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Miteinander voneinander lernen
Nordwalde - Gemeinsam lernen, gemeinsam gestalten und von der Erfahrungswelt einer jeweils anderen Generation profitieren. So lässt sich das Projekt „Jung und Alt am PC“ beschreiben, das unlängst im „Schlaumacher“ gestartet ist und das jetzt Besuch von Landrat Thomas Kubendorff bekommen hat. Er habe die Idee „Schüler schulen Senioren“ in Recke kennengelernt und das habe ihn so überzeugt, dass er sie in weiteren Kreiskommunen habe etablieren wollen, sagte Kubendorff, der den Schülern Zertifikate überreichte. Mit der VHS Steinfurt sei schnell der entsprechende Partner zur Umsetzung gefunden worden. Der Landrat freute sich, dass neben Burgsteinfurt, wo das Projekt in Kooperation mit dem Arnoldinum, dem Kreis Steinfurt und der VHS als Pilotprojekt gestartet ist, diese Idee jetzt auch im Rahmen der „Generationen-Universität“ des „Schlaumacher“ Fuß gefasst habe. In Nordwalde heißt das Projekt „Jung und Alt am PC“. Mit im Boot sind neben dem „Schlaumacher“, der VHS und dem Kreis auch die Kardinal-von-Galen-Gesamtschule. Und so funktionierts: Jugendliche werden angeleitet, mit Geduld und Fachkompetenz Senioren auf dem Weg in die Computerwelt zu begleiten. Dabei können sich die Senioren die Beispiele und Aufgaben selbst aussuchen. Das Projekt nimmt aber nicht nur Senioren in den Blick, sondern hilft den teilnehmenden Schülern, ihre Kompetenzen auch mit Blick auf den demografischen Wandel zu erweitern. Die Schüler lernen zudem, außerhalb des Unterrichts ihr Fachwissen weiterzugeben sowie die Sichtweisen unterschiedlicher Generationen kennenzulernen. Noch vor dem eigentlichen Start hatten die Schüler durch die VHS eine Schulung bekommen, bei der ihnen Grundlagen der Kommunikation und des altersspezifischen Lernens vermittelt wurden. Und das sollte sich auszahlen: Die beteiligten Senioren waren von dem Angebot begeistert, schreibt die VHS in einer Pressemitteilung. Die Schüler hätten mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen die Ängste weggeräumt, die mit den neuen Medien verbunden seien. Die engagierten Jugendlichen freuten sich über das Zertifikat aus den Händen des Landrates, das sie nun bei Bewerbungen gut einsetzen können. Überreicht vom Vorsitzenden Jan Soller gab es vom Verein „Schlaumacher“ zusätzlich einen Buchgutschein. Kubendorff hatte für die Organisatoren am Ende auch noch eine Überraschung parat. Für die gelungene Arbeit und deren Fortsetzung erhalten der „Schlaumacher“ und die VHS je 1000 Euro. Quelle: WN vom 27.12.2011 |
Neues "Kulturforum" STEINFURT Der Zweckverband Volkshochschule und Musikschule Steinfurt heißt ab nächstes Jahr "Kulturforum Steinfurt". Dieser Namensänderung stimmten die Vertreter der vier Kommunen Horstmar, Laer, Nordwalde und Steinfurt am Mittwoch in der Versammlung im Rathaus von Laer zu.
Der neue Name wurde in erster Linie nötig, weil die Volkshochschule und die Musikschule zum 1. Januar fusionieren und weil die Gemeinde Altenberge Ende des Jahres aus dem Zweckverband ausscheidet (wir berichteten). "Für unsere Musikschüler ändert sich nichts", versicherte der im nächsten Jahr aus Altersgründen scheidende Musikschulleiter Josef Schwermann. Gesamtleiterin des Kulturforums Steinfurt wird Dr. Barbara Herrmann. "Durch den Austritt Altenberges ist ein stellvertretender Musikschulleiter nicht mehr bezahlbar", so Josef Schwermann weiter. Deshalb wird die Führungsebene in der Musikschule auf die im Haus schon lange beschäftigten Michael Gantke, Manfred Greving und Peter-Christopher Nagy verteilt. Quelle: MZ vom 22.12.2011 von Matthias Lehmkuhl |
Szenen einer Ehe Steinfurt. Erst Usch Hollmann hören und sehen – und dann die Krippenausstellung im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse Steinfurt anschauen. Das signalisieren die rund 60 Besucher der Lesung in der Ausstellung. Frühzeitig sitzen sie, während die Erwartung auf eine vergnügliche Lesung sich bereits in den Gesichtern widerspiegelt. Nadine Rath (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Steinfurt), Monika Frieling (Leiterin Stadtbücherei Steinfurt), Anni Lütke Brinkhaus (Gleichstellungsbeauftragte Kreis Steinfurt) und Dr. Barbara Herrmann (Leiterin VHS Steinfurt) hatten Hollmann eingeladen, die vielen Hörern längst keine Unbekannte mehr ist. Ihre Geschichte „Eine glückselige WEINnacht“ ist dennoch kein reines Frauenthema. Drei EhepaareAkteure sind drei Ehepaare, die sich seit der Schulzeit kennen und mittlerweile auf die Rente zusteuern. Gerda und Karl-Heinz erhalten vier Wochen vor dem Fest die Einladung von „Sülings“ per Post. Die „Sülings“, ein Kontrakt aus „Süßer“ und „Liebling“, heißen eigentlich Reinhold und Reinhilde Kemper, die seit mehr als dreißig Jahren ihren Freunden die total verliebte Zweisamkeit vorspielen. Karin und Jochen Hartmann sind ebenfalls eingeladen.
Karl-Heinz wehrt sich gegen den Geschenketerror, den Karin und Gerda unter sich ausmachen. Die Engelsammlung der „Sülings“ wird mit Engeln als Eierwärmer und einem „Nutten-Engel“ vergrößert. Quelle: MZ vom 19.12.2011 von Elvira Meisel-Kemper |
Folgenschwere Schnapsidee
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![]() Mit schrägem Humor erzähle Usch Hollmann von einer besonderen Wein-Nacht. |
Während Reinhold und Reinhilde Süling – das perfekte Bilderbuchpärchen aus der Schulzeit – ihre Gäste Hand in Hand unterm Mistelzweig begrüßen, schauen sich die Gäste im Engelland um. Denn deren große Leidenschaft ist das Engelsammeln; und Gerda fragt sich insgeheim ob ihre zwei Eierwärmer-Engel und der „Nutten-Engel“ als Geschenk vielleicht zu viel des Guten sind. Anscheinend nicht: Reinhold will sich das „sexy Luder als Schutzengel ins Auto hängen“.
Die erste Wienflasche wird geköpft, die Stimmung lockerer, das leidige Krankheiten-Thema unter dem Motto „Wer bietet mehr“ abgehandelt. Beim Nachtisch und nach der achten Flasche A-Wein fängt der Himmel auf Erden langsam an zu bröckeln; der Wein passt nicht mehr zum Essen, Karl-Heinz und Jochen fragen höflich, ob es auch Bier gäbe, Reinhilde fängt andächtig an zu singen, Karin findet alle Weine einfach nur „lecker“ und Reinhold ist sauer über Schnee von vorgestern. Die Wein-Nacht bekommt eine völlig neue Bedeutung.
Reinhold bezeichnet seine Frau schlicht als „Partykiller“ und das Flitter-Flirt-Trampaar entpuppt sich als Sensation mit getrennten Schlafzimmern. Gerda und Karl-Heinz stellen fest, dass Reinhold und Reinhilde für eine Ehekracht acht Flaschen A-Wein benötigen, während sie selbst nur eine Kanne schlaffen Kaffe brauchen.
Am nächsten Morgen einigen sich alle darauf, dass die Wein-Nacht eine Schnapsidee gewesen ist, und sie Weihnachten nachfeiern wollen.
„Glückselige Wein-Nacht“ war eine Lesung voller Glucksen, Kichern und Lachanfällen, gekonnt hervorgerufen durch Hollmanns kuriose Mimik, schrägen umgedichteten Weihnachtsliedchen und passenden Betonungen.
Und in der zweiten Hälfte hat sie sogar noch eins draufgelegt. Bleibt nur noch zu sagen: Fröhliche Weihnachten!
Quelle: WN vom 19.12.2011 von Theresa Gerks
Plauderstunde statt Plädoyer
Burgsteinfurt - In gemütlicher Atmosphäre konnten die Besucher des Ortstermins Burgsteinfurt, der von der VHS, der Werbegemeinschaft Burgsteinfurt, der Steinfurt Touristik und Prof. Hoeren ausgerichtet wird, den letzten Termin dieses Jahres erleben. Bis zum letzten Platz waren die Geschäftsräume von Brillen Becker besetzt, wo Oberstaatsanwalt a. D. Hans-Ernst Prümers gleich zu Beginn erklärte, dass es heute kein Plädoyer geben werde, sondern vielmehr eine „Plauderstunde“ zu seinem Leben als „Paohlbüörger“. Kurzweilig und interessant berichtete er darüber, dass ihm die Lehrer in der Schule schon früh Dickköpfigkeit bescheinigt hätten. Zum Glück hätte er gleichzeitig aber auch die bergische Frohnatur seiner Mutter geerbt. Als Maxime für seinen Beruf hätten ihn immer folgende Grundsätze geleitet: Man sollte sich mit der Macht des Amtes vor den stellen, der zu Unrecht einer Straftat bezichtigt wird, man sollte den „Gestrauchelten“ mit sozialem Verständnis begegnen und den Kriminellen mit der ganzen Härte des Gesetzes verfolgen. Heinz-Ernst Prümers beendete die gelungene Veranstaltung in der vorweihnachtlichen Zeit mit einem Gedicht „Was Weihnacht ist“. Quelle: WN vom 17.12.2011 |
Bezaubernder Geschichtenspaß mit Hexe und FiluKinderbuchkino in der Weihnachtsakademie am Freitag / Förderverein sorgt für Überraschung Steinfurt. Zum Bilderbuchkino im Rahmen der Weihnachtsakademie lädt der Förderverein der Stadtbücherei am Freitag (16. Dezember) Mädchen und Jungen ab fünf Jahren ein. Ab 15.30 Uhr können die Kinder im Fachgeschoss des Weinhauses, Markt 19, sich an der bezaubernden Geschichte „Die kleine Hexe feiert Weihnachten“ erfreuen. Quelle: WN vom 12.12.2011 |
Usch Hollmann ganz persönlich
Burgsteinfurt. In einem voll besetzen Kötterhaus des Kreislehrgartens ist die Reihe „Bildungsfrühstück“ gestartet. Rund 60 Frauen waren der Einladung von VHS Steinfurt, der Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Kreis sowie der Stadtbücherei gefolgt. Quelle: WN vom 10.12.2011 |
„Hallo Änne, hier Lisbeth!“ Burgsteinfurt. Mit einem voll besetzten Kötterhaus startete die Reihe „Bildungsfrühstück“. Rund 60 interessierte Frauen waren der Einladung von VHS Steinfurt, der Gleichstellungsbeauftragen von Stadt und Kreis, sowie der Stadtbücherei gefolgt. Mit dem Frauenkabarett „Die fünf frechen Frauen“ war sie zwölf Jahre unterwegs, 350 Auftritte hat es gegeben, von denen 346 ausverkauft waren. Die Entstehung der „Fünf frechen Frauen“ sei einem Traum zu verdanken und der Tatsache, dass sie sich bei der Arbeit an der literarischen Bühne nie gleichberechtigt gefühlt habe. Quelle: MZ vom 10.12.2011 |
Menschen kommen sich näher Burgsteinfurt - Menschen unter den Weihnachtsbäumen, auf den Märkten und Plätzen, in öffentlichen Einrichtungen, Häusern und Kirchen dies- und jenseits des Buchenbergs zusammenbringen, das Wir-Gefühl stärken und Werbung für die Stadt auf über die Grenzen hinaus machen, das ist das Ziel der Steinfurter Weihnachtsakademie 2011, deren dritte Runde am Samstag (3. Dezember) mit Jubiläumsvorstellungen im 100-jährigen Steinfurter Kino eingeläutet wird. Ein Dutzend Veranstalter sind mit ins Boot gestiegen, eine ganze Reihe unterschiedlichster Angeboten zu machen, um „Wissenswertes und Praktisches zu einer alten Tradition“ in der Vorweihnachtszeit in den Fokus zu rücken. „Es wird eigentlich immer einfacher, weil sich viele Akteure schon kennen“, erklärte VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann gestern zu den Vorbereitungen in ihrem Haus. Daniel Loewe hat dort die organisatorischen Fäden in die Hand genommen, um die Akademie so zu organisieren, dass ein breites Publikum angesprochen und eingeladen werden kann.
Neben der VHS macht die Familienbildungsstätte Steinfurt mit, die ihre Weihnachtsbäckerei öffnet und „Knusper, Knusper, Knäuschen“ Lebkuchenhäuser backt und darüber hinaus ein großes Adventskonzert mit dem Westfälischen Kammerchor Münster organisiert. Die Steinfurt-Touristik bietet eine Stadtführung ins mittelalterlich Stemmert (inklusive eines Gesindemahls „von der Stelze der zahmen Sau“) an. Die Werbegemeinschaft Borghorst lässt ihren Weihnachtsmarkt mit einer Feuershow, der Lichtfigur Auraya, Engeln und Avataren Teil der Weihnachtsakademie werden. Die Heimatvereine Borghorst und Burgsteinfurt spannen die Pferde für eine Planwagenfahrt vom Alten Rathaus in Burgsteinfurt zum Heimathaus nach Borghorst an. Im Bilderbuchkino von Stadtbücherei und ihrem Förderverein feiert „Die kleine Hexe“ Weihnachten. Die Goldschmiede Geilsdorf und die Werbegemeinschaft Burgsteinfurt veranstalten ein Gewinnspiel beziehungsweise eine Weihnachtsverlosung. Und schließlich ist da noch „Eine glückselige WEINnacht“, zu der VHS und die Gleichstellungsbeauftragten von Kreis und Stadt Usch Hollmann eingeladen haben, um eine satirische Weihnachtsgeschichte umrahmt von der Krippenausstellung in der Kreissparkasse zu erzählen. „Es ist ein ganz rundes Programm“, war Dr. Herrmann bei der Vorstellung am Vormittag in der Stadtbücherei überzeugt, wo die Fenster bereits von St.-Elisabeth-Schülern festlich gestaltet worden sind. Natürlich wünschen sich die Veranstalter, dass sie noch weitere Kooperationspartner gewinnen können. „Das ist wie ein Karussell, jeder kann aufspringen“, warb Steinfurt-Touristik-Geschäftsführer Heinz Balster dafür, sich an der Akademie zu beteiligen. Sie sei ein gutes Plateau, um sich und die Stadt in der Öffentlichkeit dazustellen und zu präsentieren. » Zu den einzelnen Veranstaltungen folgen noch detaillierte Terminankündigungen. Programmhefte liegen in den öffentlichen Einrichtungen auf. Mehr Infos gibt es auch im Internet. Quelle: WN vom 01.12.2011 von Dirk Drunkenmölle |
Wissen, wer und was die Region bewegt
Steinfurt. „Steinfurter Treff, das Bildungsfrühstück in Steinfurt“ heiß ein neues Angebot der VHS, den Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, der Stadt Steinfurt sowie der Stadtbücherei. Start ist Mittwoch, 7. Dezember, um 10 Uhr im Kötterhaus der Kreislehrgartens. Die Kabarettistin und Buchautorin Ursula Hollmann wird zu Gast sein mit dem Thema „Lisbeth, freche Frauen und Co!. Sie wird aus ihrem Leben berichten, wie sie Kabarettistin wurde, woher ihr Humor und ihre Geschichten kommen. Quelle: MZ vom 30.11.2011 |
Hühner unterm Hammer
Steinfurt - Ob es an der Katerstimmung nach der Derby-Pleite im Revierduell mit Dortmund gelegen hat, dass königsblau im Moment abgetaucht und schwarz-gelb bei den Fans ganz hoch im Kurs liegt? VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann kann sich so recht keinen Reim machen. Fakt ist, dass die Steinfurter Schackeline im Schalke-Dress (mit allen Unterschriften des aktuellen Fußball-Pokalsiegers) nach zehn Angebotstagen bei Ebay keinen Käufer aus der Reserve gelockt hat. Immerhin bietet die Internetplattform den größten Internet-Marktplatz auf der Welt. Da sollte sich doch schon ein Knappen-Fan finden. Das hatte sich auch Schalke-Fan Dr. Peter Krevert gedacht, der den Kontakt zum Manager des Bundesligisten, Horst Heldt, und zum Ehrenpräsidenten des Vereins, Gerd Rehberg, hergestellt hatte, die Dr. Herrmann die Schackeline aus Gelsenkirchen überreicht haben - nicht zuletzt, um damit auch ein gutes Werk zu tun. Denn das Schalke-Huhn wurde mit weiterem großen und kleinem gespendetes Federvieh bei Ebay eingestellt, um damit soziale Arbeit in Steinfurt zu unterstützen. Wie dem auch sei, ab heute wird ein zweiter Versuch gestartet, die Schackelines bei Ebay (Stichwort: Steinfurter Hühner) meistbietend an den Fan beziehungsweise Mann zu bringen. Fünf große und insgesamt 14 kleine Exemplare werden angeboten. Sie alle sind bei Toyota Willbrand in Borghorst ausgestellt und können dort auch sofort für mindestens 999 oder 99 Euro (das war der Anschaffungspreis für die nackte und unbemalte Schackeline) gekauft werden. In diesem Fall wird das Ebay-Angebot aus dem Netz genommen. Da sollte also kurz vor Weihnachten noch was „eins, zwei, drei, meins“ gehen - insbesondere für königsblauen Anhänger . . . Quelle: WN vom 30.11.2011 von Dirk Drunkenmölle |
Schüler als Lehrer Burgsteinfurt. 20 Schülerinnen und Schüler, sowie 20 Senioren tragen im Gymnasium Arnoldinum aufeinander. Erfolgreich!
„Genjal–Generationenlernen in jedem Alter“ ist das Projekt des Kreises Steinfurt, der Volkshochschule Steinfurt und des Gymnasiums Arnoldinum überschrieben, in dem Schüler in die Rolle von Lehrern schlüpfen, um jung gebliebene Senioren den Zugang zu neuen Medien zu verschaffen. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Lerngruppen jeweils aus einem Schüler und einem Senioren bestehen, wobei der Schüler in die Rolle des Lehrenden schlüpft. Quelle: MZ vom 24.11.2011 |
Schüler schlüpfen in die Lehrerrolle
Burgsteinfurt. Im Arnoldinum ist der Startschuss für das Projekt des Kreises Steinfurt, der VHS und des Burgsteinfurter Gymnasiums „Genjal – Generationenlernen in jedem Alter“ gefallen. 20 Schüler und 20 Senioren haben im Arnoldinum getroffen, wo Schüler in die Rolle von Lehrern schlüpfen, um jung gebliebenen Senioren den Zugang zu den Neuen Medien zu verschaffen. Quelle: WN vom 24.11.2011 |
Großes Interesse an „Luftnot“ Zur „Abendvisite“ kamen am Dienstagabend viele interessierte Zuhörer ins Borghorster Krankenhaus. Sie hörten dem Vortrag von Dr. Ulrich Tegtbauer zum Thema „Luftnot“ zu. Bei der Kooperationsveranstaltung von Marienhospital, Familien Bildungsstätte und Volkshochschule Steinfurt stellten die Besucher im Anschluss noch zahlreiche Fragen zu Symptomen und Behandlung der Erkrankung. Quelle: WN vom 24.11.2011 |
Diabetes und seine Folgen Burgsteinfurt. Eine unzureichende Blutzuckereinstellung, die über jahre andauert, führt zu Schäden von Gefäßen und Nerven. Ob jeder Diabetiker Folgeschäden erleidet, oder was man tun kann, um sie zu vermeiden, ist ein Thema der neuen Reihe „Steinfurt gesund“. Die VHS und die Apotheke am Bauhaus haben dazu am morgigen Donnerstag (24. November) Dr. Winfried Keuthage aus Münster nach Burgsteinfurt eingeladen. Dr. Keuthage ist Facharzt für Diabetologie, betreut die diabetologische Schwerpunktpraxis im MedicalCenter am Clemenshospital Münster und ist ernährungsbeauftragter Arzt der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin. Er wird auch darüber sprechen, wie man bei dem Krankheitsbild Diabetes die Nieren schützen kann, ob Durchblutungsstörungen der Beine unausweichlich sind, und was zu tun ist, wenn die Füße kribbeln. Quelle: WN vom 23.11.2011 |
Ein echter Schalker – zum Ersten ....
Steinfurt. Die Sommeraktion „Summertime in Steinfurt – Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn“, die die Volkshochschule Steinfurt in Kooperation mit den drei Werbegemeinschaften, der Steinfurt-Touristik, der Musikschule und der Stadt Steinfurt durchgeführt hat, geht zu Ende. Die Versteigerung einiger Hühner, die zu diesem Zweck gespendet wurden, bildet sozusagen den Ausklang. Für die verschiedenen Hühner, ob große oder kleine, kann ab sofort bei ebay geboten werden. Der Erlös wird einem sozialen Zweck in Steinfurt zugeführt. Übergabe
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Liebe zur geschichtlichen Tradition
Burgsteinfurt - „Ich teile ihre Liebe zur geschichtlichen Tradition und zum historischen Baubestand ihrer Heimatstadt“. Damit begrüßte der ehemalige Stadtarchivar Dr. Ralf Klötzer die zahlreich erschienenen Gäste in der Niedermühle, die sich seinen vom Heimatverein und der VHS veranstalteten Vortrag „Das alte Steinfurter Archiv von 1550 - 1800“ anhören wollten. Einige Zuhörer waren enttäuscht, als sie erfuhren, dass der Referent nicht die stadtgeschichtlichen Themen dieses Zeitraumes behandelt, sondern die archivalischen Möglichkeiten, die sich aus der Nutzung des historischen Archivs ergeben, aufgezeigt werden sollten. Aber auch diesen „trockenen“ Stoff verstand Dr. Klötzer in seiner unnachahmlichen Art interessant rüberzubringen. Er erzählte von Freibriefen, von der ältesten Stadtrechnung (1542), von Amtspersonen, die die Steuern monatlich aufholen mussten, von den Aufgaben eines Stadtdieners und Stadtschreibers, von Huldigungen an den Landesherr, von städtischen Schulden aber auch vom Armenwesen oder von der Urfehde (Verpflichtungsübernahme, keine Rache ausüben zu wollen). „Ich möchte bei Ihnen die Schwellenängste überwinden und gleichzeitig Mut machen, nicht vor dem Archiv zurückzuschrecken, sondern es zu besuchen, Anfangserfolge bringen dann die Erfolgserlebnisse, die man braucht, um weiter zu machen. Nur dann kann Druck auf Verwaltung und Politik ausgeübt werden, zu mehr Personal und besserer Räumlichkeit zu kommen“. Seine Hinweise an die Volkshochschule Lesekurse für alte Schriften einzurichten, an die heimatgeschichtlichen Institutionen für den „Archivbestand A“ eine konzeptionelle, themenbezogene Auswertung vorzunehmen und an die Stadtverwaltung die Steinfurter Schriften, dann aber in verbesserter Qualität, neu aufzuleben, konnten nicht überhört werden. Quelle: WN vom 21.11.2011 |
In vielen Köpfen ist Steinfurt noch immer geteilt Burgsteinfurt. Verläuft die Zwangsehe zwischen Burgsteinfurt und Borghorst harmonisch? Hat sich die Stadt Steinfurt positiv entwickelt? HintergründeSchirmer stellte politische Hintergründe der großen Gebietsreform dar. 1974 verabschiedete der Landtag in NRW das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise. Am 1. Januar 1975 entstand so der neue Kreis Steinfurt. Eine bittere Pille für den Kreis Tecklenburg, der aufgelöst wurde. Dieser protestierte erfolglos mit einer Verfassungsbeschwerde. Die katholische Textilstadt Borghorst und die evangelische Beamtenstadt Burgsteinfurt wollten sich eigentlich nicht vereinen. Es gab Proteste auf beiden Seiten.
Kreisstadt SteinfurtDoch dann begann der Kamp um den Kreissitz. Er musste mindestens 30 000 Einwohner aufweisen. Das war nur bei einer Fusion realisierbar. „Als der Konsens hergestellt wurde, war es fünf vor 12,“, sagte Schirmer. „Die Rheinenser waren geknickt“, so der Lokalpolitiker. Quelle: MZ vom 19.11.2011 |
25 Jahre Steinfurter Stadtgeschichte Burgsteinfurt. „Der Regierungspräsident sagte einmal, dass die Arbeit der Steinfurter im ersten Jahrzehnt nach dem Zusammenschluss der Leistung von zwei Generationen entsprach“, erinnerte sich Ernst-Werner Wortmann an die Zeit der Zusammenführung der zuvor unabhängigen Städte Burgsteinfurt und Borghorst zur Kreisstadt Steinfurt.
Die Zuhörer erfuhren beim Ortstermin im Kellergewölbe der Gemeinschaftspraxis Dr. Susanne Finke und Dolf Hage mit dem ehemaligen Quelle: WN vom 19.11.2011 |
Mit der VHS die Pharaonen besuchen Steinfurt. Eine Nil-Kreuzfahrt ist das Ziel einer VHS-Studienreise nach Ägypten. Vom 5. bis 12. April besucht die Volkshochschule Steinfurt unter der Leitung von Günther Gromotka Oberägypten.
