Foto und ein schlaues Buch zum Abschied (v.l.): Petra Oskamp, Dr. Christoph Hantel, Dr. Barbara Herrmann, Jörg Dingbaum, Gerlind Dauwe und Wilfried Bußmeyer. Foto: Hans Lüttmann

Steinfurt - Unglaublich, dieser Zufall, der den VHS-Vize nach Lüdinghausen führt, wo seine Frau Kathrin seit drei Jahren unterrichtet: Ausgerechnet da wird gerade der Chefsessel der Volkshochschule frei, Dr. Christoph Hantel bewirbt sich - und kriegt den Job. „Ideal“, sagt er und freut sich auf die neue Herausforderung.

Trauer hingegen in der Hohen Schule, wo Hantel gestern nach sechsjähriger Tätigkeit verabschiedet wurde, denn der gebürtige Kölner und gelernte Journalist hinterlässt eine Lücke. Nicht nur bei der VHS, sondern auch bei lokalen Veranstaltungen, Firmenjubiläen und dergleichen, die er immer wieder mal als Conférencier begleitet hat.

„Ich kam hierher und konnte erstmal nichts“, erinnert sich Hantel an seinen Start in der Steinfurter VHS, der er in seiner Wirkungszeit einige deutliche Stempel aufgedrückt hat, wenn man an Veranstaltungen wie die Abendvisite, den Ortstermin, die Kinder-Uni oder die Weihnachtsakademie denkt.

Drei Geschenke bekam er zum Abschied: Ein Buch („Der Philosoph und der Wolf“) für den Kopf, ein Foto (mit Kollegen und Schackeline) fürs Herz und einen Apfelbaum (Gloster) für die Hand. Am 4. Oktober fängt sein Dienst in Lüdinghausen an, umgezogen wird, wegen der Kinder, aber erst im nächsten Sommer.

Was er meisten vermissen wird? „Zuerst die Leute“, sagt Dr. Hantel, „und dann die wunderschöne historische Architektur. Aber Lüdinghausen liegt ja immer noch im Münsterland.“

Quelle: WN vom 27.09.2011 von Hans Lüttmann

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„... nur der Ferdinand“
VHS-Ortstermin im Rittersaal des Schlosses / Sympathische Einblicke vom Prinzen

Steinfurt. „Das hätte ich so nicht erwartet, aber der Prinz hat seinen Vortrag wirklich sehr sympathisch und vor allem auch privat und persönlich gehalten. Das war sehr interessant.“ Horst Neier war einer von zirka 100 Zuhörern am Donnerstagabend im Rittersaal des Wasserschlosses in Burgsteinfurt. Dort hatte Carl Ferdinand Prinz zu Bentheim und Steinfurt beim VHS-Ortstermin Auszüge über seine Familie, seine Aufgaben und sein Leben gegeben.


Gebannt lauschten die Zuhörer dem Vortrag des Prinzen im Rittersaal

In den historischen Gemäuern, beäugt von einigen alten Gemälden, die an der Wand hingen, erzählte der Sohn von Prinz Reinhard von den Anfängen seiner Kindheit. „Es war in Bad Bentheim, wo ich aufgewachsen bin, nicht immer leicht als Person und Mensch und nicht als Erbprinz wahrgenommen zu werden“, so Carl Ferdinand. Er wusste damals nicht, ob die Kinder nur auf der Burg spielen wollten, oder eben seinetwegen gekommen waren. Dies änderte sich dann aber, als er 13 Jahre alt wurde. „Ich wurde auf ein Internat in Bayern geschickt. Da war ich dann nur der Ferdinand.“ Nach dem Abitur schrieb sich der Prinz an der Westfälischen-Wilhelms Universität in Münster ein, um BWL zu studieren, kam aber mit den Strukturen nicht so zurecht. „Ich fand es damals schon absurd, etwa die Programmiersprache für die EDV-Scheine zu erlernen, obwohl das in der Praxis kein Mensch mehr brauchte.“

Generation Praktikum
Da wäre es im amerikanischen Studiensystem schon praxisnäher. Das Beste von beidem, dem deutschen und dem amerikanischen System, fand er in Bayern an der Zepelin University, direkt am Bodensee. Nach dem Abschluss erging es Carl Ferdinand wie vielen anderen Alumni. „Ich gehörte zur „Generation Praktikum“ und bin erst einmal zwei Jahre in den verschiedensten Unternehmen, auch branchenübergreifend, tätig gewesen.“ Mit 27 Jahren bekam er das Angebot seines Vaters, den „Familienbetrieb“ zu übernehmen. Die Fürst zu Bentheimsche Domänenkammer ist im Schloss untergebracht. Sie verwaltet die Immobilien, Grundstücke und Unternehmensbeteiligungen des Fürstenhauses. Der Erbprinz sieht sich dabei eher als Verwalter des fürstlichen Besitzes.


Historische Rüstung.

Liebe auf den ersten Blick
Privat widerfuhr ihm sein größtes Glück, als er Elna-Margret kennen lernte: „Uns beiden war auf den ersten Blick bewusst, dass dies die Liebe fürs Leben ist. Als wir im Juli 2007 mit all den Menschen in Steinfurt unsere Hochzeit gefeiert haben, war dies ein großartiges Erlebnis.“ Das Glück vervollkommnete such, als am Heiligabend 2008 Erbprinzessin Elna-Margret mit Jonathan Alexis Victor einen Sohn zur Welt brachte. „Der Kleine hält uns ganz schön auf Trab.“ Elna-Margret unterstützt zudem zwei Modeschöpfer in Berlin. „Das war selbstverständlich, dass sie, nachdem Jonathan nun etwas größer ist, wieder arbeiten gehen wollte. Es ist auch etwas anderes, wenn man Anerkennung über einen Beruf definieren kann und nicht nur im Privaten“, so Carl Ferdinand. Zwei Tage die Woche sei sie dazu in Berlin. „Eine Lösung, die für uns sehr gut funktioniert.“ Die Familie war zunächst auch der Grund, warum die Schlossführungen reduziert wurden. Aber: „Für angemeldete Gruppen oder Kunstinteressierte sind die Türen immer noch offen. Es ging nur nicht, dass teilweise 30 Personen unangemeldet durch das Schloss schlenderten. Da wollte ich unsere Privatsphäre schützen.“

Zur Schlossmühle
Ein wenig Neues wusste der Erbprinz zudem zur Schlossmühle zu sagen: „Ich kann ihnen mit Sicherheit mitteilen, dass nach der Renovierung wieder ein gastronomischer Betrieb in der Schlossmühle seine Heimat finden wird.“ Zum Schluss des Abend überreichte Dr. Barbara Herrmann dem Prinzen ein Gute-Nacht-Buch für Jonathan. Da war es schon dunkel.

Quelle: MZ vom 17.09.2011 von Sebastian Wenning

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Der Erbprinz einmal ganz persönlich


Gespannt verfolgten die Zuhörer während des „Ortstermins Burgsteinfurt“ im Rittersaal des Steinfurter Schlosses die Ausführungen von Carl Ferdinand Erbprinz zu Bentheim und Steinfurt. Als Gastgeschenk hatte VHS-Direktorin Barbara Herrmann Gute-Nacht-Geschichten für den kleinen Jonathan mitgebracht.Foto: Drunkenmölle

Burgsteinfurt - Was ihm das geflügelte Wort „Adel verpflichtet“ bedeutet, wie wichtig ihm Nachhaltigkeit im Hinblick auf die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Fürstenhauses und der Bentheimschen Domänenkammer sind, welchen Beitrag sie zum Erhalt der Kulturgüter und zur historischen und kulturellen Identität, zur Bewahrung und Pflege von Natur und Umwelt leisten und wie sehr er, seine Ehefrau Erbprinzessin Elna-Margret und Jonathan, der jüngste Spross der Familie, sich mittlerweile im Schloss und in der Stadt heimisch fühlen, das und viel mehr hat Carl Ferdinand Erbprinz zu Steinfurt und Bentheim im Verlauf des „Ortstermins Burgsteinfurt“ einem großen Kreis Interessierter am Donnerstagabend geschildert. Rund 80 Frauen und Männer hatten die Gelegenheit wahrgenommen, mit dem 34-Jährigen während der rund einstündigen Veranstaltung von VHS, Steinfurt-Touristik und Werbegemeinschaft im Rittersaal des Steinfurter Schlosses auf Tuchfühlung zu gehen. Und sie erlebten einen Menschen, der sich der großen Verantwortung, die ihm der Besitz und das Erbe aufbürden, voll bewusst ist.

Der Umbau der Schlossmühle, Sanierungsmaßnahmen in der Kommende oder der Burg Bentheim, das Engagement in verschiedenen Stiftungen verlangen vollen Einsatz. „Große Herausforderungen können auch eine große Belastung sein“, sagte der Erbprinz. Dankbar sei das Haus dafür, dass das Schloss als national wertvolles Kulturgut anerkannt sei und gefördert werde. 50 Prozent der Kosten müsste das Fürstenhaus allerdings immer noch selber erwirtschaften.

Carl Ferdinand berichtete zunächst von seiner Kindheit, wie er in Bentheim aufgewachsen ist, in einem Internat in Bayern sein Abitur und an einer privaten Hochschule am Bodensee sein Diplom als Betriebswirt abgelegt hat (Dort hätte er sich mehr als Student als Prinz entfalten und auf seinen zukünftigen Job vorbereiten können.). Er erzählte von seiner „Lehrzeit“ während unterschiedlicher Praktika in verschiedensten Betrieben und davon, wie ihm als 27-Jähriger die Verantwortung für das Unternehmen im Steinfurter Schloss übertragen worden ist: „Das war eine vorbildliche und kompromisslose Übergabe, eine große Chance für mich. Ich habe großes Glück gehabt.“

Als großes Geschenk bezeichnet Carl Ferdinand auch sein Familienglück und wie er Unterstützung durch das Fürstenpaar und die Mitarbeiter der Verwaltung erfährt: „Wir profitieren jederzeit voneinander.“

Der Erbprinz räumte dabei auch mit verklärten Vorstellungen davon auf, wie sich das Leben im Schloss abspielt. Bei der Frage nach einer Dienerschaft musste er lächeln: „Hier geht es normaler zu, als sich das manch einer immer noch vorstellt.“

Dabei wurde auch klar, das die Erbprinzen-Familie ein sehr modernes Leben fühlt. Großes Verständnis habe er für den Wunsch seiner Frau gehabt, wieder zu arbeiten. Seitdem sie sich für ein Modelabel in Berlin engagiere, erkenne er sie manchmal gar nicht wieder. Sie sei noch fröhlicher und ausgeglichener als zuvor: „Schade nur, dass sie dafür zweimal in der Woche nach Berlin muss. Ich unterstütze sie aber bei ihrer neuen Aufgabe mit ganzem Herzen.“

Für Verständnis bat der Erbprinz, dass das Schloss für regelmäßige Führungen nicht mehr zur Verfügung steht. Die vorhandenen Strukturen seien einfach nicht für den Fremdenverkehr ausgelegt. Gleichwohl sei es nach Absprache für kunsthistorisch Interessiert möglich, die Räume zu besichtigen. „Das möchten wir aber selber steuern.“

Quelle: WN vom 17.09.2011 von Dirk Drunkenmölle

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Dr. Barbara Herrmann und Abed Daka sorgen für Bildung in Gesundheitsfragen.

Ziel: Aufklärung und Vorsorge
Bauhaus-Apotheke und VHS kooperieren

Steinfurt. Prävention durch Aufklärung gewinnt vor allem in Gesundheitsfragen immer mehr an Bedeutung.
Um hier noch mehr Menschen zu erreichen, kooperieren nun die Apotheke am Bauhaus und die Volkshochschule Steinfurt in Form einer Vortragsreihe.
„Die apothekerliche Leistung geht weit über den Medikamentenverkauf hinaus. Wir möchten auch kompetent und sachkundig informieren“, erklärt Abed Daka von der Apotheke am Bauhaus.
Durch die Medien sei schon ein großes Spektrum an Informationen vorgegeben, aber diese führe auch schnell zu Verwirrungen. Die Vortragsreihe biete die Möglichkeit einer unverbindlichen und doch persönlichen Information. Auch Adressen, Kontakte und Ansprechpartner würden so transparenter.

Bildung mal anders
Darum ist auch Dr. Barbara Herrmann über die Kooperation mit der Bauhaus Apotheke sehr glücklich, denn so könnten interessante Themen der Öffentlichkeit präsentiert werden. Und zwar nicht in den heiligen Bildungshallen, sondern an verschiedenen Veranstaltungsorten in beiden Stadtteilen.
Zudem sind die Veranstaltungen kostenlos. Eine Anmeldung bis zu einem Tag vor dem jeweiligen Termin ist jedoch erwünscht.
Auch die Themen der Reihe sowie die hochkarätigen Referenten sind mit Fingerspitzengefühl ausgewählt.
Von Anti-Aging über Homöopathie über Diabetes bis hin zu Depressionen werden umfassende Informationen angeboten.
Diese sind in einem Flyer zusammengefasst, der in den nächsten Tagen an die Haushalte verteilt wird.
Die Vortragsreihe beginnt am Mittwoch, 28. September, mit einem Live-Workshop zum Thema Hautalterung, Faltenbehandlung und Botox im Gartensaal der Stadtvilla Borghorst.
Informationen und Anmeldung unter Te. (0 25 51) 1 48 20.

Quelle: MZ vom 14.09.2011

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Gesundheit im Vordergrund


Dr. Barbara Herrmann und Abed Daka stellten jetzt das Konzept der Vortragsreihe „Steinfurt Gesund“ vor.Foto: (dea)

Steinfurt - „Steinfurt gesund“. So heißt die Vortragsreihe zu Gesundheitsthemen, die die Volkshochschule (VHS) mit der Apotheke am Bauhaus veranstaltet. Die Idee ist, viele Bürger zu erreichen und sie konzentriert über interessante Themen zu informieren.

„Wir bieten die Möglichkeit, hautnah mit Experten zu sprechen und einen Kontakt herzustellen“, erklärt Dr. Barbara Herrmann als Leiterin der Volkshochschule. „Außerdem konnten wir eine hochkarätige Auswahl an Referenten für uns gewinnen“, fügt Abed Daka von der Apotheke am Bauhaus hinzu.

Das kostenlose Angebot und verschiedene Veranstaltungsorte, „raus aus den heiligen Bildungshallen“, sollen die Hemmschwelle brechen. Daka: „Wir möchten die Prävention stärken, eine Plattform gestalten und Gesundheitsgefahren vermeiden.“

Die Themen reichen von Diabetes, über Homöopathie bis hin zu Depressionen. Den Anfang macht Dermatologe Dr. Michael Görz. Er informiert am 28. September (Mittwoch) über Anti-Aging und erklärt die Wirkungen und Nebenwirkungen von Botox und Co. Dabei wird der Hautarzt in einem Live-Workshop die Faltenunterspritzung demonstrieren.

Für alle Vorträge wird eine Anmeldung bei der VHS (info@vhs-steinfurt.de, 0 25 51/1 48 20) oder bei der Apotheke am Bauhaus (Telefon 08 00/7 83 20 20) erbeten.

Quelle: WN vom 13.09.2011

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Otmar Alt und seine Liebe zu „Schackeline“
Polyesterhuhn für Druckhaus bemalt

Borghorst. Die meisten der rund 160 Hühner der stadtteilübergreifenden Aktion „Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn“ – Summertime in Steinfurt wurden von künstlerisch ambitionierten Borghorstern und Burgsteinfurtern bemalt. Ein Huhn jedoch kam in den Genuss, von einem bedeutenden Künstler bemalt zu werden. Und zwar vom Maler, Grafiker, Designer und Bildhauer Otmar Alt aus Hamm.


Der Künstler Otmar Alt (vorne l.) aus Hamm und sein Mitarbeiter Kolja Lewerentz (vorne r.) bemalten das Huhn des Tecklenborg Verlages und besuchten am Freitagabend das Verlagshaus. Foto: Lehmkuhl

Der 71-jährige besuchte am Freitagabend den Tecklenborg-Verlag, für den der Künstler eine 2,20 Meter große „Schackeline“ mit Druckfarben bemalt hatte. Otmar Alt ist mit der Tecklenborg-Familie schon sehr lange befreundet. „Wenn Sie an diesem Huhn vorbeigehen, müssen Sie erst einmal stramm stehen“, unterstrich Otmar Alt, dass sein Huhn ein stolzes Huhn sei. „Aber trotzdem immer wieder streicheln“, riet der Künstler, pfleglich mit dem Federvieh umzugehen. Stolz auf sein Mitwirken waren auch die Organisationen, die das Hühner-Projekt initiiert und begleitet hatten. „Das Huhn für Steinfurt war schon ziemlich gewagt. Umso mehr hat uns die Beteiligung von Otmar Alt an dieser Aktion gefreut“, sagte VHS-Leiterin Dr. Barbara Herrmann. Begeistert zeigte sich der berühmte Künstler über das Schackeline-Projekt und war davon überzeugt, dass es nachhaltig zu einem Wir-Gefühle beitragen könne.
Deswegen riet Otmar Alt auch dazu, sein Huhn der Öffentlichkeit nicht vorzuenthalten. „Wenn so ein Projekt aus der Bevölkerung kommt und wächst, identifizieren sich die Menschen damit. Es ist entscheidend, wie so ein Projekt begleitet wird. Deswegen glaube ich nicht an Vandalismus“; meinte der bekannte Maler.

Quelle: MZ vom 12.09.2011

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Otmar Alt und seine Schackeline: Den Steinfurter Organisatoren der Summertime-Aktion stand der bekannte Künstler aus Hamm gestern Abend Rede und Antwort. Foto: ar

„Immer wieder streicheln“
Künstler Otmar Alt hat eine Schackeline für das Druckhaus Tecklenborg bemalt

Borghorst. Otmar Alt liebt Hexen, hasst iPhones, trinkt am liebsten Rosé-Weine, stammt aus einer Organistenfamilie und sollte als Kind eigentlich Klavier lernen. Das aber nur so nebenbei. Eigentlich ging es gestern Abend um Schackeline. Die hatte der bekannte Künstler aus Hamm für das Druckhaus Tecklenborg bemalt. Und auch dazu wusste der 71-Jährige eine Menge zu erzählen, so dass es den Steinfurter Vertretern der „Summertime-Aktion“ nicht langweilig wurde...
Zum Beispiel zur Pflege des Plastikhuhns: „Immer mal wieder streicheln.“ Gegen den Dreck hilft warmes Wasser mit Rei. „Und wenn ihr an so einem Huhn vorbeigeht, immer eine stramme Haltung annehmen“, hob der Künstler warnend den Zeigefinger. Ehe Alt erklären konnte warum, war er schon wieder beim nächsten Thema.
Entstanden ist der Entwurf für die typische Alt-Bemalung in einer Nachtaktion. „Wir standen ja sehr unter Zeitdruck“, bedauerte der viel beschäftigte Künstler. „Sonst hätten wir da auch noch was drangebaut.“
Was seine Zuhörer besonders freute: Otmar Alt ist von der Schackeline-Aktion begeistert. „Sie rücken zusammen, es entsteht ein Wir-Gefühl“, wusste der Gast. Das sei auch bei den beiden Schwestern, gemeint waren Borghorst und Burgsteinfurt, die durch einen Wald getrennt seien, gut möglich. Zweifel hatte Alt, ob Schackeline tatsächlich ein Huhn ist: „Es könnte auch ein Hahn sein.“ Schließlich sei es – oder er – sehr stolz. Stolz waren natürlich auch die Organisatoren der Schackeline-Summertime-Aktion, dass sie so einen bekannten Künstler zum Mitmachen animieren konnten. Für VHS-Leiterin Dr. Barbara Herrmann war die gestrige Präsentation ein gelungener Schlusspunkt, bevor die Hühner in der nächsten Woche unter den Hammer kommen. Das von Tecklenborg aber natürlich nicht.

Quelle: WN vom 10.09.2011

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Schackeline gibt Gas: Das Huhn probt schon mal für den letzten großen Auftritt bei den International Racedays am 17. und 18. September. Foto: Maas

Schackeline gar nicht flügellahm
Hühner-Ensemble wirbt am FMO

STEINFURT. Schackeline auf Tour: Wer am Montag am Flughafen Münster-Osnabrück landete, der wurde farbenfroh begrüßt – von einem Hühner-Ensemble aus Steinfurt. Denn das Steinfurter Lieblingshuhn macht auf seiner PR-Tour keine Pause.
Passend zum Konzept, sich der breiten Öffentlichkeit an vielen verschiedenen Orten vorzustellen, wurden am Montag 14 Hühner in der Eingangshalle des FMO platziert. Seit Ostern hat das Polyesterhuhn an zahlreichen Aktionen rund um Steinfurt teilgenommen und versuchte sich im Endspurt nun auch am Knotenpunkt Flughafen.

Gefiedertes Ensemble

Unter den wachsamen Augen von Hermann Lindhof (Werbegemeinschaft Burgsteinfurt), Friedrich Howe (Gewerbegemeinschaft Sonnenschein), Rolf Cosse (Race Days), Hans-Günther Hahn (Hahn-Haustextilien), Dirk Wigant (Stadt Steinfurt) und Dr. Barbara Herrmann (VHS Steinfurt) wurden große und kleine Hühner arrangiert und zogen schon bald neugierige Blicke der umhereilenden oder –schlendernden Touristen auf sich.


Nicht nur für die Kleinen war Schackeline aus Steinfurt am Montag ein Hingucker. Bunt bemalte Hühner in einem Flughafen-Eingangsbereich fallen eben auf. Foto: Maas

„Das war natürlich so gewollt“, sagt Dr. Barbara Herrmann, Leiterin der VHS Steinfurt. „So kann man die ganze Aktion auch etwas überregional bekannt machen, besonders für die Münsterländer, die hier ankommen und sowieso in der Gegend beheimatet sind“.
Aufmerksamkeit, die nur positiv sein kann, denn: „Bei den Race Days am 17. und 18. September kommt es ja dann zur Versteigerung der Hühner, deren Erlös einem sozialen Jugendprojekt zukommt“, erinnert Dr. Herrmann.
Mit diesem finalen Akt endet dann auch die Aktion Schackeline.
Bis dahin heißt es also: Gas geben für das Federvieh, damit in gut eineinhalb Wochen potenzielle Bieter möglichst zahlreich erscheinen.

 

 

Quelle: MZ vom 07.09.2011

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Werbung für beide Veranstaltungen machten unter anderem (v.l.): Dr. Barbara Herrmann (VHS), Rolf Cosse (Organisator der Racedays), Hermann Lindhof (Werbegemeinschaft), Dirk Wigant (Stadtverwaltung) und Fritz Howe (Gewerbegemeinschaft Sonnenschein).

Freche Hühner und stattliche Pferdestärken

Schackeline und ein Dutzend ihrer frechen Mithühner haben dem Flughafen in Greven einen Besuch abgestattet. In der Eingangshalle begrüßten sie ankommende Fluggäste und machten gleich auch Reklame für Steinfurt und die dort am 17. und 18. September stattfindenden Racedays. Im Rahmen dieser Veranstaltung am Schloss werden zum Abschluss des Schackeline-Projekts etliche ausgesuchte Hühner versteigert; der Erlös soll einem Jugendprojekt mit sozialem Touch zugute kommen. Wer Ideen dafür hat, ist eingeladen, sich um diese Unterstützung zu bewerben. (Übrigens: Die Schackeline am Porsche-Steuer hat zwar keinen Führerschein, aber sie ist – ganz ehrlich – keinen Meter gefahren.)

Quelle: WN vom 07.09.2011

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Schackeline ist auf dem Weg in die Arktis


Friedhelm Habermann überreichte der Gruppe aus Murmansk beim Abschiedsabend in der Bagno-Gaststätte die von seinen Verwandten bemalte Schackeline. Foto: (Drunkenmölle)

Burgsteinfurt - Ein paar Tränchen haben sie alle verdrückt. Nach vier Wochen Aufenthalt im Münsterland ist die neunköpfige Kinder- und Jugendgruppe der Murmansker Gehörlosenschule mit ihrer Lehrerin Tatjana Remennikova wieder auf dem Weg in die ferne Heimat im Norden Russlands. Heute morgen war Abflug in Hamburg. Über St. Petersburg ging es zurück an die nördlich des Polarkreises gelegene Hafenstadt auf der Halbinsel Kola. Dort können die Eltern ihre Kinder am späten Abend wieder in die Arme nehmen.

Mit im Gepäck ist Schackeline. Serjoscha hat sie sich auf den Rücken geschnallt und wie seine Mitfahrer versprochen, jede Station, die das bunte Huhn zurücklegt für die Steinfurter Freunde zu fotografieren und eine Dokumentation ihrer Reise anzulegen.

Friedhelm Habermann hatte das Kunststoff-Federvieh, die von seinen amerikanischen Verwandten während eines Familientreffens in Burgsteinfurt bemalt worden war, dem Verein Murmansk unter der Bedingung zur Verfügung gestellt, dass mindestens 500 Euro auf das Spendenkonto überwiesen werden. Beim Abschiedsabend am Donnerstag in der Bagno-Gaststätte waren Vereinsvorsitzende Dr. Pia Kiss und Schatzmeisterin Rita Kneilmann dankbar, dass die Summe zusammengetragen worden war. Fördermitglied Willi Wobbe hatte allein 240 Euro gespendet, so dass am Ende 590 Euro in der Kasse waren. Mehr noch: Nach einem Anruf bei der Kreissparkasse waren weitere 250 Euro für das Projekt geflossen.

Die Kinder und Jugendlichen bedankten sich noch einmal auf ihre Art für die Gastfreundschaft, die sie durch den Verein, die Partner und Sponsoren (darunter die Stiftung Ost-Westliche Begegnungen, die Aktion Mensch und die AWD-Stiftung Kinderhilfe), die vielen ehrenamtlichen Helfer und Gastfamilien erfahren durften, trugen Tänze und Lieder vor und zeigten noch einmal von ihren Unternehmungen und Begegnungen der vergangenen vier Wochen Fotos, die deutlich gemacht haben, wie wohl sich die Gruppe in Metelen und Steinfurt gefühlt hat, nach der langen Polarnacht im Münsterland Sonne zu tanken, sich zu erholen, Grenzen zu überschreiten und sich auf Unbekanntes einzulassen. Das Lachen der Kinder hat alle Helfer, die die Gruppe nahezu rund um die Uhr betreut haben, für ihre Mühen belohnt.

Doswidanja, auf Wiedersehen - im nächsten Jahr im Münsterland.

Quelle: WN vom 15.08.2011 von Dirk Drunkenmölle

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Schackeline in Burgsteinfurt:
Spalier der bunten Hühner


von links: Mechthild Dürr, Dr. Christoph Hantel, Heinz Palstring, Elke Glahn, Dr. Barbara Herrmann und Hermann Lindhof eröffneten am Samstagvormittag die Präsentation der über 120 Schackelinen in der historischen Burgsteinfurter Innenstadt.

Schackelines standen vor der Goldschmiede Geilsdorf Spalier.

Am Nachmittag trat das Quartett 4 Klangfarben auf der aufgebauten Bühne an der Ecke Steinstraße/Leerer Straße auf und spielte Evergreens aus vielen Jahrzehnten.

Gespannt beobachteten die Kinder den Zauberer Pit Gutschank aus Münster beim Zusammenbau einer Schackeline aus Luftballonen.

STEINFURT "Schackeline" ist ein Huhn, das zwar viel bunter als sein lebendiges Ebenbild ist, dafür kann es jedoch keine Eier legen. Trotzdem gab es am Samstag bei der Aktion "Summertime in Steinfurt" in der Burgsteinfurter Altstadt allerlei Leckereien rund um das Tierprodukt.

Brötchen mit gekochten Eiern belegt, Spiegel- oder Rühreier sorgten für Gaumenfreuden bei den vielen Gästen in der Innenstadt. Und die Geschäfte hatten bis in den späten Samstagnachmittag hinein geöffnet.
Das Organisationsteam der Aktion mit Mechthild Dürr, Elke Glahn, Dr. Barbara Herrmann, Daniel Löwe, Dr. Christoph Hantel, Heinz Palstring und Hermann Lindhof an der Spitze, eröffnete kurz nach 11 Uhr das "Hühnerfest" am mobilen Marktbrunnen.

Nur Bürgermeister Andreas Hoge musste der feierlichen Eröffnung fern bleiben, befindet er sich zurzeit doch in Urlaub. "Herr Hoge sonnt sich gerade an der Türkischen Riviera", wusste Hermann Lindhof, wo sich der erste Bürger der Kreisstadt just befindet.
Das Burgsteinfurter Blas- orchester und das Schülerorchester spielten gleich zu Beginn groß auf und boten bekannte Evergreens aus der Rock-, Pop- und Musical-Geschichte. Über 120 Schackelines wurden in der Innenstadt verteilt. "Wir sind seit 9 Uhr auf den Beinen und haben die Hühner an exponierten Stellen in der Fußgängerzone aufgestellt", sagte Dr. Barbara Herrmann, die skeptisch gen Himmel blickte. Doch bis auf ein paar zu verschmerzende Tröpfchen blieb der Samstag weitgehend trocken, sonnig und warm.
Pit Gutschank aus Münster verzauberte besonders seine kleinen Fans mit tollen Tricks, Ballonfiguren und Riesenseifenblasen. Der Mitbegründer des Magischen Zirkels in Münster ist hauptberuflich Lehrer und würzt seinen Unterricht gerne mal mit Zauberkunststücken. Der Zauberer konstruierte eine Schackeline aus bunten Ballonen, die er seinen kleinen Fans überreichte.

Im Steinfurter Kino wurde der Film "Die wilden Hühner" aufgeführt. "Eine Familie aus Borghorst hat durch die Presse davon erfahren und sitzt jetzt im Kinosaal", sagte Marianne Palstring.
An vielen Geschäften und Gastwirtschaften waren die bunten Hühner bis zu einer Größe von 2,80 Meter aufgestellt, boten den Besuchern Spalier und luden sie förmlich ein, in den Räumlichkeiten Schnäppchen zu erhaschen oder sich mit einem kühlen Getränk zu erfrischen.
Am Nachmittag trat das Quartett "4 Klangfarben" auf der zu diesem Anlass aufgebauten Bühne an der Ecke Steinstraße/Leerer Straße auf. Die zwei Frauen und zwei Männer - allesamt Hobbymusiker - spielten Songs von Eric Clapton, Paul McCartney oder Jimmy Hendrix und von Bands wie den Beatles, Santana oder Supertramp.
Nach ihrem rund zweistündigen Auftritt sammelten die Geschäftsleute die vielen Polyesterhühner wieder ein. Die kunstvoll bemalten Hühner werden jetzt auf die nächste Veranstaltung - die 2. Steinfurter "Racedays" am 18. und 19. September - vorbereitet. Dann werden die mehr als 120 Exemplare zum letzten Mal gemeinsam präsentiert.

Quelle: MZ vom 08.08.2011 von Matthias Lehmkuhl

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Summertime in Steinfurt. In der dicken Tuba spiegelt sich der Burgsteinfurter Markt wieder, wo am Samstag die Hühner Auslauf hatten.


Die "4Klangfarben" spielten am Nachmittag

Heinz Palstring schleppte ein Huhn zum Kino ab.

Besonders schön. Eine Kutschfahrt durch die Stadt.

Bei Gino wurde extra Spiegelei-Eis serviert.

Das große Gackern bleibt aus

Burgsteinfurt - So bunt und verrückt die Aktion auch ist, dem wandernden Hühnerhof sind am Samstag nicht die erhofften Menschenmassen in die Burgsteinfurter Innenstadt gefolgt. Zwar war spürbar mehr Leben als an vergleichbaren Feriensamstagen im Ortskern, richtiger Trubel und ordentliches Gackern wollten sich aber nicht einstellen.

Dabei waren die Voraussetzungen für einen kurzweiligen Bummel durch die Fußgängerzone eigentlich gut. Bis auf ganz wenige Regentropfen war es trocken und warm. Gute Bedingungen, die viele Radfahrer genutzt haben, um einen Ausflug nach Burgsteinfurt zu unternehmen. Auffällig war auch, wie viele Touristen und Tagesgäste sich mittlerweile von den Sehenswürdigkeiten anlocken lassen und in der Stadt verweilen.