Von Luxor aus geht es mit der neu gebauten und komfortabel eingerichteten MS Royal La Terasse zunächst nach Dendera, wo der bedeutende Hathor-Tempel besucht wird. Zurück in Luxor folgt gleich am folgenden Tag ein Höhepunkt der Reise, der Besuch im Tal der Könige mit seinen Pharaonengräbern. Besonders beeindruckend ist immer wieder der Aufstieg zum Tempel der Hatschepsut. Quelle: WN vom 04.11.2011 |
Schüler begleiten Senioren in die Computer-Welt Burgsteinfurt. „Genjal“ ist eine Abkürzung für „Generationenlernen in jedem Alter“. In Zusammenarbeit mit dem Kreis und der VHS Steinfurt ist dieses Projekt entstanden, das sich speziell an Interessierte wendet, die ohne Stress einen Zugang zu den Neuen Medien suchen. Schüler ges Gymnasium Arnoldinum bieten für jung gebliebene Senioren einen Kurs zum Einstieg in die PC Welt an.
Praktisches Lernen„Learning by doing“ ist das Stichwort für selbständiges lernen an selbst gewählten Aufgaben. Dabei steht der Spaß und die Freude im Mittelpunkt der Begegnungen. Quelle: MZ vom 01.11.2011 |
„Genjal“: Schüler helfen Senioren
Steinfurt. „Genjal“ ist eine Abkürzung für „Generationenlernen in jedem Alter“. In Zusammenarbeit mit dem Kreis und der Volkshochschule Steinfurt ist dieses Projekt entstanden, das sich speziell an Interessierte wendet, die ohne Stress einen Zugang zu den Neuen Medien suchen. Quelle: WN vom 29.10.2011 |
Vom Leben und Arbeiten auf dem Land Steinfurt. „Wussten Sie eigentlich, dass es im Kreis Steinfurt rund dreimal so viele Schweine wie Einwohner gibt?“ Solche und ähnliche Fakten erfuhren die zahlreich erschienenen Zuhörer am Montagabend im Werkstattladencafe Camphill beim Ortstermin mit Johannes Prümer, dem Vorsitzenden des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Steinfurt.
Rund um das Thema Landwirtschaft in all seinen Facetten ging es also diesmal bei der Gemeinschaftsveranstaltung von Volkshochschule, Werbegemeinschaft, Steinfurt Touristik und Prof. Thomas Hoeren. Während mit Spekulatius und Apfelsaft für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt wurde, berichtete Prümers in einem spannenden und auch anekdotenreichen Vortrag vom Leben der Landwirte unter Aspekten wie Existenzsicherung, Zier- und Naturschutz und Energiewandel. Hürden
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Wissenswertes aus der Landwirtschaft
Burgsteinfurt - „Wussten Sie, dass es im Kreis Steinfurt rund dreimal so viele Schweine wie Einwohner gibt?“ Solche und ähnliche Fakten erfuhren die zahlreich erschienenen Zuhörer im Werkstattladencafé Camphill beim Ortstermin mit Johann Prümers, dem Vorsitzenden des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Steinfurt. Rund um das Thema Landwirtschaft in all seinen Facetten ging es also diesmal bei der Gemeinschaftsveranstaltung von Volkshochschule, Werbegemeinschaft, Steinfurt Touristik und Prof. Hoeren. Während mit Spekulatius und Apfelsaft für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt wurde, berichtete Prümers in einem spannenden und auch anekdotenreichen Vortrag vom Leben der Landwirte unter Aspekten wie Existenzsicherung, Tier- und Naturschutz und Energiewandel. Dabei erzählte er viele Geschichten aus der Vergangenheit, gab aber auch einen Ausblick auf die Zukunft des immer schon schweren Berufs des Landwirtes. Dabei machte er klar, dass die Steinfurter Landwirte für gesunde Lebensmittel ohne Gentechnik stehen. „Gentechnik spielt bei uns im Anbau keine Rolle“, so Prümers. Er wies auch darauf hin, welche Bedeutung Landwirte bei Natur- und Landschaftspflege haben. Eine intakte Natur und gesunde Tiere seien dabei ein natürliches Interesse der Landwirte selbst, da beides Garanten für einen langfristigen Ertrag seien. Er ging aber auch auf gesetzliche Übertreibungen und Erschwernisse, beispielsweise bei Ausgleichsflächen, ein. Beim Thema Westtangente machte Prümers deutlich, dass Planungsfehler der Stadt nicht zu Lasten der Landwirte gehen könnten. „Dieses Thema kann nicht auf dem Rücken der Landwirte ausgetragen werden“, sagte Prümers. Als nach über einer Stunde Vortrag und anschließender angeregter Diskussion der Ortstermin zu Ende war, gingen die Besucher mit zahlreichen neuen Einblicken nach Hause. Quelle: WN vom 22.10.2011 |
Camping, Kultur und Westtangente
Burgsteinfurt - Johann Prümers, Sprecher des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes und LOV-Vorsitzender in Steinfurt, wird am Donnerstag (20. Oktober) um 19 Uhr im Rahmen der Reihe „Ortstermin Burgsteinfurt“ mit einem Vortrag im Werkstattladencafé Camphill in der Wasserstraße zu Gast sein. Quelle: WN vom 18.10.2011 |
Strategien gegen Fettnäpfchen Burgsteinfurt. Für den Einen ist „Small talk“ eher überflüssig, andere jedoch schätzen ihn, wenn es um die Eröffnung eines Gespräches geht. So etwa in Großbritannien. Dieses Beispiel hat viel mit dem Thema „Sprachen“ zu tun. Mehr darüber ist am kommenden Samstag, 15. Oktober, von 10 bis 17 Uhr in den Räumen des Gymnasium Arnoldinum zu erfahren. Dort steht der „Sprachentag“ der Volkshochschule Steinfurt auf dem Programm. Besonders Geschäftskontakte erweisen sich oft als sensibler Bereich. Wer weiß schon, dass man in Asien Visitenkarten mit beiden Händen entgegennehmen und sie unbedingt erst lesen muss, bevor die in die Tasche wandern? Andernfalls fühlt sich der Geschäftspartner missachtet. Auf diese Weise sind schon finanzstarke Abschlüsse geplatzt.
Diashow und Workshops Rundum-Angebote Quelle: MZ vom 12.10.2011 |
Fettnäpfchen und Vokabeln
Steinfurt - Gut gemeint, aber nicht gut gemacht: Wer in anderen Kulturkreisen unterwegs ist, kann schnell mitten hinein tapsen: Ein Mann, der einer Frau ein Kompliment macht und dabei ihre Ehre verletzt. Sich entspannt hinsetzen, die beine übereinander schlagen und dem Gegenüber die Schuhsohlen zeigen? Und noch schlimmer: die linke Hand zum Essen oder Trinken benutzen oder das Angebot etwas zu essen oder zu trinken ganz abgelehnen. Je nach Land kann eine oder mehrere dieser Kleinigkeiten eine schwere Beleidigung anderer sein. Wer nicht in solche Fettnäpfchen treten will, der kann am nächsten Samstag (15. Oktober) viel dazu lernen. Aber auch, wer sich für Fremdsprachen interessiert, für entsprechende VHS-Angebote, Abschlüsse und Zertifikate, ist Samstag von 10 bis 17 Uhr im Arnoldinum gut aufgehoben. Und wer sich ganz besonders für Schweden interessiert, sollte sich das kostenlose Angebot des VHS-Sprachentags nicht entgehen lassen. Wen Fettnäpfchen und Vokabeln kalt lassen, kommt einfach auf eine Tasse Kaffee zum Small Talk mit Gästen aus aller Herren Länder. Angesprochen sind aber auch Mitarbeiter international operierender Firmen, die Fremdsprachen und entsprechende Umgangsformen brauchen; und Schüler, die sich langsam auf ein Studium vorbereiten, das ohne fremde Sprachen nicht auskommt. Und damit die Veranstaltung informativ, bunt und unterhaltsam wird (und nicht so dröge wie die meisten Lateinstunden) werden Menschen dort sein, die aus ihrer alltäglichen Praxis berichten, ein Quiz veranstalten oder erzählen, wo die einladendsten Fettnäpfchen stehen. Der Eintritt (nicht ins Fettnäpfchen, sondern zum Sprachentag) ist kostenlos. Quelle: WN vom 12.10.2011 von Hans Lüttmann |
Die Kultur liegt Daniel Loewe sehr am Herzen
VHS: Nachfolger von Dr. Hantel eingeführt Steinfurt. Acht Jahre lang hat Daniel Loewe als junger Mensch Klavierunterricht „genossen“. Allerdings habe er beim Spiel an den schwarz-weißen Tasten nicht gerade außergewöhnliches Talent bewiesen. Kein Unbekannter Quelle: MZ vom 05.10.2011 |
Daniel Loewe soll die Lücke schließen
Steinfurt - Der Schreibtisch in der Hohen Schule blieb nicht lange unbesetzt. Seit gestern sitzt dort Daniel Loewe, der die Lücke schließen soll, die Dr. Christoph Hantel mit seinem Umzug auf den VHS-Chefsessel in Lüdinghausen hinterlassen hat. Aber Daniel Loewe und seien Chefin, Dr. Barbara Herrmann, geben sich zuversichtlich. Der Neue und zugleich Jüngste (32) im Steinfurter VHS-Team bringt zudem frischen Wind die Hohe Schule, denn der Diplom-Kaufmann kann sich auch auf Erfahrungen aus seiner Banklehre stützen, ein sicher nicht uninteressanter Aspekt für die immer komplexer werdende Aufgaben der VHS-Verwaltung. Und wenn Daniel Loewe nun in die Fußstapfen seines Vorgängers tritt, wird er nicht nur die frei gewordenen Ressorts Gesundheit, Kultur und Medien übernehmen, sondern auch dessen Credo vom Service-Unternehmen VHS. Geboren ist Daniel Loewe in Datteln, aufgewachsen aber in Lüdinghausen. Heute wohnt er mit seiner Lebensgefährtin und Jack-Russel-Dame „Snoopy“ in Nottuln. Dass der Neue im VHS-Team sportlich ist, Bücher, Konzerte („Gerne auch mal gewagte Rockmusik“) liebt, kommt seinen Aufgaben nicht gerade ungelegen. Und ein bisschen kennt er sich in Steinfurt ja schon dadurch aus, dass er für Wirtschafts- und Kulturförderin Karin Grave eingesprungen ist, als die ihre Schwangerschaftsauszeit nahm. „Inzwischen kenne ich hier die wichtigsten Akteure“, sagt der Mann, der auf Anhieb den Eindruck erweckt, sich mit viel Schwung und Elan in seine neuen Aufgaben zu stürzen; und ein paar neue Ideen bringt er bestimmt auch noch mit. Quelle: WN vom 05.10.2011 von Hans Lüttmann |
"Steinfurt Gesund"
Das Thema von Dr. Michael Görz war eines davon: Der in Borghorst ansässiger Dermatologe und Allergologe referierte im Rahmen der Vortragsreihe "Steinfurt Gesund" der Volkshochschule über Hautalterung und Faltenbildung. Tatsachen aufgezeigt Doch Michael Görz hielt sich nicht lange mit dem Sinnieren über Attraktivität auf, sondern nutzte dies als Einleitung, um zu unterstreichen, warum so viele Menschen sich mit ihrem Aussehen, insbesondere mit dem ihres Gesichts, beschäftigen. "Schönheit und Alter hängen ein bisschen zusammen", stellte der Referent den Zusammenhang zum Begriff "Anti-Aging" her und fügte beinahe entschuldigend hinzu: "Das Altern beginnt leider schon mit der Geburt". Hautalterung Unterschiedliche Methoden Quelle: MZ vom 30.09.2011 von Steffen Maas |
Vom Bagno zum Mond
Steinfurt - Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Hans-Georg Pellengahr gerät dann und wann schon mal ins Philosophieren, wenn er den Blick in den Sternenhimmel richtet, um danach zu forschen, wie alles begann und wie es weitergehen wird. Die Entstehungsgeschichte des Universums, die Galaxien, Planeten und Sterne lassen den Laerer seit seiner Jugend nicht los. „Faszinierend“, sagt der 62-Jährige, der seit seiner Pensionierung vor vier Jahren jetzt noch mehr Zeit hat, sich mit den unendlichen Weiten des Weltalls zu beschäftigen und etwas von seinem Wissen auch an interessierte Sternengucker weitergeben möchte. Vorausgesetzt der Himmel spielt mit und schafft gute Bedingungen, werden dann drei Viertel der Vorderseite des Erdtrabanten zu sehen sein. Pellengahr: „Die Grenze zwischen Tag und Nacht, der Terminator, verschiebt sich stündlich um etwa 15 Kilometer, wobei die Sonne zunächst die Bergspitzen beleuchtet, die wie Diamanten in der Dunkelheit erstrahlen.“ In der Nähe des Terminators würden sich infolge des Schattenwurfs besonders gut Details der Mondlandschaft betrachten lassen mit ihren kleinen und großen Kratern, riesigen Wallebenen, mit terrassenförmigen bis zu 5000 Meter hohen Abhängen, Gebirgen und Tälern, mit großen und dunklen Lavaflächen, die man früher einmal für Meere hielt. Unabhängig davon, wie gut das Wetter an diesem Abend ist, hat Pellengahr weitere Trümpfe im Ärmel. Im Foyer der Konzertgalerie wird das Mitglied der Sternenfreunde Münster sein Publikum mitnehmen auf einen Flug über den Mond, den weißrussische Amateurastronomen produziert haben. „Vergessen Sie die schemenhaften Fernsehbilder von der Mondlandung 1969“, hat Pellengahr zusätzlich Bilder und Videos der amerikanischen Weltraumbehörde NASA im Köcher. Und wer immer noch glaubt, die Mondlandungen hätten lediglich in Hollywood-Filmstudios stattgefunden, dem will Pellengahr das Gegenteil beweisen. Mit aktuellen Bildern von Orbiter-Missionen lassen sich sogar die Fuß- und Fahrzeugspuren der Astronauten auf der Mondoberfläche erkennen. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr und endet gegen 22 Uhr. Die Gebühr beträgt acht Euro. Es wird um Anmeldung in der VHS unter Telefon 0 25 51/1 48 20 gebeten. Quelle: WN vom 30.09.2011 von Dirk Drunkenmölle |
Otmar Alt und „sein“ Tecklenborg Huhn
(yub) Steinfurt. Kurz vor dem offiziellen Abschluss der Summertime-Aktion mit Schackeline besuchte der bekannte Künstler Otmar Alt „sein“ Huhn in dessen Zuhause, dem Druckhaus und Verlag Tecklenborg. Quelle: Der Steinfurter vom 28.09.2011 |
Dr. Hantel geht nach Lüdinghausen:
STEINFURT. Drei Geschenke gaben Dr. Christoph Hantel die ehemaligen Kollegen mit auf den Weg - für Herz, Kopf und Hand. Sie sollen dem Stellvertretenden VHS-Leiter den Abschied von Steinfurt erleichtern und positive Impulse für den Neuanfang in Lüdinghausen geben: ein Foto mit dem VHS-Team, ein Buch "Der Philosoph und der Wolf" und ein Apfelbäumchen. Quelle: MZ vom 27.09.2011 von Christiane Hildebrand-Stubbe |
Der Vize wird Chef
Steinfurt - Unglaublich, dieser Zufall, der den VHS-Vize nach Lüdinghausen führt, wo seine Frau Kathrin seit drei Jahren unterrichtet: Ausgerechnet da wird gerade der Chefsessel der Volkshochschule frei, Dr. Christoph Hantel bewirbt sich - und kriegt den Job. „Ideal“, sagt er und freut sich auf die neue Herausforderung. Trauer hingegen in der Hohen Schule, wo Hantel gestern nach sechsjähriger Tätigkeit verabschiedet wurde, denn der gebürtige Kölner und gelernte Journalist hinterlässt eine Lücke. Nicht nur bei der VHS, sondern auch bei lokalen Veranstaltungen, Firmenjubiläen und dergleichen, die er immer wieder mal als Conférencier begleitet hat. „Ich kam hierher und konnte erstmal nichts“, erinnert sich Hantel an seinen Start in der Steinfurter VHS, der er in seiner Wirkungszeit einige deutliche Stempel aufgedrückt hat, wenn man an Veranstaltungen wie die Abendvisite, den Ortstermin, die Kinder-Uni oder die Weihnachtsakademie denkt. Drei Geschenke bekam er zum Abschied: Ein Buch („Der Philosoph und der Wolf“) für den Kopf, ein Foto (mit Kollegen und Schackeline) fürs Herz und einen Apfelbaum (Gloster) für die Hand. Am 4. Oktober fängt sein Dienst in Lüdinghausen an, umgezogen wird, wegen der Kinder, aber erst im nächsten Sommer. Was er meisten vermissen wird? „Zuerst die Leute“, sagt Dr. Hantel, „und dann die wunderschöne historische Architektur. Aber Lüdinghausen liegt ja immer noch im Münsterland.“ Quelle: WN vom 27.09.2011 von Hans Lüttmann |
„... nur der Ferdinand“ Steinfurt. „Das hätte ich so nicht erwartet, aber der Prinz hat seinen Vortrag wirklich sehr sympathisch und vor allem auch privat und persönlich gehalten. Das war sehr interessant.“ Horst Neier war einer von zirka 100 Zuhörern am Donnerstagabend im Rittersaal des Wasserschlosses in Burgsteinfurt. Dort hatte Carl Ferdinand Prinz zu Bentheim und Steinfurt beim VHS-Ortstermin Auszüge über seine Familie, seine Aufgaben und sein Leben gegeben.
In den historischen Gemäuern, beäugt von einigen alten Gemälden, die an der Wand hingen, erzählte der Sohn von Prinz Reinhard von den Anfängen seiner Kindheit. „Es war in Bad Bentheim, wo ich aufgewachsen bin, nicht immer leicht als Person und Mensch und nicht als Erbprinz wahrgenommen zu werden“, so Carl Ferdinand. Er wusste damals nicht, ob die Kinder nur auf der Burg spielen wollten, oder eben seinetwegen gekommen waren. Dies änderte sich dann aber, als er 13 Jahre alt wurde. „Ich wurde auf ein Internat in Bayern geschickt. Da war ich dann nur der Ferdinand.“ Nach dem Abitur schrieb sich der Prinz an der Westfälischen-Wilhelms Universität in Münster ein, um BWL zu studieren, kam aber mit den Strukturen nicht so zurecht. „Ich fand es damals schon absurd, etwa die Programmiersprache für die EDV-Scheine zu erlernen, obwohl das in der Praxis kein Mensch mehr brauchte.“ Generation Praktikum
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![]() Historische Rüstung. |
Quelle: MZ vom 17.09.2011 von Sebastian Wenning
Der Erbprinz einmal ganz persönlich
Burgsteinfurt - Was ihm das geflügelte Wort „Adel verpflichtet“ bedeutet, wie wichtig ihm Nachhaltigkeit im Hinblick auf die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Fürstenhauses und der Bentheimschen Domänenkammer sind, welchen Beitrag sie zum Erhalt der Kulturgüter und zur historischen und kulturellen Identität, zur Bewahrung und Pflege von Natur und Umwelt leisten und wie sehr er, seine Ehefrau Erbprinzessin Elna-Margret und Jonathan, der jüngste Spross der Familie, sich mittlerweile im Schloss und in der Stadt heimisch fühlen, das und viel mehr hat Carl Ferdinand Erbprinz zu Steinfurt und Bentheim im Verlauf des „Ortstermins Burgsteinfurt“ einem großen Kreis Interessierter am Donnerstagabend geschildert. Rund 80 Frauen und Männer hatten die Gelegenheit wahrgenommen, mit dem 34-Jährigen während der rund einstündigen Veranstaltung von VHS, Steinfurt-Touristik und Werbegemeinschaft im Rittersaal des Steinfurter Schlosses auf Tuchfühlung zu gehen. Und sie erlebten einen Menschen, der sich der großen Verantwortung, die ihm der Besitz und das Erbe aufbürden, voll bewusst ist. Der Umbau der Schlossmühle, Sanierungsmaßnahmen in der Kommende oder der Burg Bentheim, das Engagement in verschiedenen Stiftungen verlangen vollen Einsatz. „Große Herausforderungen können auch eine große Belastung sein“, sagte der Erbprinz. Dankbar sei das Haus dafür, dass das Schloss als national wertvolles Kulturgut anerkannt sei und gefördert werde. 50 Prozent der Kosten müsste das Fürstenhaus allerdings immer noch selber erwirtschaften. Carl Ferdinand berichtete zunächst von seiner Kindheit, wie er in Bentheim aufgewachsen ist, in einem Internat in Bayern sein Abitur und an einer privaten Hochschule am Bodensee sein Diplom als Betriebswirt abgelegt hat (Dort hätte er sich mehr als Student als Prinz entfalten und auf seinen zukünftigen Job vorbereiten können.). Er erzählte von seiner „Lehrzeit“ während unterschiedlicher Praktika in verschiedensten Betrieben und davon, wie ihm als 27-Jähriger die Verantwortung für das Unternehmen im Steinfurter Schloss übertragen worden ist: „Das war eine vorbildliche und kompromisslose Übergabe, eine große Chance für mich. Ich habe großes Glück gehabt.“ Als großes Geschenk bezeichnet Carl Ferdinand auch sein Familienglück und wie er Unterstützung durch das Fürstenpaar und die Mitarbeiter der Verwaltung erfährt: „Wir profitieren jederzeit voneinander.“ Der Erbprinz räumte dabei auch mit verklärten Vorstellungen davon auf, wie sich das Leben im Schloss abspielt. Bei der Frage nach einer Dienerschaft musste er lächeln: „Hier geht es normaler zu, als sich das manch einer immer noch vorstellt.“ Dabei wurde auch klar, das die Erbprinzen-Familie ein sehr modernes Leben fühlt. Großes Verständnis habe er für den Wunsch seiner Frau gehabt, wieder zu arbeiten. Seitdem sie sich für ein Modelabel in Berlin engagiere, erkenne er sie manchmal gar nicht wieder. Sie sei noch fröhlicher und ausgeglichener als zuvor: „Schade nur, dass sie dafür zweimal in der Woche nach Berlin muss. Ich unterstütze sie aber bei ihrer neuen Aufgabe mit ganzem Herzen.“ Für Verständnis bat der Erbprinz, dass das Schloss für regelmäßige Führungen nicht mehr zur Verfügung steht. Die vorhandenen Strukturen seien einfach nicht für den Fremdenverkehr ausgelegt. Gleichwohl sei es nach Absprache für kunsthistorisch Interessiert möglich, die Räume zu besichtigen. „Das möchten wir aber selber steuern.“ Quelle: WN vom 17.09.2011 von Dirk Drunkenmölle |
Ziel: Aufklärung und Vorsorge Steinfurt. Prävention durch Aufklärung gewinnt vor allem in Gesundheitsfragen immer mehr an Bedeutung. Bildung mal anders Quelle: MZ vom 14.09.2011 |
Gesundheit im Vordergrund
Steinfurt - „Steinfurt gesund“. So heißt die Vortragsreihe zu Gesundheitsthemen, die die Volkshochschule (VHS) mit der Apotheke am Bauhaus veranstaltet. Die Idee ist, viele Bürger zu erreichen und sie konzentriert über interessante Themen zu informieren. „Wir bieten die Möglichkeit, hautnah mit Experten zu sprechen und einen Kontakt herzustellen“, erklärt Dr. Barbara Herrmann als Leiterin der Volkshochschule. „Außerdem konnten wir eine hochkarätige Auswahl an Referenten für uns gewinnen“, fügt Abed Daka von der Apotheke am Bauhaus hinzu. Das kostenlose Angebot und verschiedene Veranstaltungsorte, „raus aus den heiligen Bildungshallen“, sollen die Hemmschwelle brechen. Daka: „Wir möchten die Prävention stärken, eine Plattform gestalten und Gesundheitsgefahren vermeiden.“ Die Themen reichen von Diabetes, über Homöopathie bis hin zu Depressionen. Den Anfang macht Dermatologe Dr. Michael Görz. Er informiert am 28. September (Mittwoch) über Anti-Aging und erklärt die Wirkungen und Nebenwirkungen von Botox und Co. Dabei wird der Hautarzt in einem Live-Workshop die Faltenunterspritzung demonstrieren. Für alle Vorträge wird eine Anmeldung bei der VHS (info@vhs-steinfurt.de, 0 25 51/1 48 20) oder bei der Apotheke am Bauhaus (Telefon 08 00/7 83 20 20) erbeten. Quelle: WN vom 13.09.2011 |
Otmar Alt und seine Liebe zu „Schackeline“
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![]() Der Künstler Otmar Alt (vorne l.) aus Hamm und sein Mitarbeiter Kolja Lewerentz (vorne r.) bemalten das Huhn des Tecklenborg Verlages und besuchten am Freitagabend das Verlagshaus. Foto: Lehmkuhl |
Der 71-jährige besuchte am Freitagabend den Tecklenborg-Verlag, für den der Künstler eine 2,20 Meter große „Schackeline“ mit Druckfarben bemalt hatte. Otmar Alt ist mit der Tecklenborg-Familie schon sehr lange befreundet. „Wenn Sie an diesem Huhn vorbeigehen, müssen Sie erst einmal stramm stehen“, unterstrich Otmar Alt, dass sein Huhn ein stolzes Huhn sei. „Aber trotzdem immer wieder streicheln“, riet der Künstler, pfleglich mit dem Federvieh umzugehen. Stolz auf sein Mitwirken waren auch die Organisationen, die das Hühner-Projekt initiiert und begleitet hatten. „Das Huhn für Steinfurt war schon ziemlich gewagt. Umso mehr hat uns die Beteiligung von Otmar Alt an dieser Aktion gefreut“, sagte VHS-Leiterin Dr. Barbara Herrmann. Begeistert zeigte sich der berühmte Künstler über das Schackeline-Projekt und war davon überzeugt, dass es nachhaltig zu einem Wir-Gefühle beitragen könne.
Deswegen riet Otmar Alt auch dazu, sein Huhn der Öffentlichkeit nicht vorzuenthalten. „Wenn so ein Projekt aus der Bevölkerung kommt und wächst, identifizieren sich die Menschen damit. Es ist entscheidend, wie so ein Projekt begleitet wird. Deswegen glaube ich nicht an Vandalismus“; meinte der bekannte Maler.
Quelle: MZ vom 12.09.2011
„Immer wieder streicheln“ Borghorst. Otmar Alt liebt Hexen, hasst iPhones, trinkt am liebsten Rosé-Weine, stammt aus einer Organistenfamilie und sollte als Kind eigentlich Klavier lernen. Das aber nur so nebenbei. Eigentlich ging es gestern Abend um Schackeline. Die hatte der bekannte Künstler aus Hamm für das Druckhaus Tecklenborg bemalt. Und auch dazu wusste der 71-Jährige eine Menge zu erzählen, so dass es den Steinfurter Vertretern der „Summertime-Aktion“ nicht langweilig wurde... Quelle: WN vom 10.09.2011 |
Schackeline gar nicht flügellahm STEINFURT. Schackeline auf Tour: Wer am Montag am Flughafen Münster-Osnabrück landete, der wurde farbenfroh begrüßt – von einem Hühner-Ensemble aus Steinfurt. Denn das Steinfurter Lieblingshuhn macht auf seiner PR-Tour keine Pause. Gefiedertes Ensemble Unter den wachsamen Augen von Hermann Lindhof (Werbegemeinschaft Burgsteinfurt), Friedrich Howe (Gewerbegemeinschaft Sonnenschein), Rolf Cosse (Race Days), Hans-Günther Hahn (Hahn-Haustextilien), Dirk Wigant (Stadt Steinfurt) und Dr. Barbara Herrmann (VHS Steinfurt) wurden große und kleine Hühner arrangiert und zogen schon bald neugierige Blicke der umhereilenden oder –schlendernden Touristen auf sich.
„Das war natürlich so gewollt“, sagt Dr. Barbara Herrmann, Leiterin der VHS Steinfurt. „So kann man die ganze Aktion auch etwas überregional bekannt machen, besonders für die Münsterländer, die hier ankommen und sowieso in der Gegend beheimatet sind“.
Quelle: MZ vom 07.09.2011 |
Freche Hühner und stattliche PferdestärkenSchackeline und ein Dutzend ihrer frechen Mithühner haben dem Flughafen in Greven einen Besuch abgestattet. In der Eingangshalle begrüßten sie ankommende Fluggäste und machten gleich auch Reklame für Steinfurt und die dort am 17. und 18. September stattfindenden Racedays. Im Rahmen dieser Veranstaltung am Schloss werden zum Abschluss des Schackeline-Projekts etliche ausgesuchte Hühner versteigert; der Erlös soll einem Jugendprojekt mit sozialem Touch zugute kommen. Wer Ideen dafür hat, ist eingeladen, sich um diese Unterstützung zu bewerben. (Übrigens: Die Schackeline am Porsche-Steuer hat zwar keinen Führerschein, aber sie ist – ganz ehrlich – keinen Meter gefahren.) Quelle: WN vom 07.09.2011 |
Schackeline ist auf dem Weg in die Arktis
Burgsteinfurt - Ein paar Tränchen haben sie alle verdrückt. Nach vier Wochen Aufenthalt im Münsterland ist die neunköpfige Kinder- und Jugendgruppe der Murmansker Gehörlosenschule mit ihrer Lehrerin Tatjana Remennikova wieder auf dem Weg in die ferne Heimat im Norden Russlands. Heute morgen war Abflug in Hamburg. Über St. Petersburg ging es zurück an die nördlich des Polarkreises gelegene Hafenstadt auf der Halbinsel Kola. Dort können die Eltern ihre Kinder am späten Abend wieder in die Arme nehmen. Mit im Gepäck ist Schackeline. Serjoscha hat sie sich auf den Rücken geschnallt und wie seine Mitfahrer versprochen, jede Station, die das bunte Huhn zurücklegt für die Steinfurter Freunde zu fotografieren und eine Dokumentation ihrer Reise anzulegen. Die Kinder und Jugendlichen bedankten sich noch einmal auf ihre Art für die Gastfreundschaft, die sie durch den Verein, die Partner und Sponsoren (darunter die Stiftung Ost-Westliche Begegnungen, die Aktion Mensch und die AWD-Stiftung Kinderhilfe), die vielen ehrenamtlichen Helfer und Gastfamilien erfahren durften, trugen Tänze und Lieder vor und zeigten noch einmal von ihren Unternehmungen und Begegnungen der vergangenen vier Wochen Fotos, die deutlich gemacht haben, wie wohl sich die Gruppe in Metelen und Steinfurt gefühlt hat, nach der langen Polarnacht im Münsterland Sonne zu tanken, sich zu erholen, Grenzen zu überschreiten und sich auf Unbekanntes einzulassen. Das Lachen der Kinder hat alle Helfer, die die Gruppe nahezu rund um die Uhr betreut haben, für ihre Mühen belohnt. Doswidanja, auf Wiedersehen - im nächsten Jahr im Münsterland. Quelle: WN vom 15.08.2011 von Dirk Drunkenmölle |
Schackeline in Burgsteinfurt:
STEINFURT "Schackeline" ist ein Huhn, das zwar viel bunter als sein lebendiges Ebenbild ist, dafür kann es jedoch keine Eier legen. Trotzdem gab es am Samstag bei der Aktion "Summertime in Steinfurt" in der Burgsteinfurter Altstadt allerlei Leckereien rund um das Tierprodukt. Nur Bürgermeister Andreas Hoge musste der feierlichen Eröffnung fern bleiben, befindet er sich zurzeit doch in Urlaub. "Herr Hoge sonnt sich gerade an der Türkischen Riviera", wusste Hermann Lindhof, wo sich der erste Bürger der Kreisstadt just befindet. Im Steinfurter Kino wurde der Film "Die wilden Hühner" aufgeführt. "Eine Familie aus Borghorst hat durch die Presse davon erfahren und sitzt jetzt im Kinosaal", sagte Marianne Palstring. Quelle: MZ vom 08.08.2011 von Matthias Lehmkuhl |
Das große Gackern bleibt aus Burgsteinfurt - So bunt und verrückt die Aktion auch ist, dem wandernden Hühnerhof sind am Samstag nicht die erhofften Menschenmassen in die Burgsteinfurter Innenstadt gefolgt. Zwar war spürbar mehr Leben als an vergleichbaren Feriensamstagen im Ortskern, richtiger Trubel und ordentliches Gackern wollten sich aber nicht einstellen. Dabei waren die Voraussetzungen für einen kurzweiligen Bummel durch die Fußgängerzone eigentlich gut. Bis auf ganz wenige Regentropfen war es trocken und warm. Gute Bedingungen, die viele Radfahrer genutzt haben, um einen Ausflug nach Burgsteinfurt zu unternehmen. Auffällig war auch, wie viele Touristen und Tagesgäste sich mittlerweile von den Sehenswürdigkeiten anlocken lassen und in der Stadt verweilen. In der grau gepflasterten Innenstadt setzte das kultige Hühnervolk an sechs Standorten farbige Akzente. Die Menschen blieben stehen, kamen miteinander ins Gespräch und ließen sich von den Gastronomen einladen, Gerichte von der speziell zu diesem Tag kreierte „Hühner“-Karte zu probieren. Ob Spiegeleikuchen mit Schmand, Eierwaffeln, Omeletts, Spiegelei auf Schinkenbrot, Rührei, Hähnchenkeule mit mediterranem Gemüse und Kartoffelspalten oder Spiegelei-Eis - die Auswahl kleiner kulinarischer Gaumenfreunden war beachtlich. Neben dem Gaumen- gab es auch einen Ohrenschmaus. Zwei Stunden unterhielten das Burgsteinfurter Blasorchester und das Schülerblasorchester unter der Leitung von Malene Böwering am Vormittag mit schwungvollen Klassikern und modernen Arrangements aus Pop und Rock ihr Publikum vor dem Weinhaus. In der Steinstraße setzten die „4Klangfarben“ das musikalische Programm am Nachmittag mit einem kleinen Clubkonzert ihrer Popklassiker und Jazzstandards fort. Unterdessen zog Pit Gutschank mit seinem Koffer durch die Straßen, Ballonfiguren zu formen, Seifenblasen aufsteigen zu lassen und die Kinder mit seinen kleinen magischen Tricks zu verzaubern. Einige Geschäftsleute hatten sich eigens für den Tag Malaktionen, Gewinnspiele und Angebote ausgedacht und sind auf die Straße gegangen, um den Kontakt zur Kundschaft zu suchen. Allerdings sind nicht alle Kaufleute dem Aufruf der Organisatoren der „Summertime“ gefolgt, die Geschäfte bis 16 Uhr zu öffnen. Einige Läden waren bereits um 14 Uhr dicht. Trotz der verhaltenen Resonanz auf diesen Schackeline-Tag sind die Initiatoren von der positiven Wirkung überzeugt, die die Aktion ausgelöst hat. „Es werden neue Verbindungen geschaffen“, erklärt Mechthild Dörr vom Vorstand der Werbegemeinschaft mit Blick auf eine Stärkung des stadtteilübergreifenden Netzwerkes der Menschen, Organisationen und Betriebe, die Steinfurt nach vorne bringen wollen. Steinfurt zeige sich von einer ganz charmanten Seite, fügte Hermann Lindhof, Chef der Burgsteinfurter Kaufmannschaft, an. Schade, dass sich davon nicht noch mehr Menschen überzeugen wollten.
Quelle: WN vom 08.08.2011 von Dirk Drunkenmölle und Hermann-Josef Pape |
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Musik, Zauberei und Kulinarisches: BURGSTEINFURT Etwa 160 bunt bemalte "Schackelines" gibt es in Steinfurt. Die Organisatoren hoffen, dass am Samstag, 6. August , von 11 bis 16 Uhr ein Großteil der kultigen Figuren die Innenstadt in Burgsteinfurt anhübscht. Der Titel der Aktion: "Summertime in Steinfurt".
An sechs Standorten, vor dem am Steinfurter Kino, auf dem Wilhelmsplatz, vor Goldschmiede Nacke, dem Kaufhaus Vorgerd, der Goldschmiede Geilsdorf, der Buchhandlung Brümmer & Woltering und vor dem Schuhhaus Franke werden große und kleine Schackelines postiert. Musik und Zauberkunst Von 14 bis 16 Uhr spielt die Formation "4klangfarben" auf einer Bühne an der Ecke Steinstraße/Leerer Straße. Die vier Musiker ( zwei Männer und zwei Frauen) spielen seit 2007 zusammen. Das Repertoire umfasst Pop-Klassiker und viele Jazzstandards. Ihre Instrumente sind Flöte, Bass, Gitarre und Percussion - und natürlich ihre Stimmen. Die Technik benötigen sie nur als Verstärkung. In Steinfurt haben sie schon beim Leinenmarkt und bei der Gewerbeschau Sonnenschein ihre musikalische Visitenkarte hinterlassen und viel Lob erhalten. Köstlichkeiten "Ich denke, das kann eine runde Sache werden", freut sich der Vorsitzende der Burgsteinfurter Werbegemeinschaft schon jetzt auf das "Hühnerfest". Sein Wunsch: tolles Sommerwetter. Erlöse für guten Zweck Quelle: MZ 03.08.2011 von Detlef Held |
Umarmung für Schackeline
Borghorst - In ein leuchtendes, kunterbuntes Farbenmeer verwandelte sich am Samstag der Arnold-Kock-Park - trotz des trüben Wetters. Die Schackelines waren los und das gleich in 66-facher Ausführung. Zehn große und 56 kleine Hühner präsentierten sich nahe der St.-Nikomedes-Pfarrkirche in ihren prachtvoll gestalteten Federkleidern. „Man erkennt, dass die Stadt aus einem Guss ist“, sagte der stellvertretende Volkshochschulleiter Dr. Christoph Hantel und ließ seinen Blick durch den Park schweifen. Und auch die Besucher bestätigten: Das ist ein Projekt, das Borghorst und Burgsteinfurt verbindet. Zu Beginn der Ausstellung traute sich kaum jemand auf den Rasen. Erst als einige Mutige den Anfang machten, und sich neugierig umsahen, kamen nach und nach weitere Interessierte hinzu, bis der Arnold-Kock-Park schließlich gut gefüllt war. An allen Zugängen wurden die Menschen von den riesigen Hühnern begrüßt. Während die Erwachsenen die Kunstwerke aus einiger Entfernung auf sich wirken ließen, zeigten die vielen Kinder gar keine Berührungsängste. Das lag vielleicht auch daran, dass sie sich mit Schackeline auf Augenhöhe trafen. So wurde die Hühnerdame kurzerhand stürmisch umarmt, vorsichtig gestreichelt und neugierig beäugt. Die vierjährige Mona hatte ihren Favoriten schnell ausgemacht: „Die sind alle so schön bunt. Aber ich mag am liebsten das mit dem Geschenk“, so ihre Meinung. Tatsächlich blieben die Kinder stets bei den farbenfroh schillernden Hühnern stehen. Die Erwachsenen waren sich da nicht so einig: „Trotz der gleichen Form, ähnelt keins dem anderen“, so eine Besucherin. „Irgendwie hat jedes Huhn auf seine Art etwas. Und viele Dinge erkennt man auch erst auf den zweiten Blick“, meinte eine andere. Der Rundgang wurde musikalisch von der Gruppe „Shampus“ aus Münster begleitet. Außerdem hatte die Gastronomie am Park einige Köstlichkeiten aufgefahren, die sich die Zuschauer schmecken ließen. Schackelines Auftritt in Borghorst ist also gelungen. Ob professionell lackiert oder von Kindern bemalt, jedes einzelne Huhn strahlte seine eigene Persönlichkeit aus. Quelle: WN vom 01.08.2011 |
Vereinsamter Lockvogel BORGHORST Lag es nur am Wetter, an den Schulferien oder an unzureichender Werbung? Ratlose und enttäuschte Gesichter gab es am Samstag bei der Aktion "Summertime" im Arnold-Kock-Park.
Nur ganz wenige Besucher lockte das als Kultstück gepriesene Polyesterhuhn "Schackeline" in den Arnold-Kock-Park. Am Ambiente hat es sicher auch nicht gelegen, denn die beteiligten Gastronomen (Bistro Central und Su Nuraghe) hatten Tische dekorativ gedeckt, Zelte aufgestellt und lockten mit kulinarischen Köstlichkeiten zu moderaten Preisen. Auch an Heizstrahler hatte man vorsorglich gedacht, denn den Sommer kann man ja nicht herbei zaubern. Zudem hatte man etwa 60 große und kleine, bunt bemalte und lackierte Hühner im Park aufgestellt - mit wirklich tollen Motiven. Wenige Neugierige Auch als die Jazz-Combo "Shampus Lounge Music" ab 17 Uhr aufspielte, blieb der erhoffte Zuspruch von Borghorstern aus, auch wenn sich zwischenzeitlich einige Tische füllten. Selbstkritische Töne "Man hätte mit einigen Plakaten zumindest in Borghorst auf dieses Event zusätzlich aufmerksam machen sollen", so die ersten selbstkritischen Erkenntnisse am Samstagabend. Für Günther Willbrand und seine anwesenden Vorstandsmitglieder von der Borghorster Werbegemeinschaft ist die fehlende Resonanz kein Grund, nicht wieder Neues zu versuchen. "Wir werden uns zusammensetzten, alles analysieren und nach neuen Ideen suchen." Bald ist ja auch wieder Schweinemarkt. Quelle: MZ vom 01.08.2011 von Detlef Held |
Jetzt sind die Poahlbürger dran
Burgsteinfurt - „Ortstermin Burgsteinfurt“ - das ist mittlerweile so etwas wie eine eigenständige Ortsmarke für die Kreisstadt geworden. Sechs Jahre gibt es dieses von der VHS, der Steinfurt-Touristik, der örtlichen Werbegemeinschaft und Prof. Dr. Thomas Hoeren aus der Taufe gehobene Bildungsangebot an außergewöhnlichen Orten nun schon, das sich zu einem Dauerbrenner entwickelt hat. Im Umland beneidet man die Burgsteinfurter bereits wegen des anhaltenden Erfolgs. Jetzt geht´s in die zwölfte Runde. Und nach den jüngsten Podien mit Menschen mit Migrationshintergrund sind nun die Stemmerter Poahlbürger dran, etwas aus ihrem Leben und von ihrer Arbeit zu erzählen. Die Reihe der Vortragenden ist illuster wie die Orte, an denen an jedem dritten Donnerstag eines Monats um 19 Uhr „Lernen zum Erlebnis“ wird und von der Dr. Barbara Herrmann überzeugt ist, dass sie in Steinfurt auch ein Stück dazu beiträgt, Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt zu stiften. Den Auftakt macht am 15. September Carl Ferdinand Erbprinz zu Bentheim und Steinfurt (Hoeren: „Das war ein hartes Stück Arbeit, ihn für den Ortstermin zu gewinnen.“) im Rittersaal des Steinfurter Schlosses, wo er über das Fürstenhaus, seine Arbeit in der Domänenkammer und darüber sprechen wird, welche Ideen er hat und welche Perspektiven er sieht, wie sich Burgsteinfurt in Zukunft entwickeln wird. Johann Prümers, streitbarer Interessenvertreter der Landwirtschaft, wird am 20. Oktober bei Camphill deutlich machen, vor welchen Herausforderungen die Bauern an der Schnittstelle von städtischer und landwirtschaftlicher Kultur stehen. Mit Josef Schirmer und Ernst-Werner Wortmann werden am 17. November ein engagierter ehemaliger Lokalpolitiker beziehungsweise Stadtdirektor noch einmal den Prozess der kommunalen Neugliederung Mitte der 70er Jahre und die damaligen unterschiedlichen Positionen von Politik und Verwaltung in der Elefanten-Apotheke beleuchten. Der frühere Oberstaatsanwalt (und ehemalige Ausbilder von Prof. Hoeren), Hans-Ernst Prümers, erinnert am 15. Dezember bei Brillen Becker an alte Zeiten, das Schützenwesen und die Brauchtumspflege, die unter anderem die Niederdeutsche Bühne seit über 50 Jahren betreibt. Teil 1 der Poahlbürger-Staffel wird dann Günther Hilgemann, Heimatfreund, Lokalpolitiker, Buchautor und Sohn des früheren Stadtarchivars Fritz Hilgemann, beenden, wenn er am 19. Januar in der alten Schmiede Teigeler den Blick auf alte Stemmerter Charakterköpfe lenkt. Sowohl VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann als auch Steinfurt-Touristik-Geschäftsführer Heinz Balster waren bei der gestrigen Vorstellung des Programms insbesondere Prof. Dr. Hoeren dankbar dafür, dass er es immer wieder schafft, die unterschiedlichsten Themen und Menschen zum Ortstermin zusammenzubringen. Hoeren sei wesentlich daran beteiligt, dass sich aus der Reihe ein Netzwerk gebildet habe, das dazu beitrage, die Menschen neugierig auf das zu machen, was um sie herum passiert oder passiert ist. Ein dickes Lob strich auch Dr. Christoph Hantel für die intensive Vorbereitung und Moderation der Termine ein. Viel Arbeit wird geleistet, den Ortstermin zur einer Ortsmarke zu machen. Quelle: WN vom 23.07.2011 von Dirk Drunkenmölle |
Aus zwei mach eins
Steinfurt - Musikschüler und Kursusteilnehmer der Volkshochschule sollen nichts davon merken. Nur die Kämmerer der Mitgliedsgemeinden. Sie sollen künftig deutlich weniger Zweckverbandsbeiträge überweisen müssen. Grund: Aus den beiden Eigenbetrieben Musikschule und Volkshochschule wird einer. Mit nur noch einem Kopf, der übrigens Dr. Barbara Herrmann heißen wird, einem Wirtschaftsplan und einem Kursusheft. Wie das Kind heißen und wie das neue Organigramm aussehen werden, wissen die Verantwortlichen noch nicht. Wohl aber, dass es am 1. Januar nur noch einen Eigenbetrieb an der Hohen Schule geben wird. „Der Zeitpunkt für die Umstrukturierung war jetzt gerade günstig“, erläuterte Robert Wenking, Bürgermeister von Horstmar und als solcher Vorsitzender der Zweckverbandsversammlung, gestern bei einer Pressekonferenz im Steinfurter Rathaus. Der langjährige Leiter der Musikschule, Josef Schwermann, hört nämlich zum Jahreswechsel auf, geht in Altersteilzeit. „Und diese Stelle muss jetzt nicht wieder besetzt werden“, nannte Steinfurts Bürgermeister Andreas Hoge als Verbandsvorsteher den Löwenanteil an dem Sparmodell: die Personalkosten für einen neuen Musikschulchef. Es gibt erste Hochrechnungen, wie viel Geld insgesamt die Gemeinden des Zweckverbandes sparen können. Bürgermeister Hoge: „In 2018 können es jährlich 100 000 Euro sein.“ In den ersten Jahren komme man sicherlich noch nicht auf diesen Betrag. Für die neue Chefin des Eigenbetriebs Musikschule/VHS, Dr. Barbara Herrmann, ist der Zusammenschluss nur logisch. „Bildung und Kultur sind nun einmal sehr eng miteinander verwoben. Da lassen sich in vielerlei Hinsicht Synergieeffekte erzielen.“ Als Beispiel nennt sie den Projektbereich der Musikschule. „Der könnte problemlos schon heute in der VHS laufen.“ Auch der scheidende Musikschulleiter Josef Schwermann sieht die Fusion positiv: „Wenn man beide Wirtschaftspläne nebeneinander hält, sieht man sehr viele Parallelen.“ Bei vielen städtischen Veranstaltungen träten beide Institutionen heute gemeinsam auf. Schwermann warnte aber, dass für die fachlichen Entscheidungen auch echte Fachleute bereitstehen müssten. Schwermann erhofft sich eine Stärkung der Musikschule, die ein freiwilliges Angebot ist, während die Volkshochschule eine Pflichtaufgabe der Kommunen darstellt. „Vielleicht hören dann die ewigen Diskussionen um einen Austritt aus dem Zweckverband auf“, hofft der Musikschulleiter. Dass Musikschule und Volkshochschule unter einem Dach gut funktionieren, weiß Bürgermeister Andreas Hoge aus Rheine. „Das habe ich mir vor Ort selbst angeguckt. Dort wird dieses Modell schon seit einiger Zeit erfolgreich praktiziert.“ Quelle: WN vom 23.07.2011 von Axel Roll |
Prinzliche Eröffnung
Das haben Volkshochschule (VHS), Werbegemeinschaft Burgsteinfurt und Steinfurt-Touristik als Veranstalternetzwerk zu Beginn vor sechs Jahren kaum erwartet. Doch der Mix aus spannenden Themen, interessanten Referenten und ungewöhnlichen Orten passt eben genau. "Diesmal stellt sich Lokalprominenz aus den Reihen der "alten Stemmerter" dem Publikum," so VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann. Quelle: MZ vom 23.07.2011 von Rainer Nix |
Einstimmiger Beschluss der Mitglieds-Gemeinden: STEINFURT Die Rechnung ist einfach: Wenn zwei Partner schon so lange so gut harmonieren, warum dann nicht endlich heiraten? Das hat viele Vorteile und tut vor allem beiden Geldbeuteln gut. So ähnlich werden wohl die Überlegungen der Mitglieder-Gemeinden im Zweckverband von VHS und Musikschule ausgesehen haben.