In der grau gepflasterten Innenstadt setzte das kultige Hühnervolk an sechs Standorten farbige Akzente. Die Menschen blieben stehen, kamen miteinander ins Gespräch und ließen sich von den Gastronomen einladen, Gerichte von der speziell zu diesem Tag kreierte „Hühner“-Karte zu probieren. Ob Spiegeleikuchen mit Schmand, Eierwaffeln, Omeletts, Spiegelei auf Schinkenbrot, Rührei, Hähnchenkeule mit mediterranem Gemüse und Kartoffelspalten oder Spiegelei-Eis - die Auswahl kleiner kulinarischer Gaumenfreunden war beachtlich. Neben dem Gaumen- gab es auch einen Ohrenschmaus. Zwei Stunden unterhielten das Burgsteinfurter Blasorchester und das Schülerblasorchester unter der Leitung von Malene Böwering am Vormittag mit schwungvollen Klassikern und modernen Arrangements aus Pop und Rock ihr Publikum vor dem Weinhaus. In der Steinstraße setzten die „4Klangfarben“ das musikalische Programm am Nachmittag mit einem kleinen Clubkonzert ihrer Popklassiker und Jazzstandards fort.

Unterdessen zog Pit Gut­schank mit seinem Koffer durch die Straßen, Ballonfiguren zu formen, Seifenblasen aufsteigen zu lassen und die Kinder mit seinen kleinen magischen Tricks zu verzaubern.

Einige Geschäftsleute hatten sich eigens für den Tag Malaktionen, Gewinnspiele und Angebote ausgedacht und sind auf die Straße gegangen, um den Kontakt zur Kundschaft zu suchen. Allerdings sind nicht alle Kaufleute dem Aufruf der Organisatoren der „Summertime“ gefolgt, die Geschäfte bis 16 Uhr zu öffnen. Einige Läden waren bereits um 14 Uhr dicht.

Trotz der verhaltenen Resonanz auf diesen Schackeline-Tag sind die Initiatoren von der positiven Wirkung überzeugt, die die Aktion ausgelöst hat. „Es werden neue Verbindungen geschaffen“, erklärt Mechthild Dörr vom Vorstand der Werbegemeinschaft mit Blick auf eine Stärkung des stadtteilübergreifenden Netzwerkes der Menschen, Organisationen und Betriebe, die Steinfurt nach vorne bringen wollen. Steinfurt zeige sich von einer ganz charmanten Seite, fügte Hermann Lindhof, Chef der Burgsteinfurter Kaufmannschaft, an. Schade, dass sich davon nicht noch mehr Menschen überzeugen wollten.


Die Schülerkapelle des Arnoldinums und das BBO sorgten auf dem Markt für Stimmung.


Heide Knöpker lud zur Eierlikör-Spezialität ein.


Kinder waren eingeladen, Schackeline zu malen.


Pit Gutschank formte für die Kinder eine Schackeline aus Luftballons.

Quelle: WN vom 08.08.2011 von Dirk Drunkenmölle und Hermann-Josef Pape

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Musik, Zauberei und Kulinarisches:
Schackeline kommt in die Stadt

BURGSTEINFURT Etwa 160 bunt bemalte "Schackelines" gibt es in Steinfurt. Die Organisatoren hoffen, dass am Samstag, 6. August , von 11 bis 16 Uhr ein Großteil der kultigen Figuren die Innenstadt in Burgsteinfurt anhübscht. Der Titel der Aktion: "Summertime in Steinfurt".


Über 160 Schackelines sollen am Samstag die Innenstadt von Burgsteinfurt schmücken. (Foto: Held)

An sechs Standorten, vor dem am Steinfurter Kino, auf dem Wilhelmsplatz, vor Goldschmiede Nacke, dem Kaufhaus Vorgerd, der Goldschmiede Geilsdorf, der Buchhandlung Brümmer & Woltering und vor dem Schuhhaus Franke werden große und kleine Schackelines postiert.

Musik und Zauberkunst
Hier wird auch der Zauberkünstler Pit Gutschank agieren und die Besucher mit einigen Tipps und Tricks überraschen. Auch an Musik wird es nicht mangeln. Von 11 bis 13 Uhr werden das Burgsteinfurter Blasorchester und das Schülerblasorchester diese Sommeraktion musikalisch eröffnen.

Von 14 bis 16 Uhr spielt die Formation "4klangfarben" auf einer Bühne an der Ecke Steinstraße/Leerer Straße. Die vier Musiker ( zwei Männer und zwei Frauen) spielen seit 2007 zusammen. Das Repertoire umfasst Pop-Klassiker und viele Jazzstandards. Ihre Instrumente sind Flöte, Bass, Gitarre und Percussion - und natürlich ihre Stimmen. Die Technik benötigen sie nur als Verstärkung. In Steinfurt haben sie schon beim Leinenmarkt und bei der Gewerbeschau Sonnenschein ihre musikalische Visitenkarte hinterlassen und viel Lob erhalten.

Köstlichkeiten
Einige Geschäftsleute haben sich zudem zusätzliche Aktionen ausgedacht Bei Nacke und bei Franke können beispielsweise Kinder ihre Malkünste beweisen und auch etwas gewinnen. Die Gastronomen sind zudem aufgerufen, kulinarische Köstlichkeiten rund um das Huhn anzubieten.

"Ich denke, das kann eine runde Sache werden", freut sich der Vorsitzende der Burgsteinfurter Werbegemeinschaft schon jetzt auf das "Hühnerfest". Sein Wunsch: tolles Sommerwetter.

Erlöse für guten Zweck
Noch einmal soll Schackeline präsentiert werden. Bei den 2. Steinfurter "RaceDays" am 18./19. September. Bei diesem Event kann man die Hühner ersteigern. "Der Erlös" so verrät VHS-Leiterin Dr. Barbara Herrmann, die zusammen mit den Steinfurter Werbegemeinschaften diese Hühneridee initiiert hat, "soll in ein soziales Jugendprojekt fließen. Details werden nach Abschluss der Aktion publik gemacht."

Quelle: MZ 03.08.2011 von Detlef Held

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Umarmung für Schackeline


56 kleine und zehn große Schackelines verwandelten den Arnold-Kock-Park am Samstag in ein buntes Farbenmeer. Sie trotzen damit dem düsteren Grau am Himmel Foto: (jse)

Borghorst - In ein leuchtendes, kunterbuntes Farbenmeer verwandelte sich am Samstag der Arnold-Kock-Park - trotz des trüben Wetters. Die Schackelines waren los und das gleich in 66-facher Ausführung. Zehn große und 56 kleine Hühner präsentierten sich nahe der St.-Nikomedes-Pfarrkirche in ihren prachtvoll gestalteten Federkleidern. „Man erkennt, dass die Stadt aus einem Guss ist“, sagte der stellvertretende Volkshochschulleiter Dr. Christoph Hantel und ließ seinen Blick durch den Park schweifen. Und auch die Besucher bestätigten: Das ist ein Projekt, das Borghorst und Burgsteinfurt verbindet.

Zu Beginn der Ausstellung traute sich kaum jemand auf den Rasen. Erst als einige Mutige den Anfang machten, und sich neugierig umsahen, kamen nach und nach weitere Interessierte hinzu, bis der Arnold-Kock-Park schließlich gut gefüllt war. An allen Zugängen wurden die Menschen von den riesigen Hühnern begrüßt. Während die Erwachsenen die Kunstwerke aus einiger Entfernung auf sich wirken ließen, zeigten die vielen Kinder gar keine Berührungsängste. Das lag vielleicht auch daran, dass sie sich mit Schackeline auf Augenhöhe trafen. So wurde die Hühnerdame kurzerhand stürmisch umarmt, vorsichtig gestreichelt und neugierig beäugt.

Die vierjährige Mona hatte ihren Favoriten schnell ausgemacht: „Die sind alle so schön bunt. Aber ich mag am liebsten das mit dem Geschenk“, so ihre Meinung. Tatsächlich blieben die Kinder stets bei den farbenfroh schillernden Hühnern stehen.

Die Erwachsenen waren sich da nicht so einig: „Trotz der gleichen Form, ähnelt keins dem anderen“, so eine Besucherin. „Irgendwie hat jedes Huhn auf seine Art etwas. Und viele Dinge erkennt man auch erst auf den zweiten Blick“, meinte eine andere.
Doch natürlich sorgte das ein oder andere Huhn auch für Diskussionsstoff. „Dass so etwas überhaupt erlaubt ist“, scherzte ein Schalkefan beim Anblick des BVB-Huhns.

Der Rundgang wurde musikalisch von der Gruppe „Shampus“ aus Münster begleitet. Außerdem hatte die Gastronomie am Park einige Köstlichkeiten aufgefahren, die sich die Zuschauer schmecken ließen.

Schackelines Auftritt in Borghorst ist also gelungen. Ob professionell lackiert oder von Kindern bemalt, jedes einzelne Huhn strahlte seine eigene Persönlichkeit aus.

Quelle: WN vom 01.08.2011

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Vereinsamter Lockvogel

BORGHORST Lag es nur am Wetter, an den Schulferien oder an unzureichender Werbung? Ratlose und enttäuschte Gesichter gab es am Samstag bei der Aktion "Summertime" im Arnold-Kock-Park.


Nur wengie Besucher verirrten sich am Samstag in den Arnold-Kock-Park.  (Foto Detlef Held)

Nur ganz wenige Besucher lockte das als Kultstück gepriesene Polyesterhuhn "Schackeline" in den Arnold-Kock-Park.

Am Ambiente hat es sicher auch nicht gelegen, denn die beteiligten Gastronomen (Bistro Central und Su Nuraghe) hatten Tische dekorativ gedeckt, Zelte aufgestellt und lockten mit kulinarischen Köstlichkeiten zu moderaten Preisen. Auch an Heizstrahler hatte man vorsorglich gedacht, denn den Sommer kann man ja nicht herbei zaubern. Zudem hatte man etwa 60 große und kleine, bunt bemalte und lackierte Hühner im Park aufgestellt - mit wirklich tollen Motiven.

Wenige Neugierige
So zeigte sich zu Beginn der Veranstaltung um 14 Uhr Dr. Christoph Hantel von der VHS, der zusammen mit Vertretern aus dem Vorstand der Borghorster Werbegemeinschaft die kultigen Hühner im Park verteilt hatte, optimistisch, dass spätestens ab 17 Uhr bei Einsetzen der Musik der Park sich füllen könnte. Doch nur wenige Neugierige fanden den Weg zu Schackeline. Oftmals waren es Besucher der Nikomedeskirche, die eher zufällig auf die bunte Hühnerschar stießen und einen kurzen Rundgang starteten.

Auch als die Jazz-Combo "Shampus Lounge Music" ab 17 Uhr aufspielte, blieb der erhoffte Zuspruch von Borghorstern aus, auch wenn sich zwischenzeitlich einige Tische füllten.

Selbstkritische Töne
Ärgerlich vor allem auch für die Organisatoren, die mit großem Enthusiasmus mal etwas anderes, Besonderes den Steinfurtern, speziell den Borghorstern bieten wollten.

"Man hätte mit einigen Plakaten zumindest in Borghorst auf dieses Event zusätzlich aufmerksam machen sollen", so die ersten selbstkritischen Erkenntnisse am Samstagabend. Für Günther Willbrand und seine anwesenden Vorstandsmitglieder von der Borghorster Werbegemeinschaft ist die fehlende Resonanz kein Grund, nicht wieder Neues zu versuchen. "Wir werden uns zusammensetzten, alles analysieren und nach neuen Ideen suchen." Bald ist ja auch wieder Schweinemarkt.

Quelle: MZ vom 01.08.2011 von Detlef Held

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Jetzt sind die Poahlbürger dran


Heinz Balster, Prof. Dr. Thomas Hoeren, Dr. Barbara Herrmann und Hermann Lindhof (v.l.) stellten gestern die zwölfte Runde des „Ortstermins Burgsteinfurt“ vor. Foto: (dru)

Burgsteinfurt - „Ortstermin Burgsteinfurt“ - das ist mittlerweile so etwas wie eine eigenständige Ortsmarke für die Kreisstadt geworden. Sechs Jahre gibt es dieses von der VHS, der Steinfurt-Touristik, der örtlichen Werbegemeinschaft und Prof. Dr. Thomas Hoeren aus der Taufe gehobene Bildungsangebot an außergewöhnlichen Orten nun schon, das sich zu einem Dauerbrenner entwickelt hat. Im Umland beneidet man die Burgsteinfurter bereits wegen des anhaltenden Erfolgs.

Jetzt geht´s in die zwölfte Runde. Und nach den jüngsten Podien mit Menschen mit Migrationshintergrund sind nun die Stemmerter Poahlbürger dran, etwas aus ihrem Leben und von ihrer Arbeit zu erzählen.

Die Reihe der Vortragenden ist illuster wie die Orte, an denen an jedem dritten Donnerstag eines Monats um 19 Uhr „Lernen zum Erlebnis“ wird und von der Dr. Barbara Herrmann überzeugt ist, dass sie in Steinfurt auch ein Stück dazu beiträgt, Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt zu stiften.

Den Auftakt macht am 15. September Carl Ferdinand Erbprinz zu Bentheim und Steinfurt (Hoeren: „Das war ein hartes Stück Arbeit, ihn für den Ortstermin zu gewinnen.“) im Rittersaal des Steinfurter Schlosses, wo er über das Fürstenhaus, seine Arbeit in der Domänenkammer und darüber sprechen wird, welche Ideen er hat und welche Perspektiven er sieht, wie sich Burgsteinfurt in Zukunft entwickeln wird.

Johann Prümers, streitbarer Interessenvertreter der Landwirtschaft, wird am 20. Oktober bei Camphill deutlich machen, vor welchen Herausforderungen die Bauern an der Schnittstelle von städtischer und landwirtschaftlicher Kultur stehen. Mit Josef Schirmer und Ernst-Werner Wortmann werden am 17. November ein engagierter ehemaliger Lokalpolitiker beziehungsweise Stadtdirektor noch einmal den Prozess der kommunalen Neugliederung Mitte der 70er Jahre und die damaligen unterschiedlichen Positionen von Politik und Verwaltung in der Elefanten-Apotheke beleuchten. Der frühere Oberstaatsanwalt (und ehemalige Ausbilder von Prof. Hoeren), Hans-Ernst Prümers, erinnert am 15. Dezember bei Brillen Becker an alte Zeiten, das Schützenwesen und die Brauchtumspflege, die unter anderem die Niederdeutsche Bühne seit über 50 Jahren betreibt. Teil 1 der Poahlbürger-Staffel wird dann Günther Hilgemann, Heimatfreund, Lokalpolitiker, Buchautor und Sohn des früheren Stadtarchivars Fritz Hilgemann, beenden, wenn er am 19. Januar in der alten Schmiede Teigeler den Blick auf alte Stemmerter Charakterköpfe lenkt.

Sowohl VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann als auch Steinfurt-Touristik-Geschäftsführer Heinz Balster waren bei der gestrigen Vorstellung des Programms insbesondere Prof. Dr. Hoeren dankbar dafür, dass er es immer wieder schafft, die unterschiedlichsten Themen und Menschen zum Ortstermin zusammenzubringen. Hoeren sei wesentlich daran beteiligt, dass sich aus der Reihe ein Netzwerk gebildet habe, das dazu beitrage, die Menschen neugierig auf das zu machen, was um sie herum passiert oder passiert ist. Ein dickes Lob strich auch Dr. Christoph Hantel für die intensive Vorbereitung und Moderation der Termine ein. Viel Arbeit wird geleistet, den Ortstermin zur einer Ortsmarke zu machen.

Quelle: WN vom  23.07.2011 von Dirk Drunkenmölle

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Aus zwei mach eins


In der Hohen Schule arbeiten die beiden Eigenbetriebe schon lange unter einem Dach. Zum Jahreswechsel gibt es nur noch ein organisatorisches Dach für Musikschule und Zweckverband.Foto:
(Hermann-Josef Pape)

Steinfurt - Musikschüler und Kursusteilnehmer der Volkshochschule sollen nichts davon merken. Nur die Kämmerer der Mitgliedsgemeinden. Sie sollen künftig deutlich weniger Zweckverbandsbeiträge überweisen müssen. Grund: Aus den beiden Eigenbetrieben Musikschule und Volkshochschule wird einer. Mit nur noch einem Kopf, der übrigens Dr. Barbara Herrmann heißen wird, einem Wirtschaftsplan und einem Kursusheft. Wie das Kind heißen und wie das neue Organigramm aussehen werden, wissen die Verantwortlichen noch nicht. Wohl aber, dass es am 1. Januar nur noch einen Eigenbetrieb an der Hohen Schule geben wird.

„Der Zeitpunkt für die Umstrukturierung war jetzt gerade günstig“, erläuterte Robert Wenking, Bürgermeister von Horstmar und als solcher Vorsitzender der Zweckverbandsversammlung, gestern bei einer Pressekonferenz im Steinfurter Rathaus. Der langjährige Leiter der Musikschule, Josef Schwermann, hört nämlich zum Jahreswechsel auf, geht in Altersteilzeit. „Und diese Stelle muss jetzt nicht wieder besetzt werden“, nannte Steinfurts Bürgermeister Andreas Hoge als Verbandsvorsteher den Löwenanteil an dem Sparmodell: die Personalkosten für einen neuen Musikschulchef. Es gibt erste Hochrechnungen, wie viel Geld insgesamt die Gemeinden des Zweckverbandes sparen können. Bürgermeister Hoge: „In 2018 können es jährlich 100 000 Euro sein.“ In den ersten Jahren komme man sicherlich noch nicht auf diesen Betrag.
Auch wenn Bildung und Kultur für die Zweckverbandsmitglieder billiger werden: An der Qualität und am Angebot soll nicht gespart werden. „Das ist Inhalt unseres einstimmigen Beschlusses“, betonte Robert Wenking. Außerdem darf es keine betriebsbedingten Kündigungen geben.

Für die neue Chefin des Eigenbetriebs Musikschule/VHS, Dr. Barbara Herrmann, ist der Zusammenschluss nur logisch. „Bildung und Kultur sind nun einmal sehr eng miteinander verwoben. Da lassen sich in vielerlei Hinsicht Synergieeffekte erzielen.“ Als Beispiel nennt sie den Projektbereich der Musikschule. „Der könnte problemlos schon heute in der VHS laufen.“

Auch der scheidende Musikschulleiter Josef Schwermann sieht die Fusion positiv: „Wenn man beide Wirtschaftspläne nebeneinander hält, sieht man sehr viele Parallelen.“ Bei vielen städtischen Veranstaltungen träten beide Institutionen heute gemeinsam auf. Schwermann warnte aber, dass für die fachlichen Entscheidungen auch echte Fachleute bereitstehen müssten.

Schwermann erhofft sich eine Stärkung der Musikschule, die ein freiwilliges Angebot ist, während die Volkshochschule eine Pflichtaufgabe der Kommunen darstellt. „Vielleicht hören dann die ewigen Diskussionen um einen Austritt aus dem Zweckverband auf“, hofft der Musikschulleiter.

Dass Musikschule und Volkshochschule unter einem Dach gut funktionieren, weiß Bürgermeister Andreas Hoge aus Rheine. „Das habe ich mir vor Ort selbst angeguckt. Dort wird dieses Modell schon seit einiger Zeit erfolgreich praktiziert.“

Quelle: WN vom 23.07.2011 von Axel Roll

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Prinzliche Eröffnung
BURGSTEINFURT Es ist eine Überraschung und auch wieder nicht. Die Veranstaltungsreihe "Ortstermin Burgsteinfurt" geht in die 12. Runde.

Stellten eine vielversprechende 12. Ortstermin-Staffel vor: Heinz Balster, Geschäftsführer Steinfurt Touristik, Prof. Dr. Thomas Hoeren, Dr. Barbara Herrmann und Hermann Lindhof. Foto: Nix

Das haben Volkshochschule (VHS), Werbegemeinschaft Burgsteinfurt und Steinfurt-Touristik als Veranstalternetzwerk zu Beginn vor sechs Jahren kaum erwartet. Doch der Mix aus spannenden Themen, interessanten Referenten und ungewöhnlichen Orten passt eben genau. "Diesmal stellt sich Lokalprominenz aus den Reihen der "alten Stemmerter" dem Publikum," so VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann.
Am 15. September steht als erster Carl Ferdinand Erbprinz zu Bentheim und Steinfurt im Rampenlicht. Er öffnet den Rittersaal des Burgsteinfurter Schlosses, um etwas über die Geschichte des uralten Adelshauses zu berichten. Interessant für viele die sich fragen, was Adel gestern und heute bedeutet oder wie man eigentlich Prinz wird. Außerdem stellt er ein einige seiner Ideen für die Zukunft der Stadt vor.
Im Camphill-Café an der Wasserstraße geht es am 20. Oktober weiter. Johann Prümers spricht über die Bedeutung der Landwirtschaft. Der Sprecher des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Steinfurt zeigt die großen Herausforderungen auf, die sich aus dem Wechselspiel städtischer und ländlicher Kultur ergeben.
Der politische Blick
Zwei Personen, die sich ihr Leben lang lokalpolitisch Gedanken über die Entwicklung der Stadt Steinfurt machten, sind Steuerberater Josef Schirmer senior und der ehemalige Stadtdirektor Ernst-Werner Wortmann. Nicht immer waren sie einer Meinung, doch am 17. November wollen sie sich gemeinsam in der Elefanten-Apotheke, Steinstraße, die Frage stellen: Sind früher die Weichen der Stadtplanung richtig gestellt worden? Was ist heute zu tun? Ein spannender Abend scheint garantiert.
Aufschlussreiches zum Thema Schützenwesen sowie Erinnerungen an alte Zeiten in Steinfurt hat Oberstaatsanwalt a. D. Hans-Ernst Prümers zu berichten. Am 15. Dezember spricht er in den Räumen von Brillen Becker, Wippert, als Mitglied einer alten Steinfurter Familie sowie auch als Oberstanwalt zu seinem Publikum.
Günther Hilgemann, exzellenter Kenner der Stadtgeschichte, lockt am 19. Januar 2012 sicherlich viele aufmerksame Zuhörer in die alte Schmiede Teigeler, Drumstege. Der Buchautor, Lokalpolitiker und Journalist kennt Fakten sowie unzählige Anekdoten über alte Charakterköpfe aus der Stadt
"'Ortstermin' ist eine tolle Serie, die wir auch weiterhin aufrecht erhalten wollen"; versichert Hermann Lindhof, Werbegemeinschafts-Vorsitzender. "Es ist immer wieder faszinierend, wie viele großartige Persönlichkeiten wir in der Stadt haben", stellt Professor Dr. Thomas Hoeren fest, der als Mitglied des Veranstalter-Netzwerkes viele Kontakte knüpft.
Die Abende beginnen jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen nimmt die VHS Steinfurt entgegen.

Quelle: MZ vom 23.07.2011 von Rainer Nix

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Einstimmiger Beschluss der Mitglieds-Gemeinden:
Fusion von VHS und Musikschule

STEINFURT Die Rechnung ist einfach: Wenn zwei Partner schon so lange so gut harmonieren, warum dann nicht endlich heiraten? Das hat viele Vorteile und tut vor allem beiden Geldbeuteln gut. So ähnlich werden wohl die Überlegungen der Mitglieder-Gemeinden im Zweckverband von VHS und Musikschule ausgesehen haben.


Haben schon lange Zeit viele Berührungspunkte: Musikschul-Leiter Josef Schwermann (l.) und VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann.  (Foto: Christian Bödding)

Das Ergebnis ist jetzt ein einstimmiger Beschluss, die bisher selbstständigen Eigenbetriebe zu einer großen Kultur- und Bildungseinheit zusammen zu führen. Auch mit der Stimme der abtrünnigen Gemeinde Altenberge.

Einen Namen für das neue Haus gibt es noch nicht, wohl aber steht fest, wer demnächst dort ab 1. Januar 2012 die Regie führen wird: Dr. Barbara Herrmann. Die äußerst positiven Erfahrungen mit Dr. Herrmann in ihrer bisherigen Position als VHS-Direktorin seien auch der Impuls gewesen, die neue Struktur zu wagen, sagte Horstmars Bürgermeister Robert Wenking und Verbandsvorsitzender beim Pressegespräch: „Wir trauen ihr die Gesamtleitung zu.“

Dienstende
Und sein Steinfurter Kollege und Verbandsvorsteher Andreas Hoge erläuterte den Prozess, den man bereits vor fast einem Jahr gestartet hatte. Ausgehend von dem bevorstehenden Dienstende von Musikschulleiter Josef Schwermann im Mai 2012 und immer größeren Anforderungen habe man sich die Gretchenfrage gestellt: „Wie können wir Leistung und Qualität halten und dennoch Kosten sparen?“

Wenking: „Klare Vorgabe war auch, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben darf.“ In Abstimmung mit der Gemeindeprüfungsanstalt und in mehreren Wokshops wurde die Fusion in Form gegossen. Bis zu 100 000 Euro lassen sich so bis 2018 sparen, haben die Hochrechnungen ergeben. Vieles, was bisher doppelt erledigt wurde, wie die Wirtschaftspläne für zwei Einrichtungen, kann unter einem Dach erledigt werden.

Eigene Profile bleiben
Ein Schritt, der ausdrücklich die Unterstützung der beiden „Alt-Leiter“ Schwermann und Dr. Herrmann hat. Beide sprachen von einer großen – auch inhaltlichen – Nähe von VHS und Musikschule in den vergangene Jahren. Dr. Herrmanns These für die Verzahnung: „Bildung ist immer Kultur – und Kultur eben immer auch Bildung.“

So könne man alle Zielgruppen erreichen, sprach sie von einem „Spannungsbogen von allen Lernenden“. Die neue Aufgabe begreift sie als echte Herausforderung, aber auch als spannende. Zudem könne sie bereits während der Umsetzungsphase auf bestehende Strukturen vertrauen. Josef Schwermann hält die Entscheidung für zeitgemäß: „Ich glaube, dass wir sogar stärker danach herauskommen.“

Im Herbst sollen das Organigramm und weitere (personelle) Details des neuen „Kultur- und Bildungshauses“ stehen.

Quelle: MZ vom 23.07.2011

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Die Organisatoren haben das Programm komplett: Am 30. Juli (Samstag) sollen ab 14 Uhr möglichst viele Schackelines im Arnold-Kock-Park an der St.-Nikomedes-Pfarrkirche ausgestellt werden. Dazu gibt es Live-Musik und Kulinarisches.

Hühner im Grünen
Arnold-Kock-Park Event mit Musik

-gun- STEINFURT. Die Hühner werden sich wohlfühlen. Besonders, wenn das Wetter stimmt und die Sonne scheint. Wie viele Schackelines am 30. Juli (Samstag) in den Arnold-Kock-Park kommen werden, mit einer genauen Zahl hält sich Dr. Christoph Hantel (VHS) lieber bescheiden zurück. Im besten Fall können es 160 werden. „Aber davon gehen wir nicht aus.“ Einige Plastikhuhnbesitzer mögen ihre angemalten Tiere nämlich gar nicht gerne hergeben. Nicht einmal für einen Tag. Nichtsdestotrotz: Einige Schackelines werden es am 30. Juli ganz sicher sein, die ab 14 Uhr auf dem (von Hundekot gesäuberten) Rasen zu sehen sind.
Damit nicht genug: Die Organisatoren haben sich auch ein bisschen Programm drum herum einfallen lassen. Ab 17 Uhr gibt es jazzige Klänge mit der Gruppe „Schampus Lounge Music“ aus Münster – live, versteht sich. Hunger und Durst braucht keiner der Besucher zu haben, die beiden Gastronomen am Park (Bistro „Zentral und „Su Nuraghe“) haben schon passende Speisepläne ausgeklügelt. Hühnchen ist auch dabei.
Mindestens bis 21 Uhr soll das Open-Air-Event dauern. „Bei gutem Wetter kann es ruhig etwas später werden“, will sich Ullrich Fritzsch von der Borghorster Werbegemeinschaft keine Spaßbremse sein und sich auf ein genaues Ende nicht festlegen.
Wer am 30. Juli keine Zeit hat, der muss nicht all zu traurig sein. Die Veranstaltung wird wiederholt. Und zwar schon eine Woche später am 6. August (Samstag). Von 11 bis 17 Uhr sollen die Schackelines dann verteilt in der Burgsteinfurter Innenstadt ausgestellt werden. Genaueres zum Ablauf will das Vorbereitungsteam aber erst Anfang August verraten.

Quelle: WN vom 22.07.2011

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Kinder-Uni-Gewinner sind wieder dabei


Gruppenbild mit Gewinnern, Veranstaltern und Sponsoren: Die Kinder wollen bei der nächsten Uni auf jeden Fall wieder dabei sein.Foto: (Drunkenmölle)

Steinfurt - Die ersten sechs Studierenden für die nächste Kinder-Uni wären schon da. Henning, Vera, Julian, Maximilian, Tobias und Alena wollen auf jeden Fall wieder mitmachen. Und nicht nur, weil sie gestern als Gewinner der diesjährigen Studienausweis-Verlosung ihre Preise in Empfang nehmen durften. „Alle Vorlesungen waren gleich toll“, sagte Vera Brüggemann. Das hörten die Veranstalter - Volkshochschule, Musikschule und Fachhochschule - natürlich gern. Und versprachen, dass es im Herbst auf jeden Fall wieder Vorlesungen nur für Kinder geben wird. Auch die Sponsoren Westfälische Nachrichten und Stadtwerke sind wieder mit im Boot.

Prof. Dr. Richard Korff als Vertreter der Fachhochschule erklärte aus der Sicht seiner Einrichtung, warum das Heranführen an die Wissenschaft schon in jungen Jahren so wichtig ist: „In Anbetracht des drohenden Fachkräftemangels müssen wir als Hochschule früh in die Schulen gehen.“ Die Eltern der Gewinner bestätigten die Meinung des Professors. Zudem habe es den Jungen und Mädchen wirklich Spaß gemacht, Interessantes aus Physik und Chemie, aber auch von den Rechtswissenschaften, zu erfahren.
  
Den ersten Preis, gestiftet von den Stadtwerken, 30 Coins für die beiden Bäder, gewann Henning Lenz. Vera Brüggemann, Julian Göckenjan, Maximilian Zeyen und Tobias Becker freuen sich über Kursusgutscheine von VHS beziehungsweise Musikschule. Alena Jüngst erhielt einen Gutschein für den WN-Ticketshop. Außerdem bekamen alle Gewinner ein Buch aus dem Aschendorff-Verlag über die Kinder-Uni.

Quelle: WN vom 22.07.2011 von Axel Roll

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„Europäisches Zertifikat“ als Lohn
Elf Schülerinnen und Schüler der „Schule am Bagno“ erhielten Zusatzqualifikationen


Die erfolgreichen Absolventen sowie hinten Gerhard Clancett und Dennis Beckmann von der Hauptschule, VHS-Dozent Klaus Schlossarek (r.)

Burgsteinfurt. Elf Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 der Hauptschule am Bagno erhielten jetzt das Europäische Zertifikat zur Berufsqualifizierung „euZBQ“. Von September 2010 bis Juli 2011 hatten die Schüler einmal wöchentlich an dem Lehrgang „euZBQ“ in der Hohen Schule teilgenommen. In 99 Unterrichtsstunden vermittelte VHS-Dozent Klaus Schlossarek das Wissen aus den Bereichen Wirtschaft, EDV und soziale Kompetenzen, wie das Trainieren von Selbstmanagement, Gesprächsführung und Teamarbeit. Die Kompetenzen wurden durch das Ablegen von drei Abschlussprüfungen, die zum Erwerb des berufsrelevanten und international anerkannten Zertifikates „euZBQ“ führen, nachgewiesen. Der Lehrgang ist ein Angebot der VHS im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Weiterbildung geht zur Schule“ und wird finanziell unterstützt durch die europäische Union und das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, erklärt Wilfried Bußmeyer, Fachbereichsleiter bei der VHS.

Quelle: MZ vom 22.07.2011

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EU-Zertifikat für Bagno-Schüler


Mit der Übergabe der Zertifikate in der Hauptschule endete der einjährige „euZBQ“-Lehrgang der VHS.