Das Ergebnis ist jetzt ein einstimmiger Beschluss, die bisher selbstständigen Eigenbetriebe zu einer großen Kultur- und Bildungseinheit zusammen zu führen. Auch mit der Stimme der abtrünnigen Gemeinde Altenberge. Einen Namen für das neue Haus gibt es noch nicht, wohl aber steht fest, wer demnächst dort ab 1. Januar 2012 die Regie führen wird: Dr. Barbara Herrmann. Die äußerst positiven Erfahrungen mit Dr. Herrmann in ihrer bisherigen Position als VHS-Direktorin seien auch der Impuls gewesen, die neue Struktur zu wagen, sagte Horstmars Bürgermeister Robert Wenking und Verbandsvorsitzender beim Pressegespräch: „Wir trauen ihr die Gesamtleitung zu.“ Dienstende Wenking: „Klare Vorgabe war auch, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben darf.“ In Abstimmung mit der Gemeindeprüfungsanstalt und in mehreren Wokshops wurde die Fusion in Form gegossen. Bis zu 100 000 Euro lassen sich so bis 2018 sparen, haben die Hochrechnungen ergeben. Vieles, was bisher doppelt erledigt wurde, wie die Wirtschaftspläne für zwei Einrichtungen, kann unter einem Dach erledigt werden. Eigene Profile bleiben So könne man alle Zielgruppen erreichen, sprach sie von einem „Spannungsbogen von allen Lernenden“. Die neue Aufgabe begreift sie als echte Herausforderung, aber auch als spannende. Zudem könne sie bereits während der Umsetzungsphase auf bestehende Strukturen vertrauen. Josef Schwermann hält die Entscheidung für zeitgemäß: „Ich glaube, dass wir sogar stärker danach herauskommen.“ Im Herbst sollen das Organigramm und weitere (personelle) Details des neuen „Kultur- und Bildungshauses“ stehen. Quelle: MZ vom 23.07.2011 |
Hühner im Grünen -gun- STEINFURT. Die Hühner werden sich wohlfühlen. Besonders, wenn das Wetter stimmt und die Sonne scheint. Wie viele Schackelines am 30. Juli (Samstag) in den Arnold-Kock-Park kommen werden, mit einer genauen Zahl hält sich Dr. Christoph Hantel (VHS) lieber bescheiden zurück. Im besten Fall können es 160 werden. „Aber davon gehen wir nicht aus.“ Einige Plastikhuhnbesitzer mögen ihre angemalten Tiere nämlich gar nicht gerne hergeben. Nicht einmal für einen Tag. Nichtsdestotrotz: Einige Schackelines werden es am 30. Juli ganz sicher sein, die ab 14 Uhr auf dem (von Hundekot gesäuberten) Rasen zu sehen sind. Quelle: WN vom 22.07.2011 |
Kinder-Uni-Gewinner sind wieder dabei
Steinfurt - Die ersten sechs Studierenden für die nächste Kinder-Uni wären schon da. Henning, Vera, Julian, Maximilian, Tobias und Alena wollen auf jeden Fall wieder mitmachen. Und nicht nur, weil sie gestern als Gewinner der diesjährigen Studienausweis-Verlosung ihre Preise in Empfang nehmen durften. „Alle Vorlesungen waren gleich toll“, sagte Vera Brüggemann. Das hörten die Veranstalter - Volkshochschule, Musikschule und Fachhochschule - natürlich gern. Und versprachen, dass es im Herbst auf jeden Fall wieder Vorlesungen nur für Kinder geben wird. Auch die Sponsoren Westfälische Nachrichten und Stadtwerke sind wieder mit im Boot. Prof. Dr. Richard Korff als Vertreter der Fachhochschule erklärte aus der Sicht seiner Einrichtung, warum das Heranführen an die Wissenschaft schon in jungen Jahren so wichtig ist: „In Anbetracht des drohenden Fachkräftemangels müssen wir als Hochschule früh in die Schulen gehen.“ Die Eltern der Gewinner bestätigten die Meinung des Professors. Zudem habe es den Jungen und Mädchen wirklich Spaß gemacht, Interessantes aus Physik und Chemie, aber auch von den Rechtswissenschaften, zu erfahren. Quelle: WN vom 22.07.2011 von Axel Roll |
„Europäisches Zertifikat“ als Lohn
Burgsteinfurt. Elf Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 der Hauptschule am Bagno erhielten jetzt das Europäische Zertifikat zur Berufsqualifizierung „euZBQ“. Von September 2010 bis Juli 2011 hatten die Schüler einmal wöchentlich an dem Lehrgang „euZBQ“ in der Hohen Schule teilgenommen. In 99 Unterrichtsstunden vermittelte VHS-Dozent Klaus Schlossarek das Wissen aus den Bereichen Wirtschaft, EDV und soziale Kompetenzen, wie das Trainieren von Selbstmanagement, Gesprächsführung und Teamarbeit. Die Kompetenzen wurden durch das Ablegen von drei Abschlussprüfungen, die zum Erwerb des berufsrelevanten und international anerkannten Zertifikates „euZBQ“ führen, nachgewiesen. Der Lehrgang ist ein Angebot der VHS im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Weiterbildung geht zur Schule“ und wird finanziell unterstützt durch die europäische Union und das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, erklärt Wilfried Bußmeyer, Fachbereichsleiter bei der VHS. Quelle: MZ vom 22.07.2011 |
EU-Zertifikat für Bagno-Schüler
Burgsteinfurt - Schüler der Klasse 9 der Schule am Bagno sind am Donnerstag mit dem „Europäischen Zertifikat zur Berufsqualifizierung“ (euZBQ) ausgezeichnet worden. Von September bis Juli haben elf Schüler einmal wöchentlich an dem Lehrgang in der Hohen Schule teilgenommen. In 99 Unterrichtsstunden vermittelte VHS-Dozent Klaus Schlossarek Wissen aus den Bereichen Wirtschaft, EDV und soziale Kompetenzen. Trainiert wurden beispielsweise Selbstmanagement, Gesprächsführung und Teamarbeit. Die erworbenen Kompetenzen werden in drei Abschlussprüfungen getestet, die zum Erwerb des berufsrelevanten und international anerkannten Zertifikates „euZBQ“ führen. Der Lehrgang ist ein Angebot der Volkshochschule Steinfurt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Weiterbildung geht zur Schule“. Er wird finanziell unterstützt durch die Europäischen Union und das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, fügt Wilfried Bußmeyer, Fachbereichsleiter bei der VHS, an. Quelle: WN vom 22.07.2011 |
Zwischen Hamsterrad und Triumph
Burgsteinfurt - Handball-Luft konnte man beim VHS-Ortstermin im Hause Vorgerd schnuppern. Dort erzählte die junge, erfolgreiche Handballerin Yasmin Yusif, wie das Leben in einem Münsteraner Sportinternat verläuft. Der Burgsteinfurter Handballer Peter Köster schilderte den Alltag im lokalen Verein zwischen sportlichen Triumphen auf der einen und Putz-Diensten in der Halle auf der anderen Seite. Und die Managerin des SC Greven erzählte vom Westfalenstützpunkt, der begabten Spielern aus dem Münsterland eine spezielle Förderung ermöglicht. Moderiert wurde der Abend von Dr. Christoph Hantel (VHS), der wissen wollte, ob in der Frauenumkleide vor wichtigen Spielen auch die lauten Push- und Einpeitscher-Rituale vollzogen werden wie bei den Männern. Die junge Handballerin konterte trocken, da gäbe es wenig Unterschiede: Handball ist zum einen zwar ein kopfgesteuertes Strategiespiel, zum anderen natürlich auch pures Adrenalin. Peter Köster vom TB erzählte, wie es ihm und seinen Mitstreitern vor bald 15 Jahren gelungen ist, die Jugendarbeit zu intensivieren. Dabei wurde deutlich, wie viel Detailarbeit, trockene Organisation, durchdachte Strategie und Motivationsarbeit hinter den Erfolgen im Handball steckt. Gerade die Konkurrenz zum Fußball macht die Anwerbung von Jungs schwierig. SC-Managerin Eva Wortmann diskutierte mit den Besuchern über die Attraktivität für die Zuschauer: Frauen-Handballspiele haben eine dichte Atmosphäre, sie sind technisch anspruchsvoll und zeigen eine spannende Mischung aus athletischer Leistung und ausgefeilter Strategie. Ansonsten ist auch beim glamourösen Handball-Zweitligisten der Alltag nicht immer nur golden: Die Arbeit läuft ehrenamtlich, die jungen Frauen müssen ihr Geld außerhalb der Halle in normalen Berufen verdienen und stecken enorme Kraft und Energie in dieses zweigleisige Leben. Gleichzeitig machte Peter Köster klar, welche positiven Einflüsse der Sport auf die Kinder und Jugendlichen, und vor allem auf deren zukünftiges Leben hat: Im Team lernt man, wie man sich zurücknimmt, man organisiert selbstverständlich mit, übernimmt Rollen als Zeitnehmer und Schiedsrichter und lernt, wie man sein Leben strukturiert und erfolgsorientiert meistert. Die VHS-Ortstermin-Besucher wünschten der aufstrebende Burgsteinfurterin alles Gute für die weitere Karriere. Yasmin Yusif blieb dabei immer auf dem Teppich: „Das Abi ist erstmal das wichtigste“. Na bitte! Quelle: WN vom 18.07.2011 |
Umgang mit neuen Medien will gelernt sein
Steinfurt. StudiVz, schuelerVz, Facebook? ICQ und Skybe, noch nie gehört? Farmville, Sims, Counter Strike, WOW, ebenfalls nicht? Bei Eltern lösen die Begriffe viele Fragezeichen aus. Die Erziehungsberatungsstellen der Caritas Emsdetten-Greven, Ibbenbüren, Rheine und der Diakonie Steinfurt und Lengerich haben es sich zur Aufgabe gemacht, die neuen Medien intensiver in den Blick zu nehmen, um fragenden Erziehungsberechtigten Antworten zu geben. Aus diesem Grund ist eine Weiterbildung mit Dr. Christoph Hantel und Larissa Ewering von der VHS Steinfurt, sowie Jörg Drabe, Medienberater des Kreises Steinfurt, initiiert worden. Rund 50 Fachkräfte der Erziehungsberatungsstellen des Kreises haben an diesem Workshop teilgenommen. Die Erziehungsberatungsstellen im Kreis Steinfurt bieten ihre Hilfen an. In Steinfurt ist das die Beratungsstelle des Diakonischen Werks, Wasserstraße 32, Telefon 0 25 51/13 14. Quelle: WN vom 08.07.2011 |
VHS spiegelt Lebenswelt wider
Das "Bildungsfrühstück Steinfurt" im Kötterhaus des Kreislehrgartens präsentiert Menschen mit besonders interessanten Biographien. Kreisdechant Markus Dördelmann steht in der Frühstücksrunde am 5. Oktober unter dem Titel "Ein Leben im Dienste Gottes" als erster für Gespräche zur Verfügung. Die Veranstaltung "Zukunft neu denken", richtet sich unter anderem an Frauen, die nach längerer Pause wieder ins Berufsleben einsteigen möchten. Bewegungskurse Am Dienstag wurde das Heft "VHS-Kursprogramm Herbst 2011" unter Moderation von Direktorin Dr. Barbara Herrmann offiziell vorgestellt. "Im Sprachenbereich können sich Interessierte wieder intensiv auf Prüfungen der Universität Cambridge einstimmen", so Petra Oskamp, M. A., Fachbereichsleiterin Sprachen. Neu sind zwei prüfungsvorbereitende Kurse zum Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ) und zur Niveaustufe 2, die oft zur guten Verständigung am Arbeitsplatz erwartet wird. Wer besondere Englischkenntnisse im Beruf benötigt, ist mit "English für Sales and Purchasing" und "English for Customer Care" gut beraten. Neu im Programm: "English for Logistics". Eine gleichbleibend gute Nachfrage bescheinigt Dr. Christoph Hantel, Fachbereichsleiter Gesundheit, Kultur und Medien den Kursen zur Entspannung und Bewegung. Bei den jüngeren Teilnehmern kommt der Kurs "Bärenstarke und geschickte Kinder" gut an. Die Kinder lernen spielerisch, wie sie sich besser bewegen, balancieren und Kraft gewinnen. Starker EDV-Bereich Sehr gut läuft auch das" Aqua-Cycling" im Kombibad Borghorst. Fotokurse mit Exkursion setzt die Mediendesignerin Marion Rumpker fort. Fokussiert wird die Frage, zu welchem Zweck die Teilnehmer fotografieren. Polizistin Petra Kreyenschulte bietet erstmalig den vom ADAC entwickelten Kurs "Sicher mobil im Straßenverkehr" an. Er wendet sich an Auto- und Fahrradfahrer, aber auch an Fußgänger der Generation 50 plus. Zirka 70 verschiedene Angebote hält der Fachbereich EDV bereit, wie sein Leiter Wilfried Bußmeyer berichtet. Erstmalig enthält das Programmheft Sonderseiten mit Seminaren an den Standorten Nordwalde, Altenberge und Horstmar. Eine berufliche Weiterbildung zum Office-Assistenten gibt's ab Mitte November in Nordwalde. Neu ist das Angebot in Altenberge zur "Open Office Software", einem kostenlosen Programm mit Officeanwendungen. In Horstmar wird ab Oktober ein Senioren-Computerstammtisch etabliert. Themen legen die Teilnehmer dabei selbst fest. Vom Titelblatt des Programmheftes lächelt übrigens nicht mehr Nina Ruge, sondern 8000 Mal Frank Plasberg, prominenter Journalist und Fernsehmoderator. Quelle: MZ vom 07.07.2011 von Rainer Nix |
Hart aber fair ins neue VHS-Semester
Steinfurt - Einen schönen Spruch hat sich „Hart-aber-fair“-Moderator Frank Plasberg da einfallen lassen: „Hier hätte ich mein Studium nicht abgebrochen . . .“ steht auf dem Titelblatt des neuen VHS-Herbstprogramms unter dem Porträt des Promis, der nach 17 Semestern Theaterwissenschaft, Politik und Pädagogik merkte, dass er seinen Weg doch besser im Fernsehen macht. „VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann erklärte bei der gestrigen Vorstellung des Programms, wie das zu verstehen sei und warum nach Nina Ruge („Alles wird gut.“) jetzt der TV-Plauderer für die Steinfurter Volkshochschule wirbt (ein ganzes Jahr lang auf 8000 Heften, der Litfaßsäule und im Internet): „Die VHS orientiert sich an der Lebenswelt der Teilnehmenden, entwickelt Lern- und Erfolgspläne, ist Motivator, öffnet Türen und schafft Erfolgserlebnisse.“ und auch wenn es dort nicht so kontrovers zugeh wie in Plasbergs Fernsehrunden, zeige das Programm doch, „dass es auch in Steinfurt viel Raum für das Ringen nach Wahrheit gibt“.
Die Hefte werden in diesen Tagen wieder ausgelegt, die Litfaßsäule unten an der Wasserstraße wird beklebt, und auch im Internet sind die Kursangebote nachzulesen. Und übrigens: Wer Plasbergs gestrige Sendung („Das verordnete Fußballmärchen - müssen jetzt alle Frauenfußball gut finden?“) verpasst hat, sie wird heute um 20.15 Uhr und Samstag um 10.03 Uhr auf ARD „EinsExtra“ wiederholt. Quelle: WN vom 07.07.2011 von Hans Lüttmann |
Schackeline-Ausstellung:
Die kultigen "Steinfurter Hühner", zum Wahrzeichen des Sommers 2011 geworden, wurden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Rund 50 Gäste aus der niederländischen Partnerstadt Rijssen reisten an und hatten das 2,80 Meter große "Partnerschaftshuhn" im Gepäck. Zwischen seinen bunten Geschwistern stand es bis zum Abend verhüllt vor der Bühne zwischen Galerie und Foyer. Gegen 19 Uhr war es soweit: VHS-Direktorin Barbara Herrmann und Heinz Balster, Geschäftsführer Steinfurt Touristik, beide vom "Steinfurter Pool", dem Initiator des Sommer-Events, sowie Bürgermeister Andreas Hoge begrüßten die niederländischen Freunde. Der ehrenamtliche Rijssener Bürgermeister Albert Stegemann und der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Partnerschaft Jan Koelemaij betraten daraufhin die Bühne. Sie freuten sich über das zuvor gegebene niederländisch-deutsche Gemeinschaftskonzert in der Bagnogalerie und regten eine Wiederholung an. "Wichtig ist, gut miteinander auszukommen", hob Stegemann den Hintergrund der Städtepartnerschaft hervor. Die Bürgermeister beider Städte enthüllten das 2,80 Meter große "Partnerschaftshuhn", auf dem in Niederländisch und Deutsch "Samen - Zusammen" geschrieben steht. Quelle: MZ vom 04.07.2011 von Rainer Nix |
Hühner haben im Bagno Auslauf
Burgsteinfurt - Graf Ludwig hat das Bagno bekannt gemacht, war quasi der erste Touristiker in Steinfurt. Der Kunstsinnige hätte wie die zahlreichen Gäste bei der mal anderen Art der Kunst, auf der farbigen Hühnerhof-Party im Bagno am Samstag unter dem Motto „Summertime in Steinfurt - Ich wollt`ich wär ein Huhn“ sicherlich viel Freude gehabt. Von den 160 bemalten Schackelines konnten zirka 140 überlebensgroße Hühner zwischen der Konzertgalerie und Foyer präsentiert werden. Los ging es mit einer Premiere: Erstmals trafen beim Partnerschaftskonzert Steinfurt und Rijssen in der Konzertgalerie Schüler der Musikschulen Steinfurt und Rijssen in verschiedenen Besetzungen aufeinander. Aus der Partnerstadt reisten mehr als 20 Ensemblespieler an, darunter das Blockflötenensemble, das Querflötenquartett und Frauenchor der Musikschule. Auf Steinfurter Seite waren solistische Beiträge mit Schülern der Gitarren, Bläser- und Streicherabteilung sowie das Saxofonquartett zu hören. Zuvor begrüßte Musikschulleiter Josef Schwermann die Gäste aus den Niederlanden, besonders den Vorsitzenden des Vereins zur Förderung der Partnerschaft, Jan Koelemaij, den er als „Motor“ bezeichnete, immer dafür gesorgt hat, dass Rijssen und Steinfurt sich nicht aus den Augen verloren haben. „Es ist das erste Mal, dass während der über 40-jährigen Partnerschaft die beiden Musikschulen hier musiziert haben, das schreit nach einer Wiederholung“ sagte Bürgermeister Andreas Hoge und wünschte für die Zukunft ein gemischtes Ensemble, beider Partnerstädte. Gemeinsam enthüllten der stellvertretende Bürgermeister von Rijssen-Holten Ab Stegemann und Bürgermeister Andreas Hoge die fast drei Meter hohe Riesen-Schackeline aus der niederländischen Partnerstadt. Jan Koelemaij griff zum Mikrofon und erklärte: „Wir wollen die steigende Form des Miteinander weiter ausbauen“. Das Rijssen nicht ganz huhnlos ist, so Hoge, haben die Auszubildenden der Stadtverwaltung ein Partnerschaftshuhn ausgemalt, das an Ab Stegemann überreicht werden konnte. Dr. Barbara Herrmann stellte den Schirmherr der Aktion Hans Günter Hahn, mit seinen entsprechenden Namen vor, der ein gereimtes Gedicht zum Besten gab. Das Moderatoren-Duo Dr. Barbara Herrmann und Heinz Balster stellten beim Talk exemplarisch einige Schackelines und ihre Entstehungsgeschichten vor. Die Feiergäste sorgten bei Getränken und Imbiss für ein fröhlich-flatterndes Fest. Krönender Abschluss wird am 6. August eine Präsentation in der Burgsteinfurter Innenstadt sein. Quelle: WN vom 04.07.2011 von Hermann-Josef Pape |
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Schackeline liest WN
Steinfurt - Von wegen blödes Huhn! Schackeline kann sogar Zeitung lesen. Es ist natürlich kein Zufall, dass ausgerechnet das WN-eigene Federvieh ein Exemplar der größten Tageszeitung im Münsterland in den Krallen hält. . . Bis es aber so weit war, mussten die jungen Künstlerinnen von „Lernen fördern“ einen Menge Gehirnschmalz verbrauchen. So einfach drauf los malen, das ist mit einem Medien-Huhn vom Schlage einer Schackeline nicht zu machen. Wie die vielen anderen Steinfurter Huhn-Künstler auch, neudeutsch heißen die übrigens Chicken-Painter, merkte das Team um Sozialpädagogin Tanja Sailer und pädagogische Fachkraft Maria Mensing sehr schnell: Das Plastiktier lustig aussehen zu lassen, ist eine ernste Angelegenheit, die mit viel harter Arbeit verbunden ist. „Zehn Stunden“, schätzt Tanja Tissen, die zusammen mit Jaqueline Langenstroer und Annlen Stippel das Projekt WN-Huhn verwirklichte, waren für die Planung und den ersten Grobanstrich notwendig. Die Feinarbeit wird noch bis zum Wochenende erledigt sein. Bevor aber Schackeline in den Genuss der erste Lage Abtönfarbe kam, mussten die Pinselstriche und die Farbkombinationen in Skizzen penibel festgelegt werden. Und trotz aller Planung: “Wir haben später auch immer wieder einiges spontan verändert“, erzählte die 18-jährige Jaqueline Langenstroer, die sich bei „Lernen fördern“ auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Diese Möglichkeit, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, ist beim Projekt Schackeline einer der ganz großen Spaßfaktoren. Das berichten auch die anderen Künstler, die der ehemals blassen Plastikhenne zu einem farbigen Federkleid verholfen haben. Georg Hillebrandt, stellvertretender Leiter von „Lernen fördern“ in Steinfurt, lobt die Aktion “Summertime in Steinfurt - ich wollt ich wär ein Huhn“ aber auch noch aus einem anderen Grund: „Es kommt zu übergreifenden Kooperationen.“ Wie in diesem Fall zwischen WN und der Weiterbildungseinrichtung. Schackeline hat übrigens die WN-Leser richtig auf Trab gebracht. Dem Aufruf, ein Bild des herausgeputzten Huhns zu schicken, folgten so viele Beteiligte, dass eine Seite nicht ausgereicht hätte, einen repräsentativen Querschnitt der Arbeiten zu veröffentlichen. Darum die Panoramaseite weiter hinten im Lokalteil. Quelle: WN vom 30.06.2011 von Axel Roll |
Wege zum Innehalten
Steinfurt. Burnout, Sinnkrisen, Erschöpfungszustände, für viele Menschen in der globalen Welt wird es immer schwieriger, sich dieser Geschwindigkeit anzupassen und dabei gesund zu bleiben. Selbst Kinder haben schon Terminkalender wie Erwachsene. Der gesunde Rhythmus von Arbeiten und Ruhen, von Leistung und Muße geht immer wieder verloren. Dagegen will ein Symposium ein Zeichen setzen. „Stille – Meditation – Gesundheit – Möglichkeiten zum Heilwerden“ heißt der Titel der dreitägigen Veranstaltung, zu dem sich Fachleute (für Ärzte, Berater, Heilpraktiker, Therapeuten und Lehrer in das Symposium als Fortbildung anerkannt) und Interessierte anmelden können. „Wir möchten die Stille in Vorträgen, Workshops und Foren, in künstlerischen Aktionen in kulturellen und gottesdienstlichem Rahmenprogramm Raum geben“, sagt Dagmar Spelsberg, die über 40 Workshops zu diesem Thema zusammengestellt hat. Angebote zum Qi Gong, zur Meditation, zum Sonnengebet am Morgen stehen neben fernöstlichen und esoterischen Veranstaltungen, Zeit- und Stressmanagement neben Baummeditation. Jeder kann so seinen Weg zur Stille finden und in Gesprächen mit anderen vielleicht auch neue Wege zum Innehalten ausprobieren. Das Symposium will interessierte Menschen und Gemeindemitglieder aller Konfessionen und Religionen, Bildungseinrichtungen, Sportvereine, Krankenkassen, medizinische Berufe, Schule, Politik und Gesellschaft mit einander vernetzen und zur Zusammenarbeit einladen. Veranstalter ist der Evangelische Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken, die Evangelische und Katholische Kirchengemeinde Burgsteinfurt in Kooperation mit der Volkshochschule Steinfurt. Gäste von außerhalb werden bei der Zimmersuche durch die Steinfurt-Touristik unterstützt. Ein Flyer mit allen Veranstaltungen steht in Kürze zur Verfügung. Informationen gibt es unter www.der-kirchenkreis.de, www.schulreferat-st-te.de, www.vhs-steinfurt.de und unter www.marktplatz.de. Quelle: Der Steinfurter vom 30.06.2011 |
Schackeline lädt zur Hühnerhof-Party ein
Steinfurt - Samstag wird das Bagno zum Hühnerhof. 160 bunt bemalte Schackelines werden vor der Konzertgalerie aufgebaut und begrüßen dort die Feiergäste, die sich auf ein fröhlich-flatterhaftes Fest freuen dürfen. Da gibt´s Musik und Bier und gut gelaunte Gäste aus der Partnerstadt Rijssen und das Moderatoren-Duo Dr. Barbara Herrmann/Heinz Balster, das knackige Sprüche und Anekdoten der Schackeline-Bemaler präsentieren wird. Los geht es um 17 Uhr mit einer Premiere: Erstmals treffen in der Konzertgalerie Schüler der Musikschulen Steinfurt und Rijssen in verschiedenen Besetzungen aufeinander und zeigen den hohen Stand ihrer Ausbildung. Aus Rijssen reisen mehr als 20 Ensemblespieler an, darunter das Blockflötenensemble der Musikschule, das Querflötenquartett „Aquaflute“ und das Blockflötenquartett „Cochlea“. Außerdem tritt der Frauenchor der Musikschule Rijssen mit Gesängen aus der Welt der Gospels auf. Auf Steinfurter Seite sind solistische Beiträge mit Schülern der Gitarren, Bläser- und Streicherabteilung sowie das Saxofonquartett zu hören. Wer das Konzert in der Galerie miterleben möchte, braucht eine (kostenlose) Karte (gibt es bei der Musikschule). Aber auch, wer draußen bleibt, kann zuhören, denn das Konzert wird über eine Lautsprecheranlage übertragen. Nach dem etwa 90-minütigen Konzert geht die Hühnerparade über die Bühne, das alle überragende Rijssener Huhn (2,80 Meter) wird übergeben, Live-Musiker entern die Bühne, und die Party geht draußen weiter. Zur Pressekonferenz war gestern auch die Rijssener Verwaltungsspitze in die Konzertgalerie gekommen, wo Bürgermeister Arco Hofland erzählte, wie viel Spaß das Rijssener Schackelin-Komitee beim Bemalen hatte. Was ihnen dabei eingefallen ist, mochte Hofland aber noch nicht verraten. Steinfurts Bürgermeister Andreas Hoge kommentierte die Hühnerei mit den Worten: „Eine verrückte, tolle Sommeraktion.“ Die nach der Hühnerhof-Party im Bagno noch nicht zu Ende ist: Krönender Abschluss wird am 6. August eine Präsentation in der Burgsteinfurter Innenstadt sein. Und wer dann immer noch nicht genug von Schackeline hat, der darf sich auf ein Fotobuch freuen, das - wen wundert´s? - „Steinfurter Hühner“ heißen wird. Quelle: WN vom 29.06.2011 von Hans Lüttmann |
Präsentation der Hühner und Konzert: BURGSTEINFURT "Was die Idee mit den Hühnern angeht, haben wir bisher alles gehört. Einige sagen, was das für ein Blödsinn sei, die anderen finden diese Gemeinschaftsaktion ganz toll." Egal. Hermann Lindhof, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Burgsteinfurt, freut sich auf das Wochenende. Denn dann werde es erst recht Gesprächsstoff geben.
Am Samstag nämlich kann gleich über zwei Dinge kontrovers diskutiert werden. Denn zum einen treten die Schüler der Musikschulen aus Steinfurt und Rijssen zu einem gemeinsamen Konzert an. Zum anderen werden am Samstag erstmalig die fertig bemalten Steinfurter Hühner präsentiert. "Ab Samstagmittag werden an der Bagno-Konzertgalerie die insgesamt 160 Hühner aufgebaut. Das wird eine ganz tolle, bunte Mischung aus den verschiedensten Motiven", sagte Dr. Barbara Herrmann, Leiterin der VHS, am Dienstag auf einer Pressekonferenz im Bagno. Josef Schwermann wies sogleich daraufhin, dass das Kartenkontingent für das Konzert begrenzt sei. "Wir haben im Konzertsaal nicht allzu viele Plätze. Deswegen wäre es ratsam, sich bei uns in der Musikschul-Geschäftstelle welche abzuholen. Eintritt nehmen wir keinen", sagte Schwermann. Quelle: MZ vom 29.06.2011 von S. Wenning |
Kraftakt mit ruhiger Hand
Kreis Steinfurt. Den Dialog und die Vernetzung von Menschen, die nach Stille und Entspannung suchen oder beruflich damit zu tun haben, will der Evangelische Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken fördern. Dazu bietet er ein Symposium an, das überregionale Strahlkraft haben soll. Quelle: MZ vom 28.06.2011 |
Wegweiser zur Stille
Burgsteinfurt - Wer wünscht sich das nicht hin und wieder: einfach mal abschalten, Pause machen, runterkommen, die Zeit anhalten, Stille genießen. Lärm und Hetze machen krank, das weiß inzwischen jeder, und Burnout muss man schon nicht mehr übersetzen. Im fordernden Getriebe unsere Zeit ist der gesunde Rhythmus von Mühe und Ruhe, Leistung und Muße, Beten und Arbeiten mehr und mehr verloren gegangen. Alles soll immer, überall und sofort verfügbar sein. „Es ist Zeit“, sagt Pfarrerin Dagmar Spelsberg, „gemeinsam ein anderes Zeichen zu setzen.“ Einen Wegweiser hin zu Stille und Entschleunigung soll im nächsten Frühjahr ein Symposium setzen, das sich dem Kernthema mit mehr als 40 Workshops, mit Ausstellungen und Vorträgern, Konzerten und Podiumsdiskussionen nähern will. So pickepacke voll ist das Programm der drei Tage vom 23. bis 25. März, dass der Evangelische Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken die Veranstaltung nicht alleine tragen kann; mit dabei sind VHS, Steinfurt Touristik und die katholische Kirchengemeinde in Burgsteinfurt. „Die Themen Stille und Entschleunigung sind einfach dran“, sagte Dagmar Spelsberg bei der gestrigen Vorankündigung des Symposiums und verteilte ein Einladungsblatt, auf dem unter anderem zu lesen ist: „Schweigen wird für immer mehr Menschen zu einem tiefen Bedürfnis.“ Das wissen Klöster, Heilpraktiker, Lebenshelfer und Wellness-Anbieter - auch wenn sie vielleicht gar nicht genau wissen, was Stille denn nun ist. Und genau darum geht es in dem Symposium: diskutieren, zuhören, hinschauen und ausloten, was es denn ausmacht und was es denn ist: einfach mal abschalten, Pause machen, runterkommen, die Zeit anhalten, Stille genießen. » Weitere Infos gibt es unter Telefon 0 25 51/83 45 95 oder per E-Mail: stille@echt-evangelisch.de Quelle: WN vom 28.06.2011 |
Bühne frei für die Sprayer
Borghorst. „Voll cool“ – das war die eindeutige Resonanz der jugendlichen Steinfurter auf den „Day of Graffiti“ in der Innenstadt von Borghorst. Die Werbegemeinschaft hatte dieses Event extra für die Altersklasse von 13 bis 30 Jahre organisiert. Am Samstag war sodann der Platz „Auf dem Schilde“ eingetaucht in einen Duft von frischem Lack. Zwei riesige Stellwände und drei Hühner namens „Schackeline“ sowie ein Bulli zogen die Blicke der Besucher auf sich. Kreative „Maler“
Live „D-jaying“ mit Groohn und Live Rapmusic sorgten während der Aktion für den angesagten coolen Sound in der Innenstadt. Quelle: MZ vom 28.06.2011 von S. Friedrichs |
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Eine Seite nur für Schackeline Der Mail-Eingang der Westfälischen Nachrichten hat sich über das Wochenende zu einem stattlichen Hühnerhof gemausert. Zahlreiche stolze Besitzer einer bunt bemalten Schackeline wie oben die Steinfurt Touristik, haben der Redaktion ein Foto ihres verrückten Huhns geschickt. Das Federvieh wird auf einer Sonderseite am kommenden Donnerstag veröffentlicht. Die Einsender nehmen an einer Verlosung teil, Mittwochnachtmittags muss das letzte Huhn in Richtung WN flattern. Am einfachsten per Mail: redaktion.bor@wn.de Quelle: WN vom 28.06.2011 |
Ansturm bleibt aus
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![]() Auch ein von der Werbegemeinschaft zur Verfügung gestellter Bulli wurde besprüht. |
Dabei wurden den Besuchern auf dem Schilde genügend Möglichkeiten geboten, ihre Künste im Sprühen zu beweisen. „Es wird eine Menge gesprüht“, versprach Jan Fietz, der mit seiner Gruppe „Kunststoffteam“ die Aktion leitete. Große Spanplatten standen bereit und warteten darauf, bunt gefärbt zu werden. An diesen versuchten sich die meisten Gäste. Außerdem spendete die Werbegemeinschaft Borghorst neben dem benötigten Equipment auch einen weißen Bulli, der mit Hilfe der Sprühdosen verziert wurde.
Und auch die in Mode gekommenen Hühner („Schackeline“) wurden zum Ansprühen zur Verfügung gestellt, gleich fünf Exemplare. Und es wurden beachtliche Ergebnisse erzielt - nicht nur von den Profis, sondern auch von den Besuchern, die sich beim Graffiti versuchten. Die erstellten sollen bald versteigert werden.
„Ich denke, dass dieses Angebot mal etwas anderes ist. Jedes Wochenende findet ein Schützenfest statt, so etwas wie hier aber fast nie,“ sagte Günther Willbrand, der – dem Regen trotzend – seine gute Laune nicht verlor. Übrigens genau wie die Besucher.
Quelle: WN vom 27.06.2011
„Schackeline“ macht die Zeitung bunt
Steinfurt. Jeder Geflügelzüchter würde vor Neid erblassen: 160 Hühner, eines schöner als das andere. Und besonders schön daran: Keines gleicht wie ein Ei dem anderen. Die Steinfurter „Schackelines“ sind handbemalt und darum alles absolute Unikate. Heute in einer Woche ist der erste geballte Auftritt der Plastik-Zierhühner geplant, die Konzertgalerie wird am kommenden Samstag (2. Juli) zum Hühnerhof. Quelle: WN 25.06.2011 |
Im Hühnerstall wird’s langsam trubelig
Burgsteinfurt. Die Initiatoren der „Summertime in Steinfurt“ haben jetzt ihr Huhn bemalt. Heinz Palstring war Gastgeber der Vertreter von VHS, Musikschule, der Steinfurt-Touristik, der Stadt, der Borghorster, Burgsteinfurter Werbegemeinschaft und der Gewerbegemeinschaft Sonnenschein. Ihre „Schackeline“ erhielt natürlich ein überwiegend blau-gelbes Federkleid in den Farben von Burgsteinfurt. Die Truppe hatte mächtig Spaß, dem weißen Vogel ein fetziges Outfit zu verpassen. Gespannt blickt man bereits auf’s nächste Wochenende, wenn erstmals der ganze Hühnerstall im Bagno aufgebaut wird. Quelle: WN vom 25.06.2011 |
Münstersche Zeitung
BORGHORST. Im Rahmen der Aktion „Summertime- Ich wollt ich wär’ ein Huhn“ hat sich die Borghorster Werbegemeinschaft ein Programm speziell für die Steinfurter Jugend ausgedacht. „Es gibt viele lobenswerte Veranstaltungen für Familien, aber für die Altersgruppe 14 bis 30 Jahre ist immer wenig dabei“, erklärt Günther Willbrand, Vorsitzender der Borghorster Werbegemeinschaft die Idee für das Event, das am kommenden Samstag auf dem Platz „Auf dem Schilde“ stattfinden wird. „Jugendliche haben in Steinfurt wenig Anlaufpunkte“, bestätigt auch Miguel Lourenco vom Autohaus Willbrand, der mit seinen Kollegen die Veranstaltung betreut.
Tipps von Profis Rund um das fast schon legendäre Huhn „Schackeline“ werden sich am Samstag ab 16 Uhr coole Profis und mit Spraydosen und Turn-Tables bewaffnete Nachwuchskünstler tummeln. Coole Töne Live-Deejaying mit Groohn und Live-Rapmusic mit Meic Missile, Damaged Rough, Nes und Faluti sorgen für den entsprechenden Sound auf dem Schilde. Die Rapper kommen alle aus Münster und sind in der Szene sehr bekannt. Ab 22 Uhr legen Mainville Records aus Steinfurt auf. Party Wenn die Aktionen in der Innenstadt gegen 23 Uhr beendet werden müssen, können alle ins Memphis ziehen. Da steigt nämlich die After-Show-Party. Quelle: MZ vom 22.06.2011 |
Sprayer-Anschlag auf Hühner
Borghorst - Günther Willbrand hat zwei Sorgen: Zum einen, dass Petrus am Samstag die Regenschleusen öffnet. Dann müsste das Event ins Wasser fallen. Und zum anderen, dass einige Jugendliche ihre künstlerischen Aktivitäten auf Untergründe ausweiten, die nicht zum Besprühen freigegeben werden. Dann würden die Nachbarn Ärger machen. Vom Grundsatz ist der Vorsitzende der Werbegemeinschaft aber überzeugt: „Das wird eine Bomben-Sache.“ Und die heißt neudeutsch „The day of Graffiti“. Übersetzt bedeutet das: Jugendliche und solche, die sich dafür halten, können unter fachlicher Anleitung sprayen, was die Lackdosen hergeben. Auf Stellwände - und sogar auf Hühner. Natürlich keine lebenden, sondern nur auf Schackeline, die in Steinfurt mittlerweile bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund ist. Aus dem Arbeitskreis Steinfurter Pool, der seit Wochen Aktionen rund um das Plastikhuhn plant, kam auch die Idee zu dieser Aktion für das jüngere Steinfurter Publikum. Chef im Sprayer-Ring ist Jan Fietz. Der 27-jährige Steinfurter ist Vollprofi in Sachen Sprühlack, verdient damit sogar schon richtig Geld. Er macht derzeit eine 2,20-Meter-Schackeline richtig grell und wird am Samstag auf dem Platz Auf dem Schilde mit Rat und Tat zur Seite stehen. Musikschulleiter Josef Schwermann, Mitglied im Steinfurter Pool, freut sich jedenfalls schon: „Das ist mal eine ganz andere Art von Kunst.“ Und er ist überzeugt: “Ohne die Kooperationen rund um das Huhn hätten wir das alles nicht auf die Beine stellen können.“ » „The day of Graffiti“ beginnt um 16 Uhr auf dem Platz Auf dem Schilde, Ende ist gegen 23 Uhr. Quelle: WN vom 22.06.2011 |
Lebhafter Austausch
Burgsteinfurt - Rund 40 Frauen und Männer sind der Einladung der VHS zum Ortstermin Burgsteinfurt am Donnerstag in die Türkische Begegnungsstätte an der Rottstraße zu einem deutsch-türkischen Abend gefolgt. Moderiert von Bahtieyar Kocyigit und Dr. Christoph Hantel haben dort drei türkischstämmige Steinfurter aus ihrem Leben erzählt. Als Nebi Tuztekin, ein würdiger Herr mit grauem Haar, seine Erfahrungen in Deutschland schilderte, wurde es still in der sonst lebhaften Ortstermin-Runde. Auf den Tag genau vor 43 Jahren war er aus bettelarmen Verhältnissen nach Deutschland gekommen und hat seinen Weg als Textilarbeiter und Vater einer wachsenden Kinderschar gemacht. Tuztekin berichtete von Missverständnissen, Demütigungen und Ängsten. Trotzdem sei gerne in Deutschland und fühle sich wohl. Schließlich kam Yesilyapraks 18-jährige Tochter Bahriye zu Wort. Auch sie kennt beide Länder aus eigener Erfahrung und fühlt sich deshalb in Steinfurt wohl, weil sie beruflich Fuß fasst. Außerdem hat sie einen großen Freundeskreis aus beiden Kulturen. In der anschließenden Diskussion tauschten sich Besucher, Referenten und der Steinfurter Integrationsbeauftrage Günther Gromotka lebhaft über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus. Es wurde viel gelacht, diskutiert, es gab unterschiedliche Ansichten auf allen Seiten. Dadurch, dass die Moderation streng darauf achtete, keinen politischen Allgemeinplätzen Raum zu geben, sondern der Austausch sich auf Steinfurter Fragen bezog (wie den muslimischen Friedhof, die kleine Moschee an der Ochtruper Straße) entstand eine interessante, dichte und hoch informativer Austausch. Nebi Tuztekin sprach nach zwei Stunden das Schlusswort und alle waren nachdenklich geworden, hatten Tee und leckere türkische Süßigkeiten im Bauch und vor allem viele anrührende Steinfurter Geschichten gehört - aus beiden Kulturen. Quelle: WN vom 18.06.2011 |
Die Hühner sind los
Burgsteinfurt - Farben, Tische, Hühner und Action - das haben viele Radfahrer und Besucher Burgsteinfurts am Samstag auf dem Marktplatz entdeckt. Die Volkshochschule und die Werbegemeinschaft Burgsteinfurt hatten zum öffentlichen „Schackeline“-Bemalen eingeladen. Einige Burgsteinfurter Unternehmen wie zum Beispiel Buddemeyer Raumausstattung, das Café Schwan oder die Tafel stellten die lustigen Hühner zur Verfügung. Für Acrylfarben und Graffitidosen war natürlich auch gesorgt, und so wurde fleißig gemalt und gesprayt. Außerdem zeigten einige ihre kreativen Adern und zauberten mit Blättern und Gräsern authentische Muster oder verwandelten „Schackeline“ in einen echten Grünschnabel. Dabei fiel vor allem auf: Manche malen nach Plan mit vielen Details, und andere malen intuitiv drauf los. Beides weckte auf jeden Fall die Neugier und Kreativität der Schaulustigen, so dass auch viele Kinder spontan zum Pinsel griffen und die am Anfang doch recht blassen „Schackelines“ in einzigartige Kunstwerke verwandelten. Eins steht fest: normale Hühner sind sie garantiert nicht mehr. Und so riefen doch viele Fahrradfahrer, als sie ihre ungeplante Pause beendet hatten: „Wir kommen später noch mal vorbei und schauen, was aus unserer Schackeline geworden ist!“ Quelle: WN vom 06.06.2011 von Theresa Gerks |
Malaktion: BURGSTEINFURT Kinder und Erwachsene schwangen am Samstag auf dem Burgsteinfurter Marktplatz die Pinsel. Vor ihnen standen Schackeline-Hühner, Stars eines Sommer-Events.
Zunehmend leuchteten die ursprünglich weißen Polyestertiere in bunten Farben. „160 Schackelines sind bereits im Umlauf“, so Dr. Christoph Hantel von der VHS. Firmen, Vereine, Institutionen und Privatleute wirken mit bei der Aktion. Künstlerisch stand Brigitte Bäumer den Akteuren zur Seite. Auch Steinfurts niederländischer Partnerstadt Rijssen gestaltet ein Huhn, das am 2. Juli offiziell überreicht wird. An diesem Tag können sämtliche an der Aktion beteiligten Hühner an der Bagno-Konzertgalerie bewundert werden. Auf den zweiten Steinfurter Race Days im September stehen die farbenfrohen Vögel zur Versteigerung für den guten Zweck. Quelle: MZ vom 06.06.2011 von Rainer Nix |
Was geht, und was geht nicht im Internet?
Burgsteinfurt - Die Evangelische Kirchengemeinde hat in Kooperation mit der Volkshochschule einen Informationsabend zum Thema Internet veranstaltet. Referent Dr. Christoph Hantel von der VHS und Gemeindepädagogin Cornelia Weseloh von der Evangelischen Gemeinde erklärten, was Kinder und Jugendliche am Internet fasziniert und wo Fallen und Stolpersteine lauern. Es wurde diskutiert über Erziehung, über die Grenzen von Verboten und Kontrollen sowie über die Möglichkeiten und Gefahren, die von sozialen Netzwerken wie „Facebook“ oder „SchülerVZ“ ausgehen. Quelle: WN vom 26.05.2011 |
24-mal Glück und einmal Pech
Burgsteinfurt - Es ist nur eine Randgeschichte, aber die wird man sich in Sellen wohl noch lange erzählen: Als die Camphill-Dörfler im Zuge ihrer dritten Kunst-Aktion auch fünf Schackeline-Hühner bemalen wollten, brach bei einer Figur erst der Kamm und dann auch noch der Kopf ab. Aber Camphill-Mitarbeiter Wolfgang Sternberg machte aus der Not eine Tugend und modellierte einen neuen Kopf, der allerdings aus dem Huhn einen Pinguin machte. Jetzt heißt er James und macht als vornehmer Butler eine gute Figur zwischen all den bunte n Hühnern. Eine Randgeschichte mit etwas Pech. Hauptsächlich aber geht es bei der Kunstaktion ums Glück. Das ist das Motto, unter dem zwölf Dörfler eine Woche lang in der Kunsthalle ihre ganz persönlichen Vorstellungen auf 24 Leinwände gemalt haben. Raum und Materialien stellte Hille und Gregor Gervink zur Verfügung; professionelle Hilfe bekamen die Dörfler von der Diplom-Grafik-Designerin und Künstlerin Nina K. Matthies, die extra aus Freiburg ins Münsterland gereist ist (wo sie zuvor schon einige Jahre gewohnt hat; wer mehr über ihre Arbeit erfahren möchte: www.firmenkunst.de). „Für mich“, sagt sie, „ist es ein großes Geschenk, mit den Dörfler zu arbeiten.“ Sie lobt die Fröhlichkeit und Offenheit, die Direktheit der Dörfler, die mit viel Leidenschaft zur Sache gehen. Glück - woran denken denn die Camphill-Maler aus Sellen, was sind denn ihre Lieblingsmotive? Auf diese Frage hat Nina K. Matthies eine frappierend einfache Antwort und ein dreifaches Kompliment in Richtung Sellen: „Die Dorfgemeinschaft, die Dorfgemeinschaft und die Dorfgemeinschaft.“ » Die Ausstellung in der Kunsthalle an der Goldstraße, bei der die Kunstwerke auch gekauft werden können, ist heute und morgen jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Quelle: WN vom 20.05.2011 von Hans Lüttmann |
Sozial und kompetent
Nordwalde. Soziale Kompetenzen werden im Beruf aber auch privat immer wichtiger. Wer seine Kenntnisse und Fähigkeiten beschreiben und überzeugend vertreten kann, ist der Konkurrent immer ein Stück voraus. 24 Schüler der Jahrgangsstufe zwölf der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule haben sich deshalb an zwei Projekttagen mit den Themen Zeitmanagement und Präsentationstechniken auseinandergesetzt. Sie lernten zu argumentieren, zu diskutieren und ihr Wissen verständlich und strukturiert vorzutragen. Quelle: WN vom 19.05.2011 |
Als weise Frauen Salbe auf den Besen schmierten
Steinfurt. Vom Zaubertrank zur Arznei war das Thema der Kinder-Uni, zu der ungefähr 100 Kinder in die Fachhochschule in Steinfurt gekommen waren. Professor Dr. Thomas Schmidt vom Institut der Pharmazeutischen Biologie und Phytochemie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, den Dr. Barbara Herrmann eingeladen hatte, erklärte den interessierten Kinder, warum Giftpflanzen heilen und Heilpflanzen giftig sein können. Historischer Ausflug Expertentipp Quelle: MZ vom 19.05.2011 |
Ob Alraunen wirklich schreien?
Steinfurt. „Vom Zaubertrank zur Arznei“ war das Thema der Kinder-Uni am Sonntagmorgen, zu dem ungefähr 100 Kinder in die Fachhochschule nach Steinfurt gekommen waren. Quelle: WN vom 17.05.2011 |
Das Huhn als Kommunikator
Steinfurt - .Zugegeben, ziemlich trist sahen die Schackeline-Rohlinge schon aus. Doch damit sich das ziemlich schnell ändert und die Stadt schon bald mit bunten Farbklecksen an jeder Ecke verschönert wird, startete am Samstag die Hühner-Malaktion mit ihren ersten beiden Veranstaltungen. In der Villa Fleiter in Borghorst sowie parallel dazu an der Volkshochschule in Burgsteinfurt, verliehen Kinder und Erwachsene den ersten der insgesamt 160 Hühner einen bunten Anstrich. Hinter jedem Huhn steckt dabei eine Geschichte: ein Partnerschaftshuhn, ein Kirchenhuhn und sogar ein Marathonhuhn waren zu finden. Doch Schackeline, auf diesen Namen wurden die Hühner getauft, steht gar nicht so sehr im Mittelpunkt wie man auf den ersten Blick glauben könnte. „Es ist eine Aktion für Menschen, die sich noch nicht kennen und sich über das Huhn bekannt machen“, erklärt Dr. Barbara Herrmann, Leiterin der Volkshochschule. Außerdem solle das Huhn sprachliche Barrieren überwinden. Ein gutes Beispiel, dass dieses Modell funktioniert ist das Integrationshuhn, am Samstag bemalt von einem Sprachkurs der VHS. „Bei so einer Aktion muss man nicht sprechen, da kann man einfach mitmachen und dadurch Menschen kennenlernen“, so Herrmann weiter. Auf diese Weise soll sich in kurzer Zeit ein ortsübergreifendes Netz zwischen Schulen, Firmen, Privatpersonen und Vereinen knüpfen. Für die vielen Kinder zählt das eigentliche Ziel der Aktion wahrscheinlich nicht so viel, sie hatten einfach nur Freude beim Bemalen der Hühner. Sie legten Kreativität an den Tag und wählten sorgfältig die passenden Farben aus und manch einer hantierte bereits äußerst geschickt mit den feinen Pinseln. Denn das war gar nicht so leicht, schließlich befanden sich einige junge Künstler gerade einmal auf Augenhöhe mit dem großen Huhn. Bunte Vielfalt dominierten ihre Gestaltungskünste. Wem trotz der verschiedenen Motti keine richtige Idee in den Kopf schoss, dem half Brigitte Bäumer, ihres Zeichens Künstlerin, auf die Sprünge. Bis alle Schackelines ihr neues Farbenkleid erhalten haben, muss der Pinsel noch einige Male geschwungen werden. Doch wenn alles gut geht, sind die Hühner am 2. Juli bereit für die Ausstellung. Quelle: WN vom 16.05.2011 von Jennifer Schulte |
„Schackeline“ aus Holland Steinfurt. Nicht auf Frau Antje, sondern auf „Schackeline“ aus Holland darf sich Steinfurt freuen. Die Partnerstadt „Rijssen“ wird am Samstag, 2. Juli, der Kreisstadt ein 2,80 Meter großes bemaltes Hühner-Exemplar überreichen, von dessen Aussehen noch niemand weiß. Diesen Samstag ist einer von insgesamt sieben an denen im Rahmen der zwischen beiden Stadtteilen vernetzten Aktion „Summertime in Steinfurt – Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn“ das Federvieh „Schackeline“ die erste Rolle spielt. Am Montagnachmittag stellten die Vertreterinnen und Vertreter der Projektgruppe das vorläufige Programm vor.