Burgsteinfurt - Schüler der Klasse 9 der Schule am Bagno sind am Donnerstag mit dem „Europäischen Zertifikat zur Berufsqualifizierung“ (euZBQ) ausgezeichnet worden. Von September bis Juli haben elf Schüler einmal wöchentlich an dem Lehrgang in der Hohen Schule teilgenommen. In 99 Unterrichtsstunden vermittelte VHS-Dozent Klaus Schlossarek Wissen aus den Bereichen Wirtschaft, EDV und soziale Kompetenzen. Trainiert wurden beispielsweise Selbstmanagement, Gesprächsführung und Teamarbeit.

Die erworbenen Kompetenzen werden in drei Abschlussprüfungen getestet, die zum Erwerb des berufsrelevanten und international anerkannten Zertifikates „euZBQ“ führen.

Der Lehrgang ist ein Angebot der Volkshochschule Steinfurt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Weiterbildung geht zur Schule“. Er wird finanziell unterstützt durch die Europäischen Union und das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, fügt Wilfried Bußmeyer, Fachbereichsleiter bei der VHS, an.

Quelle: WN vom 22.07.2011

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Zwischen Hamsterrad und Triumph


Engagierte und unterhaltsame Diskussion über Handball (v.l.): Peter Köster (TB Burgsteinfurt), Yasmin Yusif, Dr. Christoph Hantel (VHS Steinfurt) und Eva Wortmann (SC Greven).

Burgsteinfurt - Handball-Luft konnte man beim VHS-Ortstermin im Hause Vorgerd schnuppern. Dort erzählte die junge, erfolgreiche Hand­ballerin Yasmin Yusif, wie das Leben in einem Münsteraner Sportinternat verläuft. Der Burgstein­furter Handballer Peter Köster schilderte den Alltag im lokalen Verein zwischen sportlichen Triumphen auf der einen und Putz-Diensten in der Halle auf der anderen Seite. Und die Managerin des SC Greven erzählte vom Westfalen­stütz­punkt, der begabten Spielern aus dem Münster­land eine spezielle Förderung ermöglicht.

Moderiert wurde der Abend von Dr. Christoph Hantel (VHS), der wissen wollte, ob in der Frauenumkleide vor wichtigen Spielen auch die lauten Push- und Ein­peitscher-Rituale vollzogen werden wie bei den Männern. Die junge Handballerin konterte trocken, da gäbe es wenig Unterschiede: Handball ist zum einen zwar ein kopfgesteuertes Strategiespiel, zum anderen natürlich auch pures Adrenalin.

Peter Köster vom TB erzählte, wie es ihm und seinen Mitstreitern vor bald 15 Jahren gelungen ist, die Jugendarbeit zu intensivieren. Dabei wurde deutlich, wie viel Detailarbeit, trockene Organisation, durchdachte Strategie und Motivationsarbeit hinter den Erfolgen im Handball steckt. Gerade die Konkurrenz zum Fußball macht die Anwerbung von Jungs schwierig.

SC-Managerin Eva Wortmann diskutierte mit den Besuchern über die Attraktivität für die Zuschauer: Frauen-Handballspiele haben eine dichte Atmosphäre, sie sind technisch anspruchsvoll und zeigen eine spannende Mischung aus athletischer Leistung und ausgefeilter Strategie. Ansonsten ist auch beim glamourösen Handball-Zweitligisten der Alltag nicht immer nur golden: Die Arbeit läuft ehrenamtlich, die jungen Frauen müssen ihr Geld außerhalb der Halle in normalen Berufen verdienen und stecken enorme Kraft und Energie in dieses zweigleisige Leben.

Gleichzeitig machte Peter Köster klar, welche positiven Einflüsse der Sport auf die Kinder und Jugendlichen, und vor allem auf deren zukünftiges Leben hat: Im Team lernt man, wie man sich zurücknimmt, man organisiert selbstverständlich mit, übernimmt Rollen als Zeitnehmer und Schiedsrichter und lernt, wie man sein Leben strukturiert und erfolgsorientiert meistert.

Die VHS-Ortstermin-Besucher wünschten der aufstrebende Burgsteinfurterin alles Gute für die weitere Karriere. Yasmin Yusif blieb dabei immer auf dem Teppich: „Das Abi ist erstmal das wichtigste“. Na bitte!

Quelle: WN vom 18.07.2011

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Umgang mit neuen Medien will gelernt sein
Workshop für die Erziehungsberatung


Soziale Netzwerke können zum Problem werden, wenn Kinder und Jugendliche zu viel Zeit darin verbringen.

Steinfurt. StudiVz, schuelerVz, Facebook? ICQ und Skybe, noch nie gehört? Farmville, Sims, Counter Strike, WOW, ebenfalls nicht? Bei Eltern lösen die Begriffe viele Fragezeichen aus. Die Erziehungsberatungsstellen der Caritas Emsdetten-Greven, Ibbenbüren, Rheine und der Diakonie Steinfurt und Lengerich haben es sich zur Aufgabe gemacht, die neuen Medien intensiver in den Blick zu nehmen, um fragenden Erziehungsberechtigten Antworten zu geben. Aus diesem Grund ist eine Weiterbildung mit Dr. Christoph Hantel und Larissa Ewering von der VHS Steinfurt, sowie Jörg Drabe, Medienberater des Kreises Steinfurt, initiiert worden. Rund 50 Fachkräfte der Erziehungsberatungsstellen des Kreises haben an diesem Workshop teilgenommen.
In den vergangenen Jahren sind die Beratungsstellen immer wieder mit den verschiedenen PC-Umgangsproblematiken konfrontiert worden. Sei es nun die Dauer der Nutzung des Computers oder auch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Spielen und Internetseiten im Netz. Sehr beliebt sind derzeit die „sozialen Netzwerke“, die, so schreiben die Beratungsstellen in ihrem Pressebericht, zu ernormen Zeitkillern werden können. Wichtig für die Einrichtungen daher, die Jugendlichen und Eltern auf das Thema aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren. Denn: Das Internet hat seine Vor- und Nachteile. Es birgt nicht nur Chancen, sondern auch Gefahren: Datenklau, Mobbing und viele andere Probleme beschäftige die User. Dabei ist es von enormer Wichtigkeit, dass persönliche Daten mit Vorsicht zu behandeln sind.
Weiter ging es in diesem Workshop um PC-Spiele, Musikbörsen, Sicherheitssoftware. Auch die Entwicklung der Smartphones stand im Fokus.

Die Erziehungsberatungsstellen im Kreis Steinfurt bieten ihre Hilfen an. In Steinfurt ist das die Beratungsstelle des Diakonischen Werks, Wasserstraße 32, Telefon 0 25 51/13 14.

Quelle: WN vom 08.07.2011

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VHS spiegelt Lebenswelt wider
Mit neuen Bildungsformaten geht die Volkshochschule (VHS) Steinfurt in die nächste Herbst-Runde.


In den Seminarräumen der VHS in der Hohen Schule wird engagiert gearbeitet, v. l.: Wilfried Bußmeyer, Petra Oskamp, Dr. Barbara Herrmann und Dr. Christoph Hantel. (Foto Nix)

Das "Bildungsfrühstück Steinfurt" im Kötterhaus des Kreislehrgartens präsentiert Menschen mit besonders interessanten Biographien. Kreisdechant Markus Dördelmann steht in der Frühstücksrunde am 5. Oktober unter dem Titel "Ein Leben im Dienste Gottes" als erster für Gespräche zur Verfügung. Die Veranstaltung "Zukunft neu denken", richtet sich unter anderem an Frauen, die nach längerer Pause wieder ins Berufsleben einsteigen möchten.

Bewegungskurse

Am Dienstag wurde das Heft "VHS-Kursprogramm Herbst 2011" unter Moderation von Direktorin Dr. Barbara Herrmann offiziell vorgestellt.

"Im Sprachenbereich können sich Interessierte wieder intensiv auf Prüfungen der Universität Cambridge einstimmen", so Petra Oskamp, M. A., Fachbereichsleiterin Sprachen. Neu sind zwei prüfungsvorbereitende Kurse zum Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ) und zur Niveaustufe 2, die oft zur guten Verständigung am Arbeitsplatz erwartet wird. Wer besondere Englischkenntnisse im Beruf benötigt, ist mit "English für Sales and Purchasing" und "English for Customer Care" gut beraten. Neu im Programm: "English for Logistics".

Eine gleichbleibend gute Nachfrage bescheinigt Dr. Christoph Hantel, Fachbereichsleiter Gesundheit, Kultur und Medien den Kursen zur Entspannung und Bewegung. Bei den jüngeren Teilnehmern kommt der Kurs "Bärenstarke und geschickte Kinder" gut an. Die Kinder lernen spielerisch, wie sie sich besser bewegen, balancieren und Kraft gewinnen.

Starker EDV-Bereich

Sehr gut läuft auch das" Aqua-Cycling" im Kombibad Borghorst. Fotokurse mit Exkursion setzt die Mediendesignerin Marion Rumpker fort. Fokussiert wird die Frage, zu welchem Zweck die Teilnehmer fotografieren. Polizistin Petra Kreyenschulte bietet erstmalig den vom ADAC entwickelten Kurs "Sicher mobil im Straßenverkehr" an. Er wendet sich an Auto- und Fahrradfahrer, aber auch an Fußgänger der Generation 50 plus.

Zirka 70 verschiedene Angebote hält der Fachbereich EDV bereit, wie sein Leiter Wilfried Bußmeyer berichtet. Erstmalig enthält das Programmheft Sonderseiten mit Seminaren an den Standorten Nordwalde, Altenberge und Horstmar. Eine berufliche Weiterbildung zum Office-Assistenten gibt's ab Mitte November in Nordwalde. Neu ist das Angebot in Altenberge zur "Open Office Software", einem kostenlosen Programm mit Officeanwendungen. In Horstmar wird ab Oktober ein Senioren-Computerstammtisch etabliert. Themen legen die Teilnehmer dabei selbst fest.

Vom Titelblatt des Programmheftes lächelt übrigens nicht mehr Nina Ruge, sondern 8000 Mal Frank Plasberg, prominenter Journalist und Fernsehmoderator.

Quelle: MZ vom 07.07.2011 von Rainer Nix

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Hart aber fair ins neue VHS-Semester


Wilfried Bußmeyer, Petra Oskamp, Dr. Barbara Herrmann und Dr. Christoph Hantel stellten das neue Programmheft der VHS vor; Galionsfigur in diesem Jahr ist „Hart-aber-fair“-Plauderer Frank Plasberg. Foto:(Hans Lüttmann)

Steinfurt - Einen schönen Spruch hat sich „Hart-aber-fair“-Moderator Frank Plasberg da einfallen lassen: „Hier hätte ich mein Studium nicht abgebrochen . . .“ steht auf dem Titelblatt des neuen VHS-Herbstprogramms unter dem Porträt des Promis, der nach 17 Semestern Theaterwissenschaft, Politik und Pädagogik merkte, dass er seinen Weg doch besser im Fernsehen macht.

„VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann erklärte bei der gestrigen Vorstellung des Programms, wie das zu verstehen sei und warum nach Nina Ruge („Alles wird gut.“) jetzt der TV-Plauderer für die Steinfurter Volkshochschule wirbt (ein ganzes Jahr lang auf 8000 Heften, der Litfaßsäule und im Internet): „Die VHS orientiert sich an der Lebenswelt der Teilnehmenden, entwickelt Lern- und Erfolgspläne, ist Motivator, öffnet Türen und schafft Erfolgserlebnisse.“ und auch wenn es dort nicht so kontrovers zugeh wie in Plasbergs Fernsehrunden, zeige das Programm doch, „dass es auch in Steinfurt viel Raum für das Ringen nach Wahrheit gibt“.

Wer mitringen möchte, kann geistigen und körperlichen Einsatz auf vielen Matten unter Beweis stellen, kann Sprachen lernen und Computerwissen vertiefen, Schlagfertigkeit trainieren, Hirnforschungs-Vorträge hören, unter Wasser Fahrrad fahren, einen Bootsführerschein machen oder - ganz neu im Programm - schon beim Morgenkaffee schlauer werden. Bildungsfrühstück heißt die dazu gehörige neue Reihe, die testweise mit drei Veranstaltungen im Kötterhaus des Kreislehrgartens angeboten wird. Den Anfang macht Kreisdechant Markus Dördelmann, der am 5. Oktober zwischen Brötchen, Leberwurst und Erdbeermarmelade darüber sprechen wird, wie sein Leben im Dienste Gottes aussieht. Im Dezember frühstückt die freche Frau Usch Hollmann („Lisbeth“), und im Februar versucht Jägersmann Dirk Kreyenborg eine waidgerechte Antwort auf die Frage zu finden, ob Frauen im Wald eher hegen oder morden . . .

Die Hefte werden in diesen Tagen wieder ausgelegt, die Litfaßsäule unten an der Wasserstraße wird beklebt, und auch im Internet sind die Kursangebote nachzulesen. Und übrigens: Wer Plasbergs gestrige Sendung („Das verordnete Fußballmärchen - müssen jetzt alle Frauenfußball gut finden?“) verpasst hat, sie wird heute um 20.15 Uhr und Samstag um 10.03 Uhr auf ARD „EinsExtra“ wiederholt.

Quelle: WN vom 07.07.2011 von Hans Lüttmann

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Schackeline-Ausstellung:
Bunte Hühner im Bagno

STEINFURT Zirka 140 "Schackelines" in leuchtenden Farben, bepinselt oder per Spritzpistole lackiert, mit Hüten, Holzschuhen und Kiepen verziert, auf Surfbrettern oder mit einer Brille auf dem Schnabel standen am Samstag vor der Bagno-Konzertgalerie.


Schackeline-Parade - nicht auf der Hühnerleiter, sondern vor der Bagno-Konzertgalerie.

"Schackeline", wohin man blickt. Fotos: Rainer Nix

Die kultigen "Steinfurter Hühner", zum Wahrzeichen des Sommers 2011 geworden, wurden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Rund 50 Gäste aus der niederländischen Partnerstadt Rijssen reisten an und hatten das 2,80 Meter große "Partnerschaftshuhn" im Gepäck. Zwischen seinen bunten Geschwistern stand es bis zum Abend verhüllt vor der Bühne zwischen Galerie und Foyer.

Partnerschaft

Gegen 19 Uhr war es soweit: VHS-Direktorin Barbara Herrmann und Heinz Balster, Geschäftsführer Steinfurt Touristik, beide vom "Steinfurter Pool", dem Initiator des Sommer-Events, sowie Bürgermeister Andreas Hoge begrüßten die niederländischen Freunde. Der ehrenamtliche Rijssener Bürgermeister Albert Stegemann und der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Partnerschaft Jan Koelemaij betraten daraufhin die Bühne. Sie freuten sich über das zuvor gegebene niederländisch-deutsche Gemeinschaftskonzert in der Bagnogalerie und regten eine Wiederholung an. "Wichtig ist, gut miteinander auszukommen", hob Stegemann den Hintergrund der Städtepartnerschaft hervor. Die Bürgermeister beider Städte enthüllten das 2,80 Meter große "Partnerschaftshuhn", auf dem in Niederländisch und Deutsch "Samen - Zusammen" geschrieben steht.
"Wir wollen unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen", versicherte Koelemaij. Die niederländische Schackeline findet ihren Platz laut Hoge wahrscheinlich erst einmal im Steinfurter Rathaus. "Am Anfang hätten wir es bereits als großen Erfolg betrachtet, wenn die Aktion es auf 60 Hühner gebracht hätte", sagte er. "Doch in Steinfurt wurden 160 Polyesterhühner bestellt, bemalt und gehätschelt", so der Bürgermeister. Er bezeichnete die Veranstaltung "Summertime Steinfurt - Ich wollt ich wär ein Huhn" als großen Erfolg.

Teamgeist

Auch Schirmherr Hans Günter Hahn war begeistert. "Was ich hier gesehen habe, ist völlig überwältigend", bemerkte er. Die Ergebnisse zeugen von großem Elan, Arbeitseifer und Teamgeist. Über ihre Erlebnisse bei der Schackeline-Gestaltung berichteten Vertreter all der Institutionen, Vereine, Einrichtungen und weiteren Akteure, die ein Huhn bestellten. "Unsere Kinder haben viele Glitzersteine, Gold und Silberfarben verwendet, um ihr Huhn zu bemalen", sagte Irmgard Hericks, Leiterin des AWO-Familienzentrums in Borghorst. Sie kam mit Marita Mader, Leiterin des Kreativkurses in der Einrichtung auf die Bühne. Zur Namensfindung: Insgesamt waren 120 Vorschläge eingereicht worden. "Wir wollten einen Namen, der weder typisch für Burgsteinfurt noch typisch für Borghorst ist", sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Regina Hemker-Möllering, Mitglied der Jury. " 'Schackeline', gefiel uns da am Besten."

Quelle: MZ vom 04.07.2011 von Rainer Nix

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Hühner haben im Bagno Auslauf


Das Partnerschaftskonzert im Bagno erlebte am Samstag seine Premiere
Fotos: Hermann-Josef Pape

Burgsteinfurt - Graf Ludwig hat das Bagno bekannt gemacht, war quasi der erste Touristiker in Steinfurt. Der Kunstsinnige hätte wie die zahlreichen Gäste bei der mal anderen Art der Kunst, auf der farbigen Hühnerhof-Party im Bagno am Samstag unter dem Motto „Summertime in Steinfurt - Ich wollt`ich wär ein Huhn“ sicherlich viel Freude gehabt. Von den 160 bemalten Schackelines konnten zirka 140 überlebensgroße Hühner zwischen der Konzertgalerie und Foyer präsentiert werden.

Los ging es mit einer Premiere: Erstmals trafen beim Partnerschaftskonzert Steinfurt und Rijssen in der Konzertgalerie Schüler der Musikschulen Steinfurt und Rijssen in verschiedenen Besetzungen aufeinander. Aus der Partnerstadt reisten mehr als 20 Ensemblespieler an, darunter das Blockflötenensemble, das Querflötenquartett und Frauenchor der Musikschule. Auf Steinfurter Seite waren solistische Beiträge mit Schülern der Gitarren, Bläser- und Streicherabteilung sowie das Saxofonquartett zu hören.

Zuvor begrüßte Musikschulleiter Josef Schwermann die Gäste aus den Niederlanden, besonders den Vorsitzenden des Vereins zur Förderung der Partnerschaft, Jan Koelemaij, den er als „Motor“ bezeichnete, immer dafür gesorgt hat, dass Rijssen und Steinfurt sich nicht aus den Augen verloren haben.

„Es ist das erste Mal, dass während der über 40-jährigen Partnerschaft die beiden Musikschulen hier musiziert haben, das schreit nach einer Wiederholung“ sagte Bürgermeister Andreas Hoge und wünschte für die Zukunft ein gemischtes Ensemble, beider Partnerstädte. Gemeinsam enthüllten der stellvertretende Bürgermeister von Rijssen-Holten Ab Stegemann und Bürgermeister Andreas Hoge die fast drei Meter hohe Riesen-Schackeline aus der niederländischen Partnerstadt. Jan Koelemaij griff zum Mikrofon und erklärte: „Wir wollen die steigende Form des Miteinander weiter ausbauen“. Das Rijssen nicht ganz huhnlos ist, so Hoge, haben die Auszubildenden der Stadtverwaltung ein Partnerschaftshuhn ausgemalt, das an Ab Stegemann überreicht werden konnte. Dr. Barbara Herrmann stellte den Schirmherr der Aktion Hans Günter Hahn, mit seinen entsprechenden Namen vor, der ein gereimtes Gedicht zum Besten gab. Das Moderatoren-Duo Dr. Barbara Herrmann und Heinz Balster stellten beim Talk exemplarisch einige Schackelines und ihre Entstehungsgeschichten vor. Die Feiergäste sorgten bei Getränken und Imbiss für ein fröhlich-flatterndes Fest. Krönender Abschluss wird am 6. August eine Präsentation in der Burgsteinfurter Innenstadt sein.

Quelle: WN vom 04.07.2011 von Hermann-Josef Pape

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Schackeline liest WN


Das Team von „Lernen fördern“ hat sich das Medien-Huhn der Westfälischen Nachrichten vorgenommen. Keine leichte Aufgabe, wie die jungen Künstlerinnen feststellen mussten.Foto: (Axel Roll)

Steinfurt - Von wegen blödes Huhn! Schackeline kann sogar Zeitung lesen. Es ist natürlich kein Zufall, dass ausgerechnet das WN-eigene Federvieh ein Exemplar der größten Tageszeitung im Münsterland in den Krallen hält. . . Bis es aber so weit war, mussten die jungen Künstlerinnen von „Lernen fördern“ einen Menge Gehirnschmalz verbrauchen. So einfach drauf los malen, das ist mit einem Medien-Huhn vom Schlage einer Schackeline nicht zu machen. Wie die vielen anderen Steinfurter Huhn-Künstler auch, neudeutsch heißen die übrigens Chicken-Painter, merkte das Team um Sozialpädagogin Tanja Sailer und pädagogische Fachkraft Maria Mensing sehr schnell: Das Plastiktier lustig aussehen zu lassen, ist eine ernste Angelegenheit, die mit viel harter Arbeit verbunden ist.

„Zehn Stunden“, schätzt Tanja Tissen, die zusammen mit Jaqueline Langenstroer und Annlen Stippel das Projekt WN-Huhn verwirklichte, waren für die Planung und den ersten Grobanstrich notwendig. Die Feinarbeit wird noch bis zum Wochenende erledigt sein.

Bevor aber Schackeline in den Genuss der erste Lage Abtönfarbe kam, mussten die Pinselstriche und die Farbkombinationen in Skizzen penibel festgelegt werden. Und trotz aller Planung: “Wir haben später auch immer wieder einiges spontan verändert“, erzählte die 18-jährige Jaqueline Langen­stroer, die sich bei „Lernen fördern“ auf eine Berufsausbildung vorbereitet.

Diese Möglichkeit, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, ist beim Projekt Schackeline einer der ganz großen Spaßfaktoren. Das berichten auch die anderen Künstler, die der ehemals blassen Plastikhenne zu einem farbigen Federkleid verholfen haben. Georg Hillebrandt, stellvertretender Leiter von „Lernen fördern“ in Steinfurt, lobt die Aktion “Summertime in Steinfurt - ich wollt ich wär ein Huhn“ aber auch noch aus einem anderen Grund: „Es kommt zu übergreifenden Kooperationen.“ Wie in diesem Fall zwischen WN und der Weiterbildungseinrichtung.

Schackeline hat übrigens die WN-Leser richtig auf Trab gebracht. Dem Aufruf, ein Bild des herausgeputzten Huhns zu schicken, folgten so viele Beteiligte, dass eine Seite nicht ausgereicht hätte, einen repräsentativen Querschnitt der Arbeiten zu veröffentlichen.

Darum die Panoramaseite weiter hinten im Lokalteil.

Quelle: WN vom 30.06.2011 von Axel Roll

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Wege zum Innehalten
Regionales Symposium

Steinfurt. Burnout, Sinnkrisen, Erschöpfungszustände, für viele Menschen in der globalen Welt wird es immer schwieriger, sich dieser Geschwindigkeit anzupassen und dabei gesund zu bleiben. Selbst Kinder haben schon Terminkalender wie Erwachsene. Der gesunde Rhythmus von Arbeiten und Ruhen, von Leistung und Muße geht immer wieder verloren. Dagegen will ein Symposium ein Zeichen setzen. „Stille – Meditation – Gesundheit – Möglichkeiten zum Heilwerden“ heißt der Titel der dreitägigen Veranstaltung, zu dem sich Fachleute (für Ärzte, Berater, Heilpraktiker, Therapeuten und Lehrer in das Symposium als Fortbildung anerkannt) und Interessierte anmelden können. „Wir möchten die Stille in Vorträgen, Workshops und Foren, in künstlerischen Aktionen in kulturellen und gottesdienstlichem Rahmenprogramm Raum geben“, sagt Dagmar Spelsberg, die über 40 Workshops zu diesem Thema zusammengestellt hat. Angebote zum Qi Gong, zur Meditation, zum Sonnengebet am Morgen stehen neben fernöstlichen und esoterischen Veranstaltungen, Zeit- und Stressmanagement neben Baummeditation. Jeder kann so seinen Weg zur Stille finden und in Gesprächen mit anderen vielleicht auch neue Wege zum Innehalten ausprobieren. Das Symposium will interessierte Menschen und Gemeindemitglieder aller Konfessionen und Religionen, Bildungseinrichtungen, Sportvereine, Krankenkassen, medizinische Berufe, Schule, Politik und Gesellschaft mit einander vernetzen und zur Zusammenarbeit einladen. Veranstalter ist der Evangelische Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken, die Evangelische und Katholische Kirchengemeinde Burgsteinfurt in Kooperation mit der Volkshochschule Steinfurt. Gäste von außerhalb werden bei der Zimmersuche durch die Steinfurt-Touristik unterstützt. Ein Flyer mit allen Veranstaltungen steht in Kürze zur Verfügung. Informationen gibt es unter www.der-kirchenkreis.de, www.schulreferat-st-te.de, www.vhs-steinfurt.de und unter www.marktplatz.de.

Quelle: Der Steinfurter vom 30.06.2011

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Schackeline lädt zur Hühnerhof-Party ein


Steinfurts Bürgermeister Andreas Hoge, Rijssens Burgemeester Arco Hofland, Heinz Balster (Steinfurt-Touristik) und VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann bleiben konsequent: Die Hühner werden erst am Samstag ausgepackt.
Foto: (Hans Lüttmann)

Steinfurt - Samstag wird das Bagno zum Hühnerhof. 160 bunt bemalte Schackelines werden vor der Konzertgalerie aufgebaut und begrüßen dort die Feiergäste, die sich auf ein fröhlich-flatterhaftes Fest freuen dürfen. Da gibt´s Musik und Bier und gut gelaunte Gäste aus der Partnerstadt Rijssen und das Moderatoren-Duo Dr. Barbara Herrmann/Heinz Balster, das knackige Sprüche und Anekdoten der Schackeline-Bemaler präsentieren wird.

Los geht es um 17 Uhr mit einer Premiere: Erstmals treffen in der Konzertgalerie Schüler der Musikschulen Steinfurt und Rijssen in verschiedenen Besetzungen aufeinander und zeigen den hohen Stand ihrer Ausbildung. Aus Rijssen reisen mehr als 20 Ensemblespieler an, darunter das Blockflötenensemble der Musikschule, das Querflötenquartett „Aquaflute“ und das Blockflötenquartett „Cochlea“. Außerdem tritt der Frauenchor der Musikschule Rijssen mit Gesängen aus der Welt der Gospels auf. Auf Steinfurter Seite sind solistische Beiträge mit Schülern der Gitarren, Bläser- und Streicherabteilung sowie das Saxofonquartett zu hören.

Wer das Konzert in der Galerie miterleben möchte, braucht eine (kostenlose) Karte (gibt es bei der Musikschule). Aber auch, wer draußen bleibt, kann zuhören, denn das Konzert wird über eine Lautsprecheranlage übertragen.

Nach dem etwa 90-minütigen Konzert geht die Hühnerparade über die Bühne, das alle überragende Rijssener Huhn (2,80 Meter) wird übergeben, Live-Musiker entern die Bühne, und die Party geht draußen weiter.

Zur Pressekonferenz war gestern auch die Rijssener Verwaltungsspitze in die Konzertgalerie gekommen, wo Bürgermeister Arco Hofland erzählte, wie viel Spaß das Rijssener Schackelin-Komitee beim Bemalen hatte. Was ihnen dabei eingefallen ist, mochte Hofland aber noch nicht verraten. Steinfurts Bürgermeister Andreas Hoge kommentierte die Hühnerei mit den Worten: „Eine verrückte, tolle Sommeraktion.“ Die nach der Hühnerhof-Party im Bagno noch nicht zu Ende ist: Krönender Abschluss wird am 6. August eine Präsentation in der Burgsteinfurter Innenstadt sein. Und wer dann immer noch nicht genug von Schackeline hat, der darf sich auf ein Fotobuch freuen, das - wen wundert´s? - „Steinfurter Hühner“ heißen wird.

Quelle: WN vom 29.06.2011 von Hans Lüttmann

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Präsentation der Hühner und Konzert:
Verrückte Sommer-Aktion

BURGSTEINFURT "Was die Idee mit den Hühnern angeht, haben wir bisher alles gehört. Einige sagen, was das für ein Blödsinn sei, die anderen finden diese Gemeinschaftsaktion ganz toll." Egal. Hermann Lindhof, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Burgsteinfurt, freut sich auf das Wochenende. Denn dann werde es erst recht Gesprächsstoff geben.


Andreas Hoge, Arco Hofland (Bürgermeister der Stadt Rijssen), Heinz Balster und Dr. Barbara Herrman wagen einen ersten Blick aufs Stadthuhn. Bild: (Wenning)

Am Samstag nämlich kann gleich über zwei Dinge kontrovers diskutiert werden. Denn zum einen treten die Schüler der Musikschulen aus Steinfurt und Rijssen zu einem gemeinsamen Konzert an. Zum anderen werden am Samstag erstmalig die fertig bemalten Steinfurter Hühner präsentiert. "Ab Samstagmittag werden an der Bagno-Konzertgalerie die insgesamt 160 Hühner aufgebaut. Das wird eine ganz tolle, bunte Mischung aus den verschiedensten Motiven", sagte Dr. Barbara Herrmann, Leiterin der VHS, am Dienstag auf einer Pressekonferenz im Bagno.

Konzert und mehr
Zusammen mit den Bürgermeistern Andreas Hoge und Arco Hofland (Rijssen), der mit seiner gesamten Verwaltungsspitze angereist war, Hermann Lindhof, Josef Schwermann (Musikschule), Mechthild Dörr und Heinz Balster (Steinfurt Touristik), stellte Herrmann das Samstags-Programm vor. "Um 17 Uhr beginnt das Partnerschaftskonzert. Eineinhalb Stunden wird dann Kammermusik auf hohem Niveau geboten."

Josef Schwermann wies sogleich daraufhin, dass das Kartenkontingent für das Konzert begrenzt sei. "Wir haben im Konzertsaal nicht allzu viele Plätze. Deswegen wäre es ratsam, sich bei uns in der Musikschul-Geschäftstelle welche abzuholen. Eintritt nehmen wir keinen", sagte Schwermann.
Auf die Musik verzichten müsse allerdings niemand, betonte er sogleich. "Wir übertragen das Konzert außerdem nach draußen, sodass zumindest akustisch alle Besucher mitbekommen, was gespielt wird."
Im Anschluss an das Konzert soll es um 18.30 Uhr auf einer Bühne vor der Galerie weitergehen. "An dieser Stelle werden wir noch einmal einen Querschnitt der Arbeit mit den Hühnern zeigen. Wir fragen, was schön an der gemeinsamen Malaktion war, was nicht, wie miteinander gearbeitet wurde", sagte Heinz Balster, der zusammen mit Dr. Herrmann die Moderation übernimmt.
Andreas Hoge ist sich sicher, dass es spätestens dann zu Diskussionen kommen wird. "Ein Fotograf wird die Hühner ablichten und einen Bildband daraus machen. Da werden sich bestimmt einige aufregen, wie unsinnig das ist und andere werden diesen Band gerne kaufen", so der Bürgermeister.

Symbolwert
Und weiter: "Ich persönlich finde das eine verrückte und bunte Sommer-Aktion." Diesem Urteil konnte sich Arco Hofland nur anschließen: "Wir sind wirklich stolz, dass hier demnächst ein Partnerschaftshuhn von uns stehen wird. Das ist ein Symbol." Ein Symbol, welches zudem für einen guten Zweck stehe. Am 17. und 18. September sollen einige der bemalten Hühner zugunsten eines sozialen Jugendprojektes in Steinfurt versteigert werden.

Quelle: MZ vom 29.06.2011 von S. Wenning

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Kraftakt mit ruhiger Hand
Regionales Symposium „Stille – Meditation – Gesundheit“ im März 2012

Kreis Steinfurt. Den Dialog und die Vernetzung von Menschen, die nach Stille und Entspannung suchen oder beruflich damit zu tun haben, will der Evangelische Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken fördern. Dazu bietet er ein Symposium an, das überregionale Strahlkraft haben soll.
Vom 23. bis 25. März 2012 besteht die Möglichkeit, in Burgsteinfurt an einem dreitägigen Symposium „Stille – Meditation – Gesundheit. Möglichkeiten zum Heilwerden“ teilnehmen.
Pfarrerin Dagmar Spelsberg, Beauftragte für Spiritualität und Geistliches Leben im Ev. Kirchenkreis, holte dafür die Volkshochschule Steinfurt, die Evangelische und die Katholische Kirchengemeinde in Burgsteinfurt ins Boot.
In einem Kraftakt hat Spelsberg mit den Mitveranstaltern das Programm aufgestellt. 90 Prozent der 44 Workshops werden ehrenamtlich geleitet und begleitet, versicherte Spelsberg. Der eigentliche Antrieb für das bisher einmalige Angebot ist der Pfarrerin wichtig: „Entschleunigung und Stille scheint als gesellschaftliches Phänomen dran zu sein. Für uns als Kirche gibt es wesentliche Gründe, genauer hinzuschauen. Wir haben das diakonische Interesse, der Zerrissenheit der Menschen zu begegnen. Über die östliche Spiritualität finden viele zu ihren christlichen Wurzeln zurück.“
„Das ist eine große Chance, dass die verschiedenen regionalen Anbieter zusammengeführt werden. Wir hoffen, dass wir als Kirche mit dem Thema ganz anders in Berührung kommen werden, so Superintendant Joachim Anicker. „Entschleunigung und Stille ist ein großes gesellschaftliches Thema. Auch das ist ein Lernprozess“, begeistert sich VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann über den „pluralen Ansatz“.
Das Symposium wurde sogar in das Ärztefortbildungsprogramm aufgenommen, was die lange Vorlaufzeit zusätzlich rechtfertigt. Um die Unterbringung der auswärtigen Symposiumsteilnehmer kümmert sich die Steinfurt-Touristik.
Vorträge, Workshops, Foren, Markt der Möglichkeiten, Raum der Stille, Kunst, Erfahrungsaustausch, kulturelles und gottesdienstliches Rahmenprogramm, ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm und die Fortbildung für Ärzte, Therapeuten und Lehrer soll für jedes Alter und jedes Interesse etwas bieten. Weitere Anregungen sind willkommen.

Quelle: MZ vom 28.06.2011

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Wegweiser zur Stille


Superintendent Joachim Anicker, Heinz Balster (Steinfurt Touristik), Dr. Barbara Herrmann (VHS) und Pfarrerin Dagmar Spelsberg (v.l.) kündigen ein Symposium mit großem Programm an.Foto: (Hans Lüttmann)

Burgsteinfurt - Wer wünscht sich das nicht hin und wieder: einfach mal abschalten, Pause machen, runterkommen, die Zeit anhalten, Stille genießen. Lärm und Hetze machen krank, das weiß inzwischen jeder, und Burnout muss man schon nicht mehr übersetzen. Im fordernden Getriebe unsere Zeit ist der gesunde Rhythmus von Mühe und Ruhe, Leistung und Muße, Beten und Arbeiten mehr und mehr verloren gegangen. Alles soll immer, überall und sofort verfügbar sein. „Es ist Zeit“, sagt Pfarrerin Dagmar Spelsberg, „gemeinsam ein anderes Zeichen zu setzen.“

Einen Wegweiser hin zu Stille und Entschleunigung soll im nächsten Frühjahr ein Symposium setzen, das sich dem Kernthema mit mehr als 40 Workshops, mit Ausstellungen und Vorträgern, Konzerten und Podiumsdiskussionen nähern will. So pickepacke voll ist das Programm der drei Tage vom 23. bis 25. März, dass der Evangelische Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken die Veranstaltung nicht alleine tragen kann; mit dabei sind VHS, Steinfurt Touristik und die katholische Kirchengemeinde in Burgsteinfurt. 
  
„Stille, Meditation, Gesundheit - Möglichkeiten zum Heilwerden“, so das Motto des Symposiums, soll aber beileibe keine rein kirchliche Veranstaltung werden, versichert Dagmar Spelsberg, die Kirchenkreisbeauftragte für Spiritualität und geistliches Leben ist. Eingeladen sind neben Ärzten, Therapeuten, Pädagogen und Künstlern auch Geistheiler, Esoteriker, Heilkundler, Politiker, Kulturschaffende und Gemeindemitglieder aller Konfessionen und Religionen aus dem Umland.

„Die Themen Stille und Entschleunigung sind einfach dran“, sagte Dagmar Spelsberg bei der gestrigen Vorankündigung des Symposiums und verteilte ein Einladungsblatt, auf dem unter anderem zu lesen ist: „Schweigen wird für immer mehr Menschen zu einem tiefen Bedürfnis.“ Das wissen Klöster, Heilpraktiker, Lebenshelfer und Wellness-Anbieter - auch wenn sie vielleicht gar nicht genau wissen, was Stille denn nun ist. Und genau darum geht es in dem Symposium: diskutieren, zuhören, hinschauen und ausloten, was es denn ausmacht und was es denn ist: einfach mal abschalten, Pause machen, runterkommen, die Zeit anhalten, Stille genießen.

» Weitere Infos gibt es un­ter Telefon 0 25 51/83 45 95 oder per E-Mail: stille@echt-evangelisch.de

Quelle: WN vom 28.06.2011

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Bühne frei für die Sprayer
Drei Hühner namens „Schackeline“ und viele motivierte Künstler


Voller Einsatz: Ob an Wänden oder am Bulli – die Akteure gaben ihren Ideen Farbe.

Borghorst. „Voll cool“ – das war die eindeutige Resonanz der jugendlichen Steinfurter auf den „Day of Graffiti“ in der Innenstadt von Borghorst.

Die Werbegemeinschaft hatte dieses Event extra für die Altersklasse von 13 bis 30 Jahre organisiert. Am Samstag war sodann der Platz „Auf dem Schilde“ eingetaucht in einen Duft von frischem Lack. Zwei riesige Stellwände und drei Hühner namens „Schackeline“ sowie ein Bulli zogen die Blicke der Besucher auf sich.

Kreative „Maler“
An der einen Wand konnte alle mutigen Kids – mit Spraydosen bewaffnet – nach Lust und Laune ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die zweite Wand wurde vom Kunststoff-Team mit professionellem Graffiti besprüht. Hierzu verewigten sich Jan Fietz (Steinfurt), Simon Hartmann und Tobias Kirchhof (Münster) in Selbstportraits, die mit einer speziellen Linse die passende Verzerrung erhielten.


"Schackeline" mal drei - sie sind die eigentlichen Stars der Steinfurter "Summertime-Aktion".

Live „D-jaying“ mit Groohn und Live Rapmusic sorgten während der Aktion für den angesagten coolen Sound in der Innenstadt.
Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit, denn bei gefühlten acht Grad und Nieselregen fanden doch nicht so viele Kids wie erhofft den Weg in die Borghorster City. „Trotzdem war es eine super Idee, und die Kunstwerke können sich ja wohl sehen lassen“, freute sich Günther Willbrand von der Werbegemeinschaft.
Diese werden am 2. Juli im Bagno der Öffentlichkeit zusammen mit den Hühnern der Aktion „Summertime – Ich wollt ich wär’ ein Huhn“ präsentiert und natürlich auch am 17. September versteigert. Da wird wohl vor allem der Bulli ein begehrtes Objekt sein.

Quelle: MZ vom 28.06.2011 von S. Friedrichs

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Eine Seite nur für Schackeline

Der Mail-Eingang der Westfälischen Nachrichten hat sich über das Wochenende zu einem stattlichen Hühnerhof gemausert. Zahlreiche stolze Besitzer einer bunt bemalten Schackeline wie oben die Steinfurt Touristik, haben der Redaktion ein Foto ihres verrückten Huhns geschickt. Das Federvieh wird auf einer Sonderseite am kommenden Donnerstag veröffentlicht. Die Einsender nehmen an einer Verlosung teil, Mittwochnachtmittags muss das letzte Huhn in Richtung WN flattern. Am einfachsten per Mail: redaktion.bor@wn.de

Quelle: WN vom 28.06.2011

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Ansturm bleibt aus
Graffiti-Aktion der Werbegemeinschaft

Borghorst. Keine Frage: Die Idee war gut und vielversprechend. Mal kein Fußball. Mal kein Zelten. Mal etwas anderes. Und dennoch: Der erwartete Erfolg und Ansturm blieb aus. Nur vereinzelnd fanden Jugendliche den Weg in die Innenstadt. Steinfurts Graffiti-Szene schien entweder im Urlaub zu sein oder vom Nieselregen abgehalten. „Wegen des Wetters hält sich der Ansturm in Grenzen. Doch die Besucherzahl kann man einfach nicht planen“, sagte Günther Willbrand von der Werbegemeinschaft, der seinen Abend als unterstützende Kraft ebenfalls auf dem Schilde verbrachte.


Auch ein von der Werbegemeinschaft zur Verfügung gestellter Bulli wurde besprüht.

Dabei wurden den Besuchern auf dem Schilde genügend Möglichkeiten geboten, ihre Künste im Sprühen zu beweisen. „Es wird eine Menge gesprüht“, versprach Jan Fietz, der mit seiner Gruppe „Kunststoffteam“ die Aktion leitete. Große Spanplatten standen bereit und warteten darauf, bunt gefärbt zu werden. An diesen versuchten sich die meisten Gäste. Außerdem spendete die Werbegemeinschaft Borghorst neben dem benötigten Equipment auch einen weißen Bulli, der mit Hilfe der Sprühdosen verziert wurde.
Und auch die in Mode gekommenen Hühner („Schackeline“) wurden zum Ansprühen zur Verfügung gestellt, gleich fünf Exemplare. Und es wurden beachtliche Ergebnisse erzielt -  nicht nur von den Profis, sondern auch von den Besuchern, die sich beim Graffiti versuchten. Die erstellten sollen bald versteigert werden.
„Ich denke, dass dieses Angebot mal etwas anderes ist. Jedes Wochenende findet ein Schützenfest statt, so etwas wie hier aber fast nie,“ sagte Günther Willbrand, der – dem Regen trotzend – seine gute Laune nicht verlor. Übrigens genau wie die Besucher.

Quelle: WN vom 27.06.2011

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„Schackeline“ macht die Zeitung bunt
Sonderseite mit den schönsten Hühnern / Heute Graffiti-Aktion auf dem Schilde


Ein besonders hübsches Schackeline-Exemplar haben die Vereinigten Schützen im Stall.

Steinfurt. Jeder Geflügelzüchter würde vor Neid erblassen: 160 Hühner, eines schöner als das andere. Und besonders schön daran: Keines gleicht wie ein Ei dem anderen. Die Steinfurter „Schackelines“ sind handbemalt und darum alles absolute Unikate. Heute in einer Woche ist der erste geballte Auftritt der Plastik-Zierhühner geplant, die Konzertgalerie wird am kommenden Samstag (2. Juli) zum Hühnerhof.
Fest steht schon jetzt, die Künstler, die Schackeline mit Farbe und Pinsel zu Leibe gerückt sind, haben sich unheimlich viel Mühe gegeben. Und um schon einen kleinen Überblick über die bunte Vielfalt der Schackeline-Rasse zu geben, werden die Westfälischen Nachrichten in der nächsten Woche eine Seite für die 160 Federviecher reservieren. Darum die Bitte an die stolzen Hühner-Eigner: Schicken Sie der WN-Redaktion ein Bild ihrer Schackeline. Die ausgefallensten werden in der Donnerstagsausgabe veröffentlicht. Einsendeschluss für die Bilder ist daher Mittwochmittag (29.Juli) um 12 Uhr. Die E-Mail-Adresse: redaktion.bor@wn.de. Selbstverständlich können auch Papierfotos direkt in der Redaktion an der Burgsteinfurter Straße 3, Nebeneingang, erster Stock, abgegeben werden. Wichtig sind dazu auch die üblichen Angaben zum Besitzer. Und wenn es über die Malaktion selbst etwas Witziges oder Außergewöhnliches zu berichten gibt, bitte dazu schreiben. Die Mühe soll belohnt werden: unter allen Einsendern werden fünf WN-Überraschungspakete verlost.
Wessen Schackeline nach weiß ist, kann sich übrigens heut Nachmittag noch Anregungen holen. Auf dem Platz „Auf dem Schilde“ findet die Graffiti-Aktion statt, bei der nicht nur Jugendliche aufgestellte Wände unter Anleitung ansprühen können. Auch einige Hühner sollen ab 16 Uhr in den grellen Farbnebel getaucht werden. Die Freiluft-Graffiti-Schule wird geleitet von einem Profi: Jan Fietz.

Quelle: WN 25.06.2011

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Im Hühnerstall wird’s langsam trubelig


Viel Spaß hatten die Initiatoren der Schackeline-Aktion beim bemalen ihres Huhns; nächsten Samstag wird der ganze Hühnerstall aufgebaut.

Burgsteinfurt. Die Initiatoren der „Summertime in Steinfurt“ haben jetzt ihr Huhn bemalt. Heinz Palstring war Gastgeber der Vertreter von VHS, Musikschule, der Steinfurt-Touristik, der Stadt, der Borghorster, Burgsteinfurter Werbegemeinschaft und der Gewerbegemeinschaft Sonnenschein. Ihre „Schackeline“ erhielt natürlich ein überwiegend blau-gelbes Federkleid in den Farben von Burgsteinfurt. Die Truppe hatte mächtig Spaß, dem weißen Vogel ein fetziges Outfit zu verpassen. Gespannt blickt man bereits auf’s nächste Wochenende, wenn erstmals der ganze Hühnerstall im Bagno aufgebaut wird.

Quelle: WN vom 25.06.2011

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Münstersche Zeitung
Live-Graffiti und Nacht der Rapper
„Summertime“-Aktionstag für die Jugend


Günther Hahn und seine Schackeline (oben) bekommen Verstärkung. Für die Summertime-Graffiti-Aktion am Samstag hoffen auf gutes Wetter (v.l.): Miguel Lornco (Autohaus Willbrand), Jan Fietz (Kunststoff-Team), Josef Schwermann (Musikschule), Ulli Fritzsch, Günther Willbrand (Werbegemeinschaft Borghorst), Heinz Balster (Verkehrsverein Steinfurt).

BORGHORST. Im Rahmen der Aktion „Summertime- Ich wollt ich wär’ ein Huhn“ hat sich die Borghorster Werbegemeinschaft ein Programm speziell für die Steinfurter Jugend ausgedacht.

„Es gibt viele lobenswerte Veranstaltungen für Familien, aber für die Altersgruppe 14 bis 30 Jahre ist immer wenig dabei“, erklärt Günther Willbrand, Vorsitzender der Borghorster Werbegemeinschaft die Idee für das Event, das am kommenden Samstag auf dem Platz „Auf dem Schilde“ stattfinden wird. „Jugendliche haben in Steinfurt wenig Anlaufpunkte“, bestätigt auch Miguel Lourenco vom Autohaus Willbrand, der mit seinen Kollegen die Veranstaltung betreut.


Ein Plakat kündigt das Programm an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipps von Profis

Rund um das fast schon legendäre Huhn „Schackeline“ werden sich am Samstag ab 16 Uhr coole Profis und mit Spraydosen und Turn-Tables bewaffnete Nachwuchskünstler tummeln.
Zu sehen ist eine Live-Graffiti-Aktion vom Kunststoff-Team. Die Profi-Sprayer um Jan Fietz werden selber sprayen und den Jugendlichen Anleitungen geben. Das Kunststoff-Team hat unter anderem schon eine Werkstatt-Fassade des Autohauses Willbrand und das Memphis gestaltet.

Coole Töne

Live-Deejaying mit Groohn und Live-Rapmusic mit Meic Missile, Damaged Rough, Nes und Faluti sorgen für den entsprechenden Sound auf dem Schilde. Die Rapper kommen alle aus Münster und sind in der Szene sehr bekannt. Ab 22 Uhr legen Mainville Records aus Steinfurt auf.

Party

Wenn die Aktionen in der Innenstadt gegen 23 Uhr beendet werden müssen, können alle ins Memphis ziehen. Da steigt nämlich die After-Show-Party.
Das alles ist aber nicht nur zum Zuschauen gedacht, sondern die Aktion bietet viel zum Mitmachen. Ab 18 Uhr haben Kinder und Jugendliche die Chance, unter Anleitung der professionellen Sprayer vier kleine und eine große bbb-Schackeline selber zu besprühen. Außerdem werden zusätzlich Demowände aufgestellt, die zum Sprayen einladen. Auch ein alter Bulli wird parat stehen und auf ein neues Outfit warten. Alle entstandenen Kunstwerke werden am 17. September im Bagno versteigert.

Quelle: MZ vom 22.06.2011

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Sprayer-Anschlag auf Hühner
Jugendliche sollen am Samstag zum „The day of Graffiti“ kommen


Jan Fietz hat den Bogen raus: Seine Riesen-Schackeline ist fast fertig. Der 27-jährige wird am Samstag zeigen, wie aus Sprühlack Kunst werden kann. Foto: ar

Borghorst - Günther Willbrand hat zwei Sorgen: Zum einen, dass Petrus am Samstag die Regenschleusen öffnet. Dann müsste das Event ins Wasser fallen. Und zum anderen, dass einige Jugendliche ihre künstlerischen Aktivitäten auf Untergründe ausweiten, die nicht zum Besprühen freigegeben werden. Dann würden die Nachbarn Ärger machen. Vom Grundsatz ist der Vorsitzende der Werbegemeinschaft aber überzeugt: „Das wird eine Bomben-Sache.“ Und die heißt neudeutsch „The day of Graffiti“.

Übersetzt bedeutet das: Jugendliche und solche, die sich dafür halten, können unter fachlicher Anleitung sprayen, was die Lackdosen hergeben. Auf Stellwände - und sogar auf Hühner. Natürlich keine lebenden, sondern nur auf Schackeline, die in Steinfurt mittlerweile bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund ist. Aus dem Arbeitskreis Steinfurter Pool, der seit Wochen Aktionen rund um das Plastikhuhn plant, kam auch die Idee zu dieser Aktion für das jüngere Steinfurter Publikum. 
 
Damit der Graffiti-Day ein richtiger Erfolg wird, ist auch die passende Musik „am Start“. Live-Discjockey Groohn aus Münster und die Rapper Meic Missile, Damaged Rough, Nes und Faluti sowie MVR werden ab 21 Uhr auf die Bühne klettern.

Chef im Sprayer-Ring ist Jan Fietz. Der 27-jährige Steinfurter ist Vollprofi in Sachen Sprühlack, verdient damit sogar schon richtig Geld. Er macht derzeit eine 2,20-Meter-Schackeline richtig grell und wird am Samstag auf dem Platz Auf dem Schilde mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Musikschulleiter Josef Schwermann, Mitglied im Steinfurter Pool, freut sich jedenfalls schon: „Das ist mal eine ganz andere Art von Kunst.“ Und er ist überzeugt: “Ohne die Kooperationen rund um das Huhn hätten wir das alles nicht auf die Beine stellen können.“

» „The day of Graffiti“ beginnt um 16 Uhr auf dem Platz Auf dem Schilde, Ende ist gegen 23 Uhr.

Quelle: WN vom 22.06.2011

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Lebhafter Austausch


Aufmerksam verfolgten die Zuhörer beim „Ortstermin“ in der Türkischen Begegnungsstätte die Berichte.

Burgsteinfurt - Rund 40 Frauen und Männer sind der Einladung der VHS zum Ortstermin Burgsteinfurt am Donnerstag in die Türkische Begegnungsstätte an der Rottstraße zu einem deutsch-türkischen Abend gefolgt. Moderiert von Bahtieyar Kocyigit und Dr. Christoph Hantel haben dort drei türkischstämmige Steinfurter aus ihrem Leben erzählt.

Als Nebi Tuztekin, ein würdiger Herr mit grauem Haar, seine Erfahrungen in Deutschland schilderte, wurde es still in der sonst lebhaften Ortstermin-Runde. Auf den Tag genau vor 43 Jahren war er aus bettelarmen Verhältnissen nach Deutschland gekommen und hat seinen Weg als Textilarbeiter und Vater einer wachsenden Kinderschar gemacht. Tuztekin berichtete von Missverständnissen, Demütigungen und Ängsten. Trotzdem sei gerne in Deutschland und fühle sich wohl.

Auch ein hier geborener Türke aus der zweiten Generation kam zu Wort. Ibrahim Yesilyaprak ist ebenfalls in beiden Kulturen heimisch. Den Versuch, als erwachsener Mann mit Frau und zwei kleinen Töchtern wieder in der Türkei Fuß zu fassen, gab er nach drei Jahren als gescheitert auf. Im Gegensatz zu Frau und Töchtern fühlte er sich in dem Heimatland seiner Eltern nicht mehr wohl. So kehrte die Familie zurück. Yesilyaprak erzählte von den vielen Versuchen, die Deutschen zu verstehen: Als ein Nachbar ihm beim Einzug Brot und Salz brachte, packten seine Frau und er als Retourkutsche einen riesigen Fressteller, um ihn dem verdutzten Steinfurter zu bringen: „Wir sind durchaus in der Lage, unser eigenes Essen zu kaufen!“ Zum Glück erwies der Nachbar sich als souveräner interkultureller Botschafter, der dem immer kleinlauter werdenden türkischen Nachbarn Aufklärung über deutsche Nachbarschaftsbräuche gab.

Schließlich kam Yesilyapraks 18-jährige Tochter Bahriye zu Wort. Auch sie kennt beide Länder aus eigener Erfahrung und fühlt sich deshalb in Steinfurt wohl, weil sie beruflich Fuß fasst. Außerdem hat sie einen großen Freundeskreis aus beiden Kulturen.

In der anschließenden Diskussion tauschten sich Besucher, Referenten und der Steinfurter Integrationsbeauftrage Günther Gromotka lebhaft über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus. Es wurde viel gelacht, diskutiert, es gab unterschiedliche Ansichten auf allen Seiten.

Dadurch, dass die Moderation streng darauf achtete, keinen politischen Allgemeinplätzen Raum zu geben, sondern der Austausch sich auf Steinfurter Fragen bezog (wie den muslimischen Friedhof, die kleine Moschee an der Ochtruper Straße) entstand eine interessante, dichte und hoch informativer Austausch.

Nebi Tuztekin sprach nach zwei Stunden das Schlusswort und alle waren nachdenklich geworden, hatten Tee und leckere türkische Süßigkeiten im Bauch und vor allem viele anrührende Steinfurter Geschichten gehört - aus beiden Kulturen.

Quelle: WN vom 18.06.2011

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Die Hühner sind los

Auf die Pinsel, fertig, los! Spaß und tolles Wetter hatten die eifrigen „Schackeline“-Gestalter am Samstag auf dem Marktplatz. Foto: (tes)

Burgsteinfurt - Farben, Tische, Hühner und Action - das haben viele Radfahrer und Besucher Burgsteinfurts am Samstag auf dem Marktplatz entdeckt. Die Volkshochschule und die Werbegemeinschaft Burgsteinfurt hatten zum öffentlichen „Schackeline“-Bemalen eingeladen.
Gesagt, getan: Pinsel her und los gings.

Einige Burgsteinfurter Unternehmen wie zum Beispiel Buddemeyer Raumausstattung, das Café Schwan oder die Tafel stellten die lustigen Hühner zur Verfügung. Für Acrylfarben und Graffitidosen war natürlich auch gesorgt, und so wurde fleißig gemalt und gesprayt. Außerdem zeigten einige ihre kreativen Adern und zauberten mit Blättern und Gräsern authentische Muster oder verwandelten „Schackeline“ in einen echten Grünschnabel.

Dabei fiel vor allem auf: Manche malen nach Plan mit vielen Details, und andere malen intuitiv drauf los. Beides weckte auf jeden Fall die Neugier und Kreativität der Schaulustigen, so dass auch viele Kinder spontan zum Pinsel griffen und die am Anfang doch recht blassen „Schackelines“ in einzigartige Kunstwerke verwandelten.

Eins steht fest: normale Hühner sind sie garantiert nicht mehr.

Und so riefen doch viele Fahrradfahrer, als sie ihre ungeplante Pause beendet hatten: „Wir kommen später noch mal vorbei und schauen, was aus unserer Schackeline geworden ist!“

Quelle: WN vom 06.06.2011 von Theresa Gerks

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Malaktion:
Farbe für Schackeline

BURGSTEINFURT Kinder und Erwachsene schwangen am Samstag auf dem Burgsteinfurter Marktplatz die Pinsel. Vor ihnen standen Schackeline-Hühner, Stars eines Sommer-Events.


Schau mir in die Augen Schackeline...

Die "Künstler" waren am Samstag mit Begeisterung dabei.

Zunehmend leuchteten die ursprünglich weißen Polyestertiere in bunten Farben. „160 Schackelines sind bereits im Umlauf“, so Dr. Christoph Hantel von der VHS. Firmen, Vereine, Institutionen und Privatleute wirken mit bei der Aktion.

Künstlerisch stand Brigitte Bäumer den Akteuren zur Seite. Auch Steinfurts niederländischer Partnerstadt Rijssen gestaltet ein Huhn, das am 2. Juli offiziell überreicht wird. An diesem Tag können sämtliche an der Aktion beteiligten Hühner an der Bagno-Konzertgalerie bewundert werden. Auf den zweiten Steinfurter Race Days im September stehen die farbenfrohen Vögel zur Versteigerung für den guten Zweck.

Quelle: MZ vom 06.06.2011 von Rainer Nix

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Was geht, und was geht nicht im Internet?


Im ehemaligen Behördenhaus diskutierten die Teilnehmer der „Internet-Runde“ mit Dr. Christoph Hantel (vorne links) über den Umgang mit neuen Medien. Foto: VHS

Burgsteinfurt - Die Evangelische Kirchengemeinde hat in Kooperation mit der Volkshochschule einen Informationsabend zum Thema Internet veranstaltet. Referent Dr. Christoph Hantel von der VHS und Gemeindepädagogin Cornelia Weseloh von der Evangelischen Gemeinde erklärten, was Kinder und Jugendliche am Internet fasziniert und wo Fallen und Stolpersteine lauern. Es wurde diskutiert über Erziehung, über die Grenzen von Verboten und Kontrollen sowie über die Möglichkeiten und Gefahren, die von sozialen Netzwerken wie „Facebook“ oder „SchülerVZ“ ausgehen.

Quelle: WN vom 26.05.2011

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24-mal Glück und einmal Pech


Die dritte Camphill-Kunstaktion macht nicht nur den Dörflern sehr viel Spaß; auch Wolfgang Sternberg (hinten) und der künstlerischen Leiterin Nina K. Matthies (mit Pinguin-Butler James) sind mit viel Freude dabei.Foto: Hans Lüttmann

Burgsteinfurt - Es ist nur eine Randgeschichte, aber die wird man sich in Sellen wohl noch lange erzählen: Als die Camphill-Dörfler im Zuge ihrer dritten Kunst-Aktion auch fünf Schackeline-Hühner bemalen wollten, brach bei einer Figur erst der Kamm und dann auch noch der Kopf ab. Aber Camphill-Mitarbeiter Wolfgang Sternberg machte aus der Not eine Tugend und modellierte einen neuen Kopf, der allerdings aus dem Huhn einen Pinguin machte. Jetzt heißt er James und macht als vornehmer Butler eine gute Figur zwischen all den bunte n Hühnern.

Eine Randgeschichte mit etwas Pech. Hauptsächlich aber geht es bei der Kunstaktion ums Glück. Das ist das Motto, unter dem zwölf Dörfler eine Woche lang in der Kunsthalle ihre ganz persönlichen Vorstellungen auf 24 Leinwände gemalt haben. Raum und Materialien stellte Hille und Gregor Gervink zur Verfügung; professionelle Hilfe bekamen die Dörfler von der Diplom-Grafik-Designerin und Künstlerin Nina K. Matthies, die extra aus Freiburg ins Münsterland gereist ist (wo sie zuvor schon einige Jahre gewohnt hat; wer mehr über ihre Arbeit erfahren möchte: www.firmenkunst.de). „Für mich“, sagt sie, „ist es ein großes Geschenk, mit den Dörfler zu arbeiten.“ Sie lobt die Fröhlichkeit und Offenheit, die Direktheit der Dörfler, die mit viel Leidenschaft zur Sache gehen.

Glück - woran denken denn die Camphill-Maler aus Sellen, was sind denn ihre Lieblingsmotive? Auf diese Frage hat Nina K. Matthies eine frappierend einfache Antwort und ein dreifaches Kompliment in Richtung Sellen: „Die Dorfgemeinschaft, die Dorfgemeinschaft und die Dorfgemeinschaft.“

» Die Ausstellung in der Kunsthalle an der Goldstraße, bei der die Kunstwerke auch gekauft werden können, ist heute und morgen jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Quelle: WN vom 20.05.2011 von Hans Lüttmann

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Sozial und kompetent
Schüler bereiten sich auf Berufseinstieg vor


Etliche Zwölftklässler haben an dem Projekt teilgenommen, um sich besser auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereiten zu können.

Nordwalde. Soziale Kompetenzen werden im Beruf aber auch privat immer wichtiger. Wer seine Kenntnisse und Fähigkeiten beschreiben und überzeugend vertreten kann, ist der Konkurrent immer ein Stück voraus. 24 Schüler der Jahrgangsstufe zwölf der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule haben sich deshalb an zwei Projekttagen mit den Themen Zeitmanagement und Präsentationstechniken auseinandergesetzt. Sie lernten zu argumentieren, zu diskutieren und ihr Wissen verständlich und strukturiert vorzutragen.
Das Projekt war eine Zusammenarbeit der Volkshochschule mit dem Verein „Schlaumacher“ und dem Förderverein der Gesamtschule und für die Schüler beileibe kein Zuckerschlecken: 19 Jugendliche absolvierten eine schriftliche Prüfung, 16 haben das europaweit anerkannte Zertifikat „Xpert personal buisness skills“ erworben. „Wer heute soziale Kompetenzen vorweisen kann, hat deutliche Vorteile bei Bewerbungen und auch später in Ausbildung und Beruf. Deshalb kann man nicht früh genug beginnen, diese zu schulen und zu entwickeln“, sagte Dr. Barbara Herrmann, Direktorin der VHS, bei der Übergabe der Zertifikate. Sollte sie die Finanzierung wieder hinbekommen, möchte die Schule beide Maßnahmen auch im kommenden Schuljahr für interessierte Schüler der Jahrgangsstufe zwölf anbieten, heißt es in dem Bericht. Dank galt dem Förderverein der Schule, der durch seine finanzielle Unterstützung die Schulung erst möglich gemacht hatte.

Quelle: WN vom 19.05.2011

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Als weise Frauen Salbe auf den Besen schmierten
Pflanzenkunde an der Kinder-Uni


Professor Dr. Thomas Schmidt hatte auch Beispiele aus der Pflanzenwelt mitgebracht.

Steinfurt. Vom Zaubertrank zur Arznei war das Thema der Kinder-Uni, zu der ungefähr 100 Kinder in die Fachhochschule in Steinfurt gekommen waren. Professor Dr. Thomas Schmidt vom Institut der Pharmazeutischen Biologie und Phytochemie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, den Dr. Barbara Herrmann eingeladen hatte, erklärte den interessierten Kinder, warum Giftpflanzen heilen und Heilpflanzen giftig sein können.

Historischer Ausflug
Zunächst gab es aber einen Ausflug in die Geschichte, zu Hexensalben und Zaubertränken und deren oft sinnesbetörenden Wirkungen. Warum im Mittelalter und bei Harry Potter geglaubt wurde, dass Alraunen schreien, wurde ebenso erklärt, wie Folgen der meist aus Tollkirschen, Bilsenkraut und Stechapfel bestehenden Hexensalben, die die weisen Frauen auf ihren Besen schmierten, und deren Wirkung so in die Haut dringen konnte. Heil- und Giftpflanzen sind nicht immer einwandfrei zu unterscheiden, denkt man zum Beispiel an das Maiglöckchen oder den Bärlauch. Die erste Pflanze ist giftig, die zweite findet bei Salaten und Soßen Verwendung.