Quelle: MZ vom 10.05.2011 |
Im Hühnerhof wird´s eng
Steinfurt - In Schackelines Hühnerhof wird´s eng: Da drängeln sich inzwischen 155 bleiche Hühner, die ungeduldig darauf warten, dass sie endlich bunt bemalt werden. Die gute Nachricht: Jetzt geht´s los. Die schlechte: Der erste gemeinsame Auftritt des ganzen Hühnerhofs findet erst am 2. Juli statt; so lange müssen jetzt mal die Steinfurter warten. Oder sie helfen beim Malen mit, Gelegenheiten dazu gibt es genug. Gestern stellten die Veranstalter der Aktion „Summertime in Steinfurt - ich wollt ich wär ein Huhn“ den Fahrplan vor. Und Bürgermeister Andres Hoge setzte noch eins drauf mit der Ankündigung, das in Rijssen bemalte Huhn solle einen Ehrenplatz bekommen: auf der Rathauskreisel. Bis dahin aber werden Schackeline und ihre Mithühner noch viel erleben. In diesen Tagen werden die Rohhühner abgeholt, bemalt und in Privathaushalten, Unternehmen oder sonstwo aufgestellt. Nächsten Samstag (14. Mai) aber gibt es schon eine gemeinsame Malaktion der Projektgruppe auf dem Hof Große-Kleimann; die Künstlerin Brigitte Bäumer wird dabei Maltipps geben. Ebenfalls am Samstag werden Kursteilnehmer der VHS-Dozentin Yvonne Hoppe-Engbring zu Hühnerbemalern. Am 4. Juni steht eine öffentliche Malaktion auf dem Burgsteinfurter Marktplatz an, am 22. Juni bemalen die Veranstalter ein Huhn, und am 25. Juni organisiert die Borghorster Werbegemeinschaft Auf dem Schilde eine Schackeline-Spray-Aktion mit Profikünstler und Musik. Dann das Großereignis am 2. Juli im Bagno, das ein Partnerschafts-Volksfest werden soll mit Konzert und Talk, Essen , Trinken, Interviews, mit feierlicher Übergabe des Rijssen-Huhns und der ersten Präsentation des vollzähligen Hühnerhofs. Der stellt sich am 30. Juli in Borghorst noch einmal vor und am 6. August in Burgsteinfurt. Letzte Gelegenheit, Schackeline und alle ihre gackernden Freundinnen zu bestaunen bieten am 17. September die 2. Steinfurter Race-Days, die wieder Rolf Cosse organisieren wird. Oldtimer und Hühner, sagte er gestern, hätten zwar nichts gemeinsam, aber gerade das mache doch den reiz aus, beides zusammenzubringen. Cosse denkt an ein vor dem Schloss mit Hühner, Heuballen, einem 50 Jahre alten Porsche-Trecker und was ihm sonst noch dazu einfallen wird. Abgeschlossen wird die gackernde Summertime mit der Versteigerung einzelner ausgesuchter Hühner; mit dabei auch eine Schackeline, die auf Schalke und eine, die beim BVB in Dortmund bemalt und signiert werden soll. Quelle: WN vom 10.05.2011 von Hans Lüttmann |
Geschichte auf Schritt und Tritt Steinfurt. Die Höhepunkte der „Heiligen Woche“ und des Osterfestes hat eine Reisegruppe der VHS Steinfurt unter der Leitung von Günther Gromotka hautnah in Andalusien erlebt. Dort standen insbesondere Ronda, Jerez, Cadiz, Sevilla, Cordoba und Granada auf dem Besuchsprogramm.
Die einstige Räuberhochburg beeindruckte durch ihre historische Stierkampfarena und die gewaltige Schlucht des Tajo, die von der Puente Nueva überspannt wird. In Jerez wurde ausgiebig die Sherry-Produktion studiert, aber es fand auch eine erste Berührung mit einer der großen Prozessionen der Karwoche statt, für die die „Semana Santa“ in Spanien berühmt ist. Quelle: WN vom 02.05.2011 |
„Deutsche essen wie ein Löwe“
Burgsteinfurt. „Deutsche essen wie ein Löwe, Vietnamesen wie ein Vogel“: Im VHS-Ortstermin erwies sich der Steinfurter Gastwirt Tran Anh Quan aus Vietnam als launiger Erzähler und interkultureller Beobachter mit Mutterwitz. Die Veranstaltung in der Vortragsreihe „Ortstermin: Lernen an ungewöhnlichen Orten“ war zu Gast im vollbesetzten Asia Wok Haus „Than Long – Fliegender Drache“ am Wilhelmsplatz. „Eine Gabel mit Zinken ist wie die Krallen eines Löwen, das Messer ist so scharf wie dessen Zähne“ erklärte Tran seine Einlassung. In Vietnam dagegen esse man mit Stäbchen – das sei dann mehr wie ein pickender Vogel. Der vietnamesische Koch war in den 90ern aus der Tschechoslowakei in die freiere BRD gekommen. Dort traf er 1990 seine jetzige Frau, die das Schicksal in die DDR geführt hatte. Die beiden kennen sich aber länger: Die Großmütter waren Nachbarinnen, schon als Kinder haben sie zusammen gespielt. Tran lernte in Oldenburg kochen: Grünkohl mit Pinkel, Herrencreme, Spargel. Schließlich eröffneten beide das Asia Wok Haus. Alle vier bis fünf Jahre geht es in die Heimat, wo die hochbegabten Eltern leben. Zukunftspläne Quelle: MZ vom 26.04.2011 |
Zinken von Gabeln sind wie Krallen von Löwen
Burgsteinfurt - „Deutsche essen wie ein Löwe, Vietnamesen wie ein Vogel.“ Im VHS-Ortstermin hat sich der Burgsteinfurter Gastwirt Tran Anh Quan aus Vietnam als launiger Erzähler und interkultureller Beobachter mit Mutterwitz erwiesen. Die Veranstaltung in der Vortragsreihe „Ortstermin: Lernen an ungewöhnlichen Orten“, die durch die Werbegemeinschaft Burgsteinfurt, die Steinfurt Touristik und die Volkshochschule zusammen mit Prof. Dr. Thomas Hoeren organisiert wird, war zu Gast im voll besetzten Asia Wok-Haus „Thang Long - Fliegender Drache“ am Wilhelmsplatz. „Eine Gabel mit Zinken ist wie die Krallen eines Löwens, das Messer ist so scharf wie dessen Zähne“, erklärte Tran seine Einlassung. In Vietnam dagegen esse man mit Stäbchen. Das sei dann mehr wie ein pickender Vogel. Der vietnamesische Koch war in den 90ern aus der Tschechoslowakei in die Bundesrepublik gekommen. Dort traf er 1990 seine jetzige Frau, die das Schicksal in die DDR geführt hatte. Die beiden kennen sich aber länger: Die Großmütter waren Nachbarinnen, schon als Kinder haben sie zusammen gespielt. Dann baute sich das fleißige Paar eine Existenz auf. Tran lernte in Oldenburg kochen: Grünkohl mit Pinkel, Herrencreme, Spargel. Schließlich eröffneten beide das Asia Wok-Haus. Alle vier bis fünf Jahre geht es in die Heimat, wo die hochbetagten Eltern leben. Herr Tran berichtete von dem Leben im kommunistischen Vietnam mit einem Einheitslohn von umgerechnet 150 Euro, von kostenlosen 25-Quadratmeter-Wohnungen, Strom und Wasser inbegriffen, von der Zwei-Kinder-Politik, von vietnamesischer Kleidung, staatlichen Universitäten, von Reisen im Boot, einer wunderbaren Natur und unterirdischen Höhlensystemen. Und seine Zukunftspläne? Die Teenager-Kinder sind bestens in Blasorchester, Sportverein und Schule integriert. Aber das Wirts-Ehepaar möchte eines Tages doch nach Hanoi zurück, wo Herr Tran den Vietnamesen Herrencreme und Grünkohl servieren will. Die Teilnehmer des Ortstermin erlebten einen asiatischen Abend mit leckeren Knabbereien, mit spannenden Infos, nachdenklichen Momenten, viel Lachen und einer gastfreundlichen Familie aus Vietnam. Quelle: WN vom 26.04.2011 |
Ohne Licht gibt´s keine Farben
Burgteinfurt - Am Freitag Nachmittag um 17 Uhr war in der Fachhochschule der Bär los. Viele interessierte Kinder stürmten in den großen Saal, indem die Kinder-Uni stattfand. Dieses Mal beschäftigte sie sich mit dem Thema „Licht und Farbe -dank Chemie“. Auf die vielen Fragen der neugierigen Kinder gab es gute Antworten. „Warum leuchten Glühwürmchen?“, „Weshalb sind Flammen nicht farblos?“, „Wie funktioniert eine Glühlampe?“ und „Kann man alles mit Wasser löschen?“, waren die zentralen Fragen, auf welche Referent Prof. Dr. Thomas Jüstel und Dr. David Enseling viele Antworten wussten. Hier konnten die Kinder auch sehr gut ihr eigenes Wissen mit einbringen. Gelernt wurde unter anderem, dass es sehr viele natürliche Lichtquellen auf der Welt gibt, oder dass man besser Energiesparlampen kaufen sollte, weil man so viel Steinkohle sparen könnte. Wer wusste vorher schon, dass täglich mehr als 100 Milliarden Lichtquellen auf der Erde brennen? Besonderen Applaus gab es, als die Referenten durch verschiedene Stoffe den ganzen Saal in bunten Farben schillern ließen. Begeistert waren die Kinder auch von dem letzten Experiment, bei dem Cola hergestellt wurde. Auch viele wissensdurstige Eltern waren dabei. Die Kinderuni ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von der VHS, FH, Musikschule und den Stadtwerken Steinfurt. Quelle: WN vom 09.04.2011 |
„Schackeline“ hat Frühlingsgefühle Steinfurt - „Schackeline“ hat offensichtlich Frühlingsgefühle - und reichlich Nachwuchs bekommen. 116 der witzig-frechen Hühner zählt Dr. Barbara Herrmann mittlerweile, die als Leiterin der Volkshochschule gewissermaßen Chefin auf dem Hühnerhof ist. Die Aktion „Ich wollt ich wär ein Huhn - Summertime in Steinfurt“ läuft gut an, berichtete Dr. Herrmann jetzt vor den Mitgliedern der Borghorster Werbegemeinschaft. In etwa drei Wochen sind die noch jungfräulich weißen Kunststoffhühner da. „Ab Ostern können sie bemalt werden“, so die Koordinatorin für die Aktion, bei der es nicht nur darum geht, buntes Kunststoffvieh für die Verschönerung des Stadtbildes aufzustellen, sondern über das Bezahlen und Bemalen Kontakte zu knüpfen (unsere Zeitung berichtete). „Danach können die Hühner zum Beispiel in den Geschäften der beiden Innenstädte ausgestellt werden“, erläuterte Dr. Barbara Herrmann die weiteren Planungen. Denkbar sei zum Beispiel auch ein Ausflug der bunten Hühnerschar zum Flughafen Münster/Osnabrück. Motto: „Das verrückte Huhn Schackeline“ grüßt die Welt.“ Quelle: WN vom 26.03.2011 von Axel Roll |
Die Aktien stehen recht gut Borghorst. Im Autohaus Willbrand stehen sonst die Fahrzeuge im Mittelpunkt. Am Mittwochabend war jedoch das Huhn „Schackeline“ die Attraktion in der gläsernen Verkaufshalle an der Altenberger Straße. 70 Rohlinge sind verkauft Präsentation im Sommer Quelle: MZ vom 18.03.2011 |
Kunst ist ihre große Leidenschaft
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![]() In ihren Bildern verarbeitet Dr. Maha Kamel-Weiler auch aktuelle Ereignisse. |
Beim ersten Termin der neuen Staffel referierte Dr. Maha Kamel-Weiler, Innenarchitektin und Künstlerin, am Mittwoch Abend vor rund 30 Besuchern im Ladenlokal „High Light“ von Ortrud Arning über ihren Lebensweg und ihre Aktivitäten als Künstlerin. In vielen mitgebrachten Bildern und Grafiken hat sie die Revolution in Ägypten und weitere gesellschaftliche Aspekte in Ägypten verarbeitet.
Drei Religionen
So zum Beispiel in der schwarz-weiß Grafik mit dem Titel „Wir“, in der drei Religionen durch einen jüdischer Tempel, einer Mosche und einer christliche Kirche dargestellt sind, die gestalterisch ineinander übergehen und eins werden.
Nach den ausführlichen Erläuterungen und Interpretationen zu ihren Bildern berichtete Dr. Kamel-Weiler über ihren Lebensweg, der sie von Ägypten und vielen europäischen Ländern letztlich nach Burgsteinfurt geführt hat, wo sie heute mit ihrem Mann und ihrer Tochter heimisch geworden ist. Natürlich kamen zum Abschluss noch viele Fragen zur aktuellen Situation in Ägypten, zur politischen Lage, zum Verhältnis der verschiedenen Religionen untereinander, zum Tragen von Kopftüchern und Burka und zur wirtschaftlichen Situation in Ägypten.
Maha Kamel-Weiler hat die große Hoffnung, dass bei den kommenden Wahlen in Ägypten nicht Gruppen von Extremisten an die Macht kommen, sondern eine stabile Demokratie entsteht. Nach dem offiziellen Ende nutzten noch viele Teilnehmer die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit der Referentin. Insgesamt war der Abend ein gelungener Auftakt zur neuen Staffel des VHS-Ortstermins Burgsteinfurt.
Quelle: MZ vom 18.03.2011
"Kunst ist meine Leidenschaft"
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![]() Dr. Maha Kamel-Weiler sprach über ihre Kunst und auch die politischen Verhältnisse in Ägypten. |
Beim ersten Termin der neuen Staffel referierte Dr. Maha Kamel-Weiler, Innenarchitektin und Künstlerin, am Mittwoch Abend vor rund 30 Besuchern im Ladenlokal „High Light“ von Ortrud Arning über ihren Lebensweg und ihre Aktivitäten als Künstlerin. In vielen mitgebrachten Bildern und Grafiken hat sie die Revolution in Ägypten und weitere gesellschaftliche Aspekte in Ägypten verarbeitet. So z. B. in der schwarz weiß Grafik mit dem Titel „Wir“, in der drei Religionen durch einen jüdischer Tempel, einer Mosche und einer christliche Kirche dargestellt sind, die gestalterisch ineinander übergehen und eins werden.
Nach den ausführlichen Erläuterungen und Interpretationen zu ihren Bildern berichtete Dr. Kamel-Weiler über ihren Lebensweg, der sie von Ägypten und vielen europäischen Ländern letztlich nach Burgsteinfurt geführt hat, wo sie heute mit ihrem Mann und ihrer Tochter heimisch geworden ist. Natürlich kamen zum Abschluss noch viele Fragen zur aktuellen Situation in Ägypten, zur politischen Lage, zum Verhältnis der verschiedenen Religionen untereinander, zum Tragen von Kopftüchern und Burka und zur wirtschaftlichen Situation in Ägypten.
Maha Kamel-Weiler hat die große Hoffnung, dass bei den kommenden Wahlen in Ägypten nicht Gruppen von Extremisten an die Macht kommen, sondern eine stabile Demokratie entsteht. Nach dem offiziellen Ende nutzten noch viele Teilnehmer die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit der Referentin. Insgesamt war der Abend ein gelungener Auftakt zur neuen Staffel des VHS-Ortstermins Burgsteinfurt.
Quelle: WN vom 18.03.2011
Hühner an die Börse
Steinfurt. Die Volkshochschule plant gemeinsam mit den Werbegemeinschaften, die Musikschule, der Stadt und der Steinfurt-Touristik ein Sommer-Event mit dem Namen: „Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn – Summertime in Steinfurt“ (die WN berichteten). Dabei können sich Steinfurter Bürger, Geschäftsleute und Organisationen an einer kreativen Aktion beteiligen, indem sie Hühner-Rohlinge aus Polyester bemalen, die es in verschiedenen Größen bei der VHS zu kaufen gibt. Die Bestellfrist endet am morgigen Donnerstag (17. März), teil die VHS mit. Um die verschiedenen Interessenten zusammenzubringen (Wer möchte Hühner kaufen? Wer möchte sie bemalen? Wer möchte einfach nur etwas über das Projekt erfahren?), laden die Veranstalter zu einer „Hühnerbörse“ am heutigen Mittwoch (16. März) um 18 Uhr ins Autohaus Toyota Willbrand in Borghorst ein. Quelle: WN vom 16.03.2011 |
Ein Euro die Woche für Fünfjährige
Burgsteinfurt - Großer Jubel im Vorlesungssaal: Fünfjährige sollten einen Euro pro Woche für Süßigkeiten und Spiele erhalten, für Zwölfjährige sind dann schon monatlich 20 bis 22 Euro fällig. Diese Zahlen hatte sich der Referent bei der jüngsten Kinderuni-Vorlesung, Professor Dr. Thomas Hoeren, natürlich nicht ausgedacht, man findet sie im Internet und in einschlägigen Broschüren und Standardwerken zum Thema - es handelt sich um Empfehlungen von Sparkassen und Jugendämtern. Der Jubel der Nachwuchs-Juristen währte allerdings nur kurz. Hoeren sparte nämlich die Pflichten von Kindern nicht aus und legte die entsprechenden Paragrafen des Bürgerlichen Rechtes vor. Kinder ab 14 Jahren müssen pro Tag mindestens eine Stunde im Haushalt helfen. Hier gab es besonders lange Gesichter. Mit 18 Jahren ist normalerweise ihr Auszug aus dem Elternhaus vorgesehen. Die Kinder erfuhren aber noch andere wissenswerte Dinge über die Juristerei. Dafür wurde ein Kind als englischer Richter mit Robe und Perücke verkleidet. Dann wurde die Funktionsweise der Gerichte erklärt. Dazu konnten die Kinder auch gut ihr eigenes Wissen in die Vorlesung mit einbringen. Thomas Hoeren wusste auf jede Frage eine Antwort. Am Ende der Vorlesung bekamen sie einen Quizbogen, welcher auch gleich ausgefüllt wurde. Die Kinderuni ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von VHS, FH und Musikschule. Quelle: WN vom 15.03.2011 |
Unter fremden Fahnen
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![]() International: Heinz Balster, Prof. Dr. Thomas Hoeren, Dr. Barbara Herrmann und Hermann Lindhof (v.l.). |
Wieder verspricht sie fünf spannende Vorträge an ungewöhnlichen Orten – und diesmal aus fünf fremden Welten, denn die Vortragenden kommen aus Ägypten und Vietnam, aus Belgien und Jordanien, aus Holland und der Türkei. Obwohl – das mit der Türkei stimmt nicht ganz, denn die Fotografin Ingrid Schrik spricht zwar über ihre Foto-Projekte und ihre Ausflüge in die türkische Kultur, sie wohnt aber schon seit Jahren in Burgsteinfurt.
Los geht es am 16. März ausnahmsweise ein Mittwoch, sonst sind die Ortstermine immer auf den Donnerstag abonniert) mit Dr. Maha Kamel-Weiler aus Ägypten. Sie erzählt bei High Light Arning von ihrer Kunst und sicher auch der ägyptischen Revolution.
![]() Die Wahl-Burgsteinfurterin Ingrid Schrik beschäftigt sich seit vielen Jahren mit orientalischer Kultur und hat schon viele ihrer Fotografien ausgestellt. |
Am 21. April wird Tran Anh Quan, Betreiber des Asia-Wok-Hauses auf dem Wilhelmsplatz, erzählen, auf welch verschlungenen Wegen er nach Burgsteinfurt kam.
Michiel Ynteman und Wilhelm van Wal sind einerseits Spezialisten für Genever und Matjes, andererseits aber Fachleute für das Restaurieren alter Gebäude und Holzschiffe. Davon erzählen sie am 19. Mai in der alten Kornbrennerei Sallandt.
Die Fotografin Ingrid Schrik ist ausgewiesene Kennerin der türkischen Kultur. In Deutschland und ihrer früheren Wahlheimat Holland hat sie viele Projekte vor allem mit jungen Türken gemacht. Davon und von den Chancen und Grenzen der Integration berichtet sie am 16. Juni in der türkischen Begegnungsstätte an der Rottstraße.
Yasmin Yussif beschließt als jüngste Referentin die elfte Runde der „Ortstermine“. Am 14. Juli erzählt die 16-jährige Arnoldinerin über ihr Leben als jordanienstämmige Deutsche in Burgsteinfurt. Bei Sport und Mode Vorgerd, denn sie gilt auch als eines der ganz großen Handballtalente der Region und spielt inzwischen für den Zweitligisten Greven.
Quelle: WN vom 10.03.2011
Tanzen – für Senioren ein Dauerbrenner
Burgsteinfurt. 1992 war ein ereignisreiches Jahr. Henry Maske wurde Boxweltmeister und Bill Clinton Präsident der USA. Aber das war noch nicht alles. In Burgsteinfurt wurde der Volkshochschulkurs „Seniorentanz“ ins Leben gerufen. Kein fester Partner Quelle: MZ vom 10.03.2011 |
20 Jahre Fitness und Lebensfreude
Burgsteinfurt - Der VHS-Kurs Seniorentanz hat gestern sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Dabei waren einige der Teilnehmer seit der ersten Stunde mit dabei. Und so hatten sie bei Kaffee und Brötchen einiges aus der Anfangszeit des Seniorentanzkurses zu berichten. Die Kurse begannen im Jahr 1992. Es war das Jahr, in dem Alberto Fujimori in Peru geputscht wurde, Petra Kelly und Gert Bastian starben und Deutschland null zu zwei im EM-Finale gegen Dänemark verlor. Und es war das Jahr in dem der Seniorentanzverein gegründet wurde. Rosemarie Kubacki wurde Kursleiterin und übte fortan mit den Teilnehmern Tanzschritte und erste kleine Choreografien. Im Herbst 2000 konnte Kubacki aus beruflichen Gründen die Leitung des Kurses nicht fortsetzen. Ihre Arbeit übernahm von da an Angela Schlepphorst. Sie erklärte unermüdlich Jahr für Jahr Tanzschritte und vermittelte den Teilnehmern Fitness. So begeisterte sie, wie auch ihre Vorgängerin, eine große Teilnehmerschaft für das Tanzen. Nach 18 VHS-Dienstjahren feierte Schlepphorst ihr eigenes kleines Jubiläum. Sie übergab ihre Arbeit an Solveig Ingwersen. Solveig Ingwersen ist Sonderschullehrerin und ausgebildete Seniorentanzleiterin des Bundesverbandes Seniorentanz. Sie leitet zusätzlich Kurse in Havixbeck, Laer und Saerbeck. In dem Kurs, der mit Rosemarie Kubacki begann, fand sie sofort Akzeptanz. So waren alle drei Leiterinnen bei der Jubiläumsfeier anwesend und erfreuten auch die Senioren mit ihrer Anwesenheit. Auch Dr. Christoph Hantel von der Volkshochschule gratulierte den Tänzern. So war es eine gelungene Jubiläumsfeier, die zeigte wie viel Freude der Tanz bieten kann. Quelle: WN vom 10.03.2011 |
11. Runde der Burgsteinfurter Ortstermine: BURGSTEINFURT Dass der Islam zu Deutschland gehöre, sei eine auch aus der Historie nicht zu belegende Tatsache, sagte vor einigen Tagen der neue Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Seine Aussage passt so gar nicht in die Intention der mittlerweile 11. Runde der Burgsteinfurter Ortstermine, in der es sich um Multikulti - gelebt in Steinfurt - dreht.
Denn zwei von insgesamt sechs Moderatoren der aktuellen Reihe stammen aus Ländern, in denen der Islam die vorherrschende Religion ist. Sie leben seit Jahren gerne in Steinfurt und fühlen sich hier integriert. Gastarbeiter sind Anlass Ägypten Türkei Am Donnerstag, 14. Juli, ist die 17-jährige jordanienstämmige Handballerin Yasmin Yussif im Sport und Mode-Haus Vorgerd, Steinstraße 35, zu Gast. Die Gymnasiastin hat das Handballspielen beim Turnerbund gelernt und spielt jetzt beim Zweitbundesligisten Greven 09. "In der 12. Runde wollen wir den Spieß umdrehen und typische Steinfurter zu Wort kommen lassen", kündigt Prof. Dr. Thomas Hoeren an. Zugesagt hätte schon der LOV-Vorsitzende Johann Prümers. Noch keine endgültige Zusage habe er vom Erbprinz Carl Ferdinand bekommen. Quelle: MZ vom 10.03.2011 von Matthias Lehmkuhl |
Wie verklage ich meine Eltern auf Taschengeld?