Expertentipp
Daher der Tipp des Experten: Niemals Pflanzen in den Mund nehmen, bei jedem Kontakt Hände waschen, da allergische Reaktionen oft nicht ausgeschlossen werden können. Viele Erklärungen folgen, warum und wie Pflanzen heilen können. Dass schon unsere Vorfahren Heilpflanzen kannten und selbst Gorillas ihre Medizin im Dschungel finden. Mit einem Quiz, bei dem sich herausstellte, dass alle Kinder gut aufgepasst hatten, endete die Vorlesung, nicht jedoch ohne dass der Professor auf die vielleicht wichtigste Erkenntnis von Paracelsus hingewiesen hätte: „Alles ist Gift, allein die Dosis macht’s.“

Quelle: MZ vom 19.05.2011

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Ob Alraunen wirklich schreien?
Kinder-Uni: Professor Schmidt hält Vorlesung über Zauberkräfte und Arzneien


Professor Dr. Thomas Schmidt von der Universität in Münster erklärte den interessierten Kindern, warum Giftpflanzen heilen und Heilpflanzen giftig sein können.

Steinfurt. „Vom Zaubertrank zur Arznei“ war das Thema der Kinder-Uni am Sonntagmorgen, zu dem ungefähr 100 Kinder in die Fachhochschule nach Steinfurt gekommen waren.
Professor Dr. Thomas Schmidt vom Institut der Pharmazeutischen Biologie und Phytochemie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, den VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann eingeladen hatte, erklärte den interessierten Kindern, warum Giftpflanzen geilen und Heilpflanzen giftig sein können.
Zunächst gab es aber einen Ausflug in die Geschichte, zu Hexensalben und Zaubertränken und deren oft sinnesbetörenden Wirkungen. Warum man früher im Mittelalter – und in den Harry-Potter-Geschichten – glaubte, dass Alraunen schreien, wurde ebenso geklärt, wie die Folgen der meist aus Tollkirschen, Bilsenkraut und Stechapfel bestehenden Hexensalben, die die weisen Frauen auf ihre Besen schmierten und deren Wirkstoffe so in die Haut dringen konnte.
Heil- und Giftpflanzen sind nicht immer einwandfrei zu unterscheiden, denkt man zum Beispiel an das Maiglöckchen ist giftig, der Lauch findet bei Salaten und Soßen Verwendung. Daher der Tipp des Experten: Niemals Pflanzen in den Mund nehmen, bei jeden Kontakt Hände waschen, da allergische Reaktionen oft nicht ausgeschlossen werden können.
Viele Erklärungen folgten, warum und wie Pflanzen heilen können. Dass schon unsere Vorfahren Heilpflanzen kannten, und selbst Schimpansen und Gorillas ihre Medizin im Dschungel finden.
Mit einem Quiz, bei dem sich herausstellte, dass alle Kinder gut aufgepasst hatten, endete die Vorlesung. Der Professor gab den Kindern ganz zum Schluss aber noch die vielleicht wichtigste Erkenntnis des Paracelsus mit auf den Nachhauseweg: „Alles ist Gift, allein die Dosis macht’s“.

Quelle: WN vom 17.05.2011

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Das Huhn als Kommunikator


Ein Huhn bunt machen - gar nicht so einfach. Aber mit professioneller Hilfe dann doch kein Problem. Die bunten „Schackelines“ werden am 2. Juli ausgestellt.
Foto: Jennifer Schulte

Steinfurt - .Zugegeben, ziemlich trist sahen die Schackeline-Rohlinge schon aus. Doch damit sich das ziemlich schnell ändert und die Stadt schon bald mit bunten Farbklecksen an jeder Ecke verschönert wird, startete am Samstag die Hühner-Malaktion mit ihren ersten beiden Veranstaltungen.

In der Villa Fleiter in Borghorst sowie parallel dazu an der Volkshochschule in Burgsteinfurt, verliehen Kinder und Erwachsene den ersten der insgesamt 160 Hühner einen bunten Anstrich.

Hinter jedem Huhn steckt dabei eine Geschichte: ein Partnerschaftshuhn, ein Kirchenhuhn und sogar ein Marathonhuhn waren zu finden. Doch Schackeline, auf diesen Namen wurden die Hühner getauft, steht gar nicht so sehr im Mittelpunkt wie man auf den ersten Blick glauben könnte. „Es ist eine Aktion für Menschen, die sich noch nicht kennen und sich über das Huhn bekannt machen“, erklärt Dr. Barbara Herrmann, Leiterin der Volkshochschule. Außerdem solle das Huhn sprachliche Barrieren überwinden. Ein gutes Beispiel, dass dieses Modell funktioniert ist das Integrationshuhn, am Samstag bemalt von einem Sprachkurs der VHS. „Bei so einer Aktion muss man nicht sprechen, da kann man einfach mitmachen und dadurch Menschen kennenlernen“, so Herrmann weiter. Auf diese Weise soll sich in kurzer Zeit ein ortsübergreifendes Netz zwischen Schulen, Firmen, Privatpersonen und Vereinen knüpfen.

Für die vielen Kinder zählt das eigentliche Ziel der Aktion wahrscheinlich nicht so viel, sie hatten einfach nur Freude beim Bemalen der Hühner. Sie legten Kreativität an den Tag und wählten sorgfältig die passenden Farben aus und manch einer hantierte bereits äußerst geschickt mit den feinen Pinseln. Denn das war gar nicht so leicht, schließlich befanden sich einige junge Künstler gerade einmal auf Augenhöhe mit dem großen Huhn. Bunte Vielfalt dominierten ihre Gestaltungskünste.

Wem trotz der verschiedenen Motti keine richtige Idee in den Kopf schoss, dem half Brigitte Bäumer, ihres Zeichens Künstlerin, auf die Sprünge.

Bis alle Schackelines ihr neues Farbenkleid erhalten haben, muss der Pinsel noch einige Male geschwungen werden. Doch wenn alles gut geht, sind die Hühner am 2. Juli bereit für die Ausstellung.

Quelle: WN vom 16.05.2011 von Jennifer Schulte

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Bürgermeister Andreas Hoge, Musikschulleiter Josef Schwermann, Schirmpate Hans Günter Hahn, VHS-Leiterin Dr. Barbara Herrmann, Mechthild Dörr von der Werbegemeinschaft Burgsteinfurt, Günther Willbrand von der Werbegemeinschaft Borghorst und Rolf Cosse als Organisationsleiter der Race Days (v.l.) haben die Termine für die Veranstaltungsreihe „Summertime in Steinfurt – Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn“ festgezurrt.

„Schackeline“ aus Holland
Termine der Hühner-Aktion stehen / Partnerstadt Rijssen schenkt Steinfurt ein Federvieh

Steinfurt. Nicht auf Frau Antje, sondern auf „Schackeline“ aus Holland darf sich Steinfurt freuen. Die Partnerstadt „Rijssen“ wird am Samstag, 2. Juli, der Kreisstadt ein 2,80 Meter großes bemaltes Hühner-Exemplar überreichen, von dessen Aussehen noch niemand weiß.

Diesen Samstag ist einer von insgesamt sieben an denen im Rahmen der zwischen beiden Stadtteilen vernetzten Aktion „Summertime in Steinfurt – Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn“ das Federvieh „Schackeline“ die erste Rolle spielt. Am Montagnachmittag stellten die Vertreterinnen und Vertreter der Projektgruppe das vorläufige Programm vor.
Neben drei internen Bemalungsaktionen durch die Projektgruppe sind an diesen besagten Samstagen (siehe Infokasten) ausschließlich öffentliche Events vorgesehen. Die Hauptveranstaltung findet am Samstag, 2. Juli, auf dem Bagno-Quadrat statt. „An diesem Tag werden zum ersten Mal alle bemalten Hühner zu sehen sein“, erklärte Musikschulleiter Josef Schwermann. das seien aktuell fast 160 Stück.
„Etwa 20 davon sind die größeren Hühner mit einer Höhe von 2,20 Meter“, erläuterte VHS-Leiterin Dr. Barbara Herrmann. An diesem Termin werden über 50 Bürger aus Rijssen mit einem Bus anreisen, ein Partnerschaftskonzert in der Bagno-Konzertgalerie geben und als besonderer Clou Bürgermeister Andreas Hoge das riesige, bemalte Exemplar schenken. „Wir haben auch schon einen Platz für die holländische Schackeline gefunden. Und zwar auf dem Kreisverkehr am Rathaus“, teilte der Bürgermeister mit. Das Volksfest klingt mit Jazzmusik und einem Konzert mit den „Symphonic Winds“ der Musikschule aus.
Für das vorläufig letzte Event an dem die Hühner eine Rolle spielen, hat sich Rolf Cosse als Veranstalter der 2. Race Days etwas ausgedacht. „Der renommierte Autohersteller Porsche wird einen Oldtimer-Trecker aus den 1950er oder – 60er Jahren zur Verfügung stellen“, so Cosse. Darüber hinaus sei ein Anhänger aus der gleichen Epoche dabei. Rolf Cosse: „Auf diesem Gespann werden alle Hühner präsentiert“. Anschließend werden einige dieser bemalten Vögel versteigert. Der Erlös kommt beiden Stadtteilen zugute. Dr. Barbara Herrmann: „Zehn haben wir schon dafür“.

Termine „Summertime in Steinfurt“

  • Samstag, 4. Juni, 11 bis 16 Uhr, Malaktion Burgsteinfurt auf dem Marktplatz mit der Künstlerin Brigitte Bäumer;
  • Samstag, 25. Juni, 18 bis 22 Uhr, Spray-Aktion in Borghorst auf dem Platz „Auf dem Schilde“ der Werbegemeinschaft Borghorst;
  • Samstag, 2. Juli, großes Bagno-Event mit Musik, allen Hühnern und Gästen aus Rijssen; 17 Uhr, Partnerschaftskonzert in der Bagno-Konzertgalerie; feierliche Übergabe des Rijssen-Huhns;
  • Samstag, 30. Juli, 11 Uhr, Schau mit allen Hühnern in Borghorst durch die Werbegemeinschaft Borghorst;
  • Samstag, 6. August, Schau mit allen Hühnern in Burgsteinfurt durch die Werbegemeinschaft Burgsteinfurt;
  • Samstag, 17. September, Race-Days in Kombination mit Abschlussveranstaltung und Zusammenschau aller und Versteigerung einzelner Hühner.

Quelle: MZ vom 10.05.2011

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Im Hühnerhof wird´s eng


Die Macher hinter der Hühneraktion versprechen, dass auch diese bleichen und blassen Schackelines bunt bemalt werden. Foto: Hans Lüttmann

Steinfurt - In Schackelines Hühnerhof wird´s eng: Da drängeln sich inzwischen 155 bleiche Hühner, die ungeduldig darauf warten, dass sie endlich bunt bemalt werden. Die gute Nachricht: Jetzt geht´s los. Die schlechte: Der erste gemeinsame Auftritt des ganzen Hühnerhofs findet erst am 2. Juli statt; so lange müssen jetzt mal die Steinfurter warten. Oder sie helfen beim Malen mit, Gelegenheiten dazu gibt es genug.

Gestern stellten die Veranstalter der Aktion „Summertime in Steinfurt - ich wollt ich wär ein Huhn“ den Fahrplan vor. Und Bürgermeister Andres Hoge setzte noch eins drauf mit der Ankündigung, das in Rijssen bemalte Huhn solle einen Ehrenplatz bekommen: auf der Rathauskreisel.

Bis dahin aber werden Schackeline und ihre Mithühner noch viel erleben. In diesen Tagen werden die Rohhühner abgeholt, bemalt und in Privathaushalten, Unternehmen oder sonstwo aufgestellt. Nächsten Samstag (14. Mai) aber gibt es schon eine gemeinsame Malaktion der Projektgruppe auf dem Hof Große-Kleimann; die Künstlerin Brigitte Bäumer wird dabei Maltipps geben. Ebenfalls am Samstag werden Kursteilnehmer der VHS-Dozentin Yvonne Hoppe-Engbring zu Hühnerbemalern.

Am 4. Juni steht eine öffentliche Malaktion auf dem Burgsteinfurter Marktplatz an, am 22. Juni bemalen die Veranstalter ein Huhn, und am 25. Juni organisiert die Borghorster Werbegemeinschaft Auf dem Schilde eine Schackeline-Spray-Aktion mit Profikünstler und Musik.

Dann das Großereignis am 2. Juli im Bagno, das ein Partnerschafts-Volksfest werden soll mit Konzert und Talk, Essen , Trinken, Interviews, mit feierlicher Übergabe des Rijssen-Huhns und der ersten Präsentation des vollzähligen Hühnerhofs.

Der stellt sich am 30. Juli in Borghorst noch einmal vor und am 6. August in Burgsteinfurt.

Letzte Gelegenheit, Schackeline und alle ihre gackernden Freundinnen zu bestaunen bieten am 17. September die 2. Steinfurter Race-Days, die wieder Rolf Cosse organisieren wird. Oldtimer und Hühner, sagte er gestern, hätten zwar nichts gemeinsam, aber gerade das mache doch den reiz aus, beides zusammenzubringen. Cosse denkt an ein vor dem Schloss mit Hühner, Heuballen, einem 50 Jahre alten Porsche-Trecker und was ihm sonst noch dazu einfallen wird.

Abgeschlossen wird die gackernde Summertime mit der Versteigerung einzelner ausgesuchter Hühner; mit dabei auch eine Schackeline, die auf Schalke und eine, die beim BVB in Dortmund bemalt und signiert werden soll.

Quelle: WN vom 10.05.2011 von Hans Lüttmann

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Geschichte auf Schritt und Tritt
VHS-Reisegruppe kehrt aus Andalusien zurück / Beeindruckende Kulturhistorie

Steinfurt. Die Höhepunkte der „Heiligen Woche“ und des Osterfestes hat eine Reisegruppe der VHS Steinfurt unter der Leitung von Günther Gromotka hautnah in Andalusien erlebt. Dort standen insbesondere Ronda, Jerez, Cadiz, Sevilla, Cordoba und Granada auf dem Besuchsprogramm.


Reisegruppe der VHS im Palast Karls V. in der Alhambra von Granada.

Die einstige Räuberhochburg beeindruckte durch ihre historische Stierkampfarena und die gewaltige Schlucht des Tajo, die von der Puente Nueva überspannt wird. In Jerez wurde ausgiebig die Sherry-Produktion studiert, aber es fand auch eine erste Berührung mit einer der großen Prozessionen der Karwoche statt, für die die „Semana Santa“ in Spanien berühmt ist.
Nach einem kurzen Abstecher nach Cadiz führe die Reise nach Sevilla. Die gewaltige Kathedrale mit dem berühmten Glockenturm, der Giralda, wurde genauso eingehend besichtigt wie die köngliche Palastanlage „Reales Alcarares“. Sowohl in Sevilla als auch in Cordoba tauchten die Steinfurter ein in die Geschichte der Reconquista, die Rückeroberung Spaniens durch die spanischen Könige, aber auch in die Historie des Austausches der Kulturen des Islams, des Judentums und des Christentums. Ganz intensiv wurde dies deutlich beim Besuch der Mezquita, der Moscheekathedrale in Cordoba, die mit ihren unzähligen Säulenreihen und Bögen zieht, sowie im Judenviertel der Stadt.
Ein weiterer Höhepunkt war dann der Besuch der Alhambra in Granada, diesem letzten kunstfertigen Palast der muslimischen Herrscher in Spanien. Ein Spaziergang durch den Albaicin, das einstige Maurenviertel, und ein Besuch bei einer Flamencoaufführung durfte dort nicht fehlen.
Den Abschluss der Reise bildete eine Visite im inzwischen malerisch herausgeputzten Malaga.

Quelle: WN vom 02.05.2011

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„Deutsche essen wie ein Löwe“
VHS-Ortstermin zu Gast im Asia Wok Haus „Than Long“


Eine Familie im Einsatz: Tran Anh Quan erzählt, seine Ehefrau bedient, die Tochter arbeitet hinter der Theke.

Burgsteinfurt. „Deutsche essen wie ein Löwe, Vietnamesen wie ein Vogel“: Im VHS-Ortstermin erwies sich der Steinfurter Gastwirt Tran Anh Quan aus Vietnam als launiger Erzähler und interkultureller Beobachter mit Mutterwitz. Die Veranstaltung in der Vortragsreihe „Ortstermin: Lernen an ungewöhnlichen Orten“ war zu Gast im vollbesetzten Asia Wok Haus „Than Long – Fliegender Drache“ am Wilhelmsplatz. „Eine Gabel mit Zinken ist wie die Krallen eines Löwen, das Messer ist so scharf wie dessen Zähne“ erklärte Tran seine Einlassung. In Vietnam dagegen esse man mit Stäbchen – das sei dann mehr wie ein pickender Vogel. Der vietnamesische Koch war in den 90ern aus der Tschechoslowakei in die freiere BRD gekommen. Dort traf er 1990 seine jetzige Frau, die das Schicksal in die DDR geführt hatte. Die beiden kennen sich aber länger: Die Großmütter waren Nachbarinnen, schon als Kinder haben sie zusammen gespielt. Tran lernte in Oldenburg kochen: Grünkohl mit Pinkel, Herrencreme, Spargel. Schließlich eröffneten beide das Asia Wok Haus. Alle vier bis fünf Jahre geht es in die Heimat, wo die hochbegabten Eltern leben.

Zukunftspläne
Tran berichtete vom Leben im kommunistischen Vietnam mit einem Einheitslohn von umgerechnet 150 Euro, von kostenlosen 25-Quadratmeter-Wohnungen, Strom und Wasser inbegriffen, von der Zwei-Kinder-Politik von vietnamesischer Kleidung, staatliche n Universitäten, von Reisen im boot, einer wunderbaren Natur und unterirdischen Höhlensystemen. Und seine Zukunftspläne? Die Teenager-Kinder sind bestens in Blasorchester, Sportverein und Schule integriert. Aber das Wirts-Ehepaar möchte eines Tages doch nach Hanoi zurück, wo Tran den Vietnamesen Herrencreme und Grünkohl servieren will. Die Gäste erlebten einen asiatischen Abend mit leckeren Knabberein, mit spannenden Infos, nachdenklichen Momenten, viel Gelächter und einer gastfreundlichen Familie aus Vietnam.

Quelle: MZ vom 26.04.2011

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Zinken von Gabeln sind wie Krallen von Löwen
Gastwirt Tran Anh Quan erweist sich als launiger Erzähler


Eine Familie im Einsatz: Herr Tran erzählt, Frau Tran bedient und Tochter Tran managt die ThekeFoto: VHS

Burgsteinfurt - „Deutsche essen wie ein Löwe, Vietnamesen wie ein Vogel.“ Im VHS-Ortstermin hat sich der Burgsteinfurter Gastwirt Tran Anh Quan aus Vietnam als launiger Erzähler und interkultureller Beobachter mit Mutterwitz erwiesen. Die Veranstaltung in der Vortragsreihe „Ortstermin: Lernen an ungewöhnlichen Orten“, die durch die Werbegemeinschaft Burgsteinfurt, die Steinfurt Touristik und die Volkshochschule zusammen mit Prof. Dr. Thomas Hoeren organisiert wird, war zu Gast im voll besetzten Asia Wok-Haus „Thang Long - Fliegender Drache“ am Wilhelmsplatz.

„Eine Gabel mit Zinken ist wie die Krallen eines Löwens, das Messer ist so scharf wie dessen Zähne“, erklärte Tran seine Einlassung. In Vietnam dagegen esse man mit Stäbchen. Das sei dann mehr wie ein pickender Vogel.

Der vietnamesische Koch war in den 90ern aus der Tschechoslowakei in die Bundesrepublik gekommen. Dort traf er 1990 seine jetzige Frau, die das Schicksal in die DDR geführt hatte. Die beiden kennen sich aber länger: Die Großmütter waren Nachbarinnen, schon als Kinder haben sie zusammen gespielt. Dann baute sich das fleißige Paar eine Existenz auf. Tran lernte in Oldenburg kochen: Grünkohl mit Pinkel, Herrencreme, Spargel. Schließlich eröffneten beide das Asia Wok-Haus. Alle vier bis fünf Jahre geht es in die Heimat, wo die hochbetagten Eltern leben.

Herr Tran berichtete von dem Leben im kommunistischen Vietnam mit einem Einheitslohn von umgerechnet 150 Euro, von kostenlosen 25-Quadratmeter-Wohnungen, Strom und Wasser inbegriffen, von der Zwei-Kinder-Politik, von vietnamesischer Kleidung, staatlichen Universitäten, von Reisen im Boot, einer wunderbaren Natur und unterirdischen Höhlensystemen.

Und seine Zukunftspläne? Die Teenager-Kinder sind bestens in Blasorchester, Sportverein und Schule integriert. Aber das Wirts-Ehepaar möchte eines Tages doch nach Hanoi zurück, wo Herr Tran den Vietnamesen Herrencreme und Grünkohl servieren will.

Die Teilnehmer des Ortstermin erlebten einen asiatischen Abend mit leckeren Knabbereien, mit spannenden Infos, nachdenklichen Momenten, viel Lachen und einer gastfreundlichen Familie aus Vietnam.

Quelle: WN vom 26.04.2011

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Ohne Licht gibt´s keine Farben


Prof. Jüstel und Dr. David Enseling wussten die Kinder zu mitzureißen.Foto: Elise Speckjohann

Burgteinfurt - Am Freitag Nachmittag um 17 Uhr war in der Fachhochschule der Bär los. Viele interessierte Kinder stürmten in den großen Saal, indem die Kinder-Uni stattfand. Dieses Mal beschäftigte sie sich mit dem Thema „Licht und Farbe -dank Chemie“.

Auf die vielen Fragen der neugierigen Kinder gab es gute Antworten. „Warum leuchten Glühwürmchen?“, „Weshalb sind Flammen nicht farblos?“, „Wie funktioniert eine Glühlampe?“ und „Kann man alles mit Wasser löschen?“, waren die zentralen Fragen, auf welche Referent Prof. Dr. Thomas Jüstel und Dr. David Enseling viele Antworten wussten. Hier konnten die Kinder auch sehr gut ihr eigenes Wissen mit einbringen. Gelernt wurde unter anderem, dass es sehr viele natürliche Lichtquellen auf der Welt gibt, oder dass man besser Energiesparlampen kaufen sollte, weil man so viel Steinkohle sparen könnte.

Wer wusste vorher schon, dass täglich mehr als 100 Milliarden Lichtquellen auf der Erde brennen? Besonderen Applaus gab es, als die Referenten durch verschiedene Stoffe den ganzen Saal in bunten Farben schillern ließen. Begeistert waren die Kinder auch von dem letzten Experiment, bei dem Cola hergestellt wurde. Auch viele wissensdurstige Eltern waren dabei.

Die Kinderuni ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von der VHS, FH, Musikschule und den Stadtwerken Steinfurt.

Quelle: WN vom 09.04.2011

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„Schackeline“ hat Frühlingsgefühle

Steinfurt - „Schackeline“ hat offensichtlich Frühlingsgefühle - und reichlich Nachwuchs bekommen. 116 der witzig-frechen Hühner zählt Dr. Barbara Herrmann mittlerweile, die als Leiterin der Volkshochschule gewissermaßen Chefin auf dem Hühnerhof ist. Die Aktion „Ich wollt ich wär ein Huhn - Summertime in Steinfurt“ läuft gut an, berichtete Dr. Herrmann jetzt vor den Mitgliedern der Borghorster Werbegemeinschaft.

In etwa drei Wochen sind die noch jungfräulich weißen Kunststoffhühner da. „Ab Ostern können sie bemalt werden“, so die Koordinatorin für die Aktion, bei der es nicht nur darum geht, buntes Kunststoffvieh für die Verschönerung des Stadtbildes aufzustellen, sondern über das Bezahlen und Bemalen Kontakte zu knüpfen (unsere Zeitung berichtete).

Das erste Mal werden „Schackeline“ und ihre Küken am 2. Juli aus dem Stall gelassen. Anlass ist ein gemeinsames Konzert von Chören aus der niederländischen Partnerstadt Rijssen und Steinfurt.

„Danach können die Hühner zum Beispiel in den Geschäften der beiden Innenstädte ausgestellt werden“, erläuterte Dr. Barbara Herrmann die weiteren Planungen. Denkbar sei zum Beispiel auch ein Ausflug der bunten Hühnerschar zum Flughafen Münster/Osnabrück. Motto: „Das verrückte Huhn Schackeline“ grüßt die Welt.“

Quelle: WN vom 26.03.2011 von Axel Roll

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Pate der Aktion „Ich wollt ich wär ein Huhn – Summertime in Steinfurt“ ist CDU-Ratsherr Hans Günther Hahn. „Nicht nur weil ich den Namen trage, sondern die Aktion ganz toll finde“, erklärte er seine Bereitschaft mitzumachen.

Die Aktien stehen recht gut
Hühnerbörse: Pate Hans Günther Hahn

Borghorst. Im Autohaus Willbrand stehen sonst die Fahrzeuge im Mittelpunkt. Am Mittwochabend war jedoch das Huhn „Schackeline“ die Attraktion in der gläsernen Verkaufshalle an der Altenberger Straße.
Die Volkshochschule, die beiden Werbegemeinschaften, die Musikschule, die Stadt und die Steinfurt-Touristik hatten zu einer „Hühnerböse“ eingeladen.
Fast 20 Besitzer, Käufer und Maler tauschten sich bei dieser Veranstaltung aus. „Wir sind auf dem Weg zur Hundertmarke“, sagte Dr. Barbara Herrmann stolz.

70 Rohlinge sind verkauft

Aktuell seien mehr als 70 Hühner-Rohlinge verkauft worden. Darunter seien fast 15 Exemplare der großen Skulpturen mit einer Höhe von 2,20 Meter, so die Leiterin der Volkshochschule Steinfurt weiter.
„Vielleicht schaffen wir ja am Ende eine Reihe dieser Hühner von Borghorst nach Burgsteinfurt als verbindendes Element aufzustellen“, regte Hermann Lindhof, Vorsitzender der Burgsteinfurter Werbegemeinschaft, an.
Heinz Balster, Geschäftsführer der Steinfurt-Touristik, unterstrich, dass diese Aktion die erste ortsteilverbindende sei: „Zum ersten Mal haben die Borghorster und Burgsteinfurter es geschafft, ein gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen.“
Auch auf der Suche nach einem Paten sind die Veranstalter fündig geworden. CDU-Ratsherr Hans Günter Hahn wird die Partnerschaft übernehmen. „Ich stelle mich gerne zur Verfügung. Nicht nur weil mein Familienname dazu passt, sondern weil ich von diesem Projekt überzeugt bin und auch selbst viel Spaß daran habe“, erklärte der Kaufmann.

Präsentation im Sommer

Er selbst hat drei Hühner-Rohlinge für den St. Nikolaus-Kindergarten, die Dumter Schule und die Erich-Kästner-Schule gespendet. „Für unseren Eingangsbereich habe ich ein großes Huhn erworben, das von unseren drei Designern gestaltet wird“, erklärte Hans Günter Hahn.
„Wir haben zwei kleine Hühner erworben. Eins wollen wir behalten. Das andere versteigern wir“, sagte Anne Bussmann. Die 45-jährige Borghorsterin ist Leiterin einer Laufgruppe für Kinder im Marathon Steinfurt, die die Rohlinge auch bemalen will.
Annemarie Deiters, ebenfalls aus Borghorst hat sich ebenfalls ein kleines Huhn besorgt: „Ich bemale mein Federvieh selbst und will es bei mir in den Garten stellen“.
Am 2. Juli sollen die gestalteten Hühner vor der Konzertgalerie im Bagno präsentiert und im Sommer in Geschäften der Innenstädte von Borghorst und Burgsteinfurt ausgestellt werden.

Quelle: MZ vom 18.03.2011

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Kunst ist ihre große Leidenschaft
Auftakt der VHS-Ortstermine mit Dr. Maha Kamel-Weiler

Burgsteinfurt. Die elfte Runde des „VHS-Ortstermins Burgsteinfurt“ hat begonnen. Der Ortstermin ist eine Vortragsreihe, die in Kooperation von der Werbegemeinschaft Burgsteinfurt, der Steinfurt-Touristik, Prof. Dr. Hoeren und der Volkshochschule Steinfurt seit dem Jahr 2005 durchgeführt wird.


In ihren Bildern verarbeitet Dr. Maha Kamel-Weiler auch aktuelle Ereignisse.

Beim ersten Termin der neuen Staffel referierte Dr. Maha Kamel-Weiler, Innenarchitektin und Künstlerin, am Mittwoch Abend vor rund 30 Besuchern im Ladenlokal „High Light“ von Ortrud Arning über ihren Lebensweg und ihre Aktivitäten als Künstlerin. In vielen mitgebrachten Bildern und Grafiken hat sie die Revolution in Ägypten und weitere gesellschaftliche Aspekte in Ägypten verarbeitet.

Drei Religionen
So zum Beispiel in der schwarz-weiß Grafik mit dem Titel „Wir“, in der drei Religionen durch einen jüdischer Tempel, einer Mosche und einer christliche Kirche dargestellt sind, die gestalterisch ineinander übergehen und eins werden.
Nach den ausführlichen Erläuterungen und Interpretationen zu ihren Bildern berichtete Dr. Kamel-Weiler über ihren Lebensweg, der sie von Ägypten und vielen europäischen Ländern letztlich nach Burgsteinfurt geführt hat, wo sie heute mit ihrem Mann und ihrer Tochter heimisch geworden ist. Natürlich kamen zum Abschluss noch viele Fragen zur aktuellen Situation in Ägypten, zur politischen Lage, zum Verhältnis der verschiedenen Religionen untereinander, zum Tragen von Kopftüchern und Burka und zur wirtschaftlichen Situation in Ägypten.
Maha Kamel-Weiler hat die große Hoffnung, dass bei den kommenden Wahlen in Ägypten nicht Gruppen von Extremisten an die Macht kommen, sondern eine stabile Demokratie entsteht. Nach dem offiziellen Ende nutzten noch viele Teilnehmer die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit der Referentin. Insgesamt war der Abend ein gelungener Auftakt zur neuen Staffel des VHS-Ortstermins Burgsteinfurt.

Quelle: MZ vom 18.03.2011

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"Kunst ist meine Leidenschaft"
Ortstermin mit Dr. Maha Kamel-Weiler

Burgsteinfurt. Die elfte Runde des „VHS-Ortstermins Burgsteinfurt“ hat begonnen. Der Ortstermin ist eine Vortragsreihe, die in Kooperation von der Werbegemeinschaft Burgsteinfurt, der Steinfurt-Touristik, Prof. Dr. Hoeren und der Volkshochschule Steinfurt seit dem Jahr 2005 durchgeführt wird.


Dr. Maha Kamel-Weiler sprach über ihre Kunst und auch die politischen Verhältnisse in Ägypten.

Beim ersten Termin der neuen Staffel referierte Dr. Maha Kamel-Weiler, Innenarchitektin und Künstlerin, am Mittwoch Abend vor rund 30 Besuchern im Ladenlokal „High Light“ von Ortrud Arning über ihren Lebensweg und ihre Aktivitäten als Künstlerin. In vielen mitgebrachten Bildern und Grafiken hat sie die Revolution in Ägypten und weitere gesellschaftliche Aspekte in Ägypten verarbeitet. So z. B. in der schwarz weiß Grafik mit dem Titel „Wir“, in der drei Religionen durch einen jüdischer Tempel, einer Mosche und einer christliche Kirche dargestellt sind, die gestalterisch ineinander übergehen und eins werden.
Nach den ausführlichen Erläuterungen und Interpretationen zu ihren Bildern berichtete Dr. Kamel-Weiler über ihren Lebensweg, der sie von Ägypten und vielen europäischen Ländern letztlich nach Burgsteinfurt geführt hat, wo sie heute mit ihrem Mann und ihrer Tochter heimisch geworden ist. Natürlich kamen zum Abschluss noch viele Fragen zur aktuellen Situation in Ägypten, zur politischen Lage, zum Verhältnis der verschiedenen Religionen untereinander, zum Tragen von Kopftüchern und Burka und zur wirtschaftlichen Situation in Ägypten.

Maha Kamel-Weiler hat die große Hoffnung, dass bei den kommenden Wahlen in Ägypten nicht Gruppen von Extremisten an die Macht kommen, sondern eine stabile Demokratie entsteht. Nach dem offiziellen Ende nutzten noch viele Teilnehmer die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit der Referentin. Insgesamt war der Abend ein gelungener Auftakt zur neuen Staffel des VHS-Ortstermins Burgsteinfurt.