Steinfurt - er nächste Termin der Kinder-Uni von Volkshochschule, Musikschule und Fachhochschule Steinfurt steht vor der Tür: Am 13. März (Sonntag) wird Prof. Dr. Thomas Hoeren um 11 Uhr in der Fachhochschule referieren: Wie verklage ich meine Eltern auf Taschengeld? Möglich wird die Kinder-Uni durch Unterstützung der Stadtwerke Steinfurt und der Westfälischen Nachrichten, die bereits zum dritten Mal die Kinder-Uni fördern. Jedes Kind ab neun Jahren, das an der Kinder-Uni teilnehmen will, kann beim Steinfurter Kreisblatt oder der VHS in Burgsteinfurt oder dem Büroeinrichtungshaus Haves in Borghorst eine Eintrittskarte zum Kinder-Uni-Termin abholen. Es gibt sogar einen eigenen Studienausweis für die Kinder-Uni. Für jede Veranstaltung gibt es einen Stempel in den Ausweis. Wer drei Stempel in seinem Ausweis hat, kann an einer Tombola teilnehmen und Preise gewinnen. Es gibt Kinder-Schnupperkurse der VHS und der Musikschule. Und die Stadtwerke stiften ein großes Schwimmpaket für die ganze Familie mit 30-mal Eintritt. Quelle: WN vom 03.03.2011 |
Keiner muss alles können
Steinfurt. Wenn ein Mann mit zwei fehlenden Unterarmen und einem verkürzten Bein sein Leben meistert, ist das an sich schon etwas Besonderes. Wenn dieser Mann auch noch Pfarrer, Europa- und Weltmeister, Olympiasieger und Motivationstrainer in einer Person ist, darf man gespannt darauf sein, was er zu berichten hat. Impuls-Geber Zutrauen und Grenzen Erfolgreich trotz Behinderung
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Schackeline auf Schalke
Gelsenkirchen/Steinfurt - Das kürzlich auf den Namen Schackeline getaufte Steinfurter Huhn sorgt derzeit im bekanntesten Stadtteil des Ruhrgebietes für Aufsehen. Anlässlich einer Ausstellungseröffnung über die letzten 100 Europapokalspiele des FC Schalke 04 in der Geschäftsstelle des Schalker Fanclub-Verbandes traute der Steinfurter Sportsammler Dr. Peter Krevert seinen Augen nicht. Da trippelte das ihm aus der hiesigen Volkshochschule bekannte Federvieh doch tatsächlich zwischen den geladenen Gästen umher. Mit tatkräftiger Unterstützung des Schalker Ehrenpräsidenten Gerd Rehberg und des früheren Vereinspräsidenten Jupp Schnusenberg konnte Schackeline zu einer Erfrischungspause überredet werden. Fanclubverbands-Chef Rolf Rojek erklärte sich spontan bereit, bis zum Saisonende höchstpersönlich für die weitere Fütterung von Schackeline mit königsblauen Spezialitäten Sorge zu tragen. Quelle: WN vom 02.03.2011 |
Die Rainer-Schmidt-Welcome-Party
Burgsteinfurt - Er wolle keine Predigt halten, sondern plausibel reden und Impulse geben - so eröffnete Rainer Schmidt am Montagabend seinen Vortrag „Mit Grenzen siegen lernen“ im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse Steinfurt. Der evangelische Pfarrer aus Bonn, der ohne Unterarme und mit einem verkürzten rechten Oberschenkel geboren wurde, ist Trainer für Motivation und zahlreicher Goldmedaillengewinner in Sachen Tischtennis bei unzähligen WMs, EMs und Paralympics und wurde von der VHS in Kooperation mit den Werbegemeinschaften Steinfurt eingeladen. „Ich bin mächtig, ich bin potent, ich hab´s drauf“ - Leistung macht Spaß und glücklich, stellt Rainer Schmidt fest. Man braucht Erfolgserlebnisse im Leben, denn die verhelfen zu Ichstärke und Weltvertrauen. Er rät außerdem, möglichst viele Herausforderungen anzunehmen; „ich stehe nicht als Behinderter oder Angsthase hinterm Tisch, sondern als Athlet“. Aber nach der Herausforderung - die auch immer irgendwie eine Verlockung ist - muss es auch Entspannung geben, denn man kann ja „nicht eine Sau nach der nächsten durchs Dorf treiben“. Doch wie sieht es eigentlich mit der Konkurrenz aus? Ist sie fördernd für Leistung? Dort erzählt Rainer Schmidt über „den Fluch des Vergleichens“ und stellt fest, dass man auch Verlieren lernen muss. Dabei heißt das Zauberwort: Kooperation. Innerhalb eines Unternehmens schürt Konkurrenz nur das Vergleichen und Einbahnstraßenkommunikation. Aber externe Konkurrenz schweißt das Team enger zusammen. Das kann man auch auf sich selbst beziehen: Jeder kann jammern, aber jeder kann auch auf seine Habenseite schauen. Gerade Rainer Schmidt erzählte, dass er seine Stärken stärken und Hilfe annehmen musste. Aber letztendlich nimmt ja auch jeder Chef die Hilfe seiner Sekretärin an. Vertrauen ist also wichtig für kooperatives Handeln und Kompetenz, sowohl Mensch- als auch Gottvertrauen, man muss wissen, dass man wichtig für jemanden ist. Dann kann man auch fröhlich eine „Rainer-Schmidt-Welcome-Party“ feiern, ohne dass man eine besondere Leistung mit nach Hause bringt. Daraus schließt Rainer Schmidt: Der Mensch ist mehr wert als die Summe seiner Leistungen. Und die rund 70 Besucher konnten sich nach diesem eineinhalb-Stunden-Vortrag so manch schlaue Lebensweisheit in ihr unsichtbares Notizbüchlein schreiben. Quelle: WN vom 02.03.2011 von Theresa Gerks |
Frauen-Kulturfrühstück: STEINFURT "100 Jahre Internationaler Frauentag - 100 Gründe zum Feiern! Brot und Rosen" - einen würdigeren Anlass für das Jubiläums-Frauenkulturfrühstück des "Arbeitskreis Frauen in Steinfurt" im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse genießen gibt es sicherlich nicht.
Bei der großen Resonanz ein willkommener Ort der Diskussion über Frauenrechte - mit einem kritischen Blick in die Vergangenheit und einem optimistischen Blick nach vorne. Bekannte Funktionsträgerinnen der Kommunalpolitik wie die stellv. Landrätin Gisela Köster, die Vorsitzende der Gleichstellungskommision des Kreistages Heike Weiß und Steinfurts stellv. Bürgermeisterin Regina Hemker-Möllering zeigten durch ihre Präsenz ihre Verbundenheit mit diesem frauenpolitischen Vormittag. Große Aufgaben Für den besonderen Anlass konnte auch mit Sr. Dr. Lea Ackermann, Gründerin und Vorsitzende von SOLWODI (Solidarität mit Frauen in Not, eine Referentin gewonnen werden, deren Engagement weltweite Anerkennung gefunden hat. Sie ist Angehörige des Ordens der "Missionsschwestern unserer lieben Frau von Afrika", auch "Weiße Schwestern" genannt. Kabarettistische Spitzen Beste Unterhaltung mit Niveau boten Jule Vollmer und Elmar Dissinger, köstlich amüsant und zugleich entwaffnend direkt. Ihre Spötteleien und skurrilen Geschichten fanden den Weg zum Herzen, berührten in ihrer sensibel pointierten Art. Quelle: MZ vom 01.03.2011 von Axel Engels |
"Gebt uns das Brot und auch die Rosen"
Burgsteinfurt - Am Sonntag gab es im Kommunikationszentrum der Sparkasse ein besonderes Jubiläum zu feiern: 100 Jahre internationaler Frauentag, und 160 Frauen feierten unter dem internationalen Motto „Brot und Rosen“ (nach einem Gedicht von James Oppenheim) mit. Anni Lütke-Brinkhaus, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises und Mitglied des „Arbeitskreises Frauen in Steinfurt, hielt die Anfangsrede. „Ich sage, dass Forderungen, die vor 100 Jahren getroffen wurden, weitergeführt werden müssen.“ Es ging ihr im Kern ihrer Rede darum, deutlich zu machen, dass der Kampf der Frauen für Gleichberechtigung noch nicht beendet ist. So brachte sie auch Themen, wie „Gleiche Löhne für gleiche Arbeit“ zur Sprache. Nach ihren Ausführungen übergab sie das Wort an Festtagsrednerin Dr. Lea Ackermann. Den Schwerpunkt ihres Vortrags legte Ackermann anlässlich des 100 jährigen Jubiläums des internationalen Frauentages auf die Geschichte der Emanzipation der Frauen. Mit viel Engagement referierte sie über ihre persönlichen Erfahrungen, die sie auf den Treffen der UN-Weltfrauenkonferenzen auf der ganzen Welt gesammelt hatte. Es schien ihr ein persönliches Anliegen zu sein, die Zuhörerinnen an ihren Erlebnissen teilhaben zu lassen. Infolge dessen dauerte ihr Vortrag, der neben ihren persönlichen Erlebnissen mit Zahlen und Fakten gespickt war, auch deutlich länger als geplant. Das reichhaltige Frühstücksbuffet wurde im Anschluss eröffnet, bevor zum Schluss ein Auftritt des Kabarett-Duos „LiteraMusico“ folgte, der vom Publikum mit Begeisterung verfolgt wurde. Die beiden „LiteraMusico“-Akteure Jule Vollmer und Elmar Dissingers sangen und erzählten Geschichten und Chansons zwischen Kicken, Kreißen, Lust und Leidenschaft. Quelle: WN vom 01.03.2011 von Johanna Huesmann |
"Du bist, was du isst"
Steinfurt - Es gibt sie noch: Kabarettisten, die mit cleveren Pointen das Publikum zum Lachen bringen können. Flache, stumpfe oder beleidigende Wortwitze waren von Philipp Weber im Bürgersaal des Rathauses nicht zu hören. Der Kabarettist war am Wochenende mit seinem Programm „Futter - Du bist, was du isst“ zu Gast in Borghorst. Eine „satirische Magenspiegelung der Gesellschaft“, wie er selbst sagt. Weber begeisterte mit viel Energie und diskutierte mit sich selbst und dem Publikum über Ernährung und all seine Facetten. Der studierte Chemiker und Biologe weiß, wovon er spricht. So erzählte er von einem „Slow-food-Abend“, an dem er für seine Nachbarn kochen wollte und das eben ganz langsam, mit viel Zeit. Nach und nach schränkten seine Gäste das anvisierte Essen durch Allergien (Nachtschattengewächsallergie) oder Unverträglichkeiten (Lactoseintoleranz) aber immer weiter ein. So weit, dass der Koch fast selbst kochte und zwar vor Wut. Da erinnerte er sich an seine Mutter, die hatte nämlich eine „Nahrungsmittelunverträglichkeitsintoleranz“. Weber: „Zu Hause wurde gegessen, was auf den Tisch kam.“ Weber kritisierte die Restaurantlandschaft, die nahezu ausschließlich aus Italienern, Griechen und Chinesen besteht. Ihm würde Sushi als Delikatesse angedreht, nur weil die japanischen Hausfrauen zu faul zum Kochen seien. In einem deutschen Restaurant stieß er dann auf Steckrüben-Carpaccio, „Dabei sind Steckrüben von Carpaccio so weit entfernt wie Schäuble von einem ausgeglichenen Haushalt.“ Insgesamt bereitete er seinem Publikum einen lustigen Abend mit anspruchsvollen Pointen, die mit viel Beifall honoriert wurden. Quelle: WN vom 28.02.2011 von Daniela Elpers |
Aus Schackeline hätte auch ein Horst werden können . . .
Steinfurt - Die Namensfindungskommission hätte sich auch ganz anders entscheiden können; aber letztlich blieb Schackeline als meistgewünschter Name für das Steinfurter Huhn übrig. Moderiert von Dr. Christoph Hantel und seiner Chefin Dr. Barbara Herrmann (die froh war, dass Babsi als Vorschlag schnell unter den Tisch fiel, musste der passende Name aus gut hundert eingegangenen Vorschlägen gefunden werden. Und hätte sich ein Jury-Mitglied durchgesetzt, wären es sogar zwei Namen geworden, denn das Huhn könnte durchaus auch ein Hahn sein - aber Schackeline und Horst . . .? Als geklärt war, dass der Name Vorrang haben und selbstredend das Geschlecht bestimmen sollte, wurden schnell alle Versuche aussortiert, lokale Bezüge zu Borghorst oder Burgsteinfurt herzustellen; auch Kunstkonstrukte hatten keine Chance. (Dioxi und Dixi fielen aus anrüchigen Gründen unter den Tisch.) Hier nun von Alberta bis Zwitty eine eher zufällige Auswahl aus den Vorschlägen: Amira, BoBu, Burgfrieda, Chick Norris, Das fusselige Huhn, Dotty, Ei la von Stein, Freddi das Superhuhn, Fürst Konrad zum Wasserschloss, Gräfin von Hinkelotta zu Steinfurt, Hennelore, Horst, Jelle, Kakelbunte, Kannichtruhn, Karl, Konrad Stadtmauer, Kükelekü, Lady Gagack, Lisbeth, Miss BoBu, Nevi, Odile, Otto von Steinfurt, Paula, Pikkolieni, Rüdiger, Sir Kicheriki, Stemmerter Heunerwiemn, Stevieh, Stiena, Stoni, Sweetly von und zu Domestica, Trixi, Tuktuk, Tüteimama, Wiemenlady. Quelle: WN vom 25.02.2011 von Hans Lüttmann |
Das Steinfurter Huhn hat jetzt einen Namen: STEINFURT Jetzt ist es amtlich! Das bislang geschlechtsneutrale Steinfurter Huhn ist eine Dame. Und namenlos ist die inzwischen auch nicht mehr: Schackeline heißt die jüngste Frontfrau der Kreisstadt!
Darauf verständigte sich am Donnerstagabend eine "Findungskommission" - Vertreter aus verschiedensten Bereichen städtischen Lebens und paritätisch aus beiden Stadtteilen besetzt. Wahrlich keine leichte Aufgabe für die Damen und Herren, aus rund 100 Vorschlägen den pfiffigsten, treffendsten zu finden. Schließlich gab es darunter so bunte Ideen wie "Lady Gack-Gack", "Stiene", "Hennelore" , "Bubori", "Bu-Bo", so klingende wie "Rosalie von Stenvorde" oder "Gräfin Hinkelotta von Steinfurt". Dank der Moderatoren Dr. Christoph Hantel und Barbara Herrmann von der VHS aber lief das Auswahlverfahren sehr viel schneller als erwartet. Auch deswegen, weil man sich rasch über die Kriterien verständigte: Kurz und griffig sollte der Name sein. Komplizierte Kunstnamen und auch solche, die nur einen Stadtteil favorisieren, wurden schnell verworfen. Besonders froh war VHS-Direktorin Barbara Herrmann, dass auch "Babsi" durchs Raster fiel. Im Nu blieb so für die Endrunde nur noch ein Drittel der ursprünglichen Hundert übrig. Klare Favoritin "Wenn das Huhn erst mal einen Namen hat, sind wir ein großes Stück weiter", verspricht sich Dr. Barbara Herrmann jetzt einen weiteren Antrieb für Steinfurts "Huhn-Aktion". Bislang haben schon rund 40 Interesse an einem Federvieh angemeldet. Quelle: MZ vom 25.02.2011 von Christiane Hildebrand-Stubbe |
„Genjal“ soll erst der Anfang sein
Kreis Steinfurt - „Mann o Papa! Das kenn ich von zu Hause“ offenbart Landrat Thomas Kubendorff, dass er privat auch schon mal Computer-Nachhilfe braucht und dass seine Kinder dann ähnlich ungeduldig sind wie die Enkel der Senioren, die sich hier im Raum 123 des Steinfurter Gymnasiums Arnoldinum über eine Alternative zum eigenen Quengel-Nachwuchs freuen. Denn Felix, Dennis oder Corinna, die sie in die PC-Geheimnisse einführen, haben als Schüler des Leistungskurses Pädagogik jede Menge Geduld und Einfühlungsvermögen. Dazu beigetragen hat auch ein eigener Vorbereitungskurs. Denn das Projekt „Genjal“ - Generationenlernen in jedem Alter - geht den Wissenstransfer zwischen Alt und Jung systematisch an. Schule, Volkshochschule und der Kreis arbeiten in dem Projekt eng zusammen. Und das kommt an: Zwei Kurse zu je zehn Teilnehmern gibt es schon, dazu eine Warteliste. Dr. Anke Bösenberg vom Kreis-Gesundheitsamt: „Es geht uns um das Ehrenamt, Unterstützung und soziales Miteinander“. Aber auch um ganz konkreten Alltags-Nutzen: „Gerade für Senioren sind Internet und e-Mails ein Tor zur Welt“ Das Konzept geht auf. „Die warten, bis wirs wirklich drauf haben“, lobt eine Seniorin ihre Schüler-Lehrer und eine andere weiß: „Mit den eigenen Kindern ist das viel stressbeladener, es gibt viel mehr Konflikte.“ Die Schüler-Lehrer dagegen seien ganz anders: geduldig, freundlich, ausdauernd. Man lache viel und habe viel Spaß zusammen. „Das ist ja wie in der Kreisverwaltung“, entfährt es da dem Landrat. Er freut sich, dass mit geringen Mitteln etwas in Bewegung kommt und kann sich gut vorstellen, dass ähnliche Projekte bald flächendeckend im Kreis zu finden sind. Kubendorff verweist auf das vergleichbare Projekt „Eule“ ihn Recke und auf ähnliche Bestrebungen in Nordwalde. „Die Anfänge sind klein, aber fein, doch in drei Jahren ist das eine große Sache“, glaubt der Landrat. Wichtig sei jedoch, die jeweiligen Volkshochschulen einzubinden. Die könnten nicht nur die Schüler pädagogisch ausbilden - sie könnten auch von „Anschlussaufträgen“ profitieren, sprich Senioren, die „normale“ PC-Kurse besuchen und Schüler, die zu VHS-Referenten würden. Dr. Bösenberg kann sich auch eine Ausweitung auf andere Bereiche über das PC-Thema hinaus vorstellen. Ihr ist wichtig, dass „Genjal“ auch auf Gegenseitigkeit beruht, dass die Senioren den jungen Leuten etwas von ihrer Lebenserfahrung und Kompetenz in anderen Bereichen abgeben. WN vom 25.02.2011 von Achim Giersberg |
Gewerbegemeinschaft Sonnenschein:
STEINFURT Größer und schöner als im letzten Jahr soll der Leinen- und Blaudruckmarkt am 6. und 7. Mai werden. Auch die Mitglieder der Gewerbegemeinschaft Sonnenschein können künftig daran teilnehmen. "Der Markt bekommt einen neuen Namen", erklärte der Vorsitzende Heinz Palstring auf der Generalversammlung am Dienstagabend im Parkhotel Osthues. "Leinen- und Handwerkermarkt Burgsteinfurt" soll die Veranstaltung zukünftig heißen. Handwerker Unzufrieden ist Palstring mit den Aktivitäten auf der Homepage www.sonnenschein-steinfurt.de. Zu wenig Mitglieder seien sich der Werbechancen bewusst, die diese Internetpräsenz biete. Zwar sind 67 Unternehmen verzeichnet, aber: "Die Möglichkeit, konkrete geschäftliche Angebote einzustellen, wird absolut nicht genutzt", resümiert Hermann Kröger, Hauptinitiator der Seite. "Dabei ist die Nutzung kostenlos und im Mitgliedsbeitrag enthalten," so Palstring. "Es ist einfach schade", fügt er hinzu. Grenzen erkennen "Vorerst werde ich es weiter machen, doch auf lange Sicht suche ich nach einem Nachfolger", verkündete Palstring am Schluss der Veranstaltung. Er ist seit 15 Jahren in der Position des Vorsitzenden. Zurzeit ist Sohn Oliver bereit, ihn bei Bedarf in der Werbegemeinschaft zu vertreten. Quelle: MZ vom 24.02.2011 von Rainer Nix |
Eltern sind der beste "Filter"
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![]() Dr. Christoph Hantel erläutert in seinem Vortrag Abzockmaschen im Internet. |
Tipps für Eltern !
Filter: Einen einstellbaren Filter finden Eltern z.B. unter
www.fragfinn.de
Auf der Website gibt es außerdem eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Einrichtung des Filters. Beachten sollten Eltern allerdings, dass kein Filter komplette Sicherheit bieten kann.
Internet-Führerschein: Eltern können ihren Internetführerschein auf www.schauhin.info ablegen. Für Kinder gibt es die Seite www.internet-abc.de
Rechtliches: Informationen über rechtliche Themen gibt es auf www.checked4you.de oder auch auf www.klicksafe.de
Soziale Netzwerke: Auf www.netzcheckers.de können sich Eltern über soziale Netzwerke wie SchüelerVZ und Facebook informieren.
Web of Trust: Das kostenlose Programm zeigt schon in der Suchmaschine visuell potentiell unsichere Seiten unter den Suchergebnissen an.
Man sollte darauf achten, sich Web of Trust nur bei seriösen und geprüften Software-Seiten runterzuladen.
Quelle: MZ vom 21.02.2011
Eine Röhre, zwei Instrumente
Steinfurt - Eine einfache Plastikröhre - und doch gleich zwei Instrumente. Die Qualitäten des runden Dingens als Vuvuzela waren gestern Nachmittag allerdings weniger gefragt. Andreas vom Hof war mehr der Experte für die diversen Schlagtechniken. Und so hatte der Mann aus Heidelberg schnell ein 150-köpfiges Orchester beisammen, das im Eilverfahren eindrucksvoll mit den „Boomwhackers“, so der neudeutsche Name für die bunten Röhren, musizieren lernte. Somit war diese Vorlesung im Rahmen der Kinderuni, organisiert von Musik- und Volkshochschule, unterstützt von den Westfälischen Nachrichten, wieder ein voller Erfolg. Lernziel im Bürgersaal des Rathauses erreicht. Quelle: WN vom 19.02.2011 von Axel Roll |
Die Kleinen und die große, weite Web-Welt
Ochtrup - Unser Planet ist inzwischen eine „Google“ auf dem „König Internet“ regiert. Logisch, dass auch der Nachwuchs neugierig auf dieses Medium ist. Das Internet fasziniert bereits im Grundschulalter. Am Donnerstagabend war es Thema eines Eltern-Infoabends, zu dem der Förderverein der Mariengrundschule eingeladen hatte. Referent Dr. Christoph Hantel von der Volkshochschule Steinfurt und Jörg Drabe, Medienberater des Kreises Steinfurt, führten die zahlreich anwesenden Eltern durch den multimedialen Dschungel, in dem sich Cookies, Pop-Ups, Facebook, Administrator, Firefox, Blogs, Youtube und viele andere Dinge tummeln. Christoph Hantel eröffnete die Veranstaltung mit einem Ausspruch aus Kindermund: „Papa, wie sind die Menschen eigentlich ins Internet gekommen, bevor es den gab?“ Die Frage ist bezeichnend für das derzeitige Zeitalter. Das Internet gehört zum Alltag. Grundschulkinder sollten allerdings täglich nicht länger als eine halbe bis eine Stunde im Netz sein. Ein Filtersystem mit Zeitbegrenzung könnte die Zeit kontrollieren, ersetzt aber nicht die Eltern. „ Sie Ihre Kinder auf dem Weg ins Internet und sensibilisieren Sie sie für mögliche Gefahren. Damit kann man gar nicht früh genug beginnen“, appellierten die Referenten an die anwesenden Eltern und machten deutlich, dass das Medium „leider nicht nur ein ergiebiges Nachschlagwerk für Schule und Beruf“ ist. Gefahren, die vom Internet ausgehen, waren Schwerpunkt der Veranstaltung. Beliebt bei Heranwachsenden sind zum Beispiel Musik-Tauschbörsen, die meist nach demselben Prinzip funktionieren: Der Nutzer lädt ein Programm, das sich sofort mit anderen Computern vernetzt. Die haben das Recht, die IP-Adresse zu erfahren und Geldforderungen aus dem Urheberrecht einzutreiben. „Finger weg“, warnte Jörg Drabe. Das gilt auch für sogenannte „Abzockerseiten“, bei denen ein falscher Mausklick teure Folgen haben kann. Auch auf soziale Netzwerke wie Facebook oder SchülerVZ gingen die ein. „Warnen Sie Ihre Kinder, zu viel von sich preiszugeben“, erklärte Drabe. Spaßfotos etwa oder bestimmte Angaben zum Profil könnten ungeahnte Folgen haben und sich mitunter negativ auf die Jobsuche auswirken „Das Internet vergisst nichts. Niemals“, bekräftigte Drabe seine Aussage. In diskutierten die Eltern anschließend ihre Erfahrungen mit dem Internet. Fazit: „Das Internet gehört dazu. Unsere erzieherische Aufgabe ist es, dass wir unsere Kinder hinführen und ihnen einen vertrauensvollen Umgang mit dem Medium vermitteln.“ Quelle: WN vom 18.02.2011 von Irmgard Tappe |
Steinfurter Huhn: Namenssuche geht in die letzte Runde
Denn namenlos sollen die Polyester-Hühner aus dem Projekt von VHS Steinfurt, Steinfurter Werbegemeinschaften, Musikschule, Steinfurt-Touristik und Stadt Steinfurt zur Belebung von Borghorst und Burgsteinfurt nicht die Stadt zieren. Quelle: MZ vom 18.02.2011 |
Ein Huhn erobert die Stadt
Borghorst. Nachdem in der vergangenen Woche die Burgsteinfurter aufgerufen waren, haben am Mittwoch die Borghorster bei der Namenssuche zum Steinfurter Huhn mitgemacht. Bürgermeister Andreas Hoge ließ es sich nicht nehmen, mit den Bürgerinnen und Bürgern selber ins Gespräch über das neue Projekt von VHS Steinfurt, Steinfurter Werbegemeinschaften, Musikschule, Steinfurt-Touristik, Stadt Steinfurt und Steinfurter Vereinen zu kommen. Quelle: MZ vom 17.02.2011 |
Sieg für „Lady Gackgack“? Steinfurt - Der Weg über den Buchenberg zum Borghorster Wochenmarkt hat sich gelohnt. Einen ganz heißen Namensfavoriten haben VHS-Leiterin Dr. Barbara Herrmann und Steinfurt-Touristik-Chef Heinz Balster auf dem Zettel. „Lady Gackgack“ sollen die bislang noch weißen Polyester-Hühner getauft werden. „Das ist schon ganz nah dran“, freut sich VHS-Kollege Dr. Christoph Hantel über die Idee eines vorbeieilenden Marktbesuchers. Weitere Vorschläge sind aber durchaus noch erwünscht. Die Werbung um Taufpaten für das verrückte und stadtteilverbindende Federvieh war gestern Morgen nur ein Teil der Aktion „Ich wollt ich wär ein Huhn“ auf dem Wochenmarkt. „Wir wollen natürlich immer wieder für das Projekt werben und es bekannter machen“, erläuterte Heinz Balster als Geschäftsführer der Steinfurt-Touristik. Was den den Hühnerhof-Betreibern zwischen Gemüse und Schnittblumen mit Bürgermeister Andreas Hoge als prominentesten Besucher gelungen ist. „Spätestens Ende nächster Woche“, schätzt Heinz Balster, „steht der Name für unser Huhn fest.“ Dass die Projekt-Mitstreiter VHS, Musikschule, Werbegemeinschaften, Stadt und Steinfurt-Touristik noch nicht genau wissen, wie es dann weitergeht, hat nichts mit kollektiver Ahnungslosigkeit zu tun, sondern ist quasi Programm. Dr. Barbara Herrmann: „Das Ganze ist ein offener Prozess.“ Fest steht nur die Grundidee: Der eine zahlt, der andere malt. Will heißen, dass der Hühnerfreund, der sich so ein - übrigens sehr pflegeleichtes - Tierchen zulegt, es zum Gestalten in fremde Hände gibt. „So können wildfremde Menschen zusammenkommen“, ist Dr. Barbara Herrmann überzeugt. Der Startschuss für die Aktion soll Ostern fallen. Bis Anfang Juli sollen alle ein buntes Kostüm bekommen haben und ab dann auf Wanderschaft gehen. Die Projekt-Macher gehen von insgesamt 100 Hühnern aus, die mal in Geschäften ausgestellt werden, mal im Bagno auf der Barocken Achse oder am FMO als Begrüßungskomitee stehen. Das gefiederte Rudel hat einen Auftrag: Steinfurt mit Charme als verrückt, kreativ, sympathisch, unkompliziert und raffiniert zu verkaufen. Und wenn das Gacker-Viehzeug seinen Job gut erledigt hat, kommen sie nicht zum Schlachter, sondern bloß unter den Hammer. Das soll im September bei den Race-Days passieren. Der Erlös der Versteigerung kommt einem guten Zweck zugute. Quelle: WN vom 17.02.2011 von Axel Roll |
Das Huhn braucht einen Namen
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![]() VHS-Chefin Dr. Barbara Herrmann, Heinz Balster (Steinfurt Touristik) sowie Mitstreiter im Werbeeinsatz für das Steinfurter Huhn. |
Steinfurt. Das Steinfurter Huhn sucht einen Namen. Das Projekt der VHS-Steinfurt, Steinfurter Werbegemeinschaften, Musikschule, Steinfurt-Touristik, Stadt Steinfurt und Steinfurter Vereinen zur Belebung von Borghorst und Burgsteinfurt möchte dem Polyester-Federvieh einen passenden Namen geben.
Dafür wurde das Huhn am Freitag auf dem Burgsteinfurter Marktplatz gezeigt und Werbung gemacht. Die Reaktionen kamen prompt: Die Besucher fingen schon eifrig mit der Namenssuche an. In den kommenden Wochen werden dann Dutzende von Hühnern bemalt, besprayt, gestaltet und in Szene gesetzt. (Wir berichteten)
Unter dem Motto „Ich wollt ich wär´ ein Huhn – Summertime in Steinfurt“ tun sich Geschäftsleute auf der einen Seite und Schulen, Vereine, Altenheime, Schützen etc. auf der anderen zusammen : Einer bezahlt, einer gestaltet. Wenn das wetterfeste Huhn nicht gerade auf dem Marktplatz steht, kann es in der Steinfurt Touristik im alten Rathaus besichtigt werden. Der beste Name wird abschließend prämiert, der Namensgeber erhält als „Lohn“ dann sein eigenes Huhn.
Quelle: MZ vom 14.02.2011
Auf das Huhn gekommen Steinfurt. „Ein Huhn, das viel gackert, legt wenig Eier“, heißt ein ungarisches Sprichwort. Die Hühner, die ab dem 2. Juli in den Innenstädten von Borghorst und Burgsteinfurt zu sehen sein werden, können weder gackern, noch Eier legen. Denn die bis zu 2,80 hohen Vögel sind aus Polyester. Zur Belebung der Kreisstadt-Zentren planen die drei Werbegemeinschaften, die Steinfurter Touristik, die Stadt und die Volkshochschule ein Sommer-Kultur-Kunst-Event ganz besonderer Art. Dazu sollen Hühner-Rohlinge aus Polyester zum Einsatz kommen, die erworben und dann bemalt werden können.
Start ist Ostern Die Kunsthühner kosten in der Grüße 1,10 Meter 135 Euro, ab einer Stückzahl von 25 noch 90 Euro. In der Größe von 2,20 Meter und größer zwischen 580 und 980 Euro (inklusive Versand). Bei größeren Stückzahlen ist eine Preisreduzierung möglich. Bestellungen und Namens-Vorschläge bei der VHS, Tel. (0 25 51) 1 48-20. Quelle: MZ vom 11.02.2011 |
Marktsperrung in Burgsteinfurt: Poller und Schafe BURGSTEINFURT Wird's munter wie auf einem Marktplatz oder doch eher beschaulich wie auf einem Kirchplatz? Das ist hier die Frage. Alle sind sich einig: Die Aufenthaltsqualität auf dem Markt in Burgsteinfurt muss optimiert werden.
Anheimelndes Altstadtflair mit vielseitiger Gastronomie und Geschäftswelt, dazu Kunst, Events, Musik - so könnten sich alle Beteiligten die Zukunft vorstellen. Poller Dirk Wigant präsentierte die Umfragergebnisse der Wirtschaftsschulen. Die Mehrheit von 320 befragten Passanten/Kunden sprach sich für eine Marktsperrung aus. Weniger eindeutig waren die Positionen hinsichtlich der Sperrzeiten. Quelle: MZ vom 11.02.2011 von Rainer Nix |
„Ich wollt´, ich wär´ ein Huhn“
Steinfurt - Nix los in Steinfurt im Sommer? „Da lachen doch die Hühner“, haben sich VHS, Musikschule, die (Ge)Werbegemeinschaften aus Borghorst und Burgsteinfurt, die Stadt sowie die Steinfurt-Touristik gesagt, sich an einem Tisch zusammengescharrt und, ähnlich einer landesweiten Kunstaktion, etwas ausgebrütet, über das man im ganzen Umland lange sprechen soll. „Ich wollt´, ich wär´ ein Huhn“ ist die ganze Sache überschrieben, bei der es darum geht, aus weißen Hühner-Kunststoffrohlingen einen ganzen Stall voll mit kunterbuntem Federvieh zu schaffen, um dann mit ihm auf Wanderschaft zu gehen. Die Organisatoren versprechen sich davon nicht nur jede Menge stadtteilübergreifende Bewegung, sondern auch einen Schub für das Leben und den Handel in den Ortskernen, um im Sommer nicht ins Loch zu fallen. „Das ist ein bisschen verrückt, auf jeden Fall kreativ, sympathisch, völlig unkompliziert, hat Charme und Rafinesse“, warben VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann und ihre Mitstreiter bei der Vorstellung des Projekts am Mittwochnachmittag im Lackierbetrieb Raue dafür, auf den Zug aufzuspringen. Jeder kann mitmachen, um Kindergarten-, Schul-, Vereins-, Kirchen-, Bauern-, Senioren-, Firmen- oder sonst noch irgendwelche Spaß-, Kunst- oder Werbehühner zu gestalten. Auch Einzelpersonen oder Gruppen können Hühner kaufen und bemalen. Wer keine Idee hat, wie er ein Huhn gestalten kann, kann sich in Workshops (geplant sind gemeinsame Malaktionen unter fachkundiger Leitung beispielsweise auf einem Firmengelände) Hilfe holen. Herrmann: „Die Malaktionen geschehen nach Absprache unter den Partnern vielleicht auch als Einzel-Event auf den Märkten in Borghorst und Burgsteinfurt. Ferienspaßaktionen sind ebenso möglich wie eine Huhnrallye.“ Hinzu kommt, dass das schönste Huhn durch eine Jury ermittelt und prämiert werden soll. Start der Aktion ist, wie könnte es anders sein, Ostern. Die Hühner werden dann erstmals bei einem Konzert der Musikschulen Rijssen und Steinfurt am 2. Juli vor der Konzertgalerie im Bagno vorgestellt und wandern dann in die Innenstädte. Heinz Balster, Geschäftsführer der Steinfurt-Touristik, kann sich beispielsweise auch vorstellen, mit einer ganzen Hühnerschar die Fluggäste am FMO zu begrüßen, um sie so auf Steinfurt aufmerksam zu machen. Geplant ist, das Ende der Aktion mit den 2. Steinfurter Race Days am 17. und 18. September zu verbinden. Dort soll dann ein Teil der Hühner versteigert und der Erlös für einen sozialen Zweck in Steinfurt verwendet werden. Einen Namen sucht das Steinfurter Huhn übrigens auch noch. Wer einen originellen Vorschlag hat, kann ihn in der VHS (am besten schriftlich mit Namen und Adresse) einreichen. Der Taufname wird am Ende mit einem Rohling belohnt, den der Pate selber bemalen kann. Da gackern doch die Hühner. Quelle: WN vom 11.02.2011 von Dirk Drunkenmölle |
Poller-Test und blaue Schafe
Burgsteinfurt - Der Markt als Weideplatz für eine Herde blauer Schafe? Ein spaßiger, aber durchaus ernst gemeinter Einfall, mit dem Dr. Barbara Herrmann und Heinz Balster im alten Rathaus die Gesprächsrunde überraschten, die ein mehr als zehn Jahre altes Problem endlich lösen wollte: Soll der Marktplatz im Sommer für Autos dicht gemacht werden oder nicht? Er soll, entschieden Anwohner, Eigentümer, die Werbegemeinschaft, Gastronomen und Politiker. Aber nicht nur mit blauen Schafen - die könnten als Auftakt-Gag auf dem den Markt grasen - sondern nach einem Kompromiss, den Heinz Böcker der Gesprächsrunde erläuterte. Und der soll in groben Zügen so aussehen: Die Zufahrt von der Kirchstraße wird in Höhe von Eppings Biercafé mit Pollern versperrt. Auch am Ende der Wasserstraße in Höhe des alten Rathauses werden Poller aufgestellt. Dann gibt es nur noch eine Zufahrt von der Burgstraße aus - aber nur zum Wende oder Parken vor dem Weinhaus. Mit diesem Kompromiss (die Situation vor dem Weinhaus ist dabei noch nicht endgültig geklärt) sind auch die Gastronomen zufrieden, die sich bisher einmütig gegen eine Vollsperrung gestemmt hatten. Der Kompromiss ermöglicht den Autofahrern, bis auf Schrittweite an die Geschäfte und Lokale auf dem Markt heranzufahren, der Markt selber bleibt aber weitestgehend autofrei. Für andere Vorschläge, von der Voll- über eine Teilsperrung bis zu einer Einbahnstraßenregelung, fand sich keine Mehrheit. Und ein 17-köpfiges Trüppchen Sperrungsgegner blieb gleich zu Hause und wollte überhaupt nicht mehr diskutieren, schrieb aber einen Brief an den Bürgermeister und beklagte sich darüber, dass die Stadt ja eh mache, was sie wolle. Was Kunden, Einkäufer und Besucher wollen, hat eine Umfrage der Wirtschaftsschulen ergeben; demnach sprechen sich 54 Prozent für eine Sperrung des Marktplatzes aus. Die Gesprächsrunde empfiehlt dem Planungsausschuss, den Kompromiss vom 15. April bis zum 3. Oktober zu testen - dauerhaft, also nicht nur an den Wochenenden. Und die blauen Schafe? Sind eine sehr erfolgreiche Kunstidee des Rheinberger Blauschäfers Rainer Bonk. Sie weideten unter anderem schon in Hannover und Duisburg, Mannheim, Münster, Berlin und Venedig, und im Sommer reiht sich also Burgsteinfurt in diese illustre Runde ein. Quelle: WN vom 10.02.2011 von Hans Lüttmann |
Unternehmensplattform BNI-Chapter: STEINFURT Vor elf Monaten schlossen sich 36 Unternehmen aus 36 verschiedenen Branchen aus der Kreisstadt und Nachbargemeinden zu der Unternehmer-Plattform "BNI Chapter Bagno" zusammen. Das Ziel: Durch gegenseitige Empfehlung Kunden gewinnen und damit den wirtschaftlichen Erfolg steigern. Das Motto: Wer gibt, gewinnt. "Das ist mehr als erfolgreich gelungen", sagte Dr. Barbara Hermann, die Leiterin der Volkshochschule Steinfurt.
Sie ist Mitgliederkoordinatorin im Chapter Bagno und hieß die Mitglieder am Dienstagmorgen beim wöchentlichen Frühstück im Posthotel Riehemann willkommen. Qualität und Kompetenz Für Dr. Barbara Herrman ein Beweis, dass hier Qualität, Kompetenz und auch neue Ideen, die in diesem Zusammenschluss durch Gespräche und persönlichen Austausch untereinander entstehen, Schlüssel zum Erfolg sind. Wichtig seien dabei auch die Weiterbildung des Einzelnen in Workshops und Schulungen. Hierzu dienen auch die wöchentlichen Runden, immer dienstags von 7 bis 9.30 Uhr, im Posthotel Riehemann. Hierbei hat jeder die Chance, alles Wissenswerte über das eigene Unternehmen zu vermitteln und zu erklären, welche Art von Geschäftsempfehlungen man in der kommenden Woche genau sucht. Werner Otto: "Diese Routinevorstellung versetzt alle Chaptermitglieder in der Lage, sich und ihr Geschäft professionell darzustellen." Branchen Nach Ablauf des ersten Jahres muss die Mitgliedschaft erneuert werden. 21 der 36 haben spontan erklärt, weitermachen zu wollen, erklärte Schatzmeister Dirk Kreyenborg. Alle anderen können und sollten sich in Kürze äußern. Insgesamt können 40 Branchen aufgenommen werden. Die Entscheidung trifft der Mitgliederausschuss. Quelle: MZ vom 26.01.2011 von Detlef Held |
Dienstags um Sieben
Steinfurt - Die Namensschilder sind groß, aber eigentlich überflüssig. Nach einem Jahr kennt jeder jeden, das Du ist fast obligatorisch. Die Aufkleber auf dem Jackett gehören aber genauso zum dienstäglichen Ritual wie 60-Sekunden- und Zehn-Minuten-Präsentation, die Engagement-Runde sowie der frühe Frühstücksbeginn um 7 Uhr. Und natürlich, ganz wichtig, die Visitenkarten. Sauber eingetütet in weinroten Plastikmappen oder zur freien Bedienung in einer langen Plexiglasbox, die an den vier Tischen herumgereicht wird. . . BNI steht auf den Mappen. Business Network International. Seit fast einem Jahr treffen sich 36 Unternehmer aus Steinfurt und Umgebung unter dieser Überschrift wöchentlich im Posthotel Riehemann. Räucherlachs, westfälischer Schinken, Kräuterrührei und Mini-Bratwurst spielen aber nur die Nebenrolle. Tatsächlich gehts ums Geschäft. Das läuft gut, wie Werner Otto als Präsident des Chapters Bagno zufrieden feststellt. „In elf Monaten haben wir die Eine-Million-Euro-Marke geknackt“, freut sich der Immobilienmakler. Dabei geht es um Aufträge, die sich die Unternehmer durch gegenseitige Empfehlungen verschafft haben. Jede Empfehlung und jedes dadurch abgeschlossene Geschäft wird von Dr. Barbara Herrmann, die als VHS-Leiterin den Vorstandsposten als Mitgliederkoordinatorin übernommen hat, penibel festgehalten. Höhepunkt des eineinhalbstündigen Frühstücks ist die Engagement-Runde. Dabei muss jeder der fast 40 Geschäftsinhaber aufstehen und Kärtchen verteilen. Diesmal keine Visitenkarten, sondern Empfehlungen und Dankzettel. So erhält der Maler vom Autohausbesitzer einen Hinweis auf einen Kunden, der einen neuen Wohnzimmeranstrich benötigt, der Bestatter bedankt sich für einen Auftrag, den der Versicherungsmakler eingefädelt hat. Damit keine Konkurrenz im eigenen Club entsteht, ist jede Branche nur einmal vertreten. Das Mitglied, das im Monat die meisten Empfehlungen ausgesprochen hat, ist übrigens am blauen Schild am Revers zu erkennen. Das ist der Unternehmer des Monats. So werden im Chapter Bagno im Schnitt in vier Wochen 22 000 Euro umgesetzt. Bei dem international agierenden Netzwerk steht nicht nur der wirtschaftliche Erfolg im Vordergrund. „Wir möchten auch das eigene Profil durch Austausch und Weiterbildung schärfen“, erläutert Dr. Barbara Herrmann. Darum die 60-Sekunden-Präsentationen. Jeder Unternehmer muss bei jedem Treffen in einer Minute seine Firma vorstellen. So ein Vortrag vor Publikum ist nicht jedermanns Sache. Aber auch hier: Übung macht den Meister. Für Dr. Barbara Herrmann ist das „lernen im wirtschaftlichen Kontext“. Das ist übrigens nicht ganz billig. Der Jahresbeitrag beträgt 780 Euro. Quelle: WN vom 26.01.2011 von Axel Roll |
Wie Töne auf der Feuerorgel Ballett tanzen
Burgsteinfurt - Wenn Schokoküsse in der Vakuumglocke explodieren, grüne Gurken plötzlich glühen und Töne auf einer Feuerorgel Ballett tanzen, dann kommen Kinderaugen aus dem Staunen nicht heraus. Wie in der Fachhochschule, wo im Rahmen der von unserer Zeitung unterstützten Kinderuni der Steinfurter Volkshochschule zum wiederholten Mal Prof. Dr. Hans-Christoph Mertins und seine wissenschaftlichen Helfer den Nachwuchsforschern demonstriert haben, wie einfach oder kompliziert die Welt doch manchmal funktionieren kann. Mit rund 100 Mädchen und Jungen im Alter zwischen neun und 13 Jahren war der Hörsaal am Donnerstagabend zum Auftakt des neuen und mittlerweile dritten Semesters wieder voll belegt. Und Mertins verschwendete keine Zeit, innerhalb von 60 Minuten weit mehr als ein Dutzend kleiner und großer Experimente vorzustellen, die seine kleinen Zuhörer voll in den Bann gezogen haben.
Der Professor brachte auf einer Lasergitarre den Schall zum Leuchten, ließ an einer luftleeren Eisenkugel Wasserkisten schweben, zündete mit einem Lichtstrahl eine Kerze an und beschwörte mit einem einfachen Mülleimer mit einem Loch und einer Plastikhülle einen Wirbelsturm herauf. Die Luft brannte, als Blitze durch den Raum zuckten, Neonröhren ohne elektrischen Anschluss leuchteten, Sprache wie beim Handy ohne Kabel von einem zum anderen Ort übertragen und ein Regenbogen erzeugt wurde, ohne nass zu werden.
Naturwissenschaften, wenn sie einfach und verständlich erklärt werden, können ja so viel Spaß machen und die Neugier wecken - auch auf die weiteren „Vorlesungen“ der Kinderuni, die am 18. Februar (Freitag) um 16.30 Uhr fortgesetzt wird. Im Bürgersaal des Steinfurter Rathauses geht es dann um „Boomwhackers“ und Töne aus der (Plastik-)Röhre. Wer mehr darüber, die folgenden Veranstaltungen und wissen möchte, wie er mit vielen Stempeln in seinem „Studentenausweis“ am Ende auch noch etwas gewinnen kann, sollte das weitere Programm studieren. Es ist auf Flyern abgedruckt oder kann im Internet eingesehen werden. Quelle: WN vom 22.01.2011 von Dirk Drunkenmölle |
Depression als Volkskrankheit
Steinfurt - Die Resonanz überrascht die Organisatoren manchmal heute noch. „Es gibt Veranstaltungen, da kommen an die 100 Interessierte“, weiß Beate Jablonka. Seit einigen Jahren schon laden FBS, Volkshochschule und Marienhospital monatlich zur „Abendvisite“ ein. Ohne Fachbegriffe erklären Mediziner verschiedene Krankheitsbilder und geben präventive Tipps. Termin ist immer am vierten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Marienhospitals. Der Eintritt zu allen Vorträgen ist frei. Bereits am kommenden Dienstag (25. Januar) wird Jeroen B. Laffrée über das Thema „Schnarchen - eine (un-)gefährliche Störung der Nachtruhe?“ sprechen. Was ein MRT und speziell das Gerät im Steinfurter Krankenhaus alles kann, wird Dr. Hans-Joachim Meyer-Krahmer am 22. Februar den Teilnehmern erklären. Mit dem Vorbeugen, Erkennen und Heilen von Darmkrebs beschäftigen sich Dr. Rudolf Mennigen und Dr. Klaus Waltermann am 22. März. Einen Monat später, am 26. April, erklärt Dr. Petra Vieth, warum eine schnelle Therapie bei Schlaganfällen wichtig ist. Die Volkskrankheit Depression steht am 24. Mai im Mittelpunkt. Dr. Matthias Heyng wird referieren und dabei Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten vorstellen. Um Funktionsstörungen der Hände kümmert sich Dr. Hartmut Thiel am 28. Juni. Dass die Ärzte des Marienhospitals gerne bei den „Abendvisiten“ mitmachen, betonte der Ärztliche Direktor Dr. Ullrich Tegtbauer. In einer lockeren Form könnten so Berührungsängste und Hemmschwellen abgebaut werden. Dabei sei es oftmals auch spannend zu erfahren, welche Fragen den Interessierten unter den Nägeln brennen. » Anmeldungen sind im Marienhospital, Telefon 0 25 52/7 90, in der FBS, Telefon 0 25 52/9 35 50, oder in der VHS, Telefon 0 25 51/ 1 48 20, möglich. Quelle: WN vom 21.01.2011 von Gudrun Niewöhner |
„Genjal“: E-Mail von Oma und Opa BRUGSTEINFURT. Karin Pfeifer sucht noch den Knopf zum Einschalten. Ihre Tischnachbarin versteht es als ihre „letzte Chance“, überhaupt noch die Kurve auf die Datenautobahn zu kriegen. Und Wilhelm Hölscher ist da, damit, wie er mit einem Augenzwinkern sagt, seine Ehefrau nicht länger allein die Geldgeschäfte managt und er endlich mehr erfährt, wie das mit dem Online-Banking eigentlich funktioniert. Das Interesse an „Genjal“ ist übrigens so groß, dass bereits ein zweiter Kurs eingerichtet worden ist. Weitere Frauen und Männer stehen schon auf einer Warteliste. Dr. Herrmann überlegt bereits, einen dritten Kurs anzubieten. Interessierte wenden sich an die Steinfurter VHS unter Telefon 02551/14820. Quelle: WN vom 20.01.2011 |
Kinder-Uni der Volkshochschule: Vom Zaubertrank zur Arznei
Fachhochschule, Musikschule, Stadtwerke und VHS laden dazu ein. Präsentiert wird ein Mix aus Physik, Chemie, Pharmazie, Musik und Juristerei. "Erfahrungsgemäß gibt es weniger Karten als Interessenten", so VHS-Direktorin Dr. Barbara Herrmann. "Doch die Veranstaltungen müssen jeweils mit einer Teilnehmerzahl zwischen 100 und 300 Kindern überschaubar bleiben." Daher können diesmal auch keine Angehörigen mitkommen. Maximal vier Karten werden pro Familie ausgegeben. Technik Eine Reise in die Welt der Juristerei unternimmt Medienrechtler Professor Dr. Thomas Hoeren am 13. März. "Wir verklage ich meine Eltern auf Taschengeld?" lautet der provokante Titel. Karten gibt es jeweils zwei Wochen vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung bei der VHS-Geschäftsstelle. Karten für den ersten Termin werden ab Dienstagmorgen ausgegeben. Quelle: MZ vom 08.01.2011 von Rainer Nix |
Auf ins dritte Semester!
Steinfurt - Keine Studiengebühren, kein Numerus Clausus, ja nicht mal Eintrittsgeld brauchen kleine Leute, um in der Kinder-Uni ganz groß rauszukommen; denn auch im dritten Semester bekommen Studenten zwischen acht und 13 Jahren staunenswerte Antworten auf solche drängenden Fragen: Wie bringt man einen Bleistift zum Tanzen? Warum leuchten Glühwürmchen, und wie verklage ich meine Eltern auf Taschengeld? Mit Prof. Mertins Physikshow wird das dritte Semester der Kinder-Uni eröffnet, für die wegen des wieder zu erwartenden großen Andrangs diese Regeln gelten: Teilnehmen dürfen nur Kinder zwischen acht und 13, die die Welt entdecken wollen. Kostenlose Karten (höchsten vier pro Nachfrager) gibt es immer erst kurz vor der nächsten Vorlesung bei der VHS, im Büroeinrichtungshaus Haves in Borghorst und der WN/Kreisblatt-Geschäftsstelle am Wilhelmsplatz. Auch diesmal bekommen die jungen Studenten wieder einen Ausweis, auf dem sie ihre Teilnahme abstempeln lassen und an einer Verlosung teilnehmen können, bei der unter anderem freier Eintritt zu den Bädern zu gewinnen ist. Die jeweiligen Vorlesungen werden hier noch rechtzeitig vorgestellt. » Alle Termine des dritten Semesters schon mal im Überblick: Physikshow für Kinder (20. Januar), Töne aus der Röhre - Boomwhackers in der Kinder-Uni (18. Februar), Wie verklage ich meine Eltern auf Taschengeld? (13. März), Licht und Farbe - dank Chemie (8. April), Vom Zaubertrank zur Arznei (15. Mai). Alle Veranstaltungen (bis auf die Röhren-Töne, die im Rathaus lärmen werden) finden in der Fachhochschule statt. Quelle: WN vom 08.01.2011 von Hans Lüttmann |