Quelle: WN vom 18.03.2011

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Hühner an die Börse
Besitzer, Käufer und Maler sollen sich kennenlernen


"Ich wollt' ich wär' ein Huhn" - heute Abend findet für Steinfurter Aktion - hier ein Foto von der Auftaktveranstaltung - eine Hühnerbörse im Autohaus Willbrand statt. Foto: Dirk Drunkenmölle

Steinfurt. Die Volkshochschule plant gemeinsam mit den Werbegemeinschaften, die Musikschule, der Stadt und der Steinfurt-Touristik ein Sommer-Event mit dem Namen: „Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn – Summertime in Steinfurt“ (die WN berichteten). Dabei können sich Steinfurter Bürger, Geschäftsleute und Organisationen an einer kreativen Aktion beteiligen, indem sie Hühner-Rohlinge aus Polyester bemalen, die es in verschiedenen Größen bei der VHS zu kaufen gibt. Die Bestellfrist endet am morgigen Donnerstag (17. März), teil die VHS mit.

Um die verschiedenen Interessenten zusammenzubringen (Wer möchte Hühner kaufen? Wer möchte sie bemalen? Wer möchte einfach nur etwas über das Projekt erfahren?), laden die Veranstalter zu einer „Hühnerbörse“ am heutigen Mittwoch (16. März) um 18 Uhr ins Autohaus Toyota Willbrand in Borghorst ein.
Dort können sich Partner finden, die gemeinsam die Gestaltung eines Huhns planen möchten. Hier erhalten die Besucher auch die Bestellscheine zum Hühnerkauf. Am 2.Juli sollen alle fertig gestalteten Hühner vor der Konzert-Galerie im Bagno präsentiert werden und den Sommer über in Geschäften der Innenstädte von Borghorst und Burgsteinfurt ausgestellt werden.
Zu dem Treffen heute sind alle eingeladen, die mitmachen oder einfach nur mehr über die Aktion „Summertime in Steinfurt“ erfahren wollen.
Außerdem gibt es die Rohlinge in verschiedenen Größen zu sehen. Anmeldungen nimmt die VHS unter Telefon 0 25 51/ 1 48 20 entgegen.

Quelle: WN vom 16.03.2011

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Ein Euro die Woche für Fünfjährige


Die Kinder hörten besonders interessiert zu, als Prof. Dr. Thomas Hoeren, im großen Hörsaal der Fachhochschule Steinfurt die Höhe des Taschengelds erklärte.
Foto: (Speckjohann)

Burgsteinfurt - Großer Jubel im Vorlesungssaal: Fünfjährige sollten einen Euro pro Woche für Süßigkeiten und Spiele erhalten, für Zwölfjährige sind dann schon monatlich 20 bis 22 Euro fällig. Diese Zahlen hatte sich der Referent bei der jüngsten Kinderuni-Vorlesung, Professor Dr. Thomas Hoeren, natürlich nicht ausgedacht, man findet sie im Internet und in einschlägi­gen Broschüren und Standardwerken zum Thema - es handelt sich um Empfehlungen von Sparkassen und Jugendämtern.

Der Jubel der Nach­wuchs-Juristen währte allerdings nur kurz. Hoeren sparte nämlich die Pflichten von Kindern nicht aus und legte die entsprechenden Paragrafen des Bürgerlichen Rechtes vor. Kinder ab 14 Jahren müssen pro Tag mindestens eine Stunde im Haushalt helfen. Hier gab es besonders lange Gesichter. Mit 18 Jahren ist normalerweise ihr Auszug aus dem Elternhaus vorgesehen.

Die Kinder erfuhren aber noch andere wissenswerte Dinge über die Juristerei. Dafür wurde ein Kind als englischer Richter mit Robe und Perücke verkleidet. Dann wurde die Funktionsweise der Gerichte erklärt.

Dazu konnten die Kinder auch gut ihr eigenes Wissen in die Vorlesung mit einbringen. Thomas Hoeren wusste auf jede Frage eine Antwort. Am Ende der Vorlesung bekamen sie einen Quizbogen, welcher auch gleich ausgefüllt wurde. Die Kinderuni ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von VHS, FH und Musikschule.

Quelle: WN vom 15.03.2011

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Unter fremden Fahnen
Elfte Runde der Reihe „Ortstermine“ holt die weite Welt nach Burgsteinfurt

Burgsteinfurt. Genau genommen ist sie schon längst da die weite Welt. Man muss sich nur trauen, auch mal andere Türen aufzumachen. Das hat Prof. Dr. Thomas Hoeren in den letzten Wochen gemacht – herausgekommen ist dabei die elfte Runde der konkurrenzlos erfolgreichen Vortragsreihe „Ortstermin Burgsteinfurt“.


International: Heinz Balster, Prof. Dr. Thomas Hoeren, Dr. Barbara Herrmann und Hermann Lindhof (v.l.).

Wieder verspricht sie fünf spannende Vorträge an ungewöhnlichen Orten – und diesmal aus fünf fremden Welten, denn die Vortragenden kommen aus Ägypten und Vietnam, aus Belgien und Jordanien, aus Holland und der Türkei. Obwohl – das mit der Türkei stimmt nicht ganz, denn die Fotografin Ingrid Schrik spricht zwar über ihre Foto-Projekte und ihre Ausflüge in die türkische Kultur, sie wohnt aber schon seit Jahren in Burgsteinfurt.
Los geht es am 16. März ausnahmsweise ein Mittwoch, sonst sind die Ortstermine immer auf den Donnerstag abonniert) mit Dr. Maha Kamel-Weiler aus Ägypten. Sie erzählt bei High Light Arning von ihrer Kunst und sicher auch der ägyptischen Revolution.


Die Wahl-Burgsteinfurterin Ingrid Schrik beschäftigt sich seit vielen Jahren mit orientalischer Kultur und hat schon viele ihrer Fotografien ausgestellt.

Am 21. April wird Tran Anh Quan, Betreiber des Asia-Wok-Hauses auf dem Wilhelmsplatz, erzählen, auf welch verschlungenen Wegen er nach Burgsteinfurt kam.
Michiel Ynteman und Wilhelm van Wal sind einerseits Spezialisten für Genever und Matjes, andererseits aber Fachleute für das Restaurieren alter Gebäude und Holzschiffe. Davon erzählen sie am 19. Mai in der alten Kornbrennerei Sallandt.
Die Fotografin Ingrid Schrik ist ausgewiesene Kennerin der türkischen Kultur. In Deutschland und ihrer früheren Wahlheimat Holland hat sie viele Projekte vor allem mit jungen Türken gemacht. Davon und von den Chancen und Grenzen der Integration berichtet sie am 16. Juni in der türkischen Begegnungsstätte an der Rottstraße.
Yasmin Yussif beschließt als jüngste Referentin die elfte Runde der „Ortstermine“. Am 14. Juli erzählt die 16-jährige Arnoldinerin über ihr Leben als jordanienstämmige Deutsche in Burgsteinfurt. Bei Sport und Mode Vorgerd, denn sie gilt auch als eines der ganz großen Handballtalente der Region und spielt inzwischen für den Zweitligisten Greven.

Quelle: WN vom 10.03.2011

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Tanzen – für Senioren ein Dauerbrenner
VHS-Kursus besteht 20 Jahre


Der VHS-Kurs Seniorentanz besteht seit 20 Jahren. Rosemarie Kubacki, Solveig Ingwersen und Angela Schlepphorst (vordere Reihe rechts, von l.) sind die drei Tanzlehrerinnen, die in den zwei Jahrzehnten den Kurs geleitet haben. Gestern gab es dazu eine kleine Feierstunde.

Burgsteinfurt. 1992 war ein ereignisreiches Jahr. Henry Maske wurde Boxweltmeister und Bill Clinton Präsident der USA. Aber das war noch nicht alles. In Burgsteinfurt wurde der Volkshochschulkurs „Seniorentanz“ ins Leben gerufen.
Gestern feierten 22 Frauen und ein Mann den 20. Geburtstag des erfolgreichen Tanzkurses. Der einzige Vertreter des vermeintlich starken Geschlechts und Hahn im Korb ist Klaus Happert. Der 88-Jährige ist mit seiner 87-jährigen Frau Ilse seit Anfang an dabei. Das Ehepaar ist über 63 Jahre verheiratet und tanzt für sein Leben gern.
Spaß und Geselligkeit
Rosemarie Kubacki war die erste Leiterin dieses Tanzkurses. Sie übte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern leichte Tanzschritte, kleine Choreografien ein. „Immer mit viel Spaß an der Sache und Geselligkeit“, betonte Rosemarie Kubacki. Als sie im Herbst 2000 die Leitung des Arche-Noah-Kindergartens in Laer übernahm, musste Rosemarie Kubacki die Kursleitung abgeben.
Kurzerhand sprang für sie Angela Schlepphorst in die Bresche. Sie war damals schon Kursleiterin der Volkshochschule Steinfurt und brachte damit jede Menge Erfahrung mit. Unermüdlich Jahr für Jahr erklärte Angela Schlepphorst die Tanzschritte und vermittelte den Senioren Fitness und Lebensfreude. „Besonders stolz bin ich darauf, dass ich das Werk von meiner Vorgängerin nahtlos fortsetzen und eine große Teilnehmerschaft für das Tanzen begeistern konnte“, sagt Angela Schlepphorst.
2010 war dann aber auch für sie Schluss. 18 Jahre war Angela Schlepphorst der VHS Steinfurt als Kursleiterin verbunden. Jetzt übergab sie den Stab an Solveig Ingwersen.
Die Sonderschullehrerin ist ausgebildete Seniorentanzlehrerin des Bundesverbandes Seniorentanz. „Neben Steinfurt leite ich Kurse in Havixbeck, Laer und Saerbeck“, erklärte die Pädagogin nicht ihne Stolz. Als dritte im Bunde hatte der „Profi“ keine großen Anschlussprobleme und wurde sofort von den „alten Hasen“ akzeptiert.

Kein fester Partner
Aktiv in die zweite Lebenshälfte: Dieser VHS-Kurs ist eine Form des Tanzens in der Gruppe, der keinen festen Partner erfordert und ist darum für Alleinstehende und Paare gleichermaßen geeignet. Es werden Übungen und Tänze aus dem Programm des „Bundesverbandes Seniorentanz e.V.“ angeboten. Ein Einstieg ist zu jeder Zeit möglich.

Quelle: MZ vom 10.03.2011

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20 Jahre Fitness und Lebensfreude


Die Seniorentanzgruppe Burgsteinfurt an ihrem 20-jährigem Jubiläum. Bei bester Stimmung wird bei Kaffee und Brötchen über die Erlebnisse in der Tanzgruppe gesprochen. Auch die extra für das Jubiläum einstudierten Tänze wurden vorgeführt. Rechts im Bild die drei Tanzlehrerinnen.Foto: Hans Lüttmann

Burgsteinfurt - Der VHS-Kurs Seniorentanz hat gestern sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Dabei waren einige der Teilnehmer seit der ersten Stunde mit dabei. Und so hatten sie bei Kaffee und Brötchen einiges aus der Anfangszeit des Seniorentanzkurses zu berichten.

Die Kurse begannen im Jahr 1992. Es war das Jahr, in dem Alberto Fujimori in Peru geputscht wurde, Petra Kelly und Gert Bastian starben und Deutschland null zu zwei im EM-Finale gegen Dänemark verlor. Und es war das Jahr in dem der Seniorentanzverein gegründet wurde. Rosemarie Kubacki wurde Kursleiterin und übte fortan mit den Teilnehmern Tanzschritte und erste kleine Choreografien.

Im Herbst 2000 konnte Kubacki aus beruflichen Gründen die Leitung des Kurses nicht fortsetzen. Ihre Arbeit übernahm von da an Angela Schlepphorst. Sie erklärte unermüdlich Jahr für Jahr Tanzschritte und vermittelte den Teilnehmern Fitness. So begeisterte sie, wie auch ihre Vorgängerin, eine große Teilnehmerschaft für das Tanzen.

Nach 18 VHS-Dienstjahren feierte Schlepphorst ihr eigenes kleines Jubiläum. Sie übergab ihre Arbeit an Solveig Ingwersen. Solveig Ingwersen ist Sonderschullehrerin und ausgebildete Seniorentanzleiterin des Bundesverbandes Seniorentanz.

Sie leitet zusätzlich Kurse in Havixbeck, Laer und Saerbeck. In dem Kurs, der mit Rosemarie Kubacki begann, fand sie sofort Akzeptanz.

So waren alle drei Leiterinnen bei der Jubiläumsfeier anwesend und erfreuten auch die Senioren mit ihrer Anwesenheit. Auch Dr. Christoph Hantel von der Volkshochschule gratulierte den Tänzern. So war es eine gelungene Jubiläumsfeier, die zeigte wie viel Freude der Tanz bieten kann.

Quelle: WN vom 10.03.2011

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11. Runde der Burgsteinfurter Ortstermine:
Mulitkulti wird in Steinfurt gelebt

BURGSTEINFURT Dass der Islam zu Deutschland gehöre, sei eine auch aus der Historie nicht zu belegende Tatsache, sagte vor einigen Tagen der neue Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Seine Aussage passt so gar nicht in die Intention der mittlerweile 11. Runde der Burgsteinfurter Ortstermine, in der es sich um Multikulti - gelebt in Steinfurt - dreht.


Heinz Balster, Prof. Dr. Thomas Hoeren, Dr. Barbara Herrmann und Hermann Lindhof (v.l.) freuen sich auf die elfte Runde der Burgsteinfurter Ortstermine, die diesmal mit interessanten Geschichten von ausländischen Mitbürgern aufwartet.

Denn zwei von insgesamt sechs Moderatoren der aktuellen Reihe stammen aus Ländern, in denen der Islam die vorherrschende Religion ist. Sie leben seit Jahren gerne in Steinfurt und fühlen sich hier integriert.

Gastarbeiter sind Anlass
"Vor 50 Jahren sind die ersten Gastarbeiter nach Deutschland gekommen. Das war der Anlass für uns, ausländische Mitbürger zu fragen, ob sie über ihre Erlebnisse hier in Steinfurt erzählen", erklärt Prof. Dr. Thomas Hoeren, der gestern mit VHS-Leiterin Dr. Barbara Herrmann, Steinfurt Touristik-Geschäftsführer Heinz Balster und dem Vorsitzenden der Burgsteinfurter Werbegemeinschaft, Hermann Lindhof, die fünf Ortstermine vorstellte.

Ägypten
Los geht es schon am Mittwoch, 16. März, im Ladengeschäft "High Light" von Ortrud Arning in der Kirchstraße. Dort erzählt die Ägypterin Dr. Maha Kamel-Weiler über ihren Lebensweg von Kairo nach Steinfurt.
Am Donnerstag, 21. April, geht es asiatisch zu. Im Asia Wok Haus "Than Long" am Wilhelmsplatz berichtet Tran Anh Quan aus Vietnam.

Türkei
Eine etwas "nähere" Kultur repräsentieren Michiel Yntema und Wilhelm van Wal aus den Niederlanden. Beide sind am Donnerstag, 19. Mai, zu Gast in der alten Kornbrennerei Haus Sallandt, Steinstraße 26. Ingrid Schrik beschäftigt sich schon lange mit der Türkischen Kultur. Die Fotografin referiert am Donnerstag, 16. Juni, in der Türkischen Begegnungsstätte an der Rottstraße.

Am Donnerstag, 14. Juli, ist die 17-jährige jordanienstämmige Handballerin Yasmin Yussif im Sport und Mode-Haus Vorgerd, Steinstraße 35, zu Gast. Die Gymnasiastin hat das Handballspielen beim Turnerbund gelernt und spielt jetzt beim Zweitbundesligisten Greven 09.

"In der 12. Runde wollen wir den Spieß umdrehen und typische Steinfurter zu Wort kommen lassen", kündigt Prof. Dr. Thomas Hoeren an. Zugesagt hätte schon der LOV-Vorsitzende Johann Prümers. Noch keine endgültige Zusage habe er vom Erbprinz Carl Ferdinand bekommen.
Die Ortstermine beginnen alle um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen bei der VHS-Steinfurt, Tel. (0 25 51) 1 48 20.

Quelle: MZ vom 10.03.2011 von Matthias Lehmkuhl

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Wie verklage ich meine Eltern auf Taschengeld?


Prof. Hoeren ist eingefleischter Wahl-Steinfurter und Medienrechtler mit einer Vielzahl von Interessen.

Steinfurt - er nächste Termin der Kinder-Uni von Volkshochschule, Musikschule und Fachhochschule Steinfurt steht vor der Tür: Am 13. März (Sonntag) wird Prof. Dr. Thomas Hoeren um 11 Uhr in der Fachhochschule referieren: Wie verklage ich meine Eltern auf Taschengeld?
Prof. Hoeren ist eingefleischter Wahl-Steinfurter und Medienrechtler mit einer Vielzahl von Interessen. Der Familienvater wird viele Fragen aufwerfen: Welche Rechte haben Kinder? Können Kinder ihre Eltern verklagen? Warum dürfen Erwachsene mehr als Kinder? Wie arbeiten Gerichte? Erläutert wird, welche Möglichkeiten und Grenzen Recht bietet. Was ist ungerecht? Was darf Erziehung? Warum dürfen Kinder sich nicht von ihrem Taschengeld alles kaufen und wie spielt Werbung hier mit rein?

Möglich wird die Kinder-Uni durch Unterstützung der Stadtwerke Steinfurt und der Westfälischen Nachrichten, die bereits zum dritten Mal die Kinder-Uni fördern. Jedes Kind ab neun Jahren, das an der Kinder-Uni teilnehmen will, kann beim Steinfurter Kreisblatt oder der VHS in Burgsteinfurt oder dem Büroeinrichtungshaus Haves in Borghorst eine Eintrittskarte zum Kinder-Uni-Termin abholen.

Es gibt sogar einen eigenen Studienausweis für die Kinder-Uni. Für jede Veranstaltung gibt es einen Stempel in den Ausweis. Wer drei Stempel in seinem Ausweis hat, kann an einer Tombola teilnehmen und Preise gewinnen. Es gibt Kinder-Schnupperkurse der VHS und der Musikschule. Und die Stadtwerke stiften ein großes Schwimmpaket für die ganze Familie mit 30-mal Eintritt.

Quelle: WN vom 03.03.2011

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Keiner muss alles können
Motivations-Lehrstück mit Rainer Schmidt im Kommunikationszentrum


Rainer Schmidt in Aktion: Bei seinem lebhaften Vortrag (l. und oben r.) und zusammen mit VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann, die sich mit einem Steinfurter Stadtführer bedankt.

Steinfurt. Wenn ein Mann mit zwei fehlenden Unterarmen und einem verkürzten Bein sein Leben meistert, ist das an sich schon etwas Besonderes. Wenn dieser Mann auch noch Pfarrer, Europa- und Weltmeister, Olympiasieger und Motivationstrainer in einer Person ist, darf man gespannt darauf sein, was er zu berichten hat.
Rainer Schmidt aus Bonn war zum zweiten mal in Steinfurt zu Gast. Diesmal auf Einladung der Werbegemeinschaften von Borghorst und Burgsteinfurt, der Gewerbegemeinschaft Sonnenschein und der Volkshochschule. Die Steinfurter Stadtteile wachsen immer mehr zusammen. Das war immer gewünscht und wird immer mehr auch an solchen gemeinsamen Aktivitäten greifbar.
Und die Kooperation kommt gut an: So fanden sich am Montagabend rund 70 interessierte Zuhörer im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse Steinfurt ein, um Schmidts spannenden Vortrag anzuhören.

Impuls-Geber
Im Namen der „Gastgeber“ begrüßte Dr. Barbara Herrmann als Direktorin der Volkshochschule das Publikum und den besonderen Gast: Rainer Schmidt. Er besucht Firmen und Vereine, um plausible und verständliche Erzähl-Vorträge zu halten. Die sollen sich einprägen, ohne als ellenlanges Manuskript anschließend in einem Ordner zu verschwinden. Damit möchte der energische Leistungssportler (Tischtennis) Impulse geben und Gespräche in Gang bringen. Und ist selbst das lebende Beispiel dafür, dass die Theorie auch in der Praxis funktioniert.

Zutrauen und Grenzen
Die Frage am Montag lautete: Wie funktioniert Motivation? Als Gerüst brauche die Motivation drei Faktoren: den Menschen, die Aufgabe als Herausforderung und den Mitmenschen.
Wichtig sei vor allem, sich selber etwas zuzutrauen, ohne sich zu überfordern. Denn immer müsse der Mensch auch seine Grenzen akzeptieren und sich trauen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mit kleinen Geschichten aus seinem Leben „garnierte“ Schmidt unterhaltsam seine Thesen. So nahmen die Zuhörer eine Vielzahl vielleicht neuer Erkenntnisse mit nach Hause. Wie zum Beispiel, dass Überforderung Angst erzeugt und krank macht, Unterforderung aber auch ein Leistungsvernichter ist.
Oder auch: Dass interne Konkurrent nicht zum Erfolg führt, sondern nur Kooperation und Teamwork. Dass keiner alles können muss, weil doch jeder irgendetwas kann. Und letztlich, dass der Mensch als Mensch mehr wer ist als die Leistung.

Erfolgreich trotz Behinderung
Rainer Schmidt, Jahrgang 1965, wurde ohne Unterarme und mit einem verkürzten rechten Oberschenkel geboren. Die Untersachen für seine Behinderung sind letztlich nicht geklärt, anzunehmen ist aber ein seltener Defekt/Fehlentwicklung von Oberschenkelknochen, Wadenbein und Elle. Bereits im Alter von zwölf Jahren hat Schmidt angefangen, Tischtennis zu spielen. Mit hervorragendem Erfolg. Die christliche Erziehung im Elternhaus mündete schließlich in einem Studium der evangelischen Theologie. Aktuell ist Schmidt Dozent am Pädagogisch-Theologischen Institut in Bonn (PTI-Bonn).Und der andere Teil seines Berufes gehört seinem freiberuflichen Einsatz als Referent und Motivationstrainer.

www.schmidt-rainer.com

Quelle: MZ vom 02.03.2011

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Schackeline auf Schalke


Rolf Rojek, Jupp Schnusenberg, Schackeline, Dr. Peter Krevert und Gerd Rehberg.

Gelsenkirchen/Steinfurt - Das kürzlich auf den Namen Schackeline getaufte Steinfurter Huhn sorgt derzeit im bekanntesten Stadtteil des Ruhrgebietes für Aufsehen. Anlässlich einer Ausstellungseröffnung über die letzten 100 Europapokalspiele des FC Schalke 04 in der Geschäftsstelle des Schalker Fanclub-Verbandes traute der Steinfurter Sportsammler Dr. Peter Krevert seinen Augen nicht. Da trippelte das ihm aus der hiesigen Volkshochschule bekannte Federvieh doch tatsächlich zwischen den geladenen Gästen umher. Mit tatkräftiger Unterstützung des Schalker Ehrenpräsidenten Gerd Rehberg und des früheren Vereinspräsidenten Jupp Schnusenberg konnte Schackeline zu einer Erfrischungspause überredet werden. Fanclubverbands-Chef Rolf Rojek erklärte sich spontan bereit, bis zum Saisonende höchstpersönlich für die weitere Fütterung von Schackeline mit königsblauen Spezialitäten Sorge zu tragen.

Quelle: WN vom 02.03.2011

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Die Rainer-Schmidt-Welcome-Party


Herausforderungen annehmen: Rainer Schmidt über Kompetenz, Kooperation und Tischtennis Foto: (Tnn)

Burgsteinfurt - Er wolle keine Predigt halten, sondern plausibel reden und Impulse geben - so eröffnete Rainer Schmidt am Montagabend seinen Vortrag „Mit Grenzen siegen lernen“ im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse Steinfurt. Der evangelische Pfarrer aus Bonn, der ohne Unterarme und mit einem verkürzten rechten Oberschenkel geboren wurde, ist Trainer für Motivation und zahlreicher Goldmedaillengewinner in Sachen Tischtennis bei unzähligen WMs, EMs und Paralympics und wurde von der VHS in Kooperation mit den Werbegemeinschaften Steinfurt eingeladen.

„Ich bin mächtig, ich bin potent, ich hab´s drauf“ - Leistung macht Spaß und glücklich, stellt Rainer Schmidt fest. Man braucht Erfolgserlebnisse im Leben, denn die verhelfen zu Ichstärke und Weltvertrauen. Er rät außerdem, möglichst viele Herausforderungen anzunehmen; „ich stehe nicht als Behinderter oder Angsthase hinterm Tisch, sondern als Athlet“. Aber nach der Herausforderung - die auch immer irgendwie eine Verlockung ist - muss es auch Entspannung geben, denn man kann ja „nicht eine Sau nach der nächsten durchs Dorf treiben“.

Doch wie sieht es eigentlich mit der Konkurrenz aus? Ist sie fördernd für Leistung? Dort erzählt Rainer Schmidt über „den Fluch des Vergleichens“ und stellt fest, dass man auch Verlieren lernen muss. Dabei heißt das Zauberwort: Kooperation. Innerhalb eines Unternehmens schürt Konkurrenz nur das Vergleichen und Einbahnstraßenkommunikation. Aber externe Konkurrenz schweißt das Team enger zusammen. Das kann man auch auf sich selbst beziehen: Jeder kann jammern, aber jeder kann auch auf seine Habenseite schauen.

Gerade Rainer Schmidt erzählte, dass er seine Stärken stärken und Hilfe annehmen musste. Aber letztendlich nimmt ja auch jeder Chef die Hilfe seiner Sekretärin an. Vertrauen ist also wichtig für kooperatives Handeln und Kompetenz, sowohl Mensch- als auch Gottvertrauen, man muss wissen, dass man wichtig für jemanden ist. Dann kann man auch fröhlich eine „Rainer-Schmidt-Welcome-Party“ feiern, ohne dass man eine besondere Leistung mit nach Hause bringt. Daraus schließt Rainer Schmidt: Der Mensch ist mehr wert als die Summe seiner Leistungen.

Und die rund 70 Besucher konnten sich nach diesem eineinhalb-Stunden-Vortrag so manch schlaue Lebensweisheit in ihr unsichtbares Notizbüchlein schreiben.

Quelle: WN vom 02.03.2011 von Theresa Gerks

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Frauen-Kulturfrühstück:
Appell an gemeinsame Stärken

STEINFURT "100 Jahre Internationaler Frauentag - 100 Gründe zum Feiern! Brot und Rosen" - einen würdigeren Anlass für das Jubiläums-Frauenkulturfrühstück des "Arbeitskreis Frauen in Steinfurt" im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse genießen gibt es sicherlich nicht.


Anni Lütke Brinkhaus, Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung Steinfurt. (Foto: Engels)

Bei der großen Resonanz ein willkommener Ort der Diskussion über Frauenrechte - mit einem kritischen Blick in die Vergangenheit und einem optimistischen Blick nach vorne. Bekannte Funktionsträgerinnen der Kommunalpolitik wie die stellv. Landrätin Gisela Köster, die Vorsitzende der Gleichstellungskommision des Kreistages Heike Weiß und Steinfurts stellv. Bürgermeisterin Regina Hemker-Möllering zeigten durch ihre Präsenz ihre Verbundenheit mit diesem frauenpolitischen Vormittag.

Große Aufgaben
In ihrer Begrüßungsrede stellte Anni Lütke Brinkhaus, Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung Steinfurt, einen überaus interessanten Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre des Internationalen Frauentages. Von den Anfängen der Textilarbeiter in Amerika bis zu den heutigen Verhältnissen schlug sie unterhaltsam und gleichzeitig informativ den Bogen zu den großen Aufgaben, die noch zu leisten sind. In welcher Gesellschaft auch zukünftige Generationen leben wollen, dafür müssten sich alle Kräfte jetzt engagieren und den Grundstock legen für eine lebenswertere Welt.

Für den besonderen Anlass konnte auch mit Sr. Dr. Lea Ackermann, Gründerin und Vorsitzende von SOLWODI (Solidarität mit Frauen in Not, eine Referentin gewonnen werden, deren Engagement weltweite Anerkennung gefunden hat. Sie ist Angehörige des Ordens der "Missionsschwestern unserer lieben Frau von Afrika", auch "Weiße Schwestern" genannt.
Mit ihren sehr persönlichen Worten gab sie einen tiefen Einblick in ihre Arbeit, in gesellschaftliche Missstände mit oftmals traditionellen Ursprüngen.
Wer diese charismatische Frau erleben durfte, für den bekommt der Spruch "Die Hälfte des Himmels den Frauen, die Hälfte der Erde den Frauen und die Hälfte der Macht den Frauen" eine nicht nur kämpferisch gemeinte andere Dimension.

Kabarettistische Spitzen
Nachdem sich die Besucherinnen an dem reichhaltigen Frühstücksbuffet gestärkt hatten, wurden sie vom Ensemble "LiteraMusico" auch musikalisch verwöhnt. Ihr Programm "Starke Frauen-zuckersüß und bitterbös" war eine kabarettistische Abrechnung mit dem vermeintlich starken Geschlecht, hielt genug Zündstoff des Kampfes der Geschlechter bereit.

Beste Unterhaltung mit Niveau boten Jule Vollmer und Elmar Dissinger, köstlich amüsant und zugleich entwaffnend direkt. Ihre Spötteleien und skurrilen Geschichten fanden den Weg zum Herzen, berührten in ihrer sensibel pointierten Art.
Ihre Chansons waren wie Balsam für die Seele, verzauberten und fesselten gleichermaßen. Solch ein rundum gelungener Morgen gibt Kraft für eine Zukunft, die bedeutende Aufgaben bereit hält.

Quelle: MZ vom 01.03.2011 von Axel Engels

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"Gebt uns das Brot und auch die Rosen"


Jule Vollmer und Elmar Dissinger trugen zum Kulturfrühstück literarische Kostbarkeiten und musikalische Leckerbissen bei.Fotos: (Johanna Langkamp)

Burgsteinfurt - Am Sonntag gab es im Kommunikationszentrum der Sparkasse ein besonderes Jubiläum zu feiern: 100 Jahre internationaler Frauentag, und 160 Frauen feierten unter dem internationalen Motto „Brot und Rosen“ (nach einem Gedicht von James Oppenheim) mit.

Anni Lütke-Brinkhaus, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises und Mitglied des „Arbeitskreises Frauen in Steinfurt, hielt die Anfangsrede. „Ich sage, dass Forderungen, die vor 100 Jahren getroffen wurden, weitergeführt werden müssen.“ Es ging ihr im Kern ihrer Rede darum, deutlich zu machen, dass der Kampf der Frauen für Gleichberechtigung noch nicht beendet ist. So brachte sie auch Themen, wie „Gleiche Löhne für gleiche Arbeit“ zur Sprache.

Nach ihren Ausführungen übergab sie das Wort an Festtagsrednerin Dr. Lea Ackermann. Den Schwerpunkt ihres Vortrags legte Ackermann anlässlich des 100 jährigen Jubiläums des internationalen Frauentages auf die Geschichte der Emanzipation der Frauen. Mit viel Engagement referierte sie über ihre persönlichen Erfahrungen, die sie auf den Treffen der UN-Weltfrauenkonferenzen auf der ganzen Welt gesammelt hatte. Es schien ihr ein persönliches Anliegen zu sein, die Zuhörerinnen an ihren Erlebnissen teilhaben zu lassen. Infolge dessen dauerte ihr Vortrag, der neben ihren persönlichen Erlebnissen mit Zahlen und Fakten gespickt war, auch deutlich länger als geplant.

Das reichhaltige Frühstücksbuffet wurde im Anschluss eröffnet, bevor zum Schluss ein Auftritt des Kabarett-Duos „LiteraMusico“ folgte, der vom Publikum mit Begeisterung verfolgt wurde. Die beiden „LiteraMusico“-Akteure Jule Vollmer und Elmar Dissingers sangen und erzählten Geschichten und Chansons zwischen Kicken, Kreißen, Lust und Leidenschaft.

Quelle: WN vom 01.03.2011 von Johanna Huesmann

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"Du bist, was du isst"


Der mehrfach preisgekrönte Kabarettist Philipp Weber begeisterte sein Publikum mit cleveren Pointen. Sein Programm „Futter“ ist eine „satirische Magenspiegelung der Gesellschaft“.Foto: (Daniela Elpers)

Steinfurt - Es gibt sie noch: Kabarettisten, die mit cleveren Pointen das Publikum zum Lachen bringen können. Flache, stumpfe oder beleidigende Wortwitze waren von Philipp Weber im Bürgersaal des Rathauses nicht zu hören. Der Kabarettist war am Wochenende mit seinem Programm „Futter - Du bist, was du isst“ zu Gast in Borghorst. Eine „satirische Magenspiegelung der Gesellschaft“, wie er selbst sagt. Weber begeisterte mit viel Energie und diskutierte mit sich selbst und dem Publikum über Ernährung und all seine Facetten.

Der studierte Chemiker und Biologe weiß, wovon er spricht. So erzählte er von einem „Slow-food-Abend“, an dem er für seine Nachbarn kochen wollte und das eben ganz langsam, mit viel Zeit. Nach und nach schränkten seine Gäste das anvisierte Essen durch Allergien (Nachtschattengewächsallergie) oder Unverträglichkeiten (Lactoseintoleranz) aber immer weiter ein. So weit, dass der Koch fast selbst kochte und zwar vor Wut. Da erinnerte er sich an seine Mutter, die hatte nämlich eine „Nahrungsmittelunverträglichkeitsintoleranz“. Weber: „Zu Hause wurde gegessen, was auf den Tisch kam.“

Weber kritisierte die Restaurantlandschaft, die nahezu ausschließlich aus Italienern, Griechen und Chinesen besteht. Ihm würde Sushi als Delikatesse angedreht, nur weil die japanischen Hausfrauen zu faul zum Kochen seien.

In einem deutschen Restaurant stieß er dann auf Steckrüben-Carpaccio, „Dabei sind Steckrüben von Carpaccio so weit entfernt wie Schäuble von einem ausgeglichenen Haushalt.“

Insgesamt bereitete er seinem Publikum einen lustigen Abend mit anspruchsvollen Pointen, die mit viel Beifall honoriert wurden.

Quelle: WN vom 28.02.2011 von Daniela Elpers

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Aus Schackeline hätte auch ein Horst werden können . . .


Dr. Christoph Hantel moderiert, und das noch namenlose Huhn hört zu.Foto: (-lü)

Steinfurt - Die Namensfindungskommission hätte sich auch ganz anders entscheiden können; aber letztlich blieb Schackeline als meistgewünschter Name für das Steinfurter Huhn übrig.

Moderiert von Dr. Christoph Hantel und seiner Chefin Dr. Barbara Herrmann (die froh war, dass Babsi als Vorschlag schnell unter den Tisch fiel, musste der passende Name aus gut hundert eingegangenen Vorschlägen gefunden werden. Und hätte sich ein Jury-Mitglied durchgesetzt, wären es sogar zwei Namen geworden, denn das Huhn könnte durchaus auch ein Hahn sein - aber Schackeline und Horst . . .?

Als geklärt war, dass der Name Vorrang haben und selbstredend das Geschlecht bestimmen sollte, wurden schnell alle Versuche aussortiert, lokale Bezüge zu Borghorst oder Burgsteinfurt herzustellen; auch Kunstkonstrukte hatten keine Chance. (Dioxi und Dixi fielen aus anrüchigen Gründen unter den Tisch.)

Hier nun von Alberta bis Zwitty eine eher zufällige Auswahl aus den Vorschlägen: Amira, BoBu, Burgfrieda, Chick Norris, Das fusselige Huhn, Dotty, Ei la von Stein, Freddi das Superhuhn, Fürst Konrad zum Wasserschloss, Gräfin von Hinkelotta zu Steinfurt, Hennelore, Horst, Jelle, Kakelbunte, Kannichtruhn, Karl, Konrad Stadtmauer, Kükelekü, Lady Gagack, Lisbeth, Miss BoBu, Nevi, Odile, Otto von Steinfurt, Paula, Pikkolieni, Rüdiger, Sir Kicheriki, Stemmerter Heunerwiemn, Stevieh, Stiena, Stoni, Sweetly von und zu Domestica, Trixi, Tuktuk, Tüteimama, Wiemenlady.

Quelle: WN vom 25.02.2011 von Hans Lüttmann

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Das Steinfurter Huhn hat jetzt einen Namen:
Die neue Frontfrau: Schackeline

STEINFURT Jetzt ist es amtlich! Das bislang geschlechtsneutrale Steinfurter Huhn ist eine Dame. Und namenlos ist die inzwischen auch nicht mehr: Schackeline heißt die jüngste Frontfrau der Kreisstadt!

Andrea Huberty (2.v.l.) ist die "Mutter" von "Schackeline". Sie war gestern Morgen zu deren erstem öffentlichen Auftritt auf dem Burgsteinfurter Wochenmarkt gekommen. (Foto: Bödding)

Darauf verständigte sich am Donnerstagabend eine "Findungskommission" - Vertreter aus verschiedensten Bereichen städtischen Lebens und paritätisch aus beiden Stadtteilen besetzt.

Wahrlich keine leichte Aufgabe für die Damen und Herren, aus rund 100 Vorschlägen den pfiffigsten, treffendsten zu finden. Schließlich gab es darunter so bunte Ideen wie "Lady Gack-Gack", "Stiene", "Hennelore" , "Bubori", "Bu-Bo", so klingende wie "Rosalie von Stenvorde" oder "Gräfin Hinkelotta von Steinfurt". Dank der Moderatoren Dr. Christoph Hantel und Barbara Herrmann von der VHS aber lief das Auswahlverfahren sehr viel schneller als erwartet. Auch deswegen, weil man sich rasch über die Kriterien verständigte: Kurz und griffig sollte der Name sein.

Komplizierte Kunstnamen und auch solche, die nur einen Stadtteil favorisieren, wurden schnell verworfen. Besonders froh war VHS-Direktorin Barbara Herrmann, dass auch "Babsi" durchs Raster fiel. Im Nu blieb so für die Endrunde nur noch ein Drittel der ursprünglichen Hundert übrig.

Klare Favoritin
Bei der abschließenden Punkteverteilung (jeder hatte zehn zu vergeben) kristallisierte sich eindeutig "Schackeline" als Favoritin heraus. Gefolgt von "Berta". Der Gedanke allerdings, "Schackeline" noch einen "Schack" zur Seite zu stellen, scheiterte am Mehrheitsvotum.

"Wenn das Huhn erst mal einen Namen hat, sind wir ein großes Stück weiter", verspricht sich Dr. Barbara Herrmann jetzt einen weiteren Antrieb für Steinfurts "Huhn-Aktion". Bislang haben schon rund 40 Interesse an einem Federvieh angemeldet.

Quelle: MZ vom 25.02.2011 von Christiane Hildebrand-Stubbe

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„Genjal“ soll erst der Anfang sein


Landrat Thomas Kubendorff unterhält sich mit einer Seniorin, die mit Schüler-Hilfe den Umgang mit dem Computer lernt. Links neben ihm Dr. Anke Bösenberg vom Gesundheitsamt, hinter ihm Dr. Barbara Herrmann von der VHS Steinfurt, rechts die Schüler-Lehrer..Foto: (Achim Giersberg)

Kreis Steinfurt - „Mann o Papa! Das kenn ich von zu Hause“ offenbart Landrat Thomas Kubendorff, dass er privat auch schon mal Computer-Nachhilfe braucht und dass seine Kinder dann ähnlich ungeduldig sind wie die Enkel der Senioren, die sich hier im Raum 123 des Steinfurter Gymnasiums Arnoldinum über eine Alternative zum eigenen Quengel-Nachwuchs freuen. Denn Felix, Dennis oder Corinna, die sie in die PC-Geheimnisse einführen, haben als Schüler des Leistungskurses Pädagogik jede Menge Geduld und Einfühlungsvermögen. Dazu beigetragen hat auch ein eigener Vorbereitungskurs. Denn das Projekt „Genjal“ - Generationenlernen in jedem Alter - geht den Wissenstransfer zwischen Alt und Jung systematisch an. Schule, Volkshochschule und der Kreis arbeiten in dem Projekt eng zusammen.

Und das kommt an: Zwei Kurse zu je zehn Teilnehmern gibt es schon, dazu eine Warteliste. Dr. Anke Bösenberg vom Kreis-Gesundheitsamt: „Es geht uns um das Ehrenamt, Unterstützung und soziales Miteinander“. Aber auch um ganz konkreten Alltags-Nutzen: „Gerade für Senioren sind Internet und e-Mails ein Tor zur Welt“

Das Konzept geht auf. „Die warten, bis wirs wirklich drauf haben“, lobt eine Seniorin ihre Schüler-Lehrer und eine andere weiß: „Mit den eigenen Kindern ist das viel stressbeladener, es gibt viel mehr Konflikte.“ Die Schüler-Lehrer dagegen seien ganz anders: geduldig, freundlich, ausdauernd. Man lache viel und habe viel Spaß zusammen. „Das ist ja wie in der Kreisverwaltung“, entfährt es da dem Landrat.

Er freut sich, dass mit geringen Mitteln etwas in Bewegung kommt und kann sich gut vorstellen, dass ähnliche Projekte bald flächendeckend im Kreis zu finden sind. Kubendorff verweist auf das vergleichbare Projekt „Eule“ ihn Recke und auf ähnliche Bestrebungen in Nordwalde. „Die Anfänge sind klein, aber fein, doch in drei Jahren ist das eine große Sache“, glaubt der Landrat. Wichtig sei jedoch, die jeweiligen Volkshochschulen einzubinden. Die könnten nicht nur die Schüler pädagogisch ausbilden - sie könnten auch von „Anschlussaufträgen“ profitieren, sprich Senioren, die „normale“ PC-Kurse besuchen und Schüler, die zu VHS-Referenten würden.

Dr. Bösenberg kann sich auch eine Ausweitung auf andere Bereiche über das PC-Thema hinaus vorstellen. Ihr ist wichtig, dass „Genjal“ auch auf Gegenseitigkeit beruht, dass die Senioren den jungen Leuten etwas von ihrer Lebenserfahrung und Kompetenz in anderen Bereichen abgeben.

WN vom 25.02.2011 von Achim Giersberg

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Gewerbegemeinschaft Sonnenschein:
Pläne für einen "neuen" Leinenmarkt


Auch das "Steinfurter Huhn" war Thema der Sitzung. (Foto: Nix)

STEINFURT Größer und schöner als im letzten Jahr soll der Leinen- und Blaudruckmarkt am 6. und 7. Mai werden. Auch die Mitglieder der Gewerbegemeinschaft Sonnenschein können künftig daran teilnehmen.

"Der Markt bekommt einen neuen Namen", erklärte der Vorsitzende Heinz Palstring auf der Generalversammlung am Dienstagabend im Parkhotel Osthues. "Leinen- und Handwerkermarkt Burgsteinfurt" soll die Veranstaltung zukünftig heißen.

Handwerker
Warum, das erklärte Hermann Lindhof, Chef der Werbegemeinschaft Burgsteinfurt: "Vor rund 20 Jahren begannen wir, den Leinen- und Blaudruckmarkt aufzubauen." Mittlerweile fehlt Nachwuchs bei den Beschickern. Der Markt droht, immer kleiner zu werden. "Deshalb wollen wir auch artverwandte Berufe zulassen", sagt Lindhof, "und in Richtung eines Handwerkermarktes weiter machen". Zusammen will man so die Stadt stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Palstring rief die Sonnenschein-Mitglieder dazu auf, sich tatkräftig zu beteiligen.

Unzufrieden ist Palstring mit den Aktivitäten auf der Homepage www.sonnenschein-steinfurt.de. Zu wenig Mitglieder seien sich der Werbechancen bewusst, die diese Internetpräsenz biete. Zwar sind 67 Unternehmen verzeichnet, aber: "Die Möglichkeit, konkrete geschäftliche Angebote einzustellen, wird absolut nicht genutzt", resümiert Hermann Kröger, Hauptinitiator der Seite. "Dabei ist die Nutzung kostenlos und im Mitgliedsbeitrag enthalten," so Palstring. "Es ist einfach schade", fügt er hinzu.
"Ich habe die Aktion 'Steinfurter Huhn' anfänglich skeptisch betrachtet", verriet Fritz Howe. Doch jetzt ist er überzeugt. Das Gewerbegemeinschafts-Mitglied und VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann informierten über die Sommeraktion. Weiße Polyester-Hühner von 1,10 bis 2,80 Metern werden bemalt, ausgestellt und schließlich für einen guten Zweck auf den zweiten Steinfurter Race Days im September versteigert. Mitmalen kann jeder, zurzeit werden noch kräftig Anmeldungen entgegen genommen.
Auf den Vortrag des Evangelischen Pfarrers Rainer Schmidt mit dem Thema "Ich kann was und ich bin wer" wies Dr. Herrmann hin. Er spricht am 28. Februar um 19.30 im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse. Veranstalter ist die VHS in Kooperation mit den Werbegemeinschaften Burgsteinfurt, Borghorst und Sonnenschein.

Grenzen erkennen
Der Dozent und Motivationstrainer ist ohne Unterarme und mit verkürztem Unterschenkel zur Welt gekommen. Der Medaillengewinner bei den Paralympics lernte, mit seiner Begrenzung zu leben und und sagt heute: "Nur wer sich seinen Grenzen stellt, kann seine Gaben voll entfalten."

"Vorerst werde ich es weiter machen, doch auf lange Sicht suche ich nach einem Nachfolger", verkündete Palstring am Schluss der Veranstaltung. Er ist seit 15 Jahren in der Position des Vorsitzenden. Zurzeit ist Sohn Oliver bereit, ihn bei Bedarf in der Werbegemeinschaft zu vertreten.

Quelle: MZ vom 24.02.2011 von Rainer Nix

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Eltern sind der beste "Filter"
Vortrag über Kinder und ihren Umgang mit dem Internet / Leitfaden für Erwachsene

Ochtrup. Chatten, Instat Messaging und Soicial Media – viele Kinder und Jugendliche nutzen die Angebote des Internets ausgiebig und häufig. Für Eltern ist es allerdings oftmals alles andere als einfach, einen Überblick über die Internetaktivitäten ihrer Sprösslinge zu behalten und sie beim Umgang mit dem World Wide Web an die Hand zu nehmen. Licht ins Dunkel brachten am Donnerstagabend Referent Dr. Christoph Hantel und Jörg Drabe, der Medienberater des Kreises, im Auftrag der VHS Steinfurt in den Räumlichkeiten der Marienschule.

Der Förderverein der Grundschule hatte interessierte Eltern unter dem Motto „Gehen Sie ins Internet – ihr Kind ist schon da“ eingeladen. „Wissen Sie, was Cookies sind?“ – diese Frage sorgte im Publikum am Anfang für allgemeines Kopfschütteln. Die Experten erklärten, dass nicht etwa Gebäck gemeint war, sondern dass Cookies beim Besuch von Internetseiten Informationen über den Nutzer sammelten. Nicht umsonst wüssten Online-Shops genau, was der Kunde sich in der Vergangenheit gekauft hat und was ihm noch gefallen könnte. Praktischerweise erläutern Hantel und Drabe dann anschaulich, mit welchen Hilfsmitteln man die lästigen Cookies wieder los wird.

Darüber hinaus zeigten sie den Eltern, wie man beispielsweise seinen Internet-Verlauf löscht und vor welchen Abzockmaschen man sich in Acht nehmen und seine Töchter und Söhne warnen sollte. „Viele Dinge haben auch damit zutun, dass Kinder sehr gutgläubig sind“, so Dr. Christoph Hantel. Die jungen Internetnutzer rechneten einfach nicht damit, im Internet belogen zu werden.
Ein weiteres Problem sei die Bereitschaft vieler Kinder, persönliche Daten im Internet preis zu geben. „Bei der letzten Volkszählung haben wir uns unglaublich darüber aufgeregt, was man alles angeben sollte. Heute geben wir freiwillig alles Mögliche ins Internet ein“, erklärte Jörg Drabe. Schon im Grundschulalter sollte man damit beginnen, den Kindern einen verantwortlichen Weg ins Internet aufzuzeigen, bei Jugendlichen sei es oftmals schon fast zu spät.

Eine Möglichkeit der Kontrolle für Eltern stellen Filter da, durch die man für Kinder ungeeignete Seiten blockieren könne. Leider sei aber auch durch solche Programme keine komplette Sicherheit geboten. „Sie selbst sind immer noch der beste Filter.“ Dr. Christoph Hantel ergänzte, dass man die Eltern nicht auffordern wolle, den Kindern hinterher zu schnüffeln oder die ganze Zeit neben dem Computer zu sitzen. „Es geht vielmehr darum, die Kinder zu begleiten und ihnen Wege zu eröffnen.“


Dr. Christoph Hantel erläutert in seinem Vortrag Abzockmaschen im Internet.

Tipps für Eltern !

Filter: Einen einstellbaren Filter finden Eltern z.B. unter
www.fragfinn.de
Auf der Website gibt es außerdem eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Einrichtung des Filters. Beachten sollten Eltern allerdings, dass kein Filter komplette Sicherheit bieten kann.

Internet-Führerschein: Eltern können ihren Internetführerschein auf www.schauhin.info ablegen. Für Kinder gibt es die Seite www.internet-abc.de

Rechtliches: Informationen über rechtliche Themen gibt es auf www.checked4you.de oder auch auf www.klicksafe.de

Soziale Netzwerke: Auf www.netzcheckers.de können sich Eltern über soziale Netzwerke wie SchüelerVZ und Facebook informieren.

Web of Trust: Das kostenlose Programm zeigt schon in der Suchmaschine visuell potentiell unsichere Seiten unter den Suchergebnissen an.
Man sollte darauf achten, sich Web of Trust nur bei seriösen und geprüften Software-Seiten runterzuladen.

Quelle: MZ vom 21.02.2011

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Eine Röhre, zwei Instrumente


Andreas vom Hof hatte sein kunterbuntes Röhren-Orchester schnell angelernt. Ruckzuck konnten die Jungen und Mädchen einfache Lieder spielen. Foto: (ar)

Steinfurt - Eine einfache Plastikröhre - und doch gleich zwei Instrumente. Die Qualitäten des runden Dingens als Vuvuzela waren gestern Nachmittag allerdings weniger gefragt. Andreas vom Hof war mehr der Experte für die diversen Schlagtechniken. Und so hatte der Mann aus Heidelberg schnell ein 150-köpfiges Orchester beisammen, das im Eilverfahren eindrucksvoll mit den „Boomwhackers“, so der neudeutsche Name für die bunten Röhren, musizieren lernte. Somit war diese Vorlesung im Rahmen der Kinderuni, organisiert von Musik- und Volkshochschule, unterstützt von den Westfälischen Nachrichten, wieder ein voller Erfolg. Lernziel im Bürgersaal des Rathauses erreicht.
Ein bisschen Physik war bei dem musikalischen Selbstversuch natürlich auch mit im Spiel. Je länger die Röhre, desto tiefer der Ton, da waren die Jungen und Mädchen schnell dahinter gekommen. Mit Hilfe der einprägsamen Einfärbung der Ein-Ton-Instrumente war ein kurzes Konzert überhaupt kein Problem mehr. Um den Ton noch dunkler zu machen, wurden einfach zwei Röhren aneinander gesteckt.
So musste nur noch der schwierige Name für dieses einfache Instrument erklärt werden. „Boom“ macht es, wenn die Kinder mit dem runden Teil in die Hand klopfen, „whack“ ist englisch und bedeutet so viel wie schlagen oder klopfen.

Quelle: WN vom 19.02.2011 von Axel Roll

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Die Kleinen und die große, weite Web-Welt


Die Eltern lauschten in der Marienschule den Ausführungen von Dr. Christoph Hantel und Jörg Drabe zum Internet. Ihr Fazit: „Unsere erzieherische Aufgabe ist es, dass wir unsere Kinder hinführen und ihnen einen vertrauensvollen Umgang mit dem Medium vermitteln.“Foto: (Irmgard Tappe)

Ochtrup - Unser Planet ist inzwischen eine „Google“ auf dem „König Internet“ regiert. Logisch, dass auch der Nachwuchs neugierig auf dieses Medium ist. Das Internet fasziniert bereits im Grundschulalter. Am Donnerstagabend war es Thema eines Eltern-Infoabends, zu dem der Förderverein der Mariengrundschule eingeladen hatte. Referent Dr. Christoph Hantel von der Volkshochschule Steinfurt und Jörg Drabe, Medienberater des Kreises Steinfurt, führten die zahlreich anwesenden Eltern durch den multimedialen Dschungel, in dem sich Cookies, Pop-Ups, Facebook, Administrator, Firefox, Blogs, Youtube und viele andere Dinge tummeln.

Christoph Hantel eröffnete die Veranstaltung mit einem Ausspruch aus Kindermund: „Papa, wie sind die Menschen eigentlich ins Internet gekommen, bevor es den Computer gab?“ Die Frage ist bezeichnend für das derzeitige Zeitalter. Das Internet gehört zum Alltag. Grundschulkinder sollten allerdings täglich nicht länger als eine halbe bis eine Stunde im Netz sein. Ein Filtersystem mit Zeitbegrenzung könnte die Zeit kontrollieren, ersetzt aber nicht die Eltern. „Begleiten Sie Ihre Kinder auf dem Weg ins Internet und sensibilisieren Sie sie für mögliche Gefahren. Damit kann man gar nicht früh genug beginnen“, appellierten die Referenten an die anwesenden Eltern und machten deutlich, dass das Medium „leider nicht nur ein ergiebiges Nachschlagwerk für Schule und Beruf“ ist.

Gefahren, die vom Internet ausgehen, waren Schwerpunkt der Veranstaltung. Beliebt bei Heranwachsenden sind zum Beispiel Musik-Tauschbörsen, die meist nach demselben Prinzip funktionieren: Der Nutzer lädt ein Programm, das sich sofort mit anderen Computern vernetzt. Die Musikproduzenten haben das Recht, die IP-Adresse zu erfahren und Geldforderungen aus dem Urheberrecht einzutreiben. „Finger weg“, warnte Jörg Drabe. Das gilt auch für sogenannte „Abzockerseiten“, bei denen ein falscher Mausklick teure Folgen haben kann.

Auch auf soziale Netzwerke wie Facebook oder SchülerVZ gingen die Referenten ein. „Warnen Sie Ihre Kinder, zu viel von sich preiszugeben“, erklärte Drabe. Spaßfotos etwa oder bestimmte Angaben zum Profil könnten ungeahnte Folgen haben und sich mitunter negativ auf die Jobsuche auswirken „Das Internet vergisst nichts. Niemals“, bekräftigte Drabe seine Aussage.

In Kleingruppen diskutierten die Eltern anschließend ihre Erfahrungen mit dem Internet. Fazit: „Das Internet gehört dazu. Unsere erzieherische Aufgabe ist es, dass wir unsere Kinder hinführen und ihnen einen vertrauensvollen Umgang mit dem Medium vermitteln.“

Quelle: WN vom 18.02.2011 von Irmgard Tappe

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Steinfurter Huhn: Namenssuche geht in die letzte Runde

STEINFURT Die Namenssuche nach dem Steinfurter Huhn geht in die letzte Runde: Bis Donnerstag, 24. Februar, 12 Uhr mittags können in der Volkshochschule Steinfurt (VHS) noch Vorschläge eingehen. Danach wird am Abend eine hochkarätig besetzte Jury aus Geschäftswelt, Steinfurter Vereinen, Kunstwelt, Presse und Rundfunk den Namen für das Steinfurter Huhn auswählen.


Die VHS hofft, dass für das Steinfurter Polyester-Huhn noch Namensvorschläge eingehen. (Foto: prf)

Denn namenlos sollen die Polyester-Hühner aus dem Projekt von VHS Steinfurt, Steinfurter Werbegemeinschaften, Musikschule, Steinfurt-Touristik und Stadt Steinfurt zur Belebung von Borghorst und Burgsteinfurt nicht die Stadt zieren.
In den vergangenen Wochen wurden die Bürger, teils mit Bürgermeister-Hilfe, um Namens-Vorschläge gebeten. Dem Sieger oder der Siegerin im Namenswettbewerb winkt ein eigenes Huhn als Preis für die Kreativität. Gleichzeitig laufen Bestellungen aus den Geschäften, Firmen und Unternehmen in Steinfurt ein. Auch Vereine und Einzelpersonen bestellen bereits Hühner. Es gibt kleine von 1,10 Meter bis hin zu gigantischen 2,80 Meter-Hühnern.
Übrigens ist bis jetzt unklar, ob es sich überhaupt um ein Männchen oder um ein Weibchen handelt. Nichtsdestotrotz sollen dann ab Ostern Dutzende von Hühner bemalt, besprayt, gestaltet und in Szene gesetzt werden. Unter dem Motto: "Ich wollt, ich wär' ein Huhn - Summertime in Steinfurt" tun sich Geschäftsleute auf der einen Seite und Schulen, Vereine, Altenheime, Schützen und viele mehr auf der anderen zusammen, nach dem Motto: "Einer malt - einer bezahlt".

Quelle: MZ vom 18.02.2011

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Ein Huhn erobert die Stadt
Bürgermeister im PR-Einsatz auf dem Markt / Namensgeber gesucht

Bürgermeister Andreas Hoge macht Werbung für das Steinfurt Huhn auf dem Borghorster Wochenmarkt.

Borghorst. Nachdem in der vergangenen Woche die Burgsteinfurter aufgerufen waren, haben am Mittwoch die Borghorster bei der Namenssuche zum Steinfurter Huhn mitgemacht. Bürgermeister Andreas Hoge ließ es sich nicht nehmen, mit den Bürgerinnen und Bürgern selber ins Gespräch über das neue Projekt von VHS Steinfurt, Steinfurter Werbegemeinschaften, Musikschule, Steinfurt-Touristik, Stadt Steinfurt und Steinfurter Vereinen zu kommen.
Das Steinfurter Huhn wurde auf dem Borghorster Marktplatz gezeigt und es hagelte Vorschläge: Frauennamen, Männernamen, wilde zusammengesetzte Kreationen, Vor – und Nachnamen. Kinder, Erwachsene und ältere Menschen gaben ihre Vorschläge ab. Viele Geschäftsleute und auch Vereine haben mittlerweile auch Hühner bestellt, von 1,10 m bis 2,80 m groß sind die Federtiere aus Polyester.
In den kommenden Wochen sollen die Hühner bestellt werden. Dann werden bald Dutzende von Hühnern bemalt, besprayt, gestaltet und in Szene gesetzt. Unter dem Motto: „Ich wollt, ich wär ein Huhn – Summertime in Steinfurt“ tuen sich Geschäftsleute auf der einen Seite und Schulen, Vereine, Altenheime, Schützen etc. auf der anderen zusammen: Einer bezahlt, einer gestaltet. Der beste Name wird prämiert, der Namensgeber erhält sein eigenes Huhn.

Quelle: MZ vom 17.02.2011

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Wer hat den schönsten Namen für das Steinfurter Plastik-Huhn? Auf dem Borghorster Wochenmarkt hatte ein Kunde schon eine Super-Idee: "Lady Gackgack"

Sieg für „Lady Gackgack“?

Steinfurt - Der Weg über den Buchenberg zum Borghorster Wochenmarkt hat sich gelohnt. Einen ganz heißen Namensfavoriten haben VHS-Leiterin Dr. Barbara Herrmann und Steinfurt-Touristik-Chef Heinz Balster auf dem Zettel. „Lady Gackgack“ sollen die bislang noch weißen Polyester-Hühner getauft werden. „Das ist schon ganz nah dran“, freut sich VHS-Kollege Dr. Christoph Hantel über die Idee eines vorbeieilenden Marktbesuchers. Weitere Vorschläge sind aber durchaus noch erwünscht.

Die Werbung um Taufpaten für das verrückte und stadtteilverbindende Federvieh war gestern Morgen nur ein Teil der Aktion „Ich wollt ich wär ein Huhn“ auf dem Wochenmarkt. „Wir wollen natürlich immer wieder für das Projekt werben und es bekannter machen“, erläuterte Heinz Balster als Geschäftsführer der Steinfurt-Touristik. Was den den Hühnerhof-Betreibern zwischen Gemüse und Schnittblumen mit Bürgermeister Andreas Hoge als prominentesten Besucher gelungen ist.

„Spätestens Ende nächster Woche“, schätzt Heinz Balster, „steht der Name für unser Huhn fest.“ Dass die Projekt-Mitstreiter VHS, Musikschule, Werbegemeinschaften, Stadt und Steinfurt-Touristik noch nicht genau wissen, wie es dann weitergeht, hat nichts mit kollektiver Ahnungslosigkeit zu tun, sondern ist quasi Programm. Dr. Barbara Herrmann: „Das Ganze ist ein offener Prozess.“ Fest steht nur die Grundidee: Der eine zahlt, der andere malt. Will heißen, dass der Hühnerfreund, der sich so ein - übrigens sehr pflegeleichtes - Tierchen zulegt, es zum Gestalten in fremde Hände gibt. „So können wildfremde Menschen zusammenkommen“, ist Dr. Barbara Herrmann überzeugt.

Der Startschuss für die Aktion soll Ostern fallen. Bis Anfang Juli sollen alle ein buntes Kostüm bekommen haben und ab dann auf Wanderschaft gehen. Die Projekt-Macher gehen von insgesamt 100 Hühnern aus, die mal in Geschäften ausgestellt werden, mal im Bagno auf der Barocken Achse oder am FMO als Begrüßungskomitee stehen.

Das gefiederte Rudel hat einen Auftrag: Steinfurt mit Charme als verrückt, kreativ, sympathisch, unkompliziert und raffiniert zu verkaufen. Und wenn das Gacker-Viehzeug seinen Job gut erledigt hat, kommen sie nicht zum Schlachter, sondern bloß unter den Hammer. Das soll im September bei den Race-Days passieren. Der Erlös der Versteigerung kommt einem guten Zweck zugute.

Quelle: WN vom 17.02.2011 von Axel Roll

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Das Huhn braucht einen Namen
Neues Steinfurt-Projekz / Pfiffigste Idee wird prämiert


VHS-Chefin Dr. Barbara Herrmann, Heinz Balster (Steinfurt Touristik) sowie Mitstreiter im Werbeeinsatz für das Steinfurter Huhn.

Steinfurt. Das Steinfurter Huhn sucht einen Namen. Das Projekt der VHS-Steinfurt, Steinfurter Werbegemeinschaften, Musikschule, Steinfurt-Touristik, Stadt Steinfurt und Steinfurter Vereinen zur Belebung von Borghorst und Burgsteinfurt möchte dem Polyester-Federvieh einen passenden Namen geben.
Dafür wurde das Huhn am Freitag auf dem Burgsteinfurter Marktplatz gezeigt und Werbung gemacht. Die Reaktionen kamen prompt: Die Besucher fingen schon eifrig mit der Namenssuche an. In den kommenden Wochen  werden dann Dutzende von Hühnern bemalt, besprayt, gestaltet und in Szene gesetzt. (Wir berichteten)
Unter dem Motto „Ich wollt ich wär´ ein Huhn – Summertime in Steinfurt“ tun sich Geschäftsleute auf der einen Seite und Schulen, Vereine, Altenheime, Schützen etc. auf der anderen zusammen : Einer bezahlt, einer gestaltet. Wenn das wetterfeste Huhn nicht gerade auf dem Marktplatz steht, kann es in der Steinfurt Touristik im alten Rathaus besichtigt werden. Der beste Name wird abschließend prämiert, der Namensgeber erhält als „Lohn“ dann sein eigenes Huhn.

Quelle: MZ vom 14.02.2011

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Zur Belebung der Innenstädte von Borghorst und Burgsteinfurt planen die drei Werbegemeinschaften, die Steinfurter Touristik, die Stadt und die Volkshochschule ein Sommer-Kultur-Kunst-Event ganz besonderer Art. Dazu sollen Hühner-Rohlinge aus Polyester zum Einsatz kommen, die erworben und dann bemalt werden können.

Auf das Huhn gekommen
Sommer-Event: bis zu 2,80 große Polyester-Vögel sollen Innenstädte „bevölkern“

Steinfurt. „Ein Huhn, das viel gackert, legt wenig Eier“, heißt ein ungarisches Sprichwort. Die Hühner, die ab dem 2. Juli in den Innenstädten von Borghorst und Burgsteinfurt zu sehen sein werden, können weder gackern, noch Eier legen. Denn die bis zu 2,80 hohen Vögel sind aus Polyester.

Zur Belebung der Kreisstadt-Zentren planen die drei Werbegemeinschaften, die Steinfurter Touristik, die Stadt und die Volkshochschule ein Sommer-Kultur-Kunst-Event ganz besonderer Art. Dazu sollen Hühner-Rohlinge aus Polyester zum Einsatz kommen, die erworben und dann bemalt werden können.


Sandra Abbenhuis (l., Auszubildende zur Kfz-Lackiererin) und Brigitte Bäumer vom Kunstverein bemalen einen der Hühner-Rohlinge.

Start ist Ostern
Dr. Barbara Herrmann: „Start dieser Aktion ist Ostern. Am 2. Juli sollen alle Hühner fertiggestellt sein“. Dieses Projekt sei in Köln und anderen Städten mit großem Erfolg bereits durchgeführt worden und werden analog dazu unter dem Motto „Ich wollt ich wär ein Huhn. Summertime in Steinfurt“ stehen, erklärte die VHS-Leiterin am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in einer Lackierkabine der Firma Raue im Gewerbegebiet Sonnenschein.
Die Statuen gibt es in verschiedenen Größen: 37 Zentimeter, 1,10 Meter, 2,20 Meter, 2,50 Meter und 2,80 Meter. Die Rohlinge sind weiß und können künstlerisch gestaltet werden. „Einzelpersonen und Gruppen, Geschäftsleute und Personen aus Schulen, Vereinen, kirchlichen Einrichtungen, Altenheimen, Schützen, Parteien und Landwirtschaft können sich zusammentun und ein oder zwei Hühner gestalten. Frei nach der Devise: Einer bezahlt, einer gestaltet“, erläuterte Dr. Barbara Herrmann.
Die Organisatoren gehen von mindestens 100 verkaufen und fertig gestellten Exemplaren aus. Die Malaktionen sollen in Absprache mit den Partnern, vielleicht sogar als Event auf den Marktplätzen oder als Ferienspaßaktion geschehen.
Für das Huhn mit Hahnenkamm wird noch ein Name gesucht. „Ich hätte da schon einen: Barbara“, schlug Marie-Luise Biesterfeld, Geschäftsführerin des Kunstvereins, spaßeshalber vor.
„Die Hühner werden parallel zu einem Konzert auf den Bagno-Quadrat der Öffentlichkeit vorgestellt“, sagte Musikschulleiter Josef Schwermann. Die Planung sieht vor, das Ende der Aktion am 17. und 18. September mit den Race Days zu verbinden. „Dort soll dann ein Teil der Hühner versteigert werden. Der Erlös wird einem sozialen Zweck in Steinfurt zugeführt“, sagte Dr. Barbara Herrmann.

Die Kunsthühner kosten in der Grüße 1,10 Meter 135 Euro, ab einer Stückzahl von 25 noch 90 Euro. In der Größe von 2,20 Meter und größer zwischen 580 und 980 Euro (inklusive Versand). Bei größeren Stückzahlen ist eine Preisreduzierung möglich. Bestellungen und Namens-Vorschläge bei der VHS, Tel. (0 25 51) 1 48-20.

Quelle: MZ vom 11.02.2011

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Marktsperrung in Burgsteinfurt: Poller und Schafe

BURGSTEINFURT Wird's munter wie auf einem Marktplatz oder doch eher beschaulich wie auf einem Kirchplatz? Das ist hier die Frage. Alle sind sich einig: Die Aufenthaltsqualität auf dem Markt in Burgsteinfurt muss optimiert werden.

Ein farbenfroher Vorschlag von Dr. Barbara Herrmann und Heinz Balster: Eine blaue Schafherde auf dem Markt. (Foto: Nix)

Anheimelndes Altstadtflair mit vielseitiger Gastronomie und Geschäftswelt, dazu Kunst, Events, Musik - so könnten sich alle Beteiligten die Zukunft vorstellen.
Nach der Sperrung zu bestimmten Zeiten im Sommer 2010 soll es vom 15. April bis 3. Oktober dieses Jahres eine weitere Versuchsphase geben. Vorschlag: dauerhafte Sperrung durch Poller vor dem Alten Rathaus und vor der Kirchstraße an Eppings Biercafé.
Die Zufahrt über die Burgstraße auf den Marktplatz wäre möglich, allerdings nur, um zu parken. Dazu stünde die Schaffung weiterer Parkplätze im Bereich der Stadtbücherei zur Diskussion, eventuell auch die Einrichtung einer Wendemöglichkeit. Am Mittwochabend versammelten sich Vertreter der Werbegemeinschaft, der Anwohner, der Politik und der Stadtverwaltung im Alten Rathaus. Auch Bürgermeister Andreas Hoge war dabei. Der Erste Beigeordnete Dirk Wigant moderierte das Treffen zum Thema "Marktsperrung". Mit dem neuen, konsensfähigen Vorschlag befasst sich in Kürze der Planungsausschuss. 17 Anlieger hatten sich vor diesem Treffen von dieser Maßnahme distanziert. Ihre Position stehe fest: sie seien strikt gegen eine Marktsperrung, da bestehe kein Diskussionsbedarf.

Poller
Im Sommer 2010 wurde der Bereich durch Schilder versuchsweise zwischen 18.30 und 24 Uhr sowie sonntags von 14 bis 24 Uhr gesperrt. Die Maßnahme war nicht sehr effektiv, so die Meinung der Anlieger. Autofahrer hielten sich nicht daran, weil sie letztlich keinerlei Konsequenzen zu befürchten hatten. Das könne es nicht sein. Daher geht der aktuelle Vorschlag von einer dauerhaften Sperrung durch Poller aus.

Dirk Wigant präsentierte die Umfragergebnisse der Wirtschaftsschulen. Die Mehrheit von 320 befragten Passanten/Kunden sprach sich für eine Marktsperrung aus. Weniger eindeutig waren die Positionen hinsichtlich der Sperrzeiten.
Fulminant und farbenfroh kam der Vorschlag zum Thema "Events" von VHS-Direktorin Barbara Herrmann und Steinfurt-Touristik-Geschäftsführers Heinz Balster. Sie regte an, mit einer Herde blauer Schaf-Skulpturen auf Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Das habe es immerhin schon in Wien und Venedig gegeben.
Werbegemeinschafts-Chef Herrmann Lindhof stellte zum Thema "Veranstaltungen" weitere zugkräftige Ideen in Aussicht. Auch die Gastronomen hätten sich Gedanken gemacht. "Es wird sicherlich etwas passieren", betonte Lindhof zuversichtlich.

Quelle: MZ vom 11.02.2011 von Rainer Nix

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„Ich wollt´, ich wär´ ein Huhn“


In der Lackiererei Raue haben sich die Vertreter der VHS, Musikschule, Steinfurt-Touristik, Stadt, Werbegemeinschaften und Vereine schon mal ein Huhn vorgenommen, um es anzumalen. Jeder kann sich an der Kunst-Kultur-Sommeraktion beteiligen. Foto: (Drunkenmölle)

Steinfurt - Nix los in Steinfurt im Sommer? „Da lachen doch die Hühner“, haben sich VHS, Musikschule, die (Ge)Werbegemeinschaften aus Borghorst und Burgsteinfurt, die Stadt sowie die Steinfurt-Touristik gesagt, sich an einem Tisch zusammengescharrt und, ähnlich einer landesweiten Kunstaktion, etwas ausgebrütet, über das man im ganzen Umland lange sprechen soll. „Ich wollt´, ich wär´ ein Huhn“ ist die ganze Sache überschrieben, bei der es darum geht, aus weißen Hühner-Kunststoffrohlingen einen ganzen Stall voll mit kunterbuntem Federvieh zu schaffen, um dann mit ihm auf Wanderschaft zu gehen. Die Organisatoren versprechen sich davon nicht nur jede Menge stadtteilübergreifende Bewegung, sondern auch einen Schub für das Leben und den Handel in den Ortskernen, um im Sommer nicht ins Loch zu fallen.

„Das ist ein bisschen verrückt, auf jeden Fall kreativ, sympathisch, völlig unkompliziert, hat Charme und Rafinesse“, warben VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann und ihre Mitstreiter bei der Vorstellung des Projekts am Mittwochnachmittag im Lackierbetrieb Raue dafür, auf den Zug aufzuspringen. Jeder kann mitmachen, um Kindergarten-, Schul-, Vereins-, Kirchen-, Bauern-, Senioren-, Firmen- oder sonst noch irgendwelche Spaß-, Kunst- oder Werbehühner zu gestalten. Auch Einzelpersonen oder Gruppen können Hühner kaufen und bemalen. Wer keine Idee hat, wie er ein Huhn gestalten kann, kann sich in Workshops (geplant sind gemeinsame Malaktionen unter fachkundiger Leitung beispielsweise auf einem Firmengelände) Hilfe holen. Herrmann: „Die Malaktionen geschehen nach Absprache unter den Partnern vielleicht auch als Einzel-Event auf den Märkten in Borghorst und Burgsteinfurt. Ferienspaßaktionen sind ebenso möglich wie eine Huhnrallye.“ Hinzu kommt, dass das schönste Huhn durch eine Jury ermittelt und prämiert werden soll.

Start der Aktion ist, wie könnte es anders sein, Ostern. Die Hühner werden dann erstmals bei einem Konzert der Musikschulen Rijssen und Steinfurt am 2. Juli vor der Konzertgalerie im Bagno vorgestellt und wandern dann in die Innenstädte. Heinz Balster, Geschäftsführer der Steinfurt-Touristik, kann sich beispielsweise auch vorstellen, mit einer ganzen Hühnerschar die Fluggäste am FMO zu begrüßen, um sie so auf Steinfurt aufmerksam zu machen.

Geplant ist, das Ende der Aktion mit den 2. Steinfurter Race Days am 17. und 18. September zu verbinden. Dort soll dann ein Teil der Hühner versteigert und der Erlös für einen sozialen Zweck in Steinfurt verwendet werden.

Einen Namen sucht das Steinfurter Huhn übrigens auch noch. Wer einen originellen Vorschlag hat, kann ihn in der VHS (am besten schriftlich mit Namen und Adresse) einreichen. Der Taufname wird am Ende mit einem Rohling belohnt, den der Pate selber bemalen kann. Da gackern doch die Hühner.

Quelle: WN vom 11.02.2011 von Dirk Drunkenmölle

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Poller-Test und blaue Schafe


Heinz Böcker erläutert den Kompromiss: Poller am alten Rathaus und an der Kirchstraße; die Fläche vor dem Weinhaus soll Platz zum Wenden und Parken geben.
Foto: (Hans Lüttmann)

Burgsteinfurt - Der Markt als Weideplatz für eine Herde blauer Schafe? Ein spaßiger, aber durchaus ernst gemeinter Einfall, mit dem Dr. Barbara Herrmann und Heinz Balster im alten Rathaus die Gesprächsrunde überraschten, die ein mehr als zehn Jahre altes Problem endlich lösen wollte: Soll der Marktplatz im Sommer für Autos dicht gemacht werden oder nicht? Er soll, entschieden Anwohner, Eigentümer, die Werbegemeinschaft, Gastronomen und Politiker. Aber nicht nur mit blauen Schafen - die könnten als Auftakt-Gag auf dem den Markt grasen - sondern nach einem Kompromiss, den Heinz Böcker der Gesprächsrunde erläuterte.

Und der soll in groben Zügen so aussehen: Die Zufahrt von der Kirchstraße wird in Höhe von Eppings Biercafé mit Pollern versperrt. Auch am Ende der Wasserstraße in Höhe des alten Rathauses werden Poller aufgestellt. Dann gibt es nur noch eine Zufahrt von der Burgstraße aus - aber nur zum Wende oder Parken vor dem Weinhaus. Mit diesem Kompromiss (die Situation vor dem Weinhaus ist dabei noch nicht endgültig geklärt) sind auch die Gastronomen zufrieden, die sich bisher einmütig gegen eine Vollsperrung gestemmt hatten. Der Kompromiss ermöglicht den Autofahrern, bis auf Schrittweite an die Geschäfte und Lokale auf dem Markt heranzufahren, der Markt selber bleibt aber weitestgehend autofrei.

Für andere Vorschläge, von der Voll- über eine Teilsperrung bis zu einer Einbahnstraßenregelung, fand sich keine Mehrheit. Und ein 17-köpfiges Trüppchen Sperrungsgegner blieb gleich zu Hause und wollte überhaupt nicht mehr diskutieren, schrieb aber einen Brief an den Bürgermeister und beklagte sich darüber, dass die Stadt ja eh mache, was sie wolle.

Was Kunden, Einkäufer und Besucher wollen, hat eine Umfrage der Wirtschaftsschulen ergeben; demnach sprechen sich 54 Prozent für eine Sperrung des Marktplatzes aus.

Die Gesprächsrunde empfiehlt dem Planungsausschuss, den Kompromiss vom 15. April bis zum 3. Oktober zu testen - dauerhaft, also nicht nur an den Wochenenden.

Und die blauen Schafe? Sind eine sehr erfolgreiche Kunstidee des Rheinberger Blauschäfers Rainer Bonk. Sie weideten unter anderem schon in Hannover und Duisburg, Mannheim, Münster, Berlin und Venedig, und im Sommer reiht sich also Burgsteinfurt in diese illustre Runde ein.

Quelle: WN vom 10.02.2011 von Hans Lüttmann

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Unternehmensplattform BNI-Chapter:
Die Millionengrenze überschritten

STEINFURT Vor elf Monaten schlossen sich 36 Unternehmen aus 36 verschiedenen Branchen aus der Kreisstadt und Nachbargemeinden zu der Unternehmer-Plattform "BNI Chapter Bagno" zusammen. Das Ziel: Durch gegenseitige Empfehlung Kunden gewinnen und damit den wirtschaftlichen Erfolg steigern. Das Motto: Wer gibt, gewinnt. "Das ist mehr als erfolgreich gelungen", sagte Dr. Barbara Hermann, die Leiterin der Volkshochschule Steinfurt.
 60 Sekunden hat jedes Mitglied, sich und das Unternehmen zu präsentieren.


60 Sekunden hat jedes Mitglied, sich und das Unternehmen zu präsentieren. (Foto: Held)

Sie ist Mitgliederkoordinatorin im Chapter Bagno und hieß die Mitglieder am Dienstagmorgen beim wöchentlichen Frühstück im Posthotel Riehemann willkommen.
"Wir haben die Millionengrenze mit 1 050 874 Euro überschritten", zeigte sich der derzeitige Chapter-Direktor Werner Otto mehr als zufrieden. Durchschnittlich hatte man jede Woche 27 Empfehlungen untereinander ausgetauscht - mit einem Umsatz von jeweils etwa 22 000 Euro. In der Chapter-Liste der "Top I00" der BNI Chapter in Deutschland rangiert man inzwischen an 17. Stelle. Allein die Empfehlungen in diesem Monat lassen vermuten, dass dieses Ranking noch besser wird.

Qualität und Kompetenz

Für Dr. Barbara Herrman ein Beweis, dass hier Qualität, Kompetenz und auch neue Ideen, die in diesem Zusammenschluss durch Gespräche und persönlichen Austausch untereinander entstehen, Schlüssel zum Erfolg sind. Wichtig seien dabei auch die Weiterbildung des Einzelnen in Workshops und Schulungen. Hierzu dienen auch die wöchentlichen Runden, immer dienstags von 7 bis 9.30 Uhr, im Posthotel Riehemann. Hierbei hat jeder die Chance, alles Wissenswerte über das eigene Unternehmen zu vermitteln und zu erklären, welche Art von Geschäftsempfehlungen man in der kommenden Woche genau sucht. Werner Otto: "Diese Routinevorstellung versetzt alle Chaptermitglieder in der Lage, sich und ihr Geschäft professionell darzustellen."

Branchen

Nach Ablauf des ersten Jahres muss die Mitgliedschaft erneuert werden. 21 der 36 haben spontan erklärt, weitermachen zu wollen, erklärte Schatzmeister Dirk Kreyenborg. Alle anderen können und sollten sich in Kürze äußern. Insgesamt können 40 Branchen aufgenommen werden. Die Entscheidung trifft der Mitgliederausschuss.
Zudem wurden auf Empfehlung verschiedene Gäste (Firmen) vorgestellt, die ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Mitarbeit erklärten. "Das zeigt, dass unser Chapter sehr effizient und lebendig ist", freut sich Werner Otto über das Interesse.

Quelle: MZ vom 26.01.2011 von Detlef Held

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Dienstags um Sieben


In einem 60-Sekunden-Vortrag müssen sich die Unternehmer bei jedem Frühstück vorstellen.Foto: (ar)

Steinfurt - Die Namensschilder sind groß, aber eigentlich überflüssig. Nach einem Jahr kennt jeder jeden, das Du ist fast obligatorisch. Die Aufkleber auf dem Jackett gehören aber genauso zum dienstäglichen Ritual wie 60-Sekunden- und Zehn-Minuten-Präsentation, die Engagement-Runde sowie der frühe Frühstücksbeginn um 7 Uhr. Und natürlich, ganz wichtig, die Visitenkarten. Sauber eingetütet in weinroten Plastikmappen oder zur freien Bedienung in einer langen Plexiglasbox, die an den vier Tischen herumgereicht wird. . .

BNI steht auf den Mappen. Business Network International. Seit fast einem Jahr treffen sich 36 Unternehmer aus Steinfurt und Umgebung unter dieser Überschrift wöchentlich im Posthotel Riehemann. Räucherlachs, westfälischer Schinken, Kräuterrührei und Mini-Bratwurst spielen aber nur die Nebenrolle. Tatsächlich gehts ums Geschäft. Das läuft gut, wie Werner Otto als Präsident des Chapters Bagno zufrieden feststellt. „In elf Monaten haben wir die Eine-Million-Euro-Marke geknackt“, freut sich der Immobilienmakler.

Dabei geht es um Aufträge, die sich die Unternehmer durch gegenseitige Empfehlungen verschafft haben. Jede Empfehlung und jedes dadurch abgeschlossene Geschäft wird von Dr. Barbara Herrmann, die als VHS-Leiterin den Vorstandsposten als Mitgliederkoordinatorin übernommen hat, penibel festgehalten.

Höhepunkt des eineinhalbstündigen Frühstücks ist die Engagement-Runde. Dabei muss jeder der fast 40 Geschäftsinhaber aufstehen und Kärtchen verteilen. Diesmal keine Visitenkarten, sondern Empfehlungen und Dankzettel. So erhält der Maler vom Autohausbesitzer einen Hinweis auf einen Kunden, der einen neuen Wohnzimmeranstrich benötigt, der Bestatter bedankt sich für einen Auftrag, den der Versicherungsmakler eingefädelt hat. Damit keine Konkurrenz im eigenen Club entsteht, ist jede Branche nur einmal vertreten. Das Mitglied, das im Monat die meisten Empfehlungen ausgesprochen hat, ist übrigens am blauen Schild am Revers zu erkennen. Das ist der Unternehmer des Monats. So werden im Chapter Bagno im Schnitt in vier Wochen 22 000 Euro umgesetzt.

Bei dem international agierenden Netzwerk steht nicht nur der wirtschaftliche Erfolg im Vordergrund. „Wir möchten auch das eigene Profil durch Austausch und Weiterbildung schärfen“, erläutert Dr. Barbara Herrmann. Darum die 60-Sekunden-Präsentationen. Jeder Unternehmer muss bei jedem Treffen in einer Minute seine Firma vorstellen. So ein Vortrag vor Publikum ist nicht jedermanns Sache. Aber auch hier: Übung macht den Meister. Für Dr. Barbara Herrmann ist das „lernen im wirtschaftlichen Kontext“. Das ist übrigens nicht ganz billig. Der Jahresbeitrag beträgt 780 Euro.

Quelle: WN vom 26.01.2011 von Axel Roll

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Wie Töne auf der Feuerorgel Ballett tanzen


Rund 100 Mädchen und Jungen waren am Donnerstagabend zum Auftakt des dritten Semesters der Kinderuni in die Fachhochschule gekommen, um die Physik-Show live im Hörsaal zu erleben.Fotos: (Drunkenmölle)

Burgsteinfurt - Wenn Schokoküsse in der Vakuumglocke explodieren, grüne Gurken plötzlich glühen und Töne auf einer Feuerorgel Ballett tanzen, dann kommen Kinderaugen aus dem Staunen nicht heraus. Wie in der Fachhochschule, wo im Rahmen der von unserer Zeitung unterstützten Kinderuni der Steinfurter Volkshochschule zum wiederholten Mal Prof. Dr. Hans-Christoph Mertins und seine wissenschaftlichen Helfer den Nachwuchsforschern demonstriert haben, wie einfach oder kompliziert die Welt doch manchmal funktionieren kann.

Mit rund 100 Mädchen und Jungen im Alter zwischen neun und 13 Jahren war der Hörsaal am Donnerstagabend zum Auftakt des neuen und mittlerweile dritten Semesters wieder voll belegt. Und Mertins verschwendete keine Zeit, innerhalb von 60 Minuten weit mehr als ein Dutzend kleiner und großer Experimente vorzustellen, die seine kleinen Zuhörer voll in den Bann gezogen haben.

Der Professor brachte auf einer Lasergitarre den Schall zum Leuchten, ließ an einer luftleeren Eisenkugel Wasserkisten schweben, zündete mit einem Lichtstrahl eine Kerze an und beschwörte mit einem einfachen Mülleimer mit einem Loch und einer Plastikhülle einen Wirbelsturm herauf. Die Luft brannte, als Blitze durch den Raum zuckten, Neonröhren ohne elektrischen Anschluss leuchteten, Sprache wie beim Handy ohne Kabel von einem zum anderen Ort übertragen und ein Regenbogen erzeugt wurde, ohne nass zu werden.

Naturwissenschaften, wenn sie einfach und verständlich erklärt werden, können ja so viel Spaß machen und die Neugier wecken - auch auf die weiteren „Vorlesungen“ der Kinderuni, die am 18. Februar (Freitag) um 16.30 Uhr fortgesetzt wird. Im Bürgersaal des Steinfurter Rathauses geht es dann um „Boomwhackers“ und Töne aus der (Plastik-)Röhre. Wer mehr darüber, die folgenden Veranstaltungen und wissen möchte, wie er mit vielen Stempeln in seinem „Studentenausweis“ am Ende auch noch etwas gewinnen kann, sollte das weitere Programm studieren. Es ist auf Flyern abgedruckt oder kann im Internet eingesehen werden.

Quelle: WN vom 22.01.2011 von Dirk Drunkenmölle

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Depression als Volkskrankheit


Stellten das neue Vortragsprogramm für die „Abendvisiten“ vor (v.l.): Stefan Schonhoven (Marienhospital), Beate Jablonka (VHS), Dr. Ulrich Tegtbauer (Marienhospital) und Dr. Christoph Hantel (VHS).

Steinfurt - Die Resonanz überrascht die Organisatoren manchmal heute noch. „Es gibt Veranstaltungen, da kommen an die 100 Interessierte“, weiß Beate Jablonka. Seit einigen Jahren schon laden FBS, Volkshochschule und Marienhospital monatlich zur „Abendvisite“ ein. Ohne Fachbegriffe erklären Mediziner verschiedene Krankheitsbilder und geben präventive Tipps. Termin ist immer am vierten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Marienhospitals. Der Eintritt zu allen Vorträgen ist frei.

Bereits am kommenden Dienstag (25. Januar) wird Jeroen B. Laffrée über das Thema „Schnarchen - eine (un-)gefährliche Störung der Nachtruhe?“ sprechen. Was ein MRT und speziell das Gerät im Steinfurter Krankenhaus alles kann, wird Dr. Hans-Joachim Meyer-Krahmer am 22. Februar den Teilnehmern erklären.

Mit dem Vorbeugen, Erkennen und Heilen von Darmkrebs beschäftigen sich Dr. Rudolf Mennigen und Dr. Klaus Waltermann am 22. März. Einen Monat später, am 26. April, erklärt Dr. Petra Vieth, warum eine schnelle Therapie bei Schlaganfällen wichtig ist. Die Volkskrankheit Depression steht am 24. Mai im Mittelpunkt. Dr. Matthias Heyng wird referieren und dabei Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten vorstellen. Um Funktionsstörungen der Hände kümmert sich Dr. Hartmut Thiel am 28. Juni.

Dass die Ärzte des Marienhospitals gerne bei den „Abendvisiten“ mitmachen, betonte der Ärztliche Direktor Dr. Ullrich Tegtbauer. In einer lockeren Form könnten so Berührungsängste und Hemmschwellen abgebaut werden. Dabei sei es oftmals auch spannend zu erfahren, welche Fragen den Interessierten unter den Nägeln brennen.

» Anmeldungen sind im Marienhospital, Telefon 0 25 52/7 90, in der FBS, Telefon 0 25 52/9 35 50, oder in der VHS, Telefon 0 25 51/ 1 48 20, möglich.

Quelle: WN vom 21.01.2011 von Gudrun Niewöhner

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„Genjal“ – Generationenlernen in jedem Alter“ ist das Projekt von VHS, Kreis Steinfurt und Arnoldinum überschrieben. Der Auftakt wurde gestern Nachmittag im Burgsteinfurter Gymnasium gemacht.

„Genjal“: E-Mail von Oma und Opa
Schüler nehmen Senioren im Arnoldinum mit in die Computerwelt

BRUGSTEINFURT. Karin Pfeifer sucht noch den Knopf zum Einschalten. Ihre Tischnachbarin versteht es als ihre „letzte Chance“, überhaupt noch die Kurve auf die Datenautobahn zu kriegen. Und Wilhelm Hölscher ist da, damit, wie er mit einem Augenzwinkern sagt, seine Ehefrau nicht länger allein die Geldgeschäfte managt und er endlich mehr erfährt, wie das mit dem Online-Banking eigentlich funktioniert.
Wissbegierig waren alle zehn Senioren, die gestern Nachmittag ins Arnoldinum gekommen waren, um von acht jungen Gymnasiasten zu erfahren, wie sie sich auch im fortgeschrittenen Alter im Datennetz, ohne sich in den Maschen zu verheddern, bewegen können.
„Genjal – Generationenlernen in jedem Alter“ ist das Pilotprojekt des Kreises Steinfurt, der VHS und des Gymnasiums überschrieben, in dem Schüler in die Rolle von Lehrern schlüpfen, um jung gebliebenen Senioren den Zugang zu den Neuen Medien zu verschaffen.
VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann, Dr. Anke Bösenberg vom Kreisgesundheitsamt, stellvertretender Schulleiter Uwe Jäkel und Lehrerin Doris Bremmer, aus deren Pädagogik-Kurs die Schüler kommen, betonen zum Auftakt noch einmal (auch mit Blick auf den demografischen Wandel) die Bedeutung vergleichbarer generationsübergreifender Angebote und Aktionen. Alle Seiten würden profitieren. „Wissensschätze werden ausgetauscht“, war Dr. Herrmann vom Erfolg dieses Projektes überzeugt. „Neue Horizonte tun sich auf“, fügte Dr. Bösenberg an.
Das Eis zwischen „Lehrern“ und „Schülern“ war schon nach der Vorstellungsrunde gebrochen. Locker ging’s zu. Denn eins war gleich zu Beginn für alle klar: Dumme Fragen gibt e4s nicht. Und Stress erst gar nicht.
Die Schüler hatten sich eigens in einem Seminar auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Auch sie lernen, wie sie ihre Pädagogikkenntnisse in die Praxis umsetzten.
Der Kurs erstreckt sich über insgesamt zehn Termine. Und vielleicht wird am Ende das eine oder andere Enkelkind überrascht sein, wenn in seinem Postfach plötzlich eine E-Mail von der Oma aufläuft oder sie eine hübsche mit einem Textverarbeitungsprogramm gestaltete Einladung zum 70. Geburtstag von OP bekommen.

Das Interesse an „Genjal“ ist übrigens so groß, dass bereits ein zweiter Kurs eingerichtet worden ist. Weitere Frauen und Männer stehen schon auf einer Warteliste. Dr. Herrmann überlegt bereits, einen dritten Kurs anzubieten. Interessierte wenden sich an die Steinfurter VHS unter Telefon 02551/14820.

Quelle: WN vom 20.01.2011

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Kinder-Uni der Volkshochschule: Vom Zaubertrank zur Arznei

BURGSTEINFURT Mit einem spannenden Themenfeld aus unterschiedlichen Bereichen geht die "Kinder-Uni" der Volkshochschule Steinfurt in ihre dritte Runde. Fünf Veranstaltungen stehen auf dem Programm, die Karten dazu gibt es wieder kostenlos.


Professor Dr. Richard Korff, Dr. Barbara Herrmann und Josef Schwermann (v.l.) stellten das Programm vor.  (Foto: Nix)

Fachhochschule, Musikschule, Stadtwerke und VHS laden dazu ein. Präsentiert wird ein Mix aus Physik, Chemie, Pharmazie, Musik und Juristerei. "Erfahrungsgemäß gibt es weniger Karten als Interessenten", so VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann. "Doch die Veranstaltungen müssen jeweils mit einer Teilnehmerzahl zwischen 100 und 300 Kindern überschaubar bleiben." Daher können diesmal auch keine Angehörigen mitkommen. Maximal vier Karten werden pro Familie ausgegeben.

Technik
"Wir sehen es zum einen als soziale Verpflichtung an, zum anderen möchten wir Kinder aber auch für Technik interessieren", sagt Professor Dr. Richard Korff, Vizepräsident für Lehre, Forschung und Weiterbildung an der Fachhochschule. Dreimal geht es in die FH an der Stegerwaldstraße zu einer Physikshow am 20. Januar, zu einer Vorlesung über Licht und Farbe am 8. April sowie zu einem Ausflug in das spannende Thema "Vom Zaubertrank zur Arznei" am 15. Mai. "Am Freitagnachmittag ist es bereits ziemlich still, wir bringen Leben ins Rathaus", verspricht Musikschul-Direktor Josef Schwermann für den 18. Februar. Mit "Boomwhackers", bunten Plastikröhren, machen viele Kinder miteinander Musik. "Das ist eine ganz spannende Angelegenheit", verspricht Schwermann.

Eine Reise in die Welt der Juristerei unternimmt Medienrechtler Professor Dr. Thomas Hoeren am 13. März. "Wir verklage ich meine Eltern auf Taschengeld?" lautet der provokante Titel. Karten gibt es jeweils zwei Wochen vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung bei der VHS-Geschäftsstelle. Karten für den ersten Termin werden ab Dienstagmorgen ausgegeben.

Quelle: MZ vom 08.01.2011 von Rainer Nix

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Auf ins dritte Semester!


Prof. Dr. Richard Korff von der FH, VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann und Musikschulleiter Josef Schwermann (v.l.) laden zum dritten Semester ein. Foto: (Hans Lüttmann)

Steinfurt - Keine Studiengebühren, kein Numerus Clausus, ja nicht mal Eintrittsgeld brauchen kleine Leute, um in der Kinder-Uni ganz groß rauszukommen; denn auch im dritten Semester bekommen Studenten zwischen acht und 13 Jahren staunenswerte Antworten auf solche drängenden Fragen: Wie bringt man einen Bleistift zum Tanzen? Warum leuchten Glühwürmchen, und wie verklage ich meine Eltern auf Taschengeld?

Mit Prof. Mertins Physikshow wird das dritte Semester der Kinder-Uni eröffnet, für die wegen des wieder zu erwartenden großen Andrangs diese Regeln gelten: Teilnehmen dürfen nur Kinder zwischen acht und 13, die die Welt entdecken wollen. Kostenlose Karten (höchsten vier pro Nachfrager) gibt es immer erst kurz vor der nächsten Vorlesung bei der VHS, im Büroeinrichtungshaus Haves in Borghorst und der WN/Kreisblatt-Geschäftsstelle am Wilhelmsplatz.

Auch diesmal bekommen die jungen Studenten wieder einen Ausweis, auf dem sie ihre Teilnahme abstempeln lassen und an einer Verlosung teilnehmen können, bei der unter anderem freier Eintritt zu den Bädern zu gewinnen ist. Die jeweiligen Vorlesungen werden hier noch rechtzeitig vorgestellt.

» Alle Termine des dritten Semesters schon mal im Überblick:

Physikshow für Kinder (20. Januar), Töne aus der Röhre - Boomwhackers in der Kinder-Uni (18. Februar), Wie verklage ich meine Eltern auf Taschengeld? (13. März), Licht und Farbe - dank Chemie (8. April), Vom Zaubertrank zur Arznei (15. Mai). Alle Veranstaltungen (bis auf die Röhren-Töne, die im Rathaus lärmen werden) finden in der Fachhochschule statt.

Quelle: WN vom 08.01.2011 von Hans Lüttmann

